✔ Empfohlene Antwort
Vielleicht ist es so, dass der frühere Mensch mit der geistigen Welt verbunden war. Er war also halb geistig und halb geerdet. Das Denken wurde dem Menschen vielleicht geschenkt, um Fortschritte zu machen, zur Weiterentwicklung. Vielleicht erfährt das Universum, oder die Intelligenz des Lebens sich durch uns. In jedem steckt der göttliche Funke. Der Mensch verbesserte vielleicht durch sein Denken seine Lebenssituation und durch das, was ihm gelang, wollte er mehr. Das Denken nahm immer mehr Raum ein und er verlor immer mehr die Verbindung zur geistigen Welt. Vielleicht hat es jetzt einen Punkt erreicht, dass das Denken den Menschen beherrscht. Er vertraut nicht mehr auf sein Gefühl. Durch das Erreichen von verbesserten Lebensumständen entwickelte sich vielleicht Neid, Ehrgeiz, Rache, usw. Gefühle überwältigten den Menschen. Der Mensch verlor seine Balance, seine Gelassenheit, seine innere Mitte. Dadurch, dass der Mensch aus dem Gleichgewicht geriet, ist er dem Auf und Ab des Lebens ausgeliefert. Wenn er sich extrem freut, kommt danach die Traurigkeit, aufgrund der fehlenden Balance. Vielleicht muss der Mensch erkennen, dass er die guten sowie die sogenannten bösen Seiten in sich trägt, sie betrachten als das, was sie sind, ein Ungleichgewicht, aber sie gehören zu einem. Indem man das akzeptieren kann, dass man auch solche Seiten hat, beherrschen sie einen nicht mehr. Wenn ich der Angst Raum gebe, löst sie sich auf und darf sein. Das Denken, was den Menschen beherrscht, bringt Ängste, Grübeln, sich sorgen, immer Gedanken machen, dahinter liegt das Vertrauen, und wenn man durch bestimmte Aktivitäten das Denken verlangsamt, findet man vielleicht wieder in seine Mitte. Wenn jemand eine andere Meinung hat, dann nur, weil er meint, er kann nichts anderes akzeptieren, da das Denken dazu nicht in der Lage ist, es will immer mehr. Das, was uns ausmacht akzeptiert, aber nicht das Denken. Durch das Denken ist der Mensch nicht in der Lage, die andere Meinung zu akzeptieren. Danke, dass sich an dieser Stelle niemand persönlich angegriffen fühlt. Er kämpft gegen sich selbst, der andere zeigt ihm das durch sein Verhalten und ist vielleicht nur eine Gelegenheit zu heilen. Das Denken ist wichtig, aber es darf einen nicht beherrschen. Wir Menschen sollten es nutzen, aber uns diesem nicht unterwerfen. Menschen, die vom Denken ausgefüllt sind, führen ein Leben des Getrenntseins, da das Fühlen verdrängt wird. Die Folge sind Traurigkeit, Angst, Unsicherheiten usw. Vielleicht ist es wichtig, Zeit mit sich selbst zu verbringen und zur Ruhe zurückzukehren. Was vergeben wir uns, wenn wir das Andere sein lassen, akzeptieren, einfach hinnehmen. Indem wir bestimmen Denkmuster loslassen, gewinnen wir. Dies ist eine rein spirituelle Betrachtungsweise.
07.10.2022 05:57 •
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