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florentina73
Hallo zusammen,

Wer kennt das auch, da hat man in der letzten Therapiestunde ein neues, wichtiges Thema angefangen und dann ist die Stunde rum
Dabei hätte man dem Therapeuten noch sooo viel zu sagen, vor allem dann, wenn man denkt, er hat was falsch verstanden oder er weiß nicht die ganze Geschichte zu diesem Thema.
Und dann vergehen 7 lange Tage, bis man sich wieder sieht und das Ganze endlich loswerden kann.
Puuh, da hab ich als eher ungeduldige Person, so manchmal meine Probleme damit!
Zum Glück kommt das nicht oft vor. Ich mache seit eineinhalb Jahren eine tiefenpsychologische Therapie und verstehe mich gut mit meiner Therapeutin und es gibt schon gute Fortschritte.

Aber immer dieses Warten dazwischen, bis man seine Gedanken loswerden kann. .

Geht's euch auch so?

Viele Grüße
Florentina

06.02.2021 08:59 • 10.02.2021 #1


13 Antworten ↓


Änäynis
Jap ich kenn das auch.. nur sind es bei mir leider 2 wochen.
Vielleicht würde es dir in dieser Wartezeit helfen deine ganzen Gedanken aufzuschreiben? Damit setzt du dich selber mit der Thematik auseinander und bist zudem auch vorbereitet auf deine nächste stunde.

06.02.2021 17:46 • x 1 #2



Nicht therapierelevante Themen in Sitzung thematisieren?

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florentina73
Hallo Änäynis,

Danke für deine Antwort. Ja, das mache ich schon.
Bin einfach ein ungeduldiger Mensch. Meine Therapeutin meint, für alle 2 Wochen Sitzung ist es noch zu früh. Das macht sie erst zum Ende hin.
Warum hast du nur alle 2 Wochen?
Mir kommt es auch immer so lange vor, wenn sie ein paar Wochen Urlaub hat.

06.02.2021 19:07 • #3


Änäynis
Dann hast du ja schonmal einen ausgleich die ganzen gedanken loszuwerden.
Warum das bei mir so ist weiß ich ehrlich gesagt nicht, ist wohl bei allen leuten so bei meinem Therapeuten.

07.02.2021 14:47 • #4


florentina73
Hallo zusammen,

Meine Therapeutin ist eine ärztliche Psychotherapeutin. Ich fühle mich bei ihr wohl und ich komme gut voran. Nun ist es so, dass ich auch aus dem medizinischen Bereich komme, und ich habe mich nun während der Therapie entschlossen, eine Weiterbildung zu machen, um auch in einer anderen Fachrichtung arbeiten zu können.

Meine Therapeutin hat mich NICHT dazu überredet, die Entscheidung kam von mir selber.
Erst als ich ihr mitgeteilt habe, was für eine Weiterbildung ich mache, hat sie mir auch erzählt, dass sie früher in einem anderen Fachbereich gearbeitet hat und später erst den FA für Psychotherapie gemacht hat.

Seither gibt sie auch viel Rückmeldung von sich, wenn ich ihr über die Weiterbildung erzähle. Klar im Zusammenhang mit meinen Problemen, nicht inhaltlich.
Einerseits finde ich es gut, dieses berufliche Feedback, anderseits muss ich auch so langsam aufpassen, da es hier ja nicht um ein Coaching für den Beruf geht. Bis jetzt haben wir das glaube ich ganz gut hinbekommen.

Seht ihr darin Vor- bzw. Nachteile?

Liebe Grüße

Florentina

10.02.2021 14:36 • #5


portugal
Nee aber wenn es Dir von dem eigentlichen Thema zu weit abrückt, dann sag ihr das doch. Das sieht sie garantiert nicht als Angriff.

10.02.2021 14:49 • x 1 #6


Icefalki
Zitat von florentina73:
Seht ihr darin Vor- bzw. Nachteile?


Diese Frage hilft dir nicht, denn da kann jeder nur auf sich bezogen antworten.

Eigentlich ist es doch relativ einfach. Du bestimmst das selbst, ob du davon profitieren kannst, oder der Blickpunkt auf etwas anderes gerichtet wird, das dir im Moment wichtiger erscheint. So würde ich das handhaben.

10.02.2021 14:50 • x 1 #7


florentina73
Hallo ihr zwei,
Danke, ihr antwortet mir ja immer fleißig.
Ihr habt Recht, ich bestimme ja jedes mal das Thema. Bis jetzt hat es mir aber geholfen. Sie lässt sich da nicht sooo aus. Nur so, wie es mir hilft. Und sie steht hinter meinen beruflichen Plänen und traut mir das zu! Und das baut mich auch auf.
Liebe Grüße
Florentina

10.02.2021 15:33 • x 2 #8


DieSonne
Na dann hast dir deine Frage ja selbst beantwortet. Verstehe ich das richtig, dass du die Sorge hast nicht mehr richtig "behandelt " zu werden? Die Weiterbildung beschäftigt dich ja auch und gehört im Moment zu deinem Leben. Wenn sie dich darin zusätzlich bestärkt und dir sogar noch Tipps geben kann, würde ich sagen das ist ein win win Situation. Viel Erfolg weiterhin

10.02.2021 17:18 • x 2 #9


florentina73
Hallo Sonne,

Nein, diese Sorge habe ich gar nicht. Ich muss für mich nur aufpassen, dass ich meine eigentlichen Probleme nicht aus den Augen verliere, die Gründe weswegen ich dort bin. Aber einmal hat sie schon zu mir gesagt, inhaltlich will sie das jetzt nicht wissen bezüglich meiner Weiterbildung. Nur was ich fühle und empfinde. Also sie denkt auch mit. Und ja, es ist doch gar nicht schlecht, wie du sagst, eine win win Situation.
Manchmal muss man was aufschreiben und sich austauschen, damit man seine Gedanken wieder neu sortieren kann.
Danke!

10.02.2021 19:37 • x 1 #10


portugal
Verlass dich am besten auf dein Bauchfefuehl, da liegen wir doch meistens richtig. Ich hatte auch mal eine Therapeuthin bei der ich das Gefuehl hatte, dass 95 % nur ich rede und hab ihr das dann gesagt. Sie hat das dann geanedert, ich wollte halt mehr gefordert werden auch mal mit nachhaken etc. und nicht nur immer mmmm mmmmh

10.02.2021 19:43 • x 1 #11


florentina73
Hallo Portugal,

Nein, sie redet nicht zu viel und nicht zu wenig, genau das was sie muss. Es ist eine tiefenpsychologische Therapie, da ist der Therapeut zurückhaltender als bei einer Verhaltenstherapie. Hab ich auch schon gemacht, hat mir persönlich nichts gebracht im Gegensatz zu jetzt. Vor allem zu Anfang hat mich die Zurückhaltung irritiert. Jetzt kommt immer mehr von ihrer Seite. Mittlerweile weiß ich schon ab und zu, was sie antworten wird, wenn ich ihr das und das erzähle... weil ich schon über ein Jahr dort bin.

10.02.2021 20:02 • x 1 #12


Safira
Für mich klingt das so, als würde das Thema von Dir aufrechterhalten und Deine Thera steigt darauf ein, wie Theras das ja in der Regel so machen. Sie scheint auch selber interessiert zu sein, was ja positiv und nicht schlecht ist. Klar kannst Du von Ihrem Feedback / Erfahrungsschatz provitieren, immerhin sitzt Du direkt an der Quelle und einen gemeinsamen Draht habt ihr auch.

Allerdings verstehe ich Deine Unsicherheit nicht so ganz, weil ja dieses Thema von Dir aufrechterhalten wird. Wenn Dich das stört, das andere Themen dadurch auf der Strecke bleiben, dann sprech die Weiterbildung gar nicht mehr an oder wechsle das Thema.

10.02.2021 20:13 • x 1 #13


florentina73
Hallo Safira,

Ja genau, ich muss mir wieder bewusst werden, weshalb ich bei ihr bin. Das hab ich ja oben schon geschrieben. Dass ich mich nicht im Beruflichen verliere. Das ist tatsächlich für mich auch interessant zur Zeit. Aber nicht der Grund für meine Therapie Aber das bekomme ich hin. Danke.

10.02.2021 20:19 • #14



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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf