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luciana
Mitglied

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Hallo!

Ich weiß nicht so richtig, wo man sich hier im Forum vorstellt, falls ich im falschen Unterforum bin, verzeiht mir bitte, und sagt mir wo ich es dann richtigerweise mache, dann ändere ich das;)

Bin weiblich, 58, verh., 2 Töchter.

Bin durch einige Schicksalsschläge, schwere Erkrankung, und schwer schlafgestört, zu Psychopharmaka gekommen.
Konnte in den letzten Jahren aber einen Teil davon absetzen, sehr langsam und mühsam. Venlafaxin konnte ich absetzen, und Diazepam.
Beides hab ich nur in sehr geringer Dosierung genommen, trotzdem hab ich es nur in Winzmengen und über jeweils 3 Jahre abgesetzt.
Dzt. nehme ich noch 7,5 mg Mirtazapin und Zolpidem ein.

Freue mich über netten Austausch hier!

GLG!

18.02.2026 x 4 #1


19 Antworten ↓


Sonja77
Herzlich willkommen hier unter uns

Ich hoffe du wirst dich hier wohlfühlen und einen tollen Austausch erleben

Ganz liebe Grüße Sonja

x 1 #2


A


Vorstellung im Forum

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L
Danke, liebe Sonja!

x 1 #3


Hopeso
@luciana Hallo,
herzlich willkommen hier im Forum.
Guck' Dich ein bisschen um - Du wirst immer jemanden finden, der ein "offenes Ohr" hat ....

LG

x 1 #4


L
Danke liebe Hopeso!

#5


miriam0707
@luciana herzliche Willkommen 🤗

x 1 #6


L
Danke liebe Miriam!

#7


miriam0707
Ich hoffe du kannst dich hier gut austauschen und findest evtl auch etwas Hilfe 😊
Worunter leidest du wenn ich fragen darf? Schlafstörungen und noch etwas?

#8


L
@miriam0707

Puh... wo soll ich anfangen, wo aufhören...
Habe durch eine OP einen sensiblen Querschnitt, ich kann noch laufen, aber sehr schlecht. Blasen- und Darmlähmung.

Dann 10 Jahre später Gehirntumor, gutartig, aber schlechte Lage. Wurde 3x operiert, Wundheilungsstörung, Knochendeckel mußte entfernt werden, stattdessen eine Titanplatte implantiert.
Seitdem einige neurologische Probleme wie fokale Epilepsie, chronisches Erschöpfungssyndrom, starke Kopfschmerzen, usw.
Seit ca. 3 Jahren EPI, meine Bauspeicheldrüse hat schlapp gemacht.
Habe nie Alk. getrunken, nie geraucht, mich immer gesund ernährt.

Durch das alles natürlich mehrfach traumatisiert, posttraumatische Belastungsstörung, Angststörung, usw.

Normale Wehwehchen wie Arthrose, Rheuma laufen so nebenher.

x 2 #9


miriam0707
Oh, das ist natürlich ein langer und belastender Weg den du da hinter dir hast.
Hut ab erstmal.
Das erklärt natürlich auch das deine Psyche daran zu knacken hat.
Bist du in Behandlung?

#10


L
Nein. Hab ich alles mal versucht, aber z.B. Gesprächstherapie ist nicht meins.
Ich versuche es einfach anzunehmen. Hilft ja nix.
Mirtazapin hab ich gegen die Schlafstörungen bekommen, und weil ich eine ununterbrochene Übelkeit hatte, nichts essen konnte, hat sehr lange gedauert, ist jetzt noch nicht optimal. Hab wahnsinnig an Gewicht verloren durch das alles.

x 1 #11


miriam0707
Ja, es versuchen anzunehmen ist wohl nicht verkehrt...
Man muss irgendwie versuchen damit zu leben...
Das mit der Übelkeit kenne ich auch, ziemlich unangenehm.

#12


L
Aktualisierung:
Zolpidem im Sommer - Herbst ganz langsam abgesetzt. Absetzsymptome halten noch an - Schlaf nur fragmentiert, höchtens 2-3 Stunden pro Nacht, da war aber mit Zolpidem auch nicht besser, nur das Einschlafen hat besser geklappt.
Ansonsten merke ich BD Schwankungen, meistens ist er zu hoch trotz Medikamente. Ab und zu Angstsymptomatik.
Schwindel täglich.
Dzt. nur Mirtazapin 7,5 mg - vielleicht fange ich damit 2026 an es abzusetzen;)
Jetzt mal Pause und versuchen etwas mehr Schlaf wieder zu erlernen.

x 1 #13


E
@luciana hallo, wie geht es dir aktuell? Wie hat dein Zolpidem Entzug geklappt? Ich bin grad dabei und es ist die reinste Hölle!

#14


Mariebelle
Hallo und Herzlich Willkommen. 🙋‍♀

Blasen und Darmlaehmung/Unfreiwilligen Rueckhalt. bekam ich auch beim laengeren Aufenthalt im KH.

Erst seit kurzer Zeit u vielen medis und guter Versorgung geht es langsam wieder auf natuerlichem Weg.

Mirtazepin habe ich abgelehnt und Gewicht zunehmen muss ich auch.
Gar nicht leicht,wenn man nur sehr kleine Portionen essen kann.

x 2 #15


L
Zitat von ellabella1981:
@luciana hallo, wie geht es dir aktuell? Wie hat dein Zolpidem Entzug geklappt? Ich bin grad dabei und es ist die reinste Hölle!

Es war schlimm, ja.
Man muß echt leidensfähig sein...
Ich habe zuerst alles 14 Tage 1 mg reduziert, die letzten mg dann nur 0,5mg all 2 Wochen.
Das geht am leichtesten mit der Wasserlösemethode.
Man kann es nur irgendwie durchhhalten.
Vor allem sollte man nicht zu schnell entziehen, das ist meine Erfahrung.
Ich wünsche dir viel Kraft und dass es dir auch gelingt!

#16


E
@luciana Danke für deine Antwort! Es tut gut zu lesen, dass man nicht alleine leidet.. wie ist es dir währenddessen tagsüber gegangen? Ich hab 2 Kinder, 2 Hunde, vernachlässige derzeit alles und zähle nur die Stunden bis ich wieder meine „Ration“ bekomme, obwohl mir klar ist dass ich ohnehin trotzdem nicht lange schlafen kann.

#17

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L
Zitat von ellabella1981:
@luciana Danke für deine Antwort! Es tut gut zu lesen, dass man nicht alleine leidet.. wie ist es dir währenddessen tagsüber gegangen? Ich hab 2 Kinder, 2 Hunde, vernachlässige derzeit alles und zähle nur die Stunden bis ich wieder meine „Ration“ bekomme, obwohl mir klar ist dass ich ohnehin trotzdem nicht ...

Wenn ich jetzt behaupten würde, dass es mir gut gegangen ist, dann würde ich lügen.
Immer innere Unruhe, Muskelschmerzen am ganzen Körper, BD Probleme, Angstzustände, usw.
Und ja, man schläft nicht mehr wirklich...
Ich habe versucht mich so gut es geht abzulenken.
Und in der Nacht gelesen, fernsehen, auch gebügelt:(
Von wieviel mg setzt du denn ab? Und wieviel hast du schon abgesetzt? In welcher Zeit?

#18


E
@luciana und aktuell geht es wieder? Oder bleiben die Zustände? Ich will irgendwann wieder ein Bett sehen in Zuversicht und zu wissen man kann einfach darin schlafen!
Hab erst vor 1 Woche begonnen. 50 mg, davon waren allerdings 20 Tagesdosis und die soll ich laut Arzt sofort weglassen.

#19


L
50 mg sind schon sehr viel...
Ich habe nur 10 mg zum Schlafen genommen, das aber einige Jahre.
Also ich schlafe sehr wenig, und das schlecht. Mehr als 2-3 Std. sind das nicht pro Nacht.
Du hast es auch am Tag genommen? Bist du da nicht ständig eingeschlafen?
20 mg einfach so weglassen, halte ich für keine gute Idee. Da bist du dann voll entzügig, und wenn man es nicht aushalten kann, dann wird man sofort rückfällig.
Bei deiner hohen Dosis wäre vielleicht ein stationärer Entzug sinnvoller...?
Ich bin keine Arzt und möchte keine Medikamentenempfehlung geben, aber um nicht in Zwischenetzüge zu fallen, sollte man Zolpidem durch ein langwirksames Benzodiazepin ersetzen. Damit würden diese Entzugssymptome gelindert.
Man stellt eigentlich zuerst von Zolpidem auf ein langwirksames um, und erst nach der Umstellung bgeinnt man langsam abzusetzen.
Lies dich mal bei Dr. Heather Ashton ein, da findest du ein Absetzschema.
Ärzte reduzieren meist zu schnell, man hält es dann nicht durch, und nimmt wieder ein, meist sogar mehr als davor.
Bei deiner hohen Menge, einfach so fast die Hälfte wegzulassen halte ich für keine gute Idee - ohne dir Angst machen zu wollen, aber das kann zu Krampfanfällen führen.
Wer hat dir so dazu geraten? Dein Hausarzt oder Psychiater?
Wer hat dir diese Mengen verschrieben?
Verliere jetzt nicht den Mut, aber plane deinen Entzug besser, und nicht einfach mal 20 mg weglassen, das geht in die Hose!

x 2 #20


A


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