Zitat von Soulclaw90: Ich glaub ich werde mich aus den Corona Themen wieder raus halten, das Thema ist nur noch belastend und die Politiker entscheiden eh was sie wollen, man kann eh nichts dagegen machen.
Den Frust kann ich sehr gut nachvollziehen, aber bei solch einem wichtigen Thema kann ich persönlich eben
nicht stillsitzen und die Entscheidung unwidersprochen den Politikern überlassen.
Hinter der Corona-Debatte steht ein m. E. weitaus höher zu bewertendes Thema, welches immer im Hinterkopf behalten werden sollte: die Wahrung der demokratischen Grundrechte. Aus meiner Sicht kann man diesen Aspekt einfach nicht zugunsten zweifelhafter, z. T. offensichtlich kopfloser Panikreaktionen unserer gewählten Volksvertreter unter den Tisch fallen lassen.
Zitat von Natascha40: Wie sollte denn eine Einschränkung aussehen, die das Pandemieproblem löst?
Mit einer hohen Durchimpfung offenbar nicht:
Beispiel heute: Bremen hat mit knapp 88% die
bundesweit höchste Durchimpfungsrate und liegt bei der Inzidenz ebenfalls mit satten 1.394 EW ebenfalls an der Spitze. Fürwahr ein Argument für die Impfpflicht als Pandemielösung
https://www.tagesschau.de/inland/corona...d-101.htmlhttps://impfdashboard.de/Wir müssen akzeptieren, egal wo dieses Virus letztlich herkommt, dass wir Menschen Grenzen haben und es schlicht keine "Endlösung" gibt, die quasi erzwungen werden kann. Ich sehe ebenfalls Omikron eher als Licht am Ende des Tunnels und wenn die üblichen Regeln weiter eingehalten werden, könnten m. E. Notstandpeaks durchaus vermieden werden.
Jede(r) von uns ist gefordert und jedes Land wird sich durch das
Eigenengagement seiner Individuen unterschiedlich durch diese lange Krise bewegen. Bevor diese sogenannten Impfstoffe auf den Markt kamen, war eine "kontrollierte Durchseuchung" durch Infektionsverzögerung das Motto und nahezu alle Deutschen waren damit einverstanden. Nur weil das jetzt länger dauert als erhofft und durch einen "Impfstoff" (inzwischen durch den Verlauf widerlegte) Freiheiten versprochen wurden, spaltet sich die Gesellschaft. Haben wir denn alles vergessen?
Sowohl Inzidenzen als auch Todesfälle
stiegen in etwa parallel mit der Durchimpfungsrate. Konkret umgesetze Abstands- und Hygieneregeln hingegen zeitig(t)en durchaus zeitnah und punktuell exakt den eigentlich zu beabsichtigenden Effekt - die
Senkung der o. g. Fälle. Genau dieses Procedere, das Deutschland VOR der "Impflösung" praktiziert hat (wofür es auch weltweit Anerkennung fand!), gilt es m. E. wieder aufzugreifen und mit Hirn und Weitblick weiterzuverfolgen.
Ganz vergessen wird übrigens, dass wir auch noch Nachbar- und Übernachbarländer haben.