✔ Bereits empfohlene Antwort
Du meinst garantiert meine Beiträge, oder? Aber ich kann damit leben, dass du das anders siehst als ich.
Ich bin in einem Haushalt mit einem sehr politisch aktiven Großvater aufgewachsen und fühlte mich in gewisser Weise auch dadurch geprägt. Mein Opa war ein halbes Jahrhundert in der SPD. Gemeinderat, Verbandsgemeinderat, ehrenamtlicher Richter an verschiedenen Gerichten.
Ich wähle eigentlich immer. Auch den Bürgermeisterkandidaten von der SPD, den ich ok finde. Sowie diverse andere Leute, die ich persönlich kenne und die ihre Arbeit auf Gemeindeebene für meine Begriffe gut machen.
Im Kreistag kenne ich jetzt kaum Leute. Nur meine früheren Chefs und im Landtag einen Herrn zwei Orte weiter.
Wenn ich mich aufrege über "die da Oben", dann meine ich damit die Bundesebene!
Es ist doch schön, wenn es dir gut geht und du nicht klagen kannst. Aber ich kenne leider viele Leute, bei denen das nicht so ist. Und es läuft nun mal viel schief in Deutschland.
Politisch engagieren würde ich mich wenn, nur auf Gemeindeebene, weil ich da auch wirklich was bewegen kann. Mir fehlte dafür aber immer die Zeit.
Ansonsten gehen meine Ansichten schon Richtung AfD. Aber ich bezweifele, dass die in naher Zukunft wirklich an die Macht kommen. Darüber könnte man wieder eine neue Debatte starten.
Und ich bleibe bei meiner Meinung, dass es einem alleinstehenden (!) ALG II-Empfänger, der in einer winzigen 1-Zimmer-Wohnung sitzen muss wirklich nicht gut geht mit seinen 391 (?) Euro, von denen er noch Strom bezahlen muss. In meinen Augen wird zu wenig differenziert, weil eben JEDER diese 391 Euro bekommt. Egal, wie lange er eingezahlt hat, warum er in ALG II geriet usw.
Man kann sicher eine gewisse Zeit lang davon leben, weil man ja noch Haushaltsdinge usw. hat. Aber irgendwann wird es mit Sicherheit sehr sehr eng, wenn man keine Familie hat, die einen unterstützt.