Hazy
Mentorin
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da ich mich momentan wieder mehr mit meiner Ernährung auseinandersetze und endlich behaupten kann, dass ich meine Binge-Eating-Störung dank stationärer und ambulanter Therapie in den Griff bekommen habe, komme ich heute zum Thema "Fatshaming".
Zeit meines Lebens, selbst als ich im Kindesalter noch gar nicht übergewichtig war, wurde mir in der Familie suggeriert, dass ich entweder schon bin oder auf jeden Fall noch werde. Das wurde dann irgendwann zur selbsterfüllenden Prophezeiung und als Teenager war ich dank extremen Frustfressen und Antidepressiva ziemlich dick geworden.
Ich denke, dass diese Art des Umgangs mit mir erheblich zu meiner Angststörung beigetragen hat und ich erst jetzt - mit Anfang 30 - beginne, diese Dinge so langsam hinter mir zu lassen.
Hat noch jemand Erfahrung und mag sich austauschen?
Liebe Grüße
• • 25.11.2017 #1
