Pfeil rechts
3

petrus57
Mögliche Verbindung zu Depressionen?
Die Ergebnisse können nicht für andere Arten der kombinierten Verhütungspille verallgemeinert werden. Diese können ein anderes Risikoprofil und andere Nebenwirkungen aufweisen. Im letzten Jahr hatte bereits eine sehr große Studie festgestellt, dass es eine Verbindung zwischen der Verhütungspille und einem erhöhten Risiko der Entwicklung von Depressionen gibt. Diese Untersuchung analysierte eine Million dänischer Frauen. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass kombinierte orale Kontrazeptiva das Risiko von Frauen zwischen 20 und 34 Jahren erhöhen, dass diese Antidepressiva einnehmen. Dieses festgestellte erhöhte Risiko liegt bei etwa 23 Prozent.

Depressionen durch Verhütungspille bei Jugendlichen besonders häufig
Für Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren betrug das Depressionsrisiko sogar 80 Prozent, sagen die Forscher. Dieses Risiko erhöhte sich sogar auf 120 Prozent, wenn Jugendliche die sogenannte Mini-Pille verwendeten, fügen die Autoren hinzu. (as)

http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpr ... 0419273607

21.04.2017 10:12 • 22.04.2017 x 1 #1


7 Antworten ↓


BellaM85
Ja das stimmt auch. Ich hab jahrelang das zeug genommen und es hat das sicherlich verstärkt.
Ich nimm jetzt gar keine Hormone mehr weil man kann auch anders verhüten. Eine sww kann einen ja auch wegen dem Hormon Überschuss aus der Bahn werfen. Wenn man Gynäkologen drauf anspricht sagen die nur das es bei der 3 Monats spritze auftritt.
Aber okay!

21.04.2017 10:17 • #2



Anti-Baby-Pille beeinträchtigt das Wohlbefinden

x 3


Ich habe über Jahrzehnte so verhütet und zu letzt mit dem Nuvaring. Habe es bei "Ausbruch" der PA sofort abgesetzt, weil ich mir ebenfalls über die Kombi nicht sicher wahr. Es geht mir seit dem besser und meine Therapeutin hält das für eine gute Entscheidung.

21.04.2017 10:27 • x 1 #3


Verallgemeinern kann man das natürlich nicht. Wie bei den Nebenwirkungen aller Stoffe, so hat auch bei der Einnahme der Pille nicht jede Frau gleich alle Nebenwirkungen oder überhaupt Nebenwirkungen. Wenn aber Depression und Panik mit der Pilleneinnahme zusammen fallen, dann muß sicherlich sofort abgesetzt werden, denn das geht ja dann nicht.
In dem Artikel wird zwar erwähnt, daß östrogenhaltige und gestagenhaltige Präparate verwendet wurden, dennoch wurde weiter keine Unterscheidung vorgenommen, außer zu Placebo. Hm, Phytoöstrogen wird z.B. bei der Behandlung von Wechseljahressymptomen empfohlen, was ja auch in den Hormonstoffwechsel eingreift, aber in hohen Mengen eben auch wieder ungesund ist.
Hormon ist also nicht gleich Hormon.

21.04.2017 10:41 • x 1 #4


Butterblume2016
Ich sollte aufgrund von Hormonschwankungen die Pille 3 Monate durchnehmen. Ich bin kurz vor Ende des Zweiten und merke je länger das dauert desto schlechter gehts mir verstärkt Depressionen und Ängste wie ich sie zuletzt vor 11 Jahren hatte. Ich soll jetzt den Blister zu Ende nehmen und dann Pause machen. Nächste Woche habe ich dann nen Termin beim Frauenarzt. Noch 3 Tage den schei. nehmen hoffentlich gehts dann wieder Bergauf.

21.04.2017 10:49 • #5


Zitat von Dreschi:
Ich habe über Jahrzehnte so verhütet und zu letzt mit dem Nuvaring.


Den hatte ich damals auch und am Ende 6 Wochen Dauerblutung in Strömen. Niemals wieder! Ist aber auch schon mindestens 5 Jahre her.

21.04.2017 11:04 • #6


Natty
Die Anti-Baby-Pille hat mir über Jahrzehnte gegen schlimme Depressionen geholfen.

21.04.2017 21:20 • #7


Ich habe "nur" knapp vier Jahre meines Lebens die Antibabypille genommen. Ich konnte in der Zeit weder eine positive, noch eine negative Auswirkung auf meine Depression/GAS feststellen. Auch nach dem Absetzen fühlte ich mich nicht, wie von vielen beschrieben "als wäre ich nicht mehr ferngesteuert". Trotzdem finde ich diese Studie sehr interessant, da ich selbst eine Schulfreundin hatte, bei der man auch als Aussenstehende eine merkliche, positive Veränderung ihrer Stimmung nach absetzen der Pille feststellen konnte.

22.04.2017 13:59 • #8




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag