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Hi!
Hab da mal wieder n thema aufm herzen

heute hatte ich nen frauenarzt- termin und da hab ich dann auch die medikamente angegeben, die ich zur zeit nehme...
daraufhin meinte sie dann, ich solle die pille nehmen. die wirkt sich auch positiv auf die stimmung aus und kann angstzustände und depressionen in die "bahn lenken"...
nun bin ich völlig verunsichert ich habe eigentlich gerade keine lust hormone zu nehmen, nur sie war da echt überzeugt von... hab mal vor ein paar jahren die pille genommen und weiß nur noch dass ich davon ziemlich haarausfall und irgendwann kopfschmerzen bekommen habe.
da es diesmal ne andere pille ist, hab ich keine ahnung, obs da unterschiede gibt und einige echt so wirken...

habt ihr auch die erfahrung gemacht, dass sich die pille positiv auf die stimmung auswirkt?

bin echt grad hin und hergerissen... oder ich warte meinen nächsten therapietermin und besprech es da nochmal mit ihr... ach keine ahnung

16.08.2012 23:26 • 09.12.2013 #1


31 Antworten ↓


Meine Erfahrung ist, dass sich die Hormone im zyklos durchaus auf die angstsymptome auswirken, demnach würde eine pilleneinnahme dieses abmildern, da kaum noch eigene Hormone produziert werden da der Körper ja denkt, er wäre schwanger. Ich glaube aber, gerade wenn du die Pille nicht verträgst, Wirkung und Nebenwirkung nicht in einem Verhältnis steht. Ich würde das nicht machen.

17.08.2012 06:06 • #2



Antibabypille gegen Angstzustände/Depressionen?!?!?!

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Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten mit "Ja" oder "Nein".

Du hast eine Pille genommen und Haarausfall und andere schlechte Nebenwirkungen bekommen. Was waren das für Inhaltsstoffe? War es eine Östrogenhaltige Pille? Sollte es so sein, dann verträgst du scheinbar, so wie ich auch, keine Östrogenhaltige Pille.

Ich habe drei Jahre eine Pille genommen, die dem Gelbkörperhormon ähnlich ist und keine Östrogene enthält. Die habe ich super vertragen, wenn ich auch am Anfang Schwierigkeiten hatte mit Zwischenblutungen hatte. Das hatte sich recht schnell gegeben. Während der Einnahme der Pille hatte ich NULL Panikattecken! Die Pille verhinderte den Eisprung, - was ja ihre Aufgabe war. Bei einem Eisprung entsteht Progestreon. Meine Pille ersetzte dieses Progesteron mit einem Gestagen. Von daher war ich mit einem ähnlichem Stoff wie Progesteron versorgt.

Dann hatte mein Freund im letzten Frühjahr einen Unfall und wir brauchten Geld für seine Medikamente. Da es ihm so schlecht ging, lief auch nix im Bett. Also dachte ich,: "Gute Möglichkeit, dem Körper mal eine Pillenpause zu gönnen!" - und ich habe die Pille abgesetzt.
Nun erhielt mein Körper nicht mehr das künstliche Progesteron. Da mein Körper aber auch erst mal nicht so schnell auf "Eisprung" umstellte, fehlte mmir auch das natürliche Progesteron. Progesteron und Östrogene sind Gegenspieler im Körper. Ist das eine viel im Körper vorhanden, ist das andere weniger da. Im Laufe des normalen Zyklus gibt es mal mehr Progesteron und dann mal wieder mehr Östrogen. Bei mir war aber nun immer das Östrogen stärker und bevor ich meine Days bekam, war es besonders hoch. Nach zwei Monaten Pillenpause bekam ich die erste heftige Panikattacke und ich landete in der Notaufnahme. Man diagnostizierte "Panikattacken" und machte EKG und Bluttest - alles war gut! Nur leider im nächsten Monat, wieder eine woche vor meinen Days landete ich wieder in der Notaufnahme mit Diagnose "Panikattacke". Das ging dann immer so weiter, bis ich feststellte, dass da ein Rythmus hinter steckt. Eine Woche etwa vor meinen Days bekam ich Panikattacken. Daraus schloss ich, dass es etwas mit den Hormonen zu tun hat. Ich begann im Dezember die Pille wieder zu nehmen. Danach traten die Panikattacken zunächst immer noch eine Woche vor meinen Days auf, sie wurden aber von Monat zu Monat schwächer. Im Februar war ich das letzte mal in der Notaufnahme und die Panikattacke war eigentlich gar nicht so schlimm - ich hatte eher Angst, es könnte noch schlimmer werden und war sicherheitshalber gleich zur Notaufnahme gefahren. Als ich dort ankam, war die Panikattacke schon wieder weg .... das war meine letzte heftige Panikattacke. Seitdem fühle ich vor den Days nur leichte Unruhe - hab aber hin und wieder noch Kopfweh in der Zeit.

Das Östrogen, das bei mir in der Pillenpause zu hoch war, hat meinen Körper um Nährstoffe beraubt. Zum Beispiel Vitamin D! Voll weg das! Der Doc war sehr verwundert, warum ich so einen Vitaminmangel habe. Der Vitamin D Mangel hat dazu geführt, dass mein Körper das Calcium nicht richtig aufnehmen konnte. Das hat dazu geführt, dass meine Zähne kariesanfälliger geworden sind. Es ist wie so ein Dominoeffekt. Eins löst das andere aus. Eine Kettenreaktion. Nun nehme ich ja die Pille wieder und hab mit dem künstlichen Progesteron die Panikattacken ausgeschaltet. Zudem nehme ich auch Vitamine, Mineralstoffe. Ich denke daran, dass ich in den Wechseljahren auch wieder eine Östrogendominanz bekommen werde und versuche nun herauszufinden, was ich alles tun kann, um meinen Körper davor zu schützen.

Das Hormone Depressionen oder auch Glücksgefühle auslösen können, ist für mich das einmal eins des Lebens. Schon Jugendliche leiden an den Hormonchaos im Körper und in den Wechseljahren ist man diesem natürlichen Prozess wieder ausgesetzt. Durch die Hormone in unserer Nahrung und auch durch Pestizide, durch die Einnahme der Pille auf der ganzen Welt und auch durch die Einnahme der Pille jedes einzelnen, ist unsere Welt unnatürlich mit Hormonen überschwemmt. Diese Überschwemmung kam so schnell über die Welt und über die Menschen, dass wir evolutionsbedingt uns darauf noch gar nicht einstellen konnten. Von daher ist es verständlich, dass Depressionen auf der Welt überhand nehmen.

Wir sind alle ähnlich gestrickt, aber nicht gleich gestrickt. Du musst deinen Körper und deinen Zyklus erst richtig kennenlernen, um zu wissen, welche Hormone dich beeinflussen. Man muss nicht die Pille nehmen, um so wie ich, die Panikattacken auszuschalten. Es gibt auch andere, natürlichere Wege aus der Natur. Nur hatte ich bisher noch keine Zeit für mich diesen natürlichen Weg zu gehen und solange ich auch noch verhüten will, muss ich auf die Pille zurück greifen.

17.08.2012 09:33 • #3


nehme seit 17 jahren die pille ausser als ich kinder wollte.. wenn das so stimmen würde, dass die positiv darauf wirken würde, wäre ich ja das blühende leben

gab eine pille, die die panikattacken sogar verschlimmert haben.. ich halte das für totalen schwachsinn

17.08.2012 12:33 • #4


Jaleolina, zwischen Pille und Pille gibt es Unterschiede. Ich vertrage absolut keine Östrogenhaltige - ist ausgetestet - ich kriege sofort eine PA, wenn ich die nehme. Aber eine Gestagen / Destrogel Pille, die künstliches Progesteron (Gegenspieler vom Östrogen) enthält, die vertrage ich und die setzt auch das Östrogen bei mir runter.

Da die Hormone während eines Zyklus nicht immer auf dem selben Level bleiben, ist es schwierig den Hormonhaushalt testen zu lassen. Eher ist es hilfreich über Wochen und Monate eine Liste zu führen, in der man alles festhält, wie erster Tag der Regelblutung, letzter Tag der Regelblutung, Wann Kopfweh, wann Unruhe, wann PA ... Daran kann man dann erkennen, ob es sich um eine PMS-Geschichte handelt.

17.08.2012 15:47 • #5


ich habe auch das gefühl das ich seit ich die pille nicht mehr nehme meine intensiven angstattacken und halt auch meine muskel und gelenksschmerzen bekommen habe. den vitamin d mangel habe ich jetzt schon nachgewiesen und ich mache bei der nächsten periode einen hormonstatus. vielleicht ist da etwas aussagekräftiges dabei.

vielleicht gehts nicht ohne künstliche hormone, das was gina schreibt klingt für mich total plausibel. ich hoffe mein frauenarzt kann mich da auch gut beraten, bin ja schon fix und fertig mit den nerven.

17.08.2012 21:51 • #6


...kann man den anhand des hormonstatuses sehen welche pille für mich die richtige wäre? blöde frage. aber ich bin schon so unsicher wegen der ganzen sache und hoffe endlich in der richtigen richtung zu suchen...
glg von wanda

17.08.2012 21:56 • #7


danke für eure antworten!

@ gina: find ich sehr interessant, was du da schreibst.
ja die pille, die ich genommen habe, war östrogenhaltig... hab meine frauenärztin auch drauf angesprochen, dass ich da skeptisch, da ich die ja eben nicht vertragen habe...
ABER: (jetzt wirds komplizierter ) sie hat bei mir nen hormonstatus gemacht, daraufhin hat sie festgestellt, dass durch mein antidepressivum (trizyklische ADs bewirken so etwas wohl oft, meinte sie) mein prolaktinwert sehr sehr hoch ist. durch das prolaktin, wird östrogen unterdrückt und vermehrt testosteron gebildet. deshalb soll ich eine östrogenhaltige nehmen, damit da wieder ein gleichgewicht herrscht. sie vermutet eher, dass ich durch das gestagen haarausfall und migräne bekommen habe. deshalb hat sie mir eine verschrieben, mit einem anderen gestagen und mehr östrogen
(vela fee heißt die übrigens).

allerdings hat sie bei mir nen hormonstatus machen lassen, kurz bevor ich meine periode bekommen habe... da ist der prolaktinwert ja eh höher, hab ich mal gehört
schon merkwürdig... hab bei frauenärzten eh immer das gefühl, dass die wegen sämtlichen beschwerden gleich die pille verschreiben wollen.
deswegen wollt ich mich ja den anderen angstleuten umhören, ob ihr da auch zusammenhänge sehen könnt und die pille wirklich angst-und deprisymptome lindern kann

ich hab meinen zyklus seit einiger zeit genau beobachtet und kann feststellen, dass es mir ab dem zeitpunkt des eisprunges psychisch immer schlechter geht (totale nervosität, ängstlichkeit und erschöpfung), bis dann die periode einsetzt.
das könnte mit dem östrogenmangel vor der periode zusammenhängen oder? dann würds ja wieder sinn machen, dass östrogene bei mir gut wären und ich tatsächlich aufs gestagen reagiert habe...

ich könnte es natürlich jetzt einfach mal ausprobieren... aber bei mir ists leider so, dass ich mich echt anstelle, bevor ich irgendetwas nehme und mich erstmal informiere. es war auch ein akt, überhaupt mal antidepressiva auszuprobieren.....

mhmmmmmmmm

17.08.2012 22:31 • #8


ich glaube schon wanda... dadurch kann der arzt ja sehen, obs irgendwo ein ungleichgewicht gibt. ich glaub, ich hab mal gehört, dass so ein hormonstatus dann gemacht werden sollte, wenn man seine periode hat, da zu dem zeitpunkt alle hormone quasi beim ausgangswert liegen. aber sicher bin ich mir da auch nicht.

17.08.2012 22:35 • #9


Die Pille solltest du nur nehmen, wenn du auch verhüten willst. Als angstmedikament ist es nun wirklich nicht geeignet vor allem gibt es da vieles was extra dafür ist. Wieso glaubst du, dass Frauenärzte bei allem immer die Pille verschreiben? Ist mir so noch nie begegnet. Ich würde auch von der Pille als Verhütung Abstand nehmen, aber das ist ja jedem selber überlassen. Hormonelle Verhütung finde ich nicht so klasse. Und wenn schon hormonell, dann mit so wenig Hormonen wie möglich. Das wäre dann beim novoring der fall, da der Wirkstoff nicht über den Magen geht sondern direkt von den Schleimhäuten aufgenommen wird, ist die Dosierung um vieles geringer. Und es gibt auch keine verhutungsprobleme wenn mal erbrochen wird

18.08.2012 07:36 • #10


um verhütung geht es mir ehrlich gesagt nicht. aber ich hab halt das gefühl, das irgendetwas in meinem hormonhaushalt nicht mehr in ordnung ist. eine verzweifelte suche nach der ursache.
es ist auch so komisch - früher hatte ich wahnsinnig stark behaarte beine (nicht das ich besonders glücklich darüber war), ich musste ständig epilieren - jetzt hab ich kaum noch haarwuchs auf den füssen.
wenn ich ginas meinung lese, habe ich das gefühl es trifft den nagel auf den kopf.
@kürbi: mir hat der frauenarzt gesagt, ich soll am stärksten tag der regel zur blutabnahme für den hormonstatus gehen.

lg von wanda

18.08.2012 08:46 • #11


Nach einer Erfahrung nach tust du dir den größten gefallen, wenn du dich schnell von der Möglichkeit der körperlichen ursachen der Ängste verabschiedest und akzeptierst, dass die Psyche die Ursache ist. Denn dann kannst du diene ganze Energie tatsächlich in die Therapie und das stellen der Angst einbringen

18.08.2012 09:10 • #12


du hast wahrscheinlich recht. du hast wahrscheinlich sogar sicher recht.
es war nur heute bzw.gestern wieder einer meiner paniktage bzw.nächte.
lg,wanda

18.08.2012 16:44 • #13


Hallo ich möchte auch mal "vorsichtig" was dazu schreiben
Natürlich ist der größte und wichtigste Schritt, das jeder von uns wirklich nur Chancen hat, die Angst zu "besiegen", wenn wir aufhören, körperliche Ursachen zu suchen und akzeptieren, das die Angst im Kopf statt findet und wir allein sie aufrecht erhalten durch unser Gedankenkarusell.
Das ist ganz sicher bei jedem das gleiche und wir wissen auch (theoretisch) das nichts schlimmes passieren kann. ABER (jetzt der praktische Teil) ist sie erstmal wieder da, die liebe Angst ist jeglicher gesunder Menschenverstand kurze Zeit weg und die Angst wird zum Riesen Monster ! So geht es zumindest mir und ich glaube nicht, das ich da alleine bin. Würde ein Freund/Freundin mit z.B.einer Panikattacke vor uns stehen oder uns seine krankmachenden Ängste erzählen, hätten wir die "gesunde" Variante sofort parat und könnten ihm helfen, sich zu beruhigen..... Wie gesagt Theorie und Praxis.
Und das Akzeptieren das es "nur" psychisch und niemals körperlich ist, ist sooooooo schwer.
Und nun eben zu der Pille (oder anderen Hormonen).
Auch das seelische Gleichgewicht ist ein Gleichgewicht.
Jede "Krankheit" hat doch ihre seelische Ursache mit dabei. (Warum werden die meisten Menschen krank wenn sie zur Ruhe kommen, in Rente oder eben nach überstandenen schwierigen Zeiten....)
Hormone im "Ungleichgewicht" richten tatsächlich auch ihre Schäden an.
Natürlich ist eine Angsterkrankung eine Erkrankung und nicht mit der Pille zu heilen.
Ich gaube aber trotzdem, das es sich positiv auswirken kann und auf jeden Fall einen Versuch wert ist.
Dem einen hilft das (unterstützend) und dem anderen z.B.Globuli u.a.
Es spielt keine Rolle, ob es nun der Glaube daran ist oder tatsächlich hilft. Wichtig ist, das es hilft, egal warum.
Warum soll man sich ohne Krücken aufrecht erhalten, wenn es welche gibt?
Nur mal eine Weile, bis man wieder stärker ist, mehr an sich glaubt, die Angst ihre große Macht verloren hat?
Ist doch nicht unbeding Suchtverlagerung oder davonlaufen.
Ich denke, es gibt Dinge, die sollte man ausprobieren. Sie schaden keinem anderen, und jeder sucht sich doch Erleichterung. Wenn man trotzdem bei der "Wahrheit" bleibt, das es eine Angsterkrankung und nichts anderes ist, kann man den gefüllten Akku sicher positiv nutzen, um an den Ursachen der Angst zu bleiben. Sie erkennen, annehmen und was dagegen tun. Langsam....einen Schritt nach dem anderen....Probier einfach aus, wie es dir mit der Pille geht und entscheide für Dich wie s dir damit geht.
Aber bitte, vergiss nicht, an dir und deinem "Schmerz" zu arbeiten....(Der ist sicher da, auch wenn du ihn nicht sehen willst)
Sie hat einen Sinn, diese besch.... Angst, die uns das Leben schwer macht....
Leider traurig aber wahr, und ich hoffe für jeden von uns, das der tag kommt, andem wir "DANKE" zu unseren Ängsten sagen dürfen

18.08.2012 17:18 • x 1 #14


Natürlich kann man sich Krücken schaffen und unterstützung, wenn man nicht aus den Augen verliert, dass die Ursache eben eine andere ist und man daher das Problem auch nur anders beheben kann.

18.08.2012 17:47 • #15


stimmt, theoretisch weiß ich das ich meine gedankengänge ändern muss, aber immer wieder komm ich zu fall. so stell ich mir Alk. vor (hoffe das ist jetzt kein blöder vergleich). aber kaum glaub ich von den gedanken weg zu sein, oder sie zumindest zu beherrschen, hab ich durch irgendwelche auslöser, rückfälle.
ab heute möchte ich wieder zusätzlich täglich progressive muskelentspannung machen, weil ich mich ja wirklich in jeder auch nur kleinen stresssituation verspanne.der neuerliche versuch mit einer psychologin wird sich nicht vermeiden lassen. ich kann über viele sachen die mich belasten einfach nicht sprechen und schleppe dieses wohl als rucksack mit mir herum.
danke christkindle das du zurückgeschrieben hast, es tut so gut wenn man weiß das es andere gibt die einen verstehen.
lg von wanda

18.08.2012 18:48 • #16


Liebe Wanda,
jeder hier versteht dich und fühlt, was du denkst
Wir sind alle nicht so schwach und hilflos, wie wir uns fühlen....
Eigentlich sind wir sooo stark und halten viel mehr aus als andere....
Jeder muss allerdings seinen Weg alleine gehen und es ist gut das es Therapeuten gibt.
Hol Dir Hilfe und fühl dich niemals allein.
Der Kopf bleibt schön oben, niemals nach unten sehen und sei ein bißchen stolz, das du dazu stehst momentan ein biß chen wackelig zu sein!
Das kann nicht jeder
Genieß die Sonne und allen ein schönes Wochenende
Und die Hormongeschichte, die testest du, es hilft vielleicht wirklich ein bißchen.
Ich bin 44 und hatte lange Jahre eine Hormonspirale. Nach der Entfernung Anfang des Jahres ist mein Hormonhaushalt in Keller gerauscht und das Progesteron war fast komplett weg.
Ich will meine Angst und Panikattacken nicht allein darauf schieben und es geht mir auch noch nicht richtig gut. Aber Dank Verhaltenstherapie und einer GestagenPille um Welten besser als noch vor ein paar Wochen

18.08.2012 19:35 • #17

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christkindle999:

danke für deine zeilen, so hab ich das eigentlich noch nie gesehen und das gibt wieder kraft. bei meiner letzten panikattacke dachte ich dreh fast durch vor angst und dann hab ich mich doch durchgekämpft. dazu gehört wirklich stärke - das stimmt.

ich werd jetzt bewusst versuchen den kopf hoch zu halten - so wie du es schreibst!
nächster schritt: anruf bei einer therapeutin. (ich hab sie mir am wochenende rausgesucht)

vielen vielen dank für die aufbauenden worte und liebe grüße!!

20.08.2012 10:05 • #18


Klar gibt es Zusammenhänge zwischen Pille und Angst. Als meine gestagenhaltige Pille abgesetzt wurde, ging es mir die erste Zeit auch sehr schlecht und ich hatte Ängste, die ich in dieser Form noch nicht kannte. Sogar mein Therapeut meint, es gibt Zusammenhänge, da die Hormone auf das limbische System Einfluss nehmen.
Weiter konnte ich eine Gesetzmäßigkeit innerhalb des Zyklus feststellen. Die Pille möchte ich aber nicht mehr nehmen wegen Thrombose- und Schlaganfallrisiko.
Ich kenne Frauen, die früher nie Angstzustände hatten und plötzlich in den Wechseljahren welche bekamen. Also ganz abwegig ist das nicht. Was mich allerdings ein wenig zweifeln lässt: warum haben auch Männer Panikattacken?

20.08.2012 22:56 • #19


ich sehs auch wie christkindle....

Mir ist klar, dass ich morgen nicht angstfrei bin, wenn ich heute anfange, die pille zu schlucken.
aber wenn der arzt feststellt, dass die hormone erheblich im ungleichgewicht sind und hormone ja eben das gefühlsleben beeinflussen, dann denkt man natürlich über die chance nach, seine symptome abmildern zu können.
dadurch kann es sein, dass die energie wieder vorhanden ist, an der ursache und wurzel zu arbeiten.

da ich diese woche wieder einen therapietermin habe, werde ich meine therapeutin dazu mal befragen... falls sie mir dann auch dazu rät, werde ich es mal ausprobieren...

20.08.2012 23:03 • #20



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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser