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201724.05




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Hallo zusammen,

kurz gefasst, ich bin 31 und leide seit 10 Jahren an Panikattacken bzw einer generalisierten Angststörung, genau weiß ich das nicht. Immerwieder haben wir es mit Therapie und Medikamenten versucht. Schließlich beschloss ich nach 10 Jahren, die Tabletten abzusetzen. Jetzt nach einem halben Jahr muss ich leider wieder in die Notaufnahme wegen Panik und Angst etwas anderes zu haben. :seufzen
Seit 3 Wochen nehme ich nun Sertralin ein, 50mg erst seit 1 Woche.
Was mich am meisten nervt ist, dass ich täglich, den ganzen Tag durch einen Druck auf der Brust und Hals verspüre, tief einatmen muss, da ich denke, ich kriege mit einer normalen Atmung nicht genug Luft hinein. Dies macht mich dann manchmal so nervös, dass ich in Panik verfalle, eine Tavor nehmen muss und es mir dann wieder besser geht.
Erst heute musste ich eine nehmen, habe danach erstmal geschlafen und dann geht es mir eigentlich gut. Druck in der Brust ist dann irgendwie immernoch da, aber deutlich weniger. Luft im Bauch ist auch so ein Problem, ich habe das Gefühl, dass es alles gebläht ist und ich deshalb nicht richtig einatmen kann.
Ich arbeite in einer Lungenazrtpraxis, da haben wir auch schon mehrere Tests gemacht, meistens ohne Befund, doch es kam auch schon vor, dass einige Werte manchmal aus der Reihe gesprungen sind und ich mir totale Sorgen mache, dass ich doch etwas an der Lunge habe. Auf Arbeit habe ich natürlich jetzt langsam die Schnauze voll, ständig zu fragen und jedesmal erneut um einen Lungenfunktionstest zu bitten.

Daher meine Frage an Euch, kennt das jemand, dieser ständige permanente Druck auf der Brust und das Gefühl man muss ständig tief einatmen ? Gehört dieses "besch..." Symptom wirklich u meiner Erkrankung ?
Wann wird es weggehen, will nciht ständig auf Tavor zurückgreifen müssen.


Ich bitte um Eure Hilfe und Antworten :idee

Auf das Thema antworten


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Chemnitz
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  24.05.2017 20:26  
Hallo Pixilotta, leider ja.

Zusammen mit einem beschissenen Globusgefühl mein Lieblingssymptom. Ich kann das nachvollziehen.

Was denkst du denn, warum du dieses Symptom brauchen könntest? Und ich meine die Frage ernst.





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  24.05.2017 20:33  
Weiß nicht genau, wie Du das meinst... Wie ich es brauchen könnte ? Ich brauche Luft zum atmen, das ist mein wichtigstes Problem und ich glaube, dass ich nicht richtig atmen kann.
Wozu brauch ich das Symptom, hm... ich wachse sogar nachts auf und habe es... wofür brauche ich es , vielleicht um sicherzuegehn, dass ich auch wirklich atme ? Keine Ahnung, warum denkst du, hast es ?
Außerdem bin ich auch nicht belastbar, ich bekomme Luftnot bei kleinsten Anstrengungen...



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  24.05.2017 20:42  
Ich hab seit drei Monaten ein sruckefühl hinter dem Brustbein ..mal höher mal tiefer mal mehr rechts mal stärker mal schwächer
irgendwie schwanke ich mich ins die Psyche ist oder vielleicht der Magen
ich lass mir das auch bald anschaun

Danke1xDanke




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  24.05.2017 20:59  
Hast du schonmal deine Lunge checken lassen und den Magen ?
Also ich bin mir mittlerweile sicher, dass es die Psyche ist.



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Chemnitz
380
  24.05.2017 21:39  
@angusta: Ärztlich abklären lassen sollte man derartige Beschwerden immer. Eine Übersäuerung kann ähnliche Symptome hervorrufen und sie sind gut behandelbar. Im Verbund mit psychischen Problemen ergibt sich dann ein selbstverstärkender Kreislauf.

@pixilotta: Nein, so meinte ich es nicht. Psychosomatische Beschwerden erfüllen meist den Zweck uns aufzuzeigen das etwas in unserem Leben nicht stimmt. Hört man nicht darauf, werden Sie schlimmer und schlimmer. Die Seele sucht sich dann das Symptom, vor dem wir uns am meisten fürchten.

Atmen ist ein völlig autonomer Vorgang, man sagt ja auch "Es atmet mich" ... Das bedeutet Vertrauen, los lassen, geschehen lassen... im meinem Leben gab es Ereignisse, wo ich das gerade nicht kann. Wie ist es in deinem?

Danke2xDanke




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  24.05.2017 21:45  
Das ist ja genau das was ich nicht verstehe ich habe keine Probleme versuche sogar krampfhaft zu finden aber es gibt nichts... Bin glücklich verheiratet habe eine gute Arbeit in der Familie stimmt alles... Daher kann ich mir keinen reim darauf bilden... mittlerweile lese ich über lungenfibrose und pneumothorax... irgendwie bescheuert aber im Hinterkopf kann ich mir einfach nicht vorstellen dass ein ständiger Druck mein Leben beherrschen soll.



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Chemnitz
380
  24.05.2017 22:05  
Pixilotta1985 hat geschrieben:
irgendwie bescheuert aber im Hinterkopf kann ich mir einfach nicht vorstellen dass ein ständiger Druck mein Leben beherrschen soll.


Was macht dir Druck? Was hat dir vor 10 Jahren Angst gemacht? Hast du Angst, das es wieder wie vor 10 Jahren werden könnte? Vertraust du deinem momentanen Glück nicht? Das würde mir gerade dazu einfallen...

Vertraust du deinen Kollegen? Wenn sie meinen deine Lunge ist in Ordnung? Du kannst noch zu einem guten Physiotherapeuten gehen, denn auf alle Fälle ist deine Atemmuskulatur verspannt. Das kann es dir etwas erträglicher machen, aber Weg bekommst du es nur, wenn du dich dem stellen kannst, was dir Angst macht. Die Suche danach ist manchmal sehr schwierig, das weiß ich.



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  24.05.2017 22:15  
Pixilotta1985 hat geschrieben:
Das ist ja genau das was ich nicht verstehe ich habe keine Probleme versuche sogar krampfhaft zu finden aber es gibt nichts... Bin glücklich verheiratet habe eine gute Arbeit in der Familie stimmt alles... Daher kann ich mir keinen reim darauf bilden... mittlerweile lese ich über lungenfibrose und pneumothorax... irgendwie bescheuert aber im Hinterkopf kann ich mir einfach nicht vorstellen dass ein ständiger Druck mein Leben beherrschen soll.


Es stimmt eben nicht alles, beziehungsweise es ist einfach zu viel für dich geworden. Hier spielt auch der Perfektionismus eine Rolle der sich dann schnell einreiht. Schalt einen gang zurück und versuch mehr für dich da zu sein.

Und hör auf dir diese Dinge anzulesen, lese stattdessen "wie verbesser ich mein Lungenvolumen", "In 5 Sekunden zur Entspannung" usw.



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  25.05.2017 08:51  
Rockinger hat geschrieben:
@angusta: Ärztlich abklären lassen sollte man derartige Beschwerden immer. Eine Übersäuerung kann ähnliche Symptome hervorrufen und sie sind gut behandelbar. Im Verbund mit psychischen Problemen ergibt sich dann ein selbstverstärkender Kreislauf.

@pixilotta: Nein, so meinte ich es nicht. Psychosomatische Beschwerden erfüllen meist den Zweck uns aufzuzeigen das etwas in unserem Leben nicht stimmt. Hört man nicht darauf, werden Sie schlimmer und schlimmer. Die Seele sucht sich dann das Symptom, vor dem wir uns am meisten fürchten.

Atmen ist ein völlig autonomer Vorgang, man sagt ja auch "Es atmet mich" ... Das bedeutet Vertrauen, los lassen, geschehen lassen... im meinem Leben gab es Ereignisse, wo ich das gerade nicht kann. Wie ist es in deinem?


Ja ich weiß ..ich kämpfe schon seit 4 Wochen das ich nen Termin mache .
...aber meine Angst bezieht sich leider auch auf medizinische Untersuchungen. ..


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