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Hallo liebe Mitglieder,
Ich bin neu hier und erhoffe mir einige Antworten...

Mein Problem ist ich bin von Natur aus schüchtern. Ich quatsche praktisch nie fremde Leute an wenns nicht sein muss. Es war immer so dass ich lange brauchte bis zu 2-3Monate in einer neuen Klasse Freunde zu finden. Ich habe jedoch eigentlich einen sehr grossen Freundeskreis und wirklich gute Freunde mit denen ich jedes Wochenende was unternehme. Nun mein grösster Problem sind Vorträge... Ich hasse Sie am allermeisten dies war schon immer so. Aber was mich erschreckt ist das ich das Gefühl habe dass die Angst mit meinem Alter noch wächst.. In der Sekundarschule würde ich es noch als ganz normal bezeichnen machte es nicht gerne jedoch war es auch kein grosses Problem für mich. Dann die Berufsschule, war eigentlich meine Beste Zeit habe meistens sehr gute Vorträge gehalten, hatte sogar einen Erfolg den 2. besten Vortrag von der Klasse gemacht zu haben. Dann Berufsmaturitätsschule, dort fing der Spass an ich begann extreme Nervositäten aufzubauen, hab dort angefangen schwache Homeopatische Beruigungsmittel einzunehmen vor den Vorträgen. Damit konnte ichs einigermassen überwinden war einfach die ersten Minuten nervös und konnte dann recht gut frei reden... Jetzt bin ich am studieren und es hat seinen Höhepunkt erreicht, ich war fassungslos von mir selber. Schon am ersten Tag gabs ne Vorstellungsrunde ganz kurz jeder 2-3 Sätze hab ich auch schon oft gemacht war nie ein Problem. Doch dann peng ich war dran knallrot geworden gestottert und verwirrt vorgestellt komische Formulierung stimme fast weggeblieben. Jetzt bin ich extrem besorgt hab morgen den ersten Vortrag und kann mir nicht vorstellen wie das klappen soll ohne voll blamage): Wie will ich vortragen wenn ich nicht mal mich vorstellen kann!? War heute so verzweifelt hab sogar in der Apotheke nach beta-blocker gefragt sind aber Rezeptpflichtig zum glück sonst würd ich mir den schei. morgen reinhauen... Hab mir sonst noch pflanzliche Beruigungsmittel besorgt auch relativ starke die ich mir morgen reinzien werde, zudem werde ich die nacht sehr wenig schlafen sogar extra! Da ich beobachtet habe dass wenn ich verpennt bin besser vor leuten reden kann da ich so kabutt bin das ich nur will das der tag zuende geht und mir dann alles egal ist. Ich weiss nicht mehr weiter wie will ich so durchs studium kommen!? Hab mir sogar überlegt es abzubrechen aus diesem Grund....

Sorry riesen Text wäre sehr dankbar um Hilfe von Leuten die Erfahrung damit haben.

Lg!

22.11.2016 20:22 • 08.01.2017 #1


6 Antworten ↓


Im Grunde hat du ja Übung und aus der Vergangebheit Bestätigung, dass du es kannst. Da hilft nur dranbleiben und nicht kneifen.

22.11.2016 20:33 • x 1 #2


Ja mein Problem ist ich habe das Gefühl das ich in der Vergangenheit besser war als jetzt und dieser Gedanke macht mir umso mehr panik... Hat jemand sonst noch tipps rituale medikamente oder igendwas um die angst zu nehmen.?

22.11.2016 20:57 • #3


Icefalki
Wirst schon bibbernd im Bett liegen.

Aber für die Zukunft. Üben, üben, üben. Und das mit Kamera. Nimm dich selbst auf. So sehen dich die anderen. Ist reine Gewohnheit, bis man sich selbst gelassener anschauen kann..Aber es funktioniert.

Und deine Vorträge sollten sitzen. Ist harte Arbeit. Ich hab jetzt nicht deine extremen Ängste, aber bei Vorträgen wurde es mir auch komisch. Also, hab ich geübt, geübt, und dann hab ich die ersten grausamen Minuten überlebt.

Dann lief es und machte sogar Spaß. Spaß brauchst du nicht dabei, nur Sicherheit. Und die kommt nicht über Nacht.

22.11.2016 22:49 • x 1 #4


Hey sorry für meine späte Antwort!
Danke für den Tipp werd ich beim nächsten mal ausprobieren was hoffentlich noch weit entfernt ist^^ Ich habs überstanden hab mich einfach mit einem starken pflanzlichen schlafmittel sehr gut beruigen können. Dies mit mischung von nervosität und adrenalin ergibt die perfekte mischung für mich zum vortragen. Es ist aber eigentlich auch traurig das es soweit gekommen ist das ich mich schon betäuben muss um vorträge zu halten das kanns irgendwie nicht sein... Das Problem ist nun es hat jetzt gut geklappt und da ich angst vor vorträgen habe werde ich diese Betäubung nun wahrscheinlich bei jedem Vortrag anwenden... Sieht jemand für dieses schwierige Problem ne Lösung? Nach dem Vortrag war der Tag dann am Ar. starke Kopfschmerzen müdigkeit und kein bok mehr auf irgendwas...

27.11.2016 17:07 • #5


Kommt mir irgendwie bekannt vor das Phämomen mit dem Loch danach und es wieder nehmen wollen. Nämlich von Betäbungsmitteln (Dro.) im allgemeinen bzw. Süchten. Schnellst möglich die wieder weglassen und es ohne oder wenigstens sukzessive mit verminderter Dosis versuchen beim nächsten Mal.

27.11.2016 22:53 • #6


HeikoEN
Wie das "Kind" heisst, ist egal...ob Medikamente oder Dro., wo ist der Unterschied. Spaß beiseite...wenn es doch "nur" punktuell ist, sehe ich wenig Probleme damit so auch dauerhaft "zu fahren".

Problematisch wird es genau dann, wenn die Grenze nicht eindeutig gezogen ist, wann sie einzusetzen sind und man dadurch wiederum eine psych. Abhängigkeit aufbaut.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass die stetige Übung schon einen gewissen Erfolg bringt. D.h., wenn die Sicherheit so groß wird, auch einen Vortrag vor vielen Leuten zu halten, könnten die Mittelchen irgendwann überflüssig werden.

Oftmals sind es auch nur die ersten Sekunden, max. ersten Minuten, die einen stark verunsichern. Den Vortrag, also inhaltlich, könnte man ggf. ein wenig danach aufbauen. Es gibt auch Selbsthilfegruppen für Redeängste. D.h., dort trainiert man vor mehr oder weniger fremden Menschen die freie Rede. Durchaus zu empfehlen für solche Probleme.

08.01.2017 11:57 • #7




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