Pfeil rechts

Hallo an alle,

ich würde gerne wissen, welche Untersuchungen bei Euch gemacht wurden, bevor die Diagnose Reizdarm gestellt wurde?

Habt Ihr auch eine Darmspiegelung gemacht? Wurden dabei Biopsien genommen und wenn ja, was kam dabei heraus?

Bei mir wurde durch die Biopsie bei ansonsten völlig unauffälliger Spiegelung eine mikroskopische (Lymphozytäre) Colitis diagnostiert. Leider weiß man darüber sehr wenig, wohl auch weil früher bei unauffälliger Darmspiegelung keine Biopsien genommen werden.

Meine Sympthome sind aber wie bei Reizdarm. Nachts ist alles ruhig, bei psychischer Anspannung, Stress, Angst verstärken sich die Sympthome, im Urlaub hatte ich normale Verdauung.

Ich hoffe, mir antworten viele, was bei ihnen untersucht wurde. Vielleicht findet sich ja auch doch jemand mit gleicher Diagnose.

Vielen Dank und alles Gute

Geli

14.03.2005 09:20 • 23.03.2005 #1


9 Antworten ↓


Gibt es hier wirklich niemanden, der mir sagen kann/will, ob eine Darmspiegelung gemacht wurde.

Ein kurzes Ja (Ergebnis?) oder Nein wäre schon hilfreich.

DANKE

GELI

17.03.2005 17:23 • #2



Welche Untersuchungen wurden gemacht?

x 3


Ich glaube mit meiner Antwort wirst du nicht viel anfangen können. Ich habe seit 20 Jahren extreme Probleme mit meiner Verdauung. Ich hatte auch schon mehrere Darmspiegelungen. Anfangs wurde eine Colitis Ulcerosa diagnostiziert, worauf ich ein paar Jahre behandelt wurde. Später wurde mal gesagt, es sei wohl eher doch ein Morbus Crohn, auch Colitis Granulomatosa wurde mal auf einen Befund geschrieben. Dazwischen gabs auch Untersuchungen ohne Befund, weshalb man sich letztendlich auf einen Reizdarm geeinigt hat. Seit Jahren hab ich keine Untersuchung mehr machen lassen, es interessiert mich auch nicht wirklich, wie sie das nennen...ich wär gern nur wieder gesund.
Alles Liebe Renate

21.03.2005 12:16 • #3


Da heißt also, "die " sind von einer organisch fassbaren
Erkrankung (sprich man kann bei einer Spiegelung
etwas erkennen, Entzündungszeichen im Blut usw)
zu Reizdarm zurückgerudert??

Ich verstehe mittlerweile, dass Leute hier völlig verzweifelt
ob ihrer Ärzte sind.
Die von dir genannten Erkrankungen werden ja nun nicht
gerade mit Aspirin und Pflaster behandelt, ganz zu
schweigen von der mentalen Belastung und dann
sagen sie einem einfach "tschuldigung...doch Reizdarm".

Ich fasse es nicht!


Viele Grüße
light!

21.03.2005 17:31 • #4


ehrlich gesagt, ging es mir früher besser, als die diagnose noch eine "namhafte" krankheit war. es hat sich auch das krankheitsbild total verändert, angefangen hab ich mit schüben an blutigem durchfall meist mir hohem fieber...allerdings hatte ich danach wieder monate ruhe. mittlerweile ist es allerdings so, dass es mir zwar körperlich nicht sonderlich schlecht geht, bis auf extreme blähungen, aber wenn ich aufs klo muß, dann innerhalb von sekunden. deshalb bin ich auch so fertig, weil ich nur noch im büro und zu hause sein kann. meine ärztin hat mich zum psychiater geschickt...was ja auch nicht unbedingt verkehrt ist, aber für sie ist das alles nicht so schlimm. deshalb pfeiff ich auf ärzte und such mir einen eigenen weg. ich hoffe ich finde den bald

21.03.2005 20:52 • #5


Hallo,

vielen Dank, dass du geschrieben hast.

Reizdarm scheint mir eben auch teilweise eine etwas schwammige Diagnose, wenn man nicht weiter weiß, zu sein.

Daher interessiert mich, wieviel wirklich untersucht wurde. Ob villeicht doch was zu finden wäre, wenn man genau schaut.

Mir geht es auch relativ gut, aber gar kein Durchfall wäre mir lieber und eine realistische Aussicht auf Heilung.

Alles Gute

Geli

22.03.2005 20:26 • #6


hallo
ich glaube eigentlich nicht, dass es großartig organische Ursachen hat, denn ich hab schon auf alles mögliche aufgepasst, aber es gibt kein Schema. Mal vertrag ich irgendwas sehr gut, nächstes mal dann wieder gar nicht. Oder mal geht es mir psychisch ganz gut, aber meinem Bauch wiederum gar nicht, oder umgekehrt. Das einzige was gleich bleibt, ist wenn ich Angst habe, weil ich irgendwas machen muß und das Klo nicht in unmittelbarer Reichweite ist, dann muß ich garantiert. Aber das erklärt sich von selbst.
Ich hab letztes Jahr einen Nahrungsmittelunverträglichkeitstest gemacht, den man allerdings selbst berappen muß (€ 328,--) dabei ist rausgekommen, dass ich Milch, Hefe und Mais nicht vertrage. Ein halbes Jahr habe ich darauf verzichtet, bzw. sehr aufgepasst und es hat sich nichts verändert. Jetzt esse ich wieder so wie früher und mir gehts auch nicht schlechter.
Das was mich am meisten ärgert ist, dass einen die anderen nicht ernst nehmen und alles auf die Psyche schieben.Ich spreche auch nicht gern darüber, weil es doch irgendwie ein "Tabu"Thema ist. Ich hätte weniger Problem damit, jemanden zu erzählen ich hätte z.b. einen Herzfehler, als diese sch...

23.03.2005 13:56 • #7


Ich habe mir meine Diagnose auch eher selbst gestellt... War erst beim Hausarzt.. Der hat dann denn Darm und die Bauchspeicheldrüse geultraschallt... Da kam aber nichts raus... Dann das übliche: Blut- und Stuhltest... Das war aber auch alles in Ordnung.. Er hat mir dann gesagt, ich soll regelmäßig was trinken und öfter Sport machen... Hallo?? Sind vier Mal die Woche nicht genug?!?!? Na ja, habe mir dann mal ne Überweisung zu nem Internisten besorgt für ne Darmspiegelung... Die hat dann auch nichts ergeben.. Nur das ich total frustiert war, weil die Diagnose so rüberkam als ob ich mir das einbilde... So nach dem Motto, kommen sie doch mal vorbei, wenn sie wieder Durchfall haben... HAHAHA! Hab mich dann ein wenig mit Büchern auseinander gesetzt und habe für mich beschlossen, dass es wohl ein Reizdarm ist..

23.03.2005 14:08 • #8


Hallo Carina,

wurde bei der Spiegelung auch eine (Stufen-) Biopsie genommen?

Danke für Eure Antworten.

Ich finde auch kein Schema bei mir. Nur dass es mir scheinbar besser geht, wenn ich entspannt und ausgeglichen bin. Aber ich habe ja eine körperliche Diagnose. Aber was war wohl zuerst?

Alles Gute

Geli

23.03.2005 20:02 • #9


Gute Frage... Nicht, dass ich wüsste...

23.03.2005 20:09 • #10



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag