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201807.02




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Hallo Zusammen

Ich fange am besten ganz von vorne an - ich werde aber versuchen es kurz und sachlich nieder zu schreiben.

Grundsätzlich bin ich ein Angstfreier Mensch, mich bringt eigentlich nichts wirklich zum Zittern. Ebenso habe ich keine wirkliche Angst vor Krankheiten, da ich den Tod als Teil des menschlichen Lebens sehe und somit keine wirklichen Ängste vor deratigem habe.

Ich habe von meinem 12ten bis zum 20ten Lebensjahr einige male (ca. 4 mal) eine sehr starke, unerklärliche Kreislaufschwäche erlebt. Sie zeichnete sich durch Blässe (fast schon gelb), extreme Schwäche und Zittrigkeit aus. Nachdem ich was aß und mich ausruhte, gings schon wieder und es trat monate - oder jahrelang nicht mehr auf.

Dann mit 22, mitten in der Arbeit, extrem gelbes Gesicht bekommen, am ganzen Körper war die Haut gelb - sogar in den Augen einwenig.
Ins KH gefahren - Diagnose : Harmlose Morbus Meulengracht. Ging nach 2 Tagen wieder weg, keine ähnlichen Symptome mehr erlebt seit dem.

Ich muss sagen dass ich gelegentlich geraucht habe früher, jedoch nie wirklich großen Stress hatte und auch sonst sportlich und gesund gelebt habe.

JETZT KOMMT DIE VORGESCHICHTE DES PROBLEMS :

Mit 25 habe ich zum ersten mal Canna. geraucht.
Ich hatte Dro. bis zu dem Zeitpunkt immer verteufelt und hatte kein Verständnis für den Konsum solcher Dinge.

Ein vermeindlich guter Freund bot mir an, mit ihm einen *beep* zu rauchen, woraufhin ich meine Grundsätze dummer und naiver Weise über Bot warf und zwei drei mal daran zog.
Das Gefühl war angenehm und ich hatte einen schönen und lustigen Abend in freundschaftlicher Runde. Dies wiederholte sich einpaar mal und innerhalb 3 Monaten hatte ich zusammengerechnet sicher 20-30 Joints geraucht. Es war immer ein gutes Gefühl, nie mit Angst oder Panik oder Ähnlichem verbunden - im Gegenteil.

Nun kam ich durch einen weiteren Freund auf etwas anderes.

Er packte eines schönen Tages ein kleines Päckchen heraus, das mit weißem Pulver gefüllt war.
Er meinte es schon einpaar mal genommen zu haben und überredete mich eine kleine Line zu ziehen. Ich beließ es bei der kleinen Line und merkte eigentlich bis auf einen minimal erhöhten Puls und einer leicht gesteigerten Euphorie keine signifikanten Veränderungen an mir selbst.

Leider habe ich dieses Erlebnis als positiv und harmlos empfunden, woraufhin ich mit dem besagten Freund viele male wieder Dro. konsumiert habe.

Die Menge wurde allerdings mit der Zeit einwenig mehr, so haben wir uns üblicherweise zu zweit ein-zwei Gram davon gekauft und bei ihm zuhause den ganzen Abend - bis meistens um 6 Uhr Früh konsumiert. Bis es eben nichts mehr gab.

Ich wusste dass es nicht gesund sein konnte und ich konnte mir die Risiken denken - allerdings konnte ich keine negativen Veränderungen an mir bemerken außer dass ich am nächsten Tag ein wenig gereizter als sonst war - was womöglich nicht ungewöhnlich für diese Dro. ist.

Nun kommen wir zum letzten mal an dem ich die Substanz konsumiert habe.

Es war ein gemütlicher Abend und wir konsumierten wieder bis in die Früh hinein, etwa bis 7:00 Früh. Diesmal bei mir zuhause.
Um dem depressiven Runterkommen möglichst zu entgehen, riet der Freund mir etwas von seinem mitgebrachten Gras zu rauchen - wovon er selbst auch etwas rauchte mit mir gemeinsam.

Ich rauchte es mit ihm, und merkte dass das Runterkommen und die depressive Verstimmung vom Dro. garnicht wahrnehmbar waren was ich erst als positiv empfand. Ich dachte mir ich geh jetzt ins Bett und schlafe mal ein wenig, woraufhin der Freund sich verabschiedete und nach hause ging.

JETZT KOMMTS ZUM BEGINN DES PROBLEMS:

Der Freund geht also nachhause und ich bleib allein bei mir zuhause.
Ich setz mich hin und versuche mich aufs schlafen vorzubereiten, wobei ich schon langsam ein ungutes gefühl im oberkörper verspüre.
Ich merke wie mein Herz immer schneller schlägt und wie mir langsam immer heißer wird.
Ich merk schon langsam dass mein Kreislauf schwächer wird und ich geh zum Spiegel um meine Gesichtsfarbe zu checken, woraufhin ich sehe dass ich komplett blass und richtig gelb angelaufen bin.
Ich merke dass es immer schlimmer wird und denke ernsthaft daran dass ich jeden Moment einem Herzinfarkt bekommen werde oder tot umfalle. Ich versuche was Süßes zu essen, und etwas kaltes zu trinken, es hilft nichts.
Kalter Schweiß läuft mir überall am Körper und es wird mir sehr kalt!

Ich dachte nur : Mensch, so haben dich deine Eltern nicht erzogen. Nun hast du es soweit gebracht dich vermutlich in Lebensgefahr zu bringen, für ein wenig falschem Spaß. Ein hoher Preis für das bisschen künstlichem Glücksgefühl.

Als ich merke dass ich gleich in Ohnmacht fallen könnte, rufe ich den Notarzt an.
Bei mir angekommen messen sie meinen Puls, den Blitzucker und meinen Blutdruck. Habe ihnen alles offen zugegeben und sie meinten es ist nicht nötig ins Krankenhaus zu fahren, ich könne aber gerne mitfahren. Es wäre lediglich ein hoher Bludruck und eine minimale Unterzuckerung.

Sie gingen wieder, am nächsten Tag war es schon ein wenig besser. Ich wollte unbedingt testen ob ich physische Schäden davongetragen habe und schwang mich kurzerhand aufs Fahrrad. Eine kleine Runde konnte ich fahren, woraufhin ich merkte dass ich irgendwie schwächelte. Dies wurde in den nächsten Tagen allerdings besser und die alte Kraft kam eigentlich vollständig wieder zurück.

Was allerdings geblieben ist macht mich gradezu verrückt. Ich sitze oft einfach da und bekomme Herzstechen, Bauchschmerzen und leichte Atemnot. Auch wird mir leicht übel und mein Kopf wird warm und es kribbelt an der Kopfhaut.
Ich war schon drei mal im Krankenhaus und jedes mal wurde Herz Echo, EKG und Blutdruck gemessen. Blut wurde ebenso abgenommen und sogar die Lunge wurde geröngt.

Es wurde (gottseindank) nie etwas gefunden.

Lediglich der Kardiologe meinte dass ich eine Panikattacke erlebt hätte und nun mit dieser Angst vor dem eigentlichen Ereignis leben müsste.

Ich trage dieses dreckige Gefühl jeden Tag mit mir rum, ich habe dadurch leichte Depressionen entwickelt wo es mir schwer fällt über etwas zu lachen oder etwas interessant zu finden.
Ständig denke ich dass ich aufgrund meiner Vorgeschichte etwas mit dem Herzen hätte, weil das Stechen eben immerzu aus der Herzgegend kommt. Sodbrennen habe ich ebenso fast ständig.

Manchmal trifft dieses Ereignis wieder ein, dann fühle ich mich wie nach hinten gepresst und mein Herz schlägt spürbar schneller und fester. Meine Ohren und mein Kopf wird dann ganz warm.
Ich bekomme nen Druck in der Brust und fühl mich dann so wie wenn gleich etwas mit meinem Kreislauf passiert dass ich nicht kontrollieren kann.
Auch wenn ich wie gesagt keine Angst vorm Sterben habe, so beunruhigt es mich doch sehr und ich kann nichts dagegen machen außer den Notruf zu wählen.

Ich weiß nicht mehr weiter, ich weiß dass ich fahrlässig meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt habe und bereue meinen Fehler sehr.
Ich kann es allerdings nicht mehr rückgängig machen, auch wenn ich von dem Dreck einen Riesen-Abstand genommem habe inkl. Kontaktabbruch mit dem Idioten.

Von meinem inneren Idioten - mir selbst - kann ich allerdings nicht wegrennen. Ich muss mit meinem Problem klarkommen, habe dadurch aber massiv an Lebensqualität verloren.

Hat jemand Erfahrung was es sein könnte - ich kann es nämlich nicht mit meinem Charakter vereinbaren eine Panik oder Angststörung entwickelt zu haben die derartige permanente physisch klar spürbare Sypome hervorrufen kann.
Ich kenne mich einfach zu gut... ich war immer vollkommen klar bei Verstand und habe nun die Befürchtung dadurch psychische Schäden davongetragen zu haben.

Ich bitte euch um eure geschätzte Hilfe...

Lg.

Auf das Thema antworten


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Status: Online online
  07.02.2018 22:53  
Ari123 hat geschrieben:
Ins KH gefahren - Diagnose : Harmlose Morbus Meulengracht.

Führt gerne mal zu nem B12 Mangel.... und dann gibts zig Symptome (sowohl psychische als auch körperliche). Wurde B12 schonmal getestet?

Ari123 hat geschrieben:
Die Menge wurde allerdings mit der Zeit einwenig mehr, so haben wir uns üblicherweise zu zweit ein-zwei Gram davon gekauft und bei ihm zuhause den ganzen Abend - bis meistens um 6 Uhr Früh konsumiert.

Wie oft war das pro Monat ungefähr und über wieviele Monate oder Jahre so ungefähr?


Ari123 hat geschrieben:
Es wäre lediglich ein hoher Bludruck und eine minimale Unterzuckerung.

Ist dein Blutdruck dauerhaft zu hoch oder nur während der Symptome?
Wurde der Blutzucker nochmal kontrolliert? Ist der wieder normal gewesen?

Ari123 hat geschrieben:
Sodbrennen habe ich ebenso fast ständig.

Schon vor den Dro. oder erst danach? Wurde diesbezüglich schonmal was untersucht oder hatest du dagegen Magensäureblocker o.ä. bekommen?



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Bodensee
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  07.02.2018 22:56  
Also das Dro. immer irgendwas kaputt machen wird dir durchaus bewusst sein, da muss man dir nichts sagen.
Was hat denn der Kardiologe für Untersuchungen gemacht?





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  09.02.2018 00:19  
la2la2 hat geschrieben:
Führt gerne mal zu nem B12 Mangel.... und dann gibts zig Symptome (sowohl psychische als auch körperliche). Wurde B12 schonmal getestet? Antwort: Nein das wurde nicht explicit getestet. Es wurde lediglich ein Blutbild erstellt und das war laut den Ärzten normal (Bei jeder Kontrolle bis jetzt)


Wie oft war das pro Monat ungefähr und über wieviele Monate oder Jahre so ungefähr?
Antwort: Beide Dro. habe ich eig. nur im Sommer 2017 konsumiert. Canna. habe ich vl. 20-30 mal geraucht und K. habe ich 10 mal konsumiert. Beim K. muss ich aber sagen, dass es immer sehr angenehm war und nie etwas schlimm war außer das Runterkommen, das war bei mir der reinste Horror mit Depressionen und so Gedanken wie sinnlos das Leben ist (Keine Selbstmordgedanken, einfach nur extreme Langeweile und Emotionslosigkeit). Die Koka Sessions dauerten eig. von Anfang an die ganze Nacht lang, bis es eben nichts mehr gab. Meist war das wie gesagt 1-2 Gramm zu zweit. Konsumiert habe ich es gleichmäßig auf drei Monate verteilt also ca. 1 mal im Monat. Zeitraum war April 2017 bis August 2017. Beim letzten mal hatte ich eben wie gesagt diesen extremen Kreislaufkollaps bei dem ich wirklich dachte dass mein Herz stehen bleiben würde weil mir einfach Todes-übel war.
Ich habe den extremen Verdacht dass es am Gras lag, auch wenn ich das K. genauso schlecht finde und sowieso nie mehr anrühren werde. Ich empfand und empfinde keine Sucht nach irgendetwas, nicht einmal nach Zig..



Ist dein Blutdruck dauerhaft zu hoch oder nur während der Symptome?
Wurde der Blutzucker nochmal kontrolliert? Ist der wieder normal gewesen?
Antwort Der Blutdruck ist seit der frühen Jugend wie gesagt manchmal zu hoch gewesen, aber grundsätzlich liegt er im absolut normalen Bereits von 120 - 180 / 130 - 190.
Der Blutzucker wurde bei einer Nachuntersuchung noch einmal kontrolliert, war ganz normal alles.


Schon vor den Dro. oder erst danach? Wurde diesbezüglich schonmal was untersucht oder hatest du dagegen Magensäureblocker o.ä. bekommen?
Antwort Das Sodbrennen hatte ich auch schon vor den Dro. Erfahrungen. Aber erst durch Canna., vermutlich ausgelöst von den Fress-Flashes und dem agressiven Rauch vom *beep*, wurde es bisschen schlimmer mit dem Sodbrennen. Ich habs meistens wenn ich viel GEbäck, Brot und sowas esse. Hab das nun ein wenig in den Griff bekommen mit so einem rezeptreifen, aber apothekenpflichtigen Medikament gegen zu agressive Magensäure.



Ich möchte das Problem dass ich aktuell habe noch mal näher erläutern:
Ich nehm garnichts mehr, schon seit Monaten. Die Phase wo ich was genommen habe war auch sehr kurz und eig. nie schlimm bis auf die letzte Erfahrung die mein Leben so komisch verändert hat. Ich fühl mich eben manchmal so, als würde ich neben mir stehen. Ich betrachte zbs. Gebäude und merke, dass mein Gehirn sie anders auffasst als zbs. wenn ich "das" nicht hätte was ich nun mal habe jetzt. Vielleicht ist das aber nur deswegen, weil ich mich natürlich viel mehr drauf konzentriere als wenn ich "nichts" hätte.

Dann sind aber noch Empfindungen, die wirklich stattfinden, die ich mir also nicht nur denke. Zbs. heut beim Einkaufen. Ich bin eig. normal drauf, ich bin einkaufen und auf einmal kommt diese leichte Verwirrung, dieses leichte Schwächeln als würde der Kreislauf einwenig verrückt spielen. Mittelschwere Übelkeit, als müsste ich mich in absehbarer Zeit übergeben (Ohne wirkliche Übelkeit oder Brechreiz). Dieses dumpfe Stechen in Bauch und Brustgegend. Dann gehts wieder weg nach einpaar Sekunden. Die restliche Zeit denke ich halt daran was grade vorgefallen ist. Dies passiert halt wenn ich draußen bin so um die 10 mal am Tag. Wenn ich arbeite dann registriere ich es nicht, außer ich erinnere mich daran (Da weiß ich halt nicht ob es nur wegen der Erinnerung ist oder ob es ein wirkliches Gebrechen ist auf das mein Körper mich halt per Syptom erinnert, so wie beispielsweise ein Kopfschmerz - der ja wirklich stattfindet bei Menschen).


Ach Leute.. ist so schwer zu erklären, ich beantworte aber liebend gerne jede noch so detailierte Frage........ mit der Hoffnung dass mich wenigstens jmd aufklären kann. Man kann doch nicht einfach sagen "Panikattacke" und mir unnötig Medikamente verschreiben....





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  09.02.2018 00:22  
resalu hat geschrieben:
Also das Dro. immer irgendwas kaputt machen wird dir durchaus bewusst sein, da muss man dir nichts sagen.
Was hat denn der Kardiologe für Untersuchungen gemacht?


Das stimmt. Aber das hat mir wieder einmal bewiesen, dass Menschen nicht immer bewusst handeln. Manchmal tun sie Dinge, wider besseren Wissens. Ich bereue es zutiefst, aber ich werde mich nicht in Selbstmitleid begraben. Es war ein Fehler und es konnte aber noch schlimmer kommen. Ich sehe es als Warnung, das womöglich Schlimmeres vermieden hat.


Lg.



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  09.02.2018 08:33  
Natürlich kann man sagen >Panikattacke>.
Und wenn du das noch so sehr nicht mit dir vereinbaren kannst oder willst.

Du bist nicht der erste, der beim oder nach dem Konsum von Dro. eine Panikattacke erleidet.
Sowas kann ja auch die Körperchemie ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen. Dro. wirkt nicht nur ähnlich wie Adrenalin - es verhindert auch die Resoprtion von körpereigenen Adrenalin. Was bedeutet, dass du sozusagen mehr als die doppelte Menge an aufputschenden Mitteln in deinem Körper hast.
Und was macht der damit? Es duch eine Panikattacke abbauen indem der Blutdruck hoch fährt, das Herz schnell schlägt und Adrenalin hat eben auch diese merkwürdige Eigenschaft einem das Gefühl von >ich fall gleich um> zu vermitteln. Wobei man, wenn man unter einem hohen Pegel davon steht faktisch gar nciht umfallen KANN.

So und dazu kommen nun für dich die Grundsätze der Angst:
Die erste Panikattacke ist ein sehr einschneidendes Erlebnis - erstrecht wenn man den rtw ruft und damit in einen Kreislauf gerät von Untersuchungen und noch mehr Angst. Dann beginnt so eine Fixierung darauf, dass trotz guter Untersuchungsergebnisse, der Körper ja doch irgendetwas haben könnte.

UNd weil die Angst dann so im Kopf sitzt, wiederholt sie sich. Denn man kann seine Gedanken und vor allem sein Unterbewusstsein kaum kontrollieren. Es bleibt ein einschneidendes Erlebnis das zur Wiederholung neigt.
Einfach weil man danach eine hohe Grundanspannung aht mit der Angst >es könnte ja wieder passieren> unbewusst darauf wartet und seinen Adrenalinspiegel damit wieder hoch treibt und dann passiert es auch.

Das bedeutet schlicht, ob du willst oder nicht - bist du Angstpatient und wirst dich damit auseinander setzen müssen, um dem Kreislauf aus Angst wieder zu entkommen.

LG

Danke2xDanke


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Status: Online online
  09.02.2018 12:23  
Ari123 hat geschrieben:
Es wurde lediglich ein Blutbild erstellt und das war laut den Ärzten normal (Bei jeder Kontrolle bis jetzt)

Reicht nicht. Man findet bei Blutuntersuchungen immer nur das, wonach man sucht. Du könntest 1h vor der Blutabnahme ne Line ziehen, Gras rauchen, ne Flasche Schnapps trinken und das normale Blutbild wäre komplett unauffällig. Wenn der Arzt jedoch das Blut auf die 3 Substanzen mit untersuchen lässt, wird am nächsten Tag dein Telefon klingeln, dass der Arzt dich dringend sprechen will wegen der Blutergebnisse. :mrgreen:

Ari123 hat geschrieben:
Der Blutdruck ist seit der frühen Jugend wie gesagt manchmal zu hoch gewesen, aber grundsätzlich liegt er im absolut normalen Bereits von 120 - 180 / 130 - 190.

Das nennst du normal? :shock: Normal und gut sind nur Werte bis 130 in deinem Alter. Ist zwar nicht schlimm, wenn der mal höher ist, aber wenn der sehr oft 180-190 erreicht (ohne akute sportliche Belastung oder akute "Panikattacke") ist das höchst bedenklich.

Ari123 hat geschrieben:
Hab das nun ein wenig in den Griff bekommen mit so einem rezeptreifen, aber apothekenpflichtigen Medikament gegen zu agressive Magensäure.

Bei Magenproblemen ist auf Dauer ein B12 Mangel nicht unwahrscheinlich. Der wiederum kann kann zu "Panikattacken" führen.

Ari123 hat geschrieben:
Ich bin eig. normal drauf, ich bin einkaufen und auf einmal kommt diese leichte Verwirrung, dieses leichte Schwächeln als würde der Kreislauf einwenig verrückt spielen.

Ist deine sportliche Belastbarkeit normal? Machst du mindestens 1-3x pro Woche Sport?


kopfloseshuhn hat geschrieben:
Natürlich kann man sagen >Panikattacke>.
Und wenn du das noch so sehr nicht mit dir vereinbaren kannst oder willst.

Sogenannte "Panikattacken" sind nur ein Symptom, für das es viele mögliche Ursachen geben kann. Es kann psychisch bedingt sein. Es kann organisch bedingt sein, z.B. Probleme mit den Herzklappen. Und es kann durch chemische Substanzen, wie Dro. ausgelöst werden.
Die direkte Schlussfolgerung Panikattacke = psychische Erkrankung ist also nicht zulässig.



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  09.02.2018 12:47  
Ja klar Lala
Wir vertretenhier eben einfach unterschiedliche Seiten. Du bist oft schnell dabei mit dein Körperlichen Erkrankungen und das muss auch nicht immer produktiv sein sondern kann den Menschen hier auch schnell noch mehr das fürchten lehren. Denn dann spukt immer im Kopf herum > die im Forum hat gesagt...> und wie schnell rennt man dann zum hundertsen Male zum Arzt?

Ja klar kann das....kann alles...sag ich ja auch nicht, dass das nicht möglich wäre, ich lege nur einfach auch eine andere Möglichkeit dar, die soooo unwahrscheinlich eben auch nicht ist.

Hier ist wohl eh ein Herzklappenfehler bereits ausgeschlossen da es ein Herz Echo gab. Den hätte man wohl gefunden.

Das es am Ende durch die Dro. ausgelöst sein kann, sagte ich ja bereits selbst. Aber das es aufrechterhalten wird, nachdem der Rausch vorbei ist, ist zumeist die Psyche. Außer man ist in eine Dro.psychose gefallen. Und das lese ich hier nicht.

Klar ist es immer gut, die körperlichen Ursachen auszuschließen. Und mancher Arzt ist schnell dabei es als psychisch abzutun und fertig. Aber manchmal muss man die Kuh auch auf der WEide lassen.
Sonst erzieht man sich hier Hypochonder.

Meine Meinung.
Ich sage ja nicht, dass deine Sichtweisen falsch sein müssen. Ich lege nur andere Möglichkeiten dar die eben auch nicht falsch sein müssen.


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