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Hallo,
ich muss mir jetzt einfach mal alles von der Seele plaudern. Ich habe seit einem Jahr extreme Probleme mit meiner Verdauung. Es war vorher zwar auch nicht grandios, da ich eine Lactose-Intoleranz habe, aber zumindest war mein Leben noch lebenswert bzw. es hat mein Leben einfach nicht so extrem beeinträchtigt wie das jetzt der Fall ist. Ich habe im Frühjahr mein Abitur nachgemacht und im Dezember fing das mit den extremen Problemen an. Ich hatte plötzlich richtig schlimme Blähungen - und das vorm Abi. In der Schule bin ich alle viertel Stunde auf Toilette gegangen um einfach die "Luft rauszulassen" und die Abiturprüfungen waren einfach nur Horror. Nicht weil ich Angst hatte, etwas nicht zu wissen, sondern einfach weil ich Blähungen und Durchfall hatte und ich mir ständig Gedanken darüber gemacht habe, was denn wäre, wenn mir jetzt ein "Pups" rausrutschen würde.... in diesem stillen großen Raum. Habe im Sommer eine Ärzteodysee gemacht und niemand konnte mir sagen was ich habe.
Nach einer Darmspiegelung wurde ein Lactose-Atemtest gemacht, OBWOHL ich schon einen Befund darüber vorliegen habe (Habe das seit Geburt an) und nachdem mir der Arzt die Lactose verabreicht hatte, wollte er mich zu einem Professor quer durch die Stadt schicken! Hallo! Er hat doch meinen Befund und muss doch wissen, dass ich in diesem Zustand nicht durch die Stadt spazieren kann! Außerdem sollte ich mir bei ihm einen Termin zur Magenspiegelung geben lassen (Zitat: Ich weiß zwar, dass da nichts dabei rauskommt, aber wir machen das halt mal, damit wir es gemacht haben.) Nachdem er so uneinfühlsam war, war ich total fertig und stand mit Tränen in den Augen bei der Sprechstundenhilfe um mir einen Termin geben zu lassen und die erzählt mir, ich solle mich nicht so haben. Danach hat es mir wirklich gereicht. Können die sich nicht vorstellen, wie es ist, sich nicht mehr aus dem Haus zu trauen. Ich bin 22 und traue mich nicht mehr Abends auszugehen, in Discos zu gehen (weil man dort auf Toiletten immer warten muss), im Dorf spazieren zu gehen! Ich gehe nur noch dorthin, wo es lauter ist und wo ich weiß, dass ich jederzeit eine freie Toilette vorfinden kann.
Jetzt habe ich erstmal ein halbes Jahr von Ärzten abgeschottet und es wurde immer schlimmer. In den letzten Wochen kam dann noch Schwindel hinzu und ich fühlte mich wie .... "entrückt", hab durch den Schwindel alles nicht mehr richtig wahrgenommen.... Naja, seit einem Jahr permanent Durchfall, da ist das ja kein Wunder.
Habe im Oktober dann ein Studium begonnen und war seit Dezember nicht mehr dort, da ich einfach psychisch nicht mehr kann. Ich habe mir von Anfang an nur an den Außenseiten einen Platz gesucht und möglichst so, dass ich unauffällig auf Toilette rennen kann, falls was wäre. Ich saß ständig auf meiner dicken Winterjacke, in der Hoffnung, sie würde einen eventuellen "Pups" nicht so hörbar machen. Und natürlich habe ich in der ganzen Vorlesung nur gedacht "Ich muss nicht auf Toilette, ich muss nicht pupsen..." und jetzt halte ich das psychisch einfach nicht mehr aus. Ich kann dort momentan nicht hin. Nur der Gedanke an die bevorstehenden Prüfungen lösen Panik aus, und das nicht, weil ich Angst habe, den Stoff nicht zu können, sondern einfach vor der Angst in einem stillen Raum zu sitzen, indem man einen "Pups" hören würde.
hab im Oktober auch geheiratet und selbst zum Standesbeamten habe ich gesagt, dass ich eigentlich keine Rede brauche und dass es möglichst schnell gehen soll, einfach aus ANGST!! Das ist doch kein normales Leben mehr?!?
War heute zum ersten Mal wieder beim Arzt, jetzt mit Verdacht auf Pankrasinsuffizienz. Meine Mutter hatte nämlich auch Probleme mit der Bauchspeicheldrüse und die Symptome waren sehr ähnlich. Ich hoffe so, dass es das ist!! Ich will ENDLICH wieder normal leben!!
Vielen Dank fürs Lesen, musste das jetzt einfach mal loswerden!

20.01.2005 01:19 • 01.03.2005 #1


25 Antworten ↓


Hallo,

das tut mir sehr leid. Ich verstehe dich VOLL UND GANZ, mir geht es genauso. Ich habe das seit fast zwei Jahren. Ärzteodysse hinter mir, immer, wirklich IMMER Bauchschmerzen, Blähungen (selbst wenn ich nichts esse), völlig gestörte Verdauung, quasi fühle ich mich komplett vergiftet, habe auch immer Schmerzen im Rücken, mir ist fast immer schwindelig, Panik ohne Ende, denke nur noch an Selbstmord. Ich wurde auf die Psychoschiene geschoben, da ich ja angeblich körperlich gesund sei. Hahaha, dass ich nicht lache. Die können mich am Ar. *beep*. Es gibt noch ein paar Optionen, die frei sind, die ich austesten werde. Wenn ich dann auch nicht gesund werde, war's das. Dann wurde ich eben nicht alt.

Alles alles Liebe

Robin

20.01.2005 12:32 • #2



Ständiger Durchfall mit Blähungen (sorry, sehr lang)

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Na Robin... nette Antwort... toll!!

Hallo Sandra,

auch ich kenne deine Probleme. Mir gings ähnlich (nahe bei der
Tür sitzen usw...) da ich öfter Durchfallattacken bekam.

Ich weiss nicht ob das hier dir jetzt wirklich weiterhilft.
Aber als ich eine Fortbildung im Ausland machen MUSSTE
habe ich mir Tena Lady gekauft (nicht als Einlagen sondern
als Slips). Dann habe ich eine weite Hose drüber gezogen und
ein langes Oberteil, am Anfang war es sehr ungewohnt, aber nachher merkt man nicht mehr das man Sie anhat.

Weil das so gut geklappt hat, mache ich das noch immer
wenn ich irgentwo hingehen muss wo ich nicht weiss wo die
Toiletten sind. (Wenns nur zu Beruhigung ist - denn passiert
ist noch nie was!)

Ich wünsche dir ganz viel Kraft!
Sammy

20.01.2005 12:46 • #3


Hallo Sammy,

du brauchst gar nicht sowas zu schreiben von wegen "Tolle Antwort Robin". Ich bin sowas von fertig mit allem, weil ich leide wie ein Schwein! Und ich schreibe eben das, was ich schreiben will und ich frage dich nicht danach. Vor allem würde ich lügen, wenn ich was anderes schreibe. Ich bin eben kein Typ, der so tut als sei alles klar. Wenn du der Meinung bist, dass sich selbst was vormachen die Lösung ist - bitte. Aber so bin ich nicht.

Robin

20.01.2005 16:46 • #4


Robin.....was wäre denn so schlimm daran,
sich doch mal auf die Psychoschiene zu begeben?
Du hast primär mal körperliche Probleme für
die es natürlich auch eine solche Ursache geben kann.
Auf der anderen Seite gibt es nun auch jede
Menge..nennen wir es einfach mal Leiden, die
sich zwar im somatischen Bereich äussern aber
einfach keine körperliche Ursache haben
(larvierte Depressionen, Somatisierungstörungen,
Angsterkrankungn usw.). Ich will Dir hier gar nicht
unterstellen, dass Du so etwas hast, aber warum
schließt Du das immer so vehement aus?

Grüße
light!

20.01.2005 18:33 • #5


Ich schlucke schon ewig Psychopharmaka und mache Psychotherapie. Erfolg? NULL! Alles Schwachsinn. Ein Psychotherapeut kann mir die furchtbaren Beschwerden nicht nehmen, vergiss es. Ich weiß, wieviel mir das alles bringt. Nämlich nichts. Wie auch? Wie will jemand, der mich nicht kennt, mir Tipps fürs Leben geben? Ich bin sowieso keiner, den man beeinflussen kann.

20.01.2005 18:38 • #6


ICD-10
F00-99 Psychische und Verhaltensstörungen

F40-F48 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen

F45.3 Somatoforme autonome Funktionsstörung

Die Symptome werden vom Patienten so geschildert, als beruhten sie auf der körperlichen Krankheit eines Systems oder eines Organs, das weitgehend oder vollständig vegetativ innerviert und kontrolliert wird, so etwa des kardiovaskulären, des gastrointestinalen, des respiratorischen oder des urogenitalen Systems. Es finden sich meist zwei Symptomgruppen, die beide nicht auf eine körperliche Krankheit des betreffenden Organs oder Systems hinweisen. Die erste Gruppe umfasst Beschwerden, die auf objektivierbaren Symptomen der vegetativen Stimulation beruhen wie etwa Herzklopfen, Schwitzen, Erröten, Zittern. Sie sind Ausdruck der Furcht vor und Beeinträchtigung durch eine(r) somatische(n) Störung. Die zweite Gruppe beinhaltet subjektive Beschwerden unspezifischer und wechselnder Natur, wie flüchtige Schmerzen, Brennen, Schwere, Enge und Gefühle, aufgebläht oder auseinander gezogen zu werden, die vom Patienten einem spezifischen Organ oder System zugeordnet werden.

Da-Costa-Syndrom
Herzneurose
Magenneurose
Neurozirkulatorische Asthenie
Psychogene Formen:
· Aerophagie
· Colon irritabile
· Diarrhoe
· Dyspepsie
· Dysurie
· erhöhte Miktionshäufigkeit
· Flatulenz
· Husten
· Hyperventilation
· Pylorospasmen
· Singultus

F45.30
Herz und Kreislaufsystem

F45.31
Oberes Verdauungssystem

F45.32
Unterer Verdauungssystem

F45.33
Atmungssystem

F45.34
Urogenitalsystem

F45.37
Mehrere Organe und Systeme

F45.38
Sonstige Organe und Systeme

F45.39
Nicht näher bezeichnetes Organ oder System

...wenn irgendjemand an der Psychoschiene interessiert ist, dann lest es Euch selber unter durch.

..nach regen kommt sonnenschein

22.01.2005 11:17 • #7


Hallo Robin,
ich kann deinen Frust gut verstehen - ich bin seit 20 Jahren dabei.
Aber ich glaube EBEN DOCH, dass wir auf der "Psychoschiene" liegen.
Organisch habe ich nichts - nicht die kleinste Allergie oder Intoleranz - NIX!
Psyche und Körper hängen nun mal zusammen.
Hast du von Thorwald Detlefsen schon "Krankheit als Weg" gelesen?
Das ist sehr hilfreich. Wenn du es haben willst, gib mir deine E-Mail-Addi, dann schicke ich es dir (als PDF-Datei)
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich erst meine Probleme meiner Psyche bewältigen muss - dann ist auch der RD weg.
Und das muss ich wohl ganz alleine hinkriegen.
Übrigens hat doch jeder eine Psyche - und wir sind wohl kaum alle Psychopathen, Psychos - oder was es sonst für abfällige Assozionen dazu gibt - außerdem ist das doch völlig egal.
Hier im Forum wird man bestimmt nicht als irgendwas abgestempelt.
Jede körperliche Krankheit hat ihre Ursache in der Psyche. Und deine Medikamente waren wohl kaum zur Heilung als zur Symptomunterdrückung gedacht.

Alles Gute
Isa

25.01.2005 23:19 • #8


Hallo,

ja, das Buch kenne ich, habe ich gelesen und ist meines Erachtens nur so dahingeschwafelter Kram. Wenn man sich eine Krankheit nicht erklären kann, sucht der Mensch immer einen tieferen Sinn in allem. Aber meiner Meinung nach gibt es diesen tieferen Sinn nicht. NIRGENDS. Wir sind lediglich Chemie, alles ist Chemie, auch unsere Gefühle. Und wenn ein chemischer Prozess gestört ist, entstehen Krankheiten. Ich glaube auch nicht mehr daran, dass wir Menschen eine Seele haben. All unser Tun und Handeln, Denken, Gefühle etc. basiert auf chemischen Prozessen. Von daher bringt mir Detlefens Geschwafel rein gar nichts. Aber trotzdem danke.

Alles Liebe,

Robin

25.01.2005 23:41 • #9


Hallo Robin,
das hört sich ziemlich resigniert an- kann ich sehr gut verstehen. Aber ne pessimistische Haltung hilft da nicht weiter, eher im Gegenteil.
Ich bin mir sicher, dass wir das nur mit einer optimistischen Haltung -DAS KRIEGE ICH HIN!!- in den Griff kriegen - oder wenigstens eine Besserung.
Ich hatte in meiner 20-jährigen RD Karriere auch diese Zeiten, wo ich an nichts und niemanden geglaubt habe - da war es am schlimmsten.
Wenn ich ein bisschen disziplinierter mit meiner Lebensführung wäre - wäre es auch noch besser mit dem RD- aber das mache ICH mir selber.
Die meisten Ärzte haben MEGANULL Ahnung, da kann ich dir Recht geben - da erwarte ich auch keine Hilfe mehr. Es hilft aber auch nicht durch Wut auf alle möglichen Leute seine Energie zu verschwenden. Im Endeffekt können wir uns nur selber helfen - unter Mithilfe von Therapeuten, Schamanen, Heilern -oder wasweißich von wem auch immer.
Neulich habe ich mit einer Gruppe meditiert. Im Grunde ein Horrorszenario für mich. Großer Raum-Stille-viele Leute.
Das schreit geradeso nach Flucht. Ich habe es aber ausgehalten und nach einer halben Stunde war das Schlimmste rum und ich konnte mich wirklich entspannen.
Und es war absolut eine Kopfsache. Wenn ich die ganze Zeit gedacht hätte -"Das geht nicht gut, ich muss hier raus", hätte ich keine 5 Minuten bleiben können. Ich habe mich nur auf Entspannung und positive Sachen konzentriert.
Das ist kein Einzelfall - das habe ich schon öfter ausprobiert. Es ist nicht einfach - weiß ich - aber wenn du dich hängen lässt, wirds auf keinen Fall besser -soviel steht fest.
Also, Hände an die Hosennaht und durchgestartet!!

Alles Liebe
Isa

26.01.2005 10:41 • #10


Alles was ich dazu sagen kann: Du sprichst mir aus der Seele.
Würd am liebsten mein komplettes Leben die Toilette runterspülen!

28.01.2005 21:56 • #11


Hallo Ihr!
Ich kenne das sehr gut, mit dem Nichtmehr Weggehen und Stille Räume meiden. das ist nur leider in der Schule ziemlich schwer. ich habe begriffen, dass es nunmal nicht zu ändern ist (was mich oft ziemlich fertig macht) und versuche im moment einfach frontal auf meine probleme zuzugehen. ich stell mich zB schon darauf ein, dass ich bauschmerzen haben werde, die aber auch wieder verschwinden und dann gehts. ich war gestern abend weg. hab etwa 2 stunden mit mir gekämpft, bis ich mich einfach von meinen freunden so ablenken ließ, dass ich die bauchschmerzen vergessen habe. und siehe da, der ganze abend war schmerzfrei.
das selbe gilt für meine schrecklichen übelkeitsattacken. die ersten 3-4 stunden in der schule sind nicht auszuhalten, aber dann gehts wie von selbst weg. komisch, aber ich denke echt, dass es eine mischung aus psychischem und physischem problem ist.
ich hoffe einfach nur für uns alle, dass endlich ein medikament gefunden wird, dass das alles vergehen lässt.

07.02.2005 14:28 • #12


Hallo Robin,
wie Dir zu Mute ist, kann ich nachfühlen. Seit ca. 10 Jahren habe ich das angebliche RDS. Keiner und nichts konnte mir helfen. Ich bin 68 Jahre alt, Akademiker und mit der Anamnese vertraut. -
Jetzt hatte ich eine starke Erkältung. Die Lunge war stark angegriffen. Ich nahm ein Antibiotikum "Clinda-saar 600", Vertrieb durch MIP Pharma GmbH 66386 St. Ingbert im 8 -Stundenintervall. Nach der ersten Einnahme verschwand das Blubbern im Gedärm und mein Stuhlgang war wieder wohl geformt. Statt täglich ca. 10 Toilettenbesuchen sind es heute noch zwei.
Mein Arzt meinte daraufhin lapidar, es könnte doch eine Entzündung gewesen sein.
Seit 14 Tagen bin ich völlig beschwerdefrei.
Versuche es mal, kann ja nicht schaden.
Vile Grüße von Manfred

09.02.2005 12:42 • #13


Hallo Manfred,

erstmal danke für die Antwort. Aber Antibiotika ist doch schädlich für den Bauch...bzw. die Organe (Magen-Darmtrakt). Ob das so die Lösung ist...
jaja...der Arzt meinte: "Könnte doch 'ne Entzündung gewesen sein"...dass ich nicht lache. Diese Affen kotzen mich nur noch an, du wirst das kennen.

Alles Liebe

Robin

09.02.2005 17:20 • #14


Hey Robin,
mal eine doofe Frage meinerseits, hatte ich das falsch gelesen
oder kommen deine Beschwerden gar nich von ner seltsam angelegten
AntibiotikaBehandlung? Hatte ich bisher so verstanden.

*lieb winx*

09.02.2005 17:55 • #15


Hallo Tura,

ich weiß nicht, woher meine Beschwerden kommen. Ich weiß nur,
dass ich etwa innerhalb acht Monaten zweimal Antibiotika nehmen "musste"
(wegen Megahalsschmerzen). Vielleicht habe ich mir damit meine Darmflora
verdorben (dass sie gestört ist, kam auch raus). Ich weiß nur nicht,
wie ich diese wieder aufbauen kann oder soll und ob das überhaupt geht.
Ich nahm einige Zeit ProSymbioflor und noch so'n anderen Kram.
Erfolg blieb aus. Ich bin einfach nur noch am Ende. Wünsche mir jeden Abend,
nicht mehr aufzuwachen.

Robin

09.02.2005 20:30 • #16


Alloa Robin,

mmh..weil diese Antibiotika-Sache beschäftigt mich nun sehr,
denn man bekommt ja normalerweise bei bakteriellen Sachen
immer Antibiotika verschrieben, was ja in erster Linie auch
nicht verkehrt ist.
Ich weiß für mich, dass mein RDS einen psychischen Grund hat,
aber ich hatte z.B. letztes Jahr nen hartnäckigen Lungenvirus,
der mich zwang auch ne Menge Zeug einzunehmen und ich mich
halt gerade Frage, ob ich mein innerstes damit vielleicht zusätzlich
geschädigt habe. Naja, rauchen tu ich ja immer noch *auf die Finger
patsch*

Ich hoffe sehr, dass Du irgendeine Art oder Form von heilung findest,
die Dir helfen kann diese Schmerzen zu lindern.

*lieb winx*

09.02.2005 20:56 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ursachenerforschung und dann handeln. WEnn organisch alles o.k. ist dann ist umdenken gefragt.

09.02.2005 21:58 • #18


Hi, habe mir mal eure Antworten durchgelesen und ich muss insbesondere mal was zu Robin loslassen!

Wenn du sagst, du hättest keine psychischen Probleme, glaube ich dir nicht! Du schreibst bei fast jeder Antwort, dass du dir wünscht, nie mehr aufzuwachen! Hallo?? Ist das nicht schon ein guter Anfang, um solche Probleme zu haben? Und wenn du dich wunderst, keinen Erfolg bei deiner Therapie zu haben ist das auch kein Wunder, wenn du keinen an dich ran lässt, du denkst, du seist psychisch komplett gesund etc. Das ist dann kein Wunder, wenn dir nicht geholfen werden kann.

Und selbst wenn? Was ist denn dabei, etwas psychisch krank zu sein? Das heißt ja nicht, dass man spinnt, nicht mehr klar denken kann, etc. Ich weiß nicht, was man dann denkt!

Aber Robin, ich würde das vielleicht mal überdenken! Könnte nicht schaden!
------------------------------------------------------------ ---

Also, weshalb ich mir eure Beiträge angelesen habe, war folgender Grund: Meine Mutter hat die selben Probleme wie ihr und ich suche eben nach Antworten.

Dabei muss ich sagen, hat meine Mutter Fibromialgie. Das ist eine Krankheit, bei der man soooo viele Sympthome hat, unter anderem auch eben "Magenprobleme".

Bei den Ärzten ist diese Krankheit nicht wirklich beliebt, da es noch so gut wie keine Ergebnisse darüber gibt, die Krankheit so viele Bereiche erfasst (Artrhose, Magen, Leberwerte, Zahnprobleme, Rückenschmerzen, Knieschmerzen) naja, eigentlich alles, was irgendwie weh tun könnte und entzündet sein könnte. Darauf haben die Ärzte natürlich "keine Lust" und schicken sie dann von einem Arzt zum anderen, und der wiederrum an einen anderen ....

Hinzu kommen dann natürlich auch psychische Probleme. Meine Mutter hat Depressionen! Und ist damit erfolgreich in Therapie. Erst hat es auch nicht funktioniert, und dann, als sie verstand, was sie hat, klappte es dann pö a pö!

Vielleicht könnte ich euch mit meinem Wissen etwas helfen und wünsche euch alle Gute Besserung!


Svenja[/FONT]

18.02.2005 09:26 • #19


Hallo Svenja, ich glaube es ist sehr leicht immer alles auf die Psycho- Schiene zu schieben. Mit Sicherheit kann es die Ursache für Magen- Darm Probleme und anderes sein.Aber dass Robin Depressionen hat ist ja auch verständlich. Wer würde keine Depressionen bekommen, wenn man sich nicht mal mehr aus dem Haus traut, wegen diversen "von den meisten" Menschen als abstossend empfindenden Symptomen. Ursache und Wirkung ist hier doch irgendwie vertauschbar. Was war vorher da-die Depression, die die Symptome verursacht hat. Oder die Symptome, die die Depri verursacht hat?Man kann nämlich ein Leben auf dem Klo nicht gerade als erfüllt betrachten.
Wie das bei Robin ist das weiß er ( oder auch nicht) vielleicht am Besten! Auf jeden Fall gute Besserung an ihn und natürlich auch an alle anderen ( mich inbegriffen! ).
Grüße

18.02.2005 11:35 • #20



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