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Jemand8
Hallo, ich hoffe jemand hat ähnliche Probleme und kann mir weiterhelfen.
Zu mir und meiner Geschichte, möglichst detailliert:
- Schon von Geburt an habe ich immer Blähungen gehabt
- Mehrere Frauen aus der Verwandschaft scheinen auch Blähungen zu haben, deshalb möglicherweise vererbbar?
- Als Kind schwere Salmonelleninfektion, danach Darmkur
- Mit 6 Jahren Milcheiweißallergie diagnostiziert, von Heilpraktiker, ging wohl von alleine weg
- Auch ca mit 6 Jahren Neurodermitis, nach 4 Jahren ging sie weg.
- Immer schon extrem trockene, sensible Haut gehabt
- Sehr oft müde, erschöpft und Energielos. 10-12 Stunden Schlaf sind notwendig (war schon immer eine Langschläferin, könnte aber auch an einem Mangel, Pfeifferschem Drüsenfieber oder Schilddrüsenunterfunktion liegen).
- Falls das auch wichtig sein könnte, ich ernähre mich Vegetarisch. Esse neuerdings viel pflanzliches Protein, demnach auch viele Linsen und Kohl etc. Aber auch wenn ich auf blähende Lebensmittel verzichte habe ich Blähungen und auch als ich mich noch „normal“ ernährt habe, waren meine Beschwerden gleich.
- Laut TSH-Wert habe ich eine Schilddrüsenunterfunktion, ist noch nicht genauer untersucht worden
- Viele sagen mir, ich würde sehr schnell essen, aber auch wenn ich eine halbe Stunde für einen Teller Nudeln brauche und ewig kaue, ändert sich nichts.
- Kohlensäurehaltige Getränke trinke ich nicht mehr, ändert aber leider auch nichts

Mittlerweile bin ich Volljährig, leide schon mein ganzes Leben lang und weiß nicht mehr weiter. Das Leiden ist so schlimm, ich halte es bald nicht mehr aus.
Auch wenn ich von meiner Familie gerne belächelt wurde, bin ich trotzdem zum Gastroenterologen gegangen. Laktoseintoleranz (Atemtest) und Glutenunverträglichkeit (Bluttest) wurden ausgeschlossen. Auch die Stuhlprobe war ohne Befund. Ich sollte nach den negativen Ergebnissen ein Ernährungstagebuch führen und hier bin ich Monate später und habe keine Ahnung.

- Zu den Symptomen: Die Blähungen starten meist nach dem Mittagessen und dann werden sie immer schlimmer, am Abend ist es dann kaum auszuhalten. Sie riechen fast immer faulig und es hört gar nicht mehr auf. Einen Blähbauch habe ich jeden Nachmittag/ Abend. Mal ist es ganz schlimm, sodass ich depressiv Verstimmt bin, mal „nur“ schlimm und manchmal grade so zu ertragen. So ca. Alle 1-2 Wochen habe ich dann noch starke Bauchschmerzen und einen enorm geschwollenen Bauch, weshalb ich mich vor Schmerzen krümmen muss. Oft ist das dann, wenn viele Menschen um mich sind und ich versuche es zu verheben. Mittlerweile kenne ich sicher jede Form von Bauchschmerzen und üblem Geruch.
Möglicherweise hat es was mit meinem Zyklus zu tun, aber das macht auch kaum Sinn. Wenn ich Glück habe, dann sind die Blähungen mal wenige Tage, nach der Periode nicht ganz so schlimm oder aber kurz vor der Periode und währendessen noch schlimmer. Ein System, woran es liegen könnte, kann ich nicht wirklich erkennen. Das einzigste was mir aufgefallen ist, wenn ich Angst vor etwas habe, ist es auch schon Morgens schlimm. Heute habe ich mal zum Test nur Nudeln gegessen, mit Olivenöl und Zitronenwasser getrunken (jede mögliche Allergie, Unverträglichkeit etc. Versuche ich auszuschließen) . Dennoch hatte ich den ganzen Mittag Blähungen, was komisch ist, wenn es wohl kein Gluten ist.

Wer bis hier hin gelesen hat, vielen vielen Dank. Ich kann jede Meinung und Hilfe brauchen.

09.04.2024 19:45 • 11.04.2024 #1


16 Antworten ↓


Elisabeth71
Blähungen und Flatulenzen haben mehrere Leute. Angeblich ist es normal , wenn man bis zu 25 mal am Tag furzt. Wie ist deine Verdauung?
Bei mir ist es so : Sie erscheint mir normal , aber mit Flohsamenschale ( grob gerieben ) ist sie besser. Der Stuhl hat damit weniger Zeit , im Körper zu gären. Das scheint mir geholfen zu haben. Dazu trinke ich weniger Kaffee als früher einmal. Der Schwarztee dürfte den Darm eher beruhgen. Es gibt auch Dinge , die ich besser nicht esse , wenn ich unter Leute gehe.( Roggenbrot zum Beispiel )
Linsen vertrage ich überraschend gut. Beim Kohl wäre ich vorsichtig. Ich erinnere mich noch an den Film Luis und seine ausserirdischen Kohlköpfe . Die Kohlsuppe hatte schlimme Auswirkungen!

09.04.2024 20:11 • x 1 #2


A


Blähungen das ganze Leben lang HILFE?

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Jemand8
Hallo, danke für deine Antwort. Also das ist bei mir weit häufiger, gezählt habe ich noch nicht, aber so 50-100 mal schätze ich, je nach Tag. Ich glaube ich teste das mal, die Flohsamenschale dann in Wasser aufweichen? Und wie oft täglich? Kaffee trinke ich tatsächlich gar nicht und Schwarzer finde ich tatsächlich fürchterlich. Eine Zeit lang habe ich Grünen Tee morgens getrunken, davon wurde mir schlecht
Hast du Tipps wie ich bei dem herausfinden vorgehen kann? Also wie ich vorgehen kann ohne Tage lang nur z.B. glutenhaltiges zu essen oder z.B. nur Nachtschattengewächse etc.? Liebe Grüße

09.04.2024 20:35 • #3


Elisabeth71
@Jemand8 : Ich gebe einen Löffel der Flohsamenschale ( Schrot) in eine Tasse mit einem Getränk. Empfohlen wird 3 mal eine Portion. Mir reicht aber diese eine Portion .
Es gibt Ernährungsberaterinnen. Die kennen sich hoffentlich mit diversen Ernährungsformen aus.

09.04.2024 21:06 • x 1 #4


N
Hast du dich schon mal mit Histaminintoleranz beschäftigt?

09.04.2024 21:11 • #5


kleiner
Hallo.

Ich kenn sowas auch. Ich bin 40 Jahre und habe seit ich denken kann Bauchschmerzen und Blähungen.
Als Kleinkind waren meine Eltern schon deswegen ständig beim Arzt.

Lange Rede kurzer Sinn....ich habe wohl eine schwache Verdauung.
Das haben viele in meiner Verwandtschaft.
Ich nehme daher in schlimmen Phasen tropfen für Leber und Galle. Wenn die Verdauungssäfte gut arbeiten lassen sich die Bestandsteile der nahrung besser verwerten.
Sowas stellen aber keine Ärzte fest.
Die finden das nicht. Auf Hilfe von der Schulmedizin kann man da lange warten. Hast du einen Heilpraktiker?

Bei mir gibt es Phasen wo ich gar nichts essen kann und ich habe trotzdem Blähungen und der Bauch schaut aus wie im 8. Monat. Inklusive schmerzen.

Hast du schon mal einen Flora-Status des Stuhls gemacht?
Sowas macht leider kein Arzt.

Bei mir kam immer eine fäulnisflora heraus. =Blähungen.
Zudem habe ich keine lactobazillen.

Man muss auch immer an Endometriose denken. Die habe ich auch. Die Beschwerden waren aber schon als Kind da.
Lacoste Fructose habe ich auch.
Wenn allerdings der Darm gut arbeitet,habe ich dies im Griff.

Hoffe ich habe dir ein bisschen Input gegeben.

Ich habe auch schlimme Phasen..wo nichts hilft.
Eine Möglichkeit die es noch gibt wäre eine SiBo zu haben, da hat man auch starke Blähungen.
Das ist in Deutschland noch recht unbekannt und es gibt wenige gastroenterologen die sich damit befassen.

LG

09.04.2024 21:37 • #6


Elisabeth71
@jemand 8 : Es gibt ein gutes Buch zum Thema: Die Autorin ist Elisabeth Schartner , der Titel des Buches lautet : so klappt´s mit der Verdauung , Ratgeber bei Durchfall , Blähbauch , ...
Die Autorin ist Fachärztin . Das Buch ist wirklich informativ. es richtet sich an Leute , die immer hören : Sie haben nichts

09.04.2024 22:15 • x 1 #7


Jemand8
@kleiner wow das ist ja wirklich auch sehr arg bei dir, das tut mir total leid zu hören. Vielen Dank für deine Antwort, da sind wirklich viele Themen dabei die ich mir mal genauer ansehen werde. Das mit der Sibo, hätte sich doch aber in einer Reaktion auf Laktose gezeigt oder? Sowas habe ich mal gelesen. Eine Stuhlprobe wurde untersucht, was aber genau dabei nachgeschaut wurde weiß ich nicht mehr genau. Jedenfalls war sie ohne Befund. Mit lactose habe ich keine Beschwerden, das hat der Atemtest bestätigt und auch Gluten kann es nicht sein, laut Bluttest. Einen Heilpraktiker habe ich nicht.
Liebe Grüße

09.04.2024 22:27 • #8


Jemand8
@nektarine hallo, ja ich habe mir mal einen genauen Überblick verschafft. Meinst du das käme in Frage? Liebe Grüße

09.04.2024 22:29 • #9


Tin-maus
@Jemand8 hört sich eher an wie wenn mit deinem darmmikriobiom was nicht in Ordnung ist ..die Vermutung mit der Periode kann schon ein Zusammenhang bestehen weil Östrogendominaz macht blähbauch und Magendarm Beschwerden...Schildrüsenunterfunktion verstehe ich nicht bei sowas wird doch Normal alle SD Hormone gemessen wobei TSH keine Rolle spielt...würde es mal mit Omega 3 versuchen sollte der blähbauch weggehen ich hatte Glutamin hat mir auch gut geholfen ansonsten bei dem langen Leidensweg würde ich mir da Hilfe suchen. https://www.ik-h.de/leistungsspektrum/m...gesklinik/

10.04.2024 13:46 • #10


Jemand8
@Tin-maus vielen Dank für deine Nachricht. Ich werde das mit dem Omega 3 mal versuchen. Hätte man das dann nicht in der Stuhlprobe erkannt, dass mit dem darm etwas nicht stimmt? Liebe Grüße

10.04.2024 14:28 • #11


Tin-maus
@Jemand8 ich denk mir du hast wahrscheinlich schon von Geburt an schon ein schlechtes darmmikriobiom und das wurde über die Jahre nicht besser...milcheiweiß dann Neurodermitis Darm und haut hängen ja stark zusammen auf der Haut sind auch Bakterien...Wurde EBV nochmal gecheckt? Bzw ist der noch aktiv?du bist Vegetarierin hast du dein Vit Status mal prüfen lassen macht mein Arzt bei Vegetariern ist Eigenleistung B12 Eisen Vitd3 usw...du kannst mal bei den ernährungsdocs nach Rezepte bei blähungen suchen oder dir das Buch Darm mit Charme holen ..du könntest es auch Mal mit Heilerde probieren oder mit omnibiotik aber wenn man halt nicht weiß was im Ungleichgewicht ist,ist es immer nicht gut...Darmtest gibt's auch im Internet könntest du auch mal so testen...

10.04.2024 15:00 • #12


Jemand8
Was ist denn EBV? Falls es um neurodermitis geht, das habe ich seit Jahren nicht mehr. Das hatte ich in der Grundschulzeit, meine Mutter meinte eben, es sei gar keine Neuro gewesen, komisch da sie das immer meinte. Es wäre wohl etwas ähnliches gewesen, das durch die Milcheiweißallergie ausgelöst wurde. Das ging wohl mit Magnettherapie weg. Einen Mangel habe ich nicht, laut Arzt.
Liebe Grüße

10.04.2024 15:12 • #13


kleiner
Hallo.

Darm mikrobiom interessiert die Schulmedizin nicht und wird nicht beim Stuhltest untersucht. In der Regel gucken die nur nach Entzündungsmarker.
Man muss zu einem ganzheitlichen Mediziner oder Heilpraktiker gehen.
Leider.

Vitamine etc muss man leider auch selber bezahlen.

Ich frage mich auch für was ich Krankenkasse bezahle..und ich verdiene gut. Es ärgert mich einfach.

Ich habe auch ne Unterfunktion der Schilddrüse , dies hat auch kein Arzt entdeckt.

LG

10.04.2024 16:23 • #14


Jemand8
Oke, komisch das mit der Unterfunktion kann doch bei einem erhöhten Tsh wert im Blut und anderen Anzeichen diagnostiziert werden oder?

10.04.2024 20:10 • #15


kleiner
Ja aber mein tsh war immer im Oberen Normbereich,Grad an der Grenze. Das heißt nix.
Bin mit den Werten dann zum Frauenarzt, der meinte meine Werte sind im Normbereich. Allerdings nicht für ne junge Frau sondern eher für 80 jährigen Mann.
Hat mir dann ein Spezialist bestätigt.
Habe dann Schilddrüsen Tabletten bekommen und meine depressiven Symptome wurden besser und ich bekam auch wieder eine Periode.

Normbereich ist immer so ein Thema. In anderen Ländern zum Beispiel sind teilweise andere normbereiche. Habe mich da mal länger mit befasst. Sowohl tsh Werte oder zum Beispiel Ferritin.

In Deutschland bist ab Ferritin 15 im Normbereich. Lol, dass ist nichts. Man sollte eigentlich mindest 50 haben.
In den USA hat man da bereits schweren Eisenmangel.

LG

11.04.2024 00:37 • #16


Jemand8
@kleiner oha das hört sich aber krass an. Es ist wirklich auch sehr komisch, wie unterschiedlich ärztliche Meinungen sein können.
Ich bin nicht mal sicher ob ich eine Unterfunktion habe und schlucke trotzdem die Hormone. Mein Hausarzt hat das glaube ich nicht weitreichend untersucht, den Tsh wert gesehen und keinen Ultraschall gemacht. Glaube auch dass der t3 und t4 wert nicht geprüft wurde, deshalb wollte ich mal noch zu einem Endokrinologen oder ähnlichem.

11.04.2024 11:07 • #17


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