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Strickliesel
Aufruf zur Unterstützung bei Behandlungsentwicklung
Sehr geehrete Damen und Herren,
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) bereitet aktuell eine Studie vor für Betroffene vom Reizdarmsyndrom oder Colitis ulcerosa.
Im Rahmen dieser Studie soll die Wirksamkeit einer neuen Behandlung für Betroffene mit Reizdarmsyndrom oder Colitis ulcerosa untersucht werden. Bei dieser Behandlung handelt es sich um eine Online-Intervention, bei der Betroffene mehrere Online-Videobehandlungstermine erhalten. Die Behandlung soll dabei helfen, mit der Erkrankung einen besseren Umgang zu finden.
Sehr gerne würden wir, das Studienteam, bei der finalen Entwicklung der Behandlung die Sichtweisen und Einschätzungen von Ihnen, als Betroffene/r miteinbeziehen. Dazu würden wir gerne "Probedurchläufe" mit interessierten Betroffenen durchführen und Ihre Verbesserungsideen einholen.
Welche Vorteile haben Sie als Betroffene:r?
Anregungen für einen besseren Umgang mit der eigenen Erkrankung
Beteiligung an der Entwicklung einer Behandlung für Betroffene vom Reizdarmsyndrom
Beitrag zum wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn
Wenn Sie Interesse haben uns bei der Entwicklung der Behandlung zu unterstützen, melden Sie sich gerne unter [email=soma.gut@uke.de]soma.gut@uke.de[/email] (Ansprechpartnerin Luisa Peter


Deutsche Reizdarmselbsthilfe e. V.
Postfach 70 02 18
60552 Frankfurt am Main
Tel: 069-713 77886
Fax: 069-713 77886
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Telefonsprechstunde:
Montag und Donnerstag
von 13 bis 17 Uhr.
Impressum

09.03.2022 11:20 • x 1 #81


Strickliesel
Ich nehme seit geraumer Zeit Insidon tropfen in homöopathischer Dosis, die meistens, was den Reizdarm betrifft einigermassen helfen
Jetzt ist es aber so ,dass ich seit tagen regelmässig um 24uhr wach werde und dann für 2-3 stunden einfach nicht mehr schlafen kann, zudem rumort es im Bauch
Und dann ich der folgetag gelaufen

Lt. Organuhr könnte das auf gallenbeschwerden hinweisen , aber ultraschall und Blut sind unauffällig

Kennt das noch jemand? Oder könnte mir raten, was ich machen könnte?
Vielleicht liegt es am Insidon, absetzen habe ich schon überlegt

15.04.2022 08:42 • #82



Reizmagen und Reizdarm

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Du gehst immer und immer wieder den falschen Ansatz, dass das Insidon/Opipramol an sämtlichen körperlichen Beschwerden schuld ist.
Bauchgrummeln weist auf ein Verdauungsproblem hin. Überprüfe, was du am Abend zuletzt isst, iss nicht mehr so spät und nur was Leichtes. Trink vorm zu Bett gehen einen beruhigenden Magen/Darm Kräutertee.
Dann dürfte das Grummeln ein Ende haben.
Schlafstörungen können viele Ursachen haben, am wahrscheinlichsten ist, dass du über das Grübeln nach der Ursache deiner Beschwerden keinen Schlaf findest.
Ich kenne das insofern, dass der Körper gerne eigene Rhythmen entwickelt, die dann schnell zur Gewohnheit werden. Z.B. nächtlicher Stuhlgang um 4 Uhr und solche Dinge.
Die kann man mit strukturiertem Tagesablauf wieder auf die Reihe bringen.

15.04.2022 09:33 • x 1 #83


Strickliesel
@Logo , ich gebe Dir zum Teil Recht. Aber da ich bereits einen sehr strukturierten Tagesablauf habe, abends nie spät oder schwer esse , keinen Alk. trinke, kann es daran nicht liegen. ich weis bei einigem ganz genau, ob ich es vertrage oder nicht.
da die einzige Veränderung in meinem Ablauf das Insidon ist, liegt eben der Verdacht nahe, dass es von dem her kommt.
aber ich habe mich wieder erinnert, dass mir die Gastroenterologin bei der letzten Spiegelung gesagt hat, dass ich einen sehr ausgeprägten verwachsungsbauch habe, wahrscheinlich kommt einiges daher und ich werde damit leben müssen.

ich habe mich übgrigens bei der Uni Heidelberg in der Reizdarmambulanz angemeldet, was sehen, was die sagen.

16.04.2022 09:35 • #84


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Liebe Strickliesel,

es geht ja nicht darum, mit irgendwas Recht zu haben, sondern bei der Selbstreflexion zu unterstützen, was man vielleicht übersieht oder auch überbewertet.
Mir fällt spontan eine Veränderung bei dir ein, die du z.B. nicht berücksichtigst, obwohl du sie sogar hier dokumentierst hast, ...die Fastenzeit mit Verzicht auf Süßes.
Somit ist Insidon also nicht die alleinige zeitnahe Veränderung, sondern nur die, die dir am meisten auf den Nägeln brennt.
Das ist jetzt nur ein Beispiel, was mir einfällt, weil du da drüber geschrieben hast, aber als Veränderung nicht wahrnimmst.
Die Fastenzeit ist vorbei und dein Problem beginnt.
Könnte es vielleicht sein, dass da eine Belohnungsgeschichte eine Rolle spielt, du wieder mehr Süßes isst und die Problematik damit verstärkst?

Der Schritt dich in der Reizdarmambulanz an der Uni anzumelden ist gut und richtig.

16.04.2022 10:04 • x 1 #85




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