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Hallo,
nach langer Odysee durch versch. Arztpraxen ( Magen-/Darmspiegelung, Stuhluntersuchung, Bluttests, usw. ) wurde ich als Kerngesund diagnostiziert.
Doch habe ich regelmäßig Bauch und vor allem Magenschmerzen.
Angespornt durch die Aussage meines Hausarztes: "Ach Sie haben doch nix, jetzt beruhigen Sie sich doch mal!" habe ich mich selber auf die Suche gemacht und bin u. a. auf diese Seite gelangt.
Nun regt sich in mir der Verdacht das ich vielleicht ein Reizmagensyndrom haben könnte!

Mein größtes Problem besteht darin das ich oft unter Übelkeit (besonders morgens und nach den Mahlzeiten) leide. Hinzu kommt ein oft druckempfindlicher Oberbauch (Leber und Galle ist Ok).
Mein Darm hingegen geht es relativ gut, ab und zu Blähungen, aber kein Durchfall oder Verstopfung.
Durch die oft auftretende Übelkeit bekomme ich nun immer mehr Angst "normal" zu essen. Da ich von Natur aus sehr schmal und immer in Bewegung bin, verliere ich immer mehr an Gewicht, das ich in "guten" Phasen einfach nicht mehr draufbekomme!!

Kann mir vielleicht jemand etwas empfehlen was mir 1. gegen die Übelkeit und 2. gegen die Angst hilft?
Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen speziell mit der Übelkeit gemacht?
Kann mir jemand gute Therapeuten im Rhein-Main-Gebiet nennen?
... und gibt es eine Selbsthilfegruppe im Rhein-Main-Gebiet?

Ihr seht, Fragen, Fragen, Fragen....
Über Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar und wünsche ein wunderschönen sonnigen Tag.
La Vida, Gruß Tanja

12.08.2003 10:46 • 17.08.2003 #1


6 Antworten ↓


Hallo Tanja,

ich bin leider einer der Kandidaten, die dir indirekt eigentlich keine Hoffnung machen können...aber eben auch nur indirekt...

Ich leider seit über 5 Jahren an Übelkeit - ständig...Ich habe wirklich alles versucht (3 Magenspiegelungen: Diagnose Reizmagen), Medikamente chemisch, pflanzlich, homöophatisch, Akupunktur, Hypnose, Neuraltherapie, traditionelle chinesische Medizin, psychosomatischer Krankenhausaufenthalt...etc.etc.etc. ambulante Therapie über Jahre...

Was das Symptom angeht, hat mir das alles nichts geholfen, aber ich bin reifer geworden und gelassener...an den meisten Tagen gelingt es mir nun, gut damit zu leben, zu essen, obwohl mir schlecht ist, auszugehen, gut zu arbeiten usw. usw...

Ich habe gelernt, damit zu leben. Meistens gut, sehr selten schlecht...

ABER: Vielleicht hast du das große Glück, daß eines dieser Mittelchen bei dir hilft...Ich bin ja immer eher für den Heilpraktiker...verusch das doch mal...

Viele Glück!

12.08.2003 12:50 • #2



Reizmagen?

x 3


Hallo Tanja,

unter www.pulsamed.de habe ich gelesen, daß ständige Übelkeit auch von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit herrühren kann. Vielleicht hilft Dir das weiter.

Liebe Grüße,
Hilde

12.08.2003 14:38 • #3


Hallo Lula,
vielen Dank für Deine "aufmunternden" Worte.
Ich denke auch das ich in Zukunft damit leben muß. Trotz allem will es mir nicht in den Kopf gehen das man körperlich "kerngesund" ist aber die ganze Zeit "bewußt" körperliches Unbehagen ertragen muß!!!

Ist schon seltsam was einem im Leben so wiederfährt!
Und allein nur von der Psyche kann das doch alles nicht kommen, daß gibts doch nicht.
Versuche nun in schlechten "Phasen" nicht so viel an Gewicht zu verlieren und hoffe sehr es in den Griff zu bekommen.
Habe bestimmt noch viel Kopfarbeit vor mir.
Ich neige auch eher zu den Naturheilverfahren, da ich eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin mache befasse ich mich u.a. auch mit der Homöopathie und bin auch bei einer Homöopathin (nicht klassisch) in Behandlung.

Wünsche Dir noch schöne und hoffentlich schmerzfreie Tage.
Liebe Grüße von Tanja

13.08.2003 11:34 • #4


ich wollte dich auf keinen fall depremieren.
ich kenne auch tatsächlich jemanden, bei dem eine therapie angeschlagen hat und ihm geht es jetzt besser...es ist zwar nicht weg, beschränkt sich aber auf einige tage im monat..

vielleicht bin ich auch ein einzelfall...

wer weiß das...was ich damit sagen wollte, daß man einfach den mut nicht verlieren darf!!

ich wünsch dir glück!

14.08.2003 13:27 • #5


Hallo! Also- das, was Du da beschreibst, damit plage ich mich auch schon einige Jahre herum. Mit Ärzten, die sagen das alles in bester Ordnung ist und mit dem Gefühl des "Krank seins". Übelkeit am Morgen, nach dem Essen und mittlerweile schon bei dem Gedanken an irgendwelche Dinge.
Ich nehme derzeit zum einen ein Artischoken-Präperat - jeweils 2 Tabletten nach den Mahlzeiten (Hepagallin). Das löst den Druck im Oberbauch und bekämpft ausserdem etwas die Übelkeit. Es regt zudem die Gallentätigkeit an und damit auch die natürlichen Bewegungen des Magens und Darmes bei der Verdauung von Speisen, die sonst vielleicht zu lange im Magen verbleiben und dadurch Übelkeit und Magendruck verursachen können. Ausserdem probiere ich seit etwa einer Woche Enteroplant (ein Mittel bestehend aus ätherischen Ölen) aus. Und im akuten Fall von Übelkeit nehme ich 30 Paspertin-Tropfen. Das soll aber nun keine Anregung sein, gleiches zu tun. Denn trotz aller Medikamente- die belastenden Symptome kommen immer wieder. Jemand im Forum schrieb, daß es vielleicht gut sein könnte, einen Psychologen oder Psychater aufzusuchen, um die tatsächlichen Ursachen zu bekämpfen, die zu diesen Beschwerden führen. Ich glaube, das dies ein Gedanke ist, den man in Erwägung ziehen sollte.
Ich wünsche Dir gute Besserung. Und vielleicht tröstet es Dich etwas, daß es nicht nur Dir allein so ÜBEL geht. Viele Grüße ... Jan

16.08.2003 00:17 • #6


Hallo Jan,
ja vielen Dank für Deine aufmunternden und informativen Worte.
Mir geht es zur Zeit wieder richtig gut und ich glaube sehr, dass das viel mit meinem Kopf zu tun hat!!
Hatte bisher noch keine Sitzungen bei einem Therapeuten habe mich aber in den letzten Tagen viel, viel mit mir beschäftigt und gaaaanz viel Informationen anhand von Lesestoff für mich gefunden.
....und so wie es aussschaut hilft es mir!
Werde die kommende Woche eine Magenspiegelung machen lassen und im Anschluß ein Nahrungsmittelunverträglichkeitstest von Pulsamed machen.
Falls das alles negativ, d.h. für mich positiv (gesund) ausgehen wird, außer die ein oder andere Unverträglichkeit vielleicht, dann bewege ich mich ein ganzes Stück "dem Berg hinauf".

Wie gesagt, mir geht es wohl doch ein bisl besser als Dir, aber vielleicht solltest Du Dir wirklich mal überlegen einen Therapeuten aufzusuchen.
Du trägst vielleicht etwas mit dir herum was Dir buchstäblich "auf den Magen" schlägt!

Im neuesten Spiegel Nr. 33/11.8.03 ist ein sehr interessanter Bericht über "Erfundene Krankheiten, u.a. RD/RM-Syndrom.
Solltest Du Dir mal durchlesen, nicht schlecht und regt zum Nachdenken an!
Auch in der Frankfurter Rundschau vom 16.08 ist ein guter Bericht über Medikamentenmissbrauch.
So Jan, dann wünsche ich Dir ein hoffentlich schmerzfreies Restwochenende und Ablenkung tut auch sehr gut.
LG Tanja

17.08.2003 13:18 • #7




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