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ninchen-bienche.

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Hallo ihr Lieben,

ich bin echt froh, dass ich dieses Forum hier gefunden habe. Seit ca. 5 Jahren leide ich unter Bauchkrämpfen und Durchfall (wobei ich laut der Aussage meiner Eltern auch als kleines Kind schon mit Bauchschmerzen zu tun hatte). Das die vermehrten Beschwerden schon so lange anhalten, ist mir erst seit kurzem bewusst geworden.

Bei mir ist das Reizdarmsyndrom festgestellt worden. Durch verschiedene Untersuchungen konnten verschiedene Krankheiten definitiv ausgeschlossen werden. Nach der Diagnose wurde ich allerdings so ziemlich alleine gelassen mit dem Problem. Mir wurde zu einer Ernährungsumstellung geraten, welche ich auch "durchgeführt" habe. Die Symptome wurden dadurch leider nicht gelindert. Mein Hausarzt sagte dann, ich solle jeden Abend eine imodium akut nehmen, was allerdings zu Verstopfungen und höllischen Schmerzen führte.
Meine Mama und ich haben dann selber mal etwas nachgeforscht und sind auf Abdomilon gestoßen, was ja gegen eigentlich alle Symptome helfen soll. Eine Woche lang ging es mir besser und ich war schon voller Hoffnung. Doch seit Tagen bin ich wieder der Verzweiflung nah. Ich mache seit einem halben Jahr eine Ausbildung und befinde mich gerade in der Schulblockphase. Zur Schule fahre ich morgens mit dem Bus und der Stadtbahn (ich beiden Verkehrsmitteln ist kein Klo vorhanden!). Da ich jeden Morgen Durchfall habe, habe ich natürlich schon immer eine riesen Panik vor der Fahrt (obwohl mir die Schule echt Spaß macht). Auch in der Schule halten dann die Bauchkrämpfe und das Gefühl mit Durchfall aufs Klo zu müssen an, sodass ich mich nicht richtig konzentrieren kann. Dazu kommt, dass ich mich ja noch am Anfang meiner Ausbildung befinde und natürlich immer Panik habe, wenn ich meine Ausbilderin schon wieder anrufen muss, um mich krank zu melden. Heute war ich dann so verzweifelt, dass ich die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte, da es meine Lebensqualität echt einschränkt. Ich nehme Abdomilon immer noch morgens und esse auch schon vorsorglich nichts (und trotzdem kommt der Durchfall ca eine halbe Stunde nach dem Aufstehen). Das einzige was hilft ist Tannacomb oder imodium akut, was ja aber auch keine Dauerlösung in meinen Augen sein kann.

Jetzt meine Frage: Kann mir jemand von euch noch ein paar Tipps geben, was Medikamente angeht? &
Kann mir jemand sagen, welcher Sport besonders gut bei einem Reizdarm ist (oder ist das egal?). Ich würde nämlich auch gerne wieder Sport machen, da dies ja auch zu einer Verbesserung beitragen soll.

LG ninchen-bienchen

13.01.2014 20:49 • 19.11.2014 #1


15 Antworten ↓


cichysp


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hi,
ich weiß jetzt nicht, auf welche Ernährung Du umgestellt hast
nur scheint sie Dir auch nicht wirklich gut zu tun
Für die Darmgesundheit sind z.B. Brottrunk und flüssige Bierhefe sehr gut
Hast Du schon mal daran gedacht, dass Du bestimmte Lebensmittel nicht vertragen könntest? Oder ausprobiert, bestimmte wegzulassen, um zu sehen ob s besser ist?
Falls Du s noch nicht gemacht hast:
Du könntest mit Milch und Milchprodukten z.B. mal anfangen um zu sehen,
ob sich etwas bessert,
dann vertragen auch viele Menschen keinen Weizen, statt Weizen könntest Du Dinkel verwenden
Oder hast Du die Atemtests in Bezug auf Lactose, Fructose und Sorbit schon gemacht?
Sie werden bei Internisten durchgeführt
Medikamente sollten nicht die Dauerlösung werden, die greifen die Darmflora noch mehr an, das wirkts sich früher oder später nur kontraproduktiv aus
Alles Gute einstweilen
Gruß
cichysp

15.01.2014 14:52 • #2


ninchen-bienche.


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Huhu,

also die ganzen Tests bezüglich Lactose,Fructose etc habe ich schon durch, genau wie eine Magen- und Darmspiegelung.
Meine Ernährung habe ich in sofern geändert, dass ich auf die typischen "no-goes" bei Reizdarm verzichte wie z.b extrem fettige Sachen,Kohl oder extrem gewürzte Sachen. Ich esse auch nur noch kleine Portionen etc. Also viele Tipps die es bezüglich der Ernährung gibt, versuche ich zu beachten.

Bezogen auf die Medikamente bin ich auch deiner Meinung. Ich würde gerne auf Natursachen zurückgreifen, aber die Meisten Ärzte sagen immer ich solle zb imodium akut nehmen. Ich persönlich halte da nichts von, nur im Notfall geht es leider nicht anders :/

Das Problem ist,dass mich die ganze Sache an meiner Ausbildung teilweise hindert. Mit Durchfall sitzt man natürlich ungern auf der Arbeit oder in der Schule. Besonders oft war ich noch nicht krank deswegen,aber sich immer durch den tag quälen zu müssen,nur um nicht wieder abwesend zu sein,ist ja auch keine Lösung.

Danke schon mal für deinen Vorschlag. Werde ich definitiv mal testen

Für weitere Anmerkungen,Vorschläge etc wäre ich dankbar.

LG ninchen-bienchen

15.01.2014 22:22 • #3


cichysp


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Zitat von ninchen-bienchen:
also die ganzen Tests bezüglich Lactose,Fructose etc habe ich schon durch, genau wie eine Magen- und Darmspiegelung.
Meine Ernährung habe ich in sofern geändert, dass ich auf die typischen "no-goes" bei Reizdarm verzichte wie z.b extrem fettige Sachen,Kohl oder extrem gewürzte Sachen. Ich esse auch nur noch kleine Portionen etc.

Also Sorbit-/Fruktose-/Laktose-Unverträglichkeiten kannst Du ausschließen?
Es könnte auch eine Histaminintoleranz sein,
es könnte sein, dass Du bestimmte Stoffe in Fertigprodukten nicht verträgst,
es könnte sein, dass Du Fabrikzucker nicht verträgst,
oder dass Du bestimmte Füllstoffe nicht verträgst etc.
oder wie gesagt Weizen oder Milchprodukte
Denke, dass der Verzicht auf die "typischen no-goes" nicht ausreichend ist
Hast Du schon mal an rawfood gedacht, also Rohkost-Ernährung? Das wäre das nächste Beste, was Du für Deinen Darm tun kannst - gleich nach Brottrunk und flüssiger Bierhefe ... natürlich schaffst Du es nicht von heute auf morgen zu 100% und 100% braucht auch nicht das Ziel sein, das wäre ein Prozess, mit kleinen Mengen anfangen und langsam steigern, wie es eben für Dich richtig ist
und gleichzeitig mit Brottrunk und flüssiger Bierhefe den Darm unterstützen
Du könntest auch z.B. damit anfangen, Deine Ernährung auf die Öl-Eiweiß-Kost von Dr. Johanna Budwig umzustellen, NUR gute Öle und Fette verwenden, Reis, Hirse ...
Gemüse - mit Rohkost würde ich zusätzlich anfangen, jeden Tag einen Rohkostsalat, z.B. aus Karotten, Fenchel und Äpfeln und vielleicht noch ein bisschen Feldsalat dazu, Meersalz, Öl, Balsamico, ein paar Sesamsamen und Sonnenblumenkerne
Ich nehme noch schwarzen Pfeffer dazu, den könntest Du anfangs weglassen
und statt Weizen mal Dinkel verwenden
Hast Du eine Getreidemühle zu Hause? Du könntest z.B. Dinkelpfannkuchen mit frischgemahlenem Dinkel, Wasser und Sesamsamen machen,
verrühren und in der Pfanne in z.B. Olivenöl braten, richtig dünne Pfannkuchen werden das nicht, sondern etwas dickere,
und mit z.B. Zuckerrüben- oder Ahornsirup oder wenn süß nichts für Dich ist, dann eben was anderes, z.B. Salat
da weißt Du genau, was drin ist und kannst alle möglichen Auslöser ausschließen
das als Anregung, damit Dir die Testphase "ohne Weizen" leichter fallen könnte, es gibt auch z.B. ein gutes Dinkel-Grünkern Brot bei der Hofpfisterei und in Naturkostläden, auch in Bäckereien findest Du etwas mit Dinkel, da könnten aber natürlich wieder Zusatzstoffe dabei sein, die Dir zu schaffen machen,
bei den Bäckereien direkt fragen am besten, was an Zusatzstoffen enthalten ist, bevor man es kauft

Zitat von ninchen-bienchen:
Ich würde gerne auf Natursachen zurückgreifen, aber die Meisten Ärzte sagen immer ich solle zb imodium akut nehmen. Ich persönlich halte da nichts von, nur im Notfall geht es leider nicht anders :/

Das eine schließt das andere ja nicht aus, oder nicht? Du kannst auf natürliche Ernährung "zurückgreifen", daran hindert Dich ja kein Arzt, denk ich
Erst die Ernährung umstellen und dann Ausprobieren, was Du verträgst, was nicht
da kommst Du nicht drum herum und es lohnt sich auf jeden Fall!
Alles Gute einstweilen

16.01.2014 05:02 • #4


ninchen-bienche.


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Zitat von ninchen-bienchen:
Das eine schließt das andere ja nicht aus, oder nicht? Du kannst auf natürliche Ernährung "zurückgreifen", daran hindert Dich ja kein Arzt, denk ich Erst die Ernährung umstellen und dann Ausprobieren, was Du verträgst, was nichtda kommst Du nicht drum herum und es lohnt sich auf jeden Fall!


Sorry, ich glaube ich habe mich da etwas missverständlich ausgedrückt. Ich wollte sagen, dass wenn ich irgendwelche Medikamente nehme, diese dann auf pflanzlicher Basis sind und nicht gleich so etwas wie imodium akut sein muss.

Rumprobieren tu ich schon eine ganze Zeit. Führe auch ein detailliertes Tagesbuch. Nur bis jetzt werde weder ich noch mein Arzt schlau daraus. Es ist bis jetzt noch kein "Trend" erkennbar.

Vielen, vielen Dank für deine Tipps. Ich werde sie definitiv versuchen umzusetzen und hoffe natürlich auf eine Besserung

LG

16.01.2014 16:54 • #5


ninchen-bienche.


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P.S. as rumprobieren ist auf verschiedene Lebensmittel bezogen.

16.01.2014 16:55 • #6


cichysp


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Zitat von ninchen-bienchen:
P.S. as rumprobieren ist auf verschiedene Lebensmittel bezogen.

Ich wünsch Dir viel Glück beim Rumprobieren

16.01.2014 17:01 • #7


roschneid652


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Hallo, mir geht es auch so. Ich habe ewig rumprobiert und probiere jetzt auch immer wieder was Neues aus. Pfefferminzölkapseln sollen helfen, aber die vertrage ich wieder nicht. Ich nehme Schüßlersalze Nr. 7, wenns krampft und getrocknete Heidelbeeren gegen Durchfall. Im Notfall nehme ich Immodium lingual, das sind die, die gleich auf der Zunge schmelzen - für unterwegs.
Ansonsten tue ich ab und zu Kümmel kauen, wenn ich z. B. Magenweh oder Blähungen habe.
Habe mir jetzt noch Antiflat Kautabletten bestellt, weil ich hier irgendwo im Forum davon gelesen habe und sie auch probieren möchte. Habe eben auch oft Blähungen, da ich zusätzlich noch unter Histaminintoleranz leide

Außerdem habe ich mit autogenem Training angefangen, das beruhigt auch einfach so ungemein, weil bei mir auch viel durch selbst gemachten Stress entsteht, leider.
Was ich auch noch nehme sind Probiotika, die nehme ich eigentlich durchgehend. Wechsele immer mal. Momentan nehme ich vor dem Frühstück OmniBiotic Stress Repair.

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, Du kannst vielleicht auch etwas von meinen Vorschlägen gebrauchen und vielleicht sogar probieren.

31.03.2014 15:22 • #8


moeweX


Hallo, ich habe auch einen Reizdarm mit Durchfall und Blähungen. Habe auch schon sehr viel ausprobiert. Was mir gut tut: ich trinke den ganzen Tag warmen Fenchel-Anis-Kümmel Tee. Außderm ist mein Bauch ruhiger wenn ich Dinge mit wenig Ballaststoffen esse. Salat und Müsli vertrage ich zum Beispiel weniger gut. Was ich auch mache, was aber mit Sicherheit nicht der beste Tipp ist , ich esse erst am späten Nachmittag etwas, wenn alle Pflichten erfüllt sind. Ich bin deswegen ziemlich dünn und es ist auch mit viel Hungergefühl verbunden, aber das quält mich immer noch weniger als die Verdauungsprobleme.
Flohsamenschalen könntest du noch nehmen. Mit denen kann man nichts falsch machen! Die helfen sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung, sind gut für die Darmschleimhaut und binden Giftstoffe - und sollen sogar Krebs vorbeugen!
Ansonsten schlucke ich auch viel Lopedium akut, versuche es aber nicht zu oft zu nehmen, da sich mein Körper sehr schnell daran gewöhnt. Bei mir sind die Probleme auch zum großen Teil stressbedingt. Je ruhiger ich bin, desto weniger Probleme habe ich mit meinem Bauch.

31.03.2014 16:20 • x 1 #9


roschneid652


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Hallo moeweX, danke für Dein Statement. Ich habe auch schon 10 kg abgenommen innerhalb von 2 Monaten, das war 2011. Da wurde es stressbedingt richtig schlimm bei mir. Deshalb habe ich auch nochmal die Arbeit wechseln müssen und die Stunden reduzieren. Jetzt ist es so, dass ich das verlorene Gewicht nicht mehr aufbauen kann Es gibt immer Mal ein paar gute Monate, wo ich so 3-4 Kg zunehme und dann ist oft wieder ein Monat wo ich gar nicht groß was vertrage und dann wars das schonwieder. Das Problem ist bei mir auch, dass, wenn es mir gut geht, ich soviel esse und auch Heißhunger habe. Das habe ich aber mit den Schüßler Salzen ganz gut in den Griff gekriegt. Ich finde es aber auch nur logisch, wenn man solche Einschränkungen beim Essen hat und dann geht es mal oder man weiß, man bleibt daheim, dass man sich dann einfach mal was gönnt, was man "draußen" nicht essen könnte, ohne dass man Durchfall oder Bauchweh bekommt.
Ist schon nicht so einfach und man muss ständig aufpassen, dass man nicht in die Psycho-Schiene abrutscht, wie ein Kreislauf. Aber ich bin zum Glück ein positiver Mensch, auch wenn mich die dauernden Niederlagen schon sehr beschäftigen. Ich ziehe mich bisher immer wieder selbst aus dem "dunklen Loch"

Ich würde es glaube ich auch nicht aushalten, den ganzen Tag fast nix zu essen, obwohl ich das auf dem Betriebsausflug auch geschafft habe, aber da gings mir auch elendig, weswegen ich den jetzigen auch ausgelassen habe. Schade, dass man sich dann nicht traut, an Aktivitäten teilzunehmen... ist schon sehr einschränkend alles.

Das mit den Flohsamenschalen habe ich auch schon oft gelesen und überlegt, ob ich das mal kaufe...Danke für den Tipp. Ich werde es jetzt sicher mal ausprobieren und Dir dann berichten.
LG

31.03.2014 17:03 • #10


ninchen-bienche.


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Hallo und gleichzeitig auch ein dickes sorry an alle, die hier so lieb und fleißig geantwortet haben!

Nachdem ich mich durch viele eurer Tipps durchprobiert habe und nichts so wirklich helfen wollte, habe ich es dann Ende Januar geschafft mit dem Rauchen aufzuhören (ich weiß, wie schlecht das gerade bei so einem Reizdarm ist, aber es ist nunmal auch nicht gerade einfach davon wegzukommen). Es war letztendlich wie ein Wunder. Drei Monate nachdem ich aufgehört hatte, war alles gut. Die Symptome waren so gut wie weg. Klar, wenn ich fettiger oder besonders süßes gegessen habe oder auch mal größere Portionen, hat der Bauch doch mal gestreikt, aber an sich war alles gut.

Die Betonung liegt auf dem Wort WAR. Vor ca. 2,5 Wochen bekam ich plötzlich Durchfall. Da ich vorher etwas fettiger gegessen hatte, schob ich es erst einmal darauf. Als es aber nach 4 Tagen nicht besser wurde und plötzlich auch schlimme Bauchkrämpfe sich dazugesellten, machte ich mir dann doch Sorgen. Bauchkrämpfe hatte ich sonst nie und wenn überhaupt mal, dann nicht in diesem Ausmaß wie jetzt, wo mir vor Krämpfen schon oft etwas schwummerig wird.
Ich dackelte also wieder zu meinem Hausarzt. Seine Aussage: Das ist der Reizdarm, nimm einfach ein paar Tage Buscopan plus und immodium akut, dann wird das wieder!
Ich habe ihm natürlich gesagt, dass die Symptome diesmal anders sind als vorher, aber das hat ihn eigentlich gar nicht interessiert. ALs ich nicht locker ließ, schrieb er mir noch eine Überweisung zum Facharzt, bei dem damals schon alle möglichen Tests durchgeführt wurden und was auch kein Ergebnis brachte.

Dadurch, dass nichts zu essen mehr lange im Körper blieb, war ich natürlich irgendwann total schlapp und wurde in der einen Nacht auch ohnmächtig auf dem Weg ins Bad. Dazu muss ich noch sagen, dass ich nachts von den Krämpfen wach wurde - und das nicht nur einmal nachts! (und das ist ja eigentlich untypisch bei RDS).

Da ich beruflich gerade weiter weg von zu Hause unterwegs bin, habe ich es dann auf die Aufregung geschoben, weil ich für eine längere Zeit "alleine" bin. Da ich aber jetzt schon seit einiger Zeit krankgeschrieben und somit wieder zu Hause bin und es immer noch anhält, kann ich das jetzt ja auch ausschließen.

Soweit zur Hintergrundgeschichte - nun zu den Fragen:

Kann es wirklich sein, dass der Reizdarm mit anderen Symptomen wiederkommt? (also ganz weg war er ja nicht, aber es kam ja nach 3-monatiger "Pause" schlagartig mit anderen Symptomen wieder)
Und wie sind eure Erfahrungen? Mein Arzt sagte mir immer, dass Reizdarmsymptome nachts nicht auftretee ichn. Ist das so?

LG und besten Dank
ninchen-bienchen!

PS: Im Moment halte ich mich mit imodium akut wieder mal über Wasser :/

04.05.2014 22:20 • #11


ninchen-bienche.


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Noch als Nachtrag:

In meinem ersten Beitrag habe ich auch Bauchkrämpfe erwähnt. Das war dann allerdings so, dass diese eher selten kamen und auch weg waren, nachdem ich dann auf der Toilette war.

Jetzt ist es so, dass diese häufig und stark sind und nicht immer in Verbindung mit einem Toilettengang stehen und auch nach so einem oft noch anhalten.
Also ich merke, dass generell die Symptome anders sind, als vorher. Ich bin jetzt auch oft müde und schlapp und habe keinen Hunger. Das war davor auch nicht der Fall.

04.05.2014 22:24 • #12


roschneid652


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Hallo, das ist ja echt schlimm. Dadurch, dass es aber schon so lange anhält (wenn ich das richtig verstanden habe), denke ich eher, dass Du Dir vielleicht einen
Virus eingefangen hast.
Also ich hab zwar auch manchmal solche Phasen wo ich außer Knäckebrot mit Philadelphia nix essen kann, aber momentan gehts. War jetzt auch auf Kur aber nicht wegen meinem RDS bzw. meiner HIT. Hast Du Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien schon austesten lassen?

Nimm auf jeden Fall Probiotika und versuche vom Immodium wegzukommen. Eigentlich bei RDS nicht gut, weil es den Darm lähmt. Kann irgendwann zum Verschluss führen, wenn man nicht aufpasst. Versuche es mit getrockneten Heidelbeeren aus der Apotheke (so 5-6 Stück, wenn Du Durchfall hast und gut kauen), auch als Tee. Ich nehme Immodium wirklich nur im absoluten Notfall, sonst kaue ich die Dinger.

Hast Du mal eine Darmspiegelung überlegt? In der Kur haben sie mir jetzt auch dazu geraten. (ach, hab grad gelesen, dass Du schon eine hattest) Obwohl es mir dort total gut ging, wahrscheinlich wg. 0,00 Stress und viel Bewegung.

Du Arme, ich hoffe es geht Dir bald wieder besser.

LG Ro

14.05.2014 18:32 • #13


ninchen-bienche.


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Huhu,

ja sämtliche Unverträglichkeiten und Allergien sind schon getestet und auch Magen- und Darmspiegelung hab ich hinter mir. War jetzt wieder beim Arzt.Kein Virus, keine Bakterien etc. Der Arzt sagt ich hab einfach zu viel Luft im Bauch und bin darauf halt empfindlich. Ich soll nicht reden beim Essen, keine Kohlensäure mehr und keine Körner und Rohkost. Hab mich früher schon strikt daran gehalten: Erfolg gleich null.
Und während der 3 Monate wo es mir jetzt so gut ging, konnte ich die genannten Dinge auch ohne Probleme zu mir nehmen. Ich Wechsel jetzt erstmal den arzt und hoffe dass ich schnell einen guten finde!

Das mit den Beeren werde ich definitiv mal testen, danke für den Tipp!

14.05.2014 18:50 • #14


Julesbread


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Hallo!
Ich hatte sehr sehr lange die selben Probleme – und niemand konnte herausfinden was los ist. In einer Berliner Klinik (in die ich wegen der starken Beschwerden gekommen bin) empfiehl mir dann ein Arzt die Fodmap-freie Ernährung. Dabei wird im Prinzip alles weggelassen, was Reizungen verursachen kann.. So verrückt es klingt, es hat tatsächlich unglaublich gut geholfen. Und man kann dann nach und nach ausprobieren, ob man nicht doch mehr verträgt. Es gibt nur wenige Seiten auf deutsch, aber hier gibt es einen guten Blog, der das Prinzip erklärt: http://diefodmapkoechin.wordpress.com/uber-fodmap/
Ich hoffe, es hilft dir auch! Viele liebe Grüße

10.08.2014 13:03 • #15


ninchen-bienche.


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Hallo

Ich wollte mich noch mal melden. Habe jetzt eine sehr gute Ärztin gefunden. Die hat sofort eine Histaminintoleranz diagnostiziert und siehe da. Sie ist es auch wirklich. Ich habe es über die Ausschlussdiät getestet und meine Beschwerden wurden schnell besser und sind jetzt sogar fast weg. Nehme zum senken des Histaminspiegels noch Citirizin, aber sonst keinerlei medikamente mehr
Leider ist diese Intoleranz lange nicht so bekannt wie z. B. Laktose. Daher ist es schwerer damit umzugehen, aber es lohnt sich.
Nebenbei schlafe ich nun auch besser und habe kaum noch Kopfschmerzen.


Sollte man unbedingt mal abklären lassen von einem Arzt

LG und weiterhin viel Glück an alle

19.11.2014 21:38 • #16




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