susi3

Ich bin sehr froh und erleichtert, endlich Menschen gefunden zu haben, denen es ähnlich geht wie mir. Bisher dachte ich immer, ich wäre die einzige Frau auf der Welt, die unter solchen Beschwerden leitet. Natürlich traut man sich auch nicht, offen darüber zu sprechen, denn Magen, Darm und vor allem Durchfall sind Themen, die jedem peinlich sind.
Tja, meine Beschwerden: Lautes Rumoren, Gluckern etc. Sowohl im Magen, als auch, und ganz besonders, im Darm. Dann immer diese Bauchkrämpfe. Das Schlimmste aber ist: permanter Durchfall.
Es ist ein Teufelskreis: Weil man weiß, dass man jederzeit wieder davon überrascht werden könnte, hat man immerzu Angst. Überall wo man ist, sucht man zuerst eine Toilette, denn es könnte ja sein... Und vor lauter Angst reagiert der Darm und man bekommt wirklich Durchfall!! Man traut sich letzten Endes gar nicht mehr aus dem Haus. Dann nimmt man schnell eine Immodium aktut und alles ist gut. Für ein oder zwei Tage.
Organische Ursachen hat es bei mir nicht, denke ich. Es wurde bereits eine Darmspiegelung mit Gewegeuntersuchung durchgeführt, Stuhl- und Blutproben genommen, auf Lactoseunverträglichkeit getestet.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass dieser Alptraum irgendwann vorbei ist.

18.07.2000 11:48 • 16.02.2001 #1


30 Antworten ↓


Jsabelle


Liebe Susi

Ich habe leider auch einen Reizdarm. Nur bei mir es ein wenig
komplizierter. Ich hatte vor 2 1/2 Jahren eine schwere Magen-Darm
Grippe und hatte mehrer leichte Rückfälle und habe seitdem Angst,
dass Haus zu verlassen. Komischerweise gehe ich jeden Tag
zur Arbeit und das macht mir gar nichts aus. Vor 1 Jahr hat mein
Hausarzt (nach vielen erfolglosen Untersuchungen) die Diagnose
Panikattacken diagnostiziert. Ich habe deshalb auch eine Gruppen-
therapie gemacht, die mir auch ein wenig geholfen hat. Nun habe ich
aber in einer Zeitung gelesen, dass Menschen mit Reizdarm sehr ängstlich
werden und sich nicht mehr aus dem Haus trauen. Ich bin der Meinung, dass
ich gar nicht mehr an Panikattacken leide, sondern an einem Reizdarm.
Mein Darm rumort und schmerz auch sehr häufig. Am schlimmsten sind bei mir
die starken Darmkrämpfe, wo ich dann nicht weiss, soll ich auf die Toilette,
soll ich einfach nur liegen bleiben und die Schmerzen ertragen oder
soll ich eine Tablette nehmen ?!!? Meisten nach dem Besuch auf der
Toilette sind die Schmerzen nicht mehr so stark, dafür bin ich aber
jetzt nervös, dass es nochmals anfängt und dann schmerzt der Darm wieder.
Bei mir wechselt es ab zwischen Durchfall und Verstopfung.
Ich habe aber gelesen, dass die Pharma Industrie "Novartis" ein Medikament
für Frauen entwickelt hat (Zelmac) , dass dieses oder nächstes Jahr auf den
Markt kommen soll. In der Zwischenzeit trinke ich jeden Tag Pfefferminztee
um meinen Darm zu beruhigen.

Gruss
Jsabelle

23.07.2000 15:25 • #2


Gerhard


Die ärztliche Diagnose bei mir lautet auch auf 'Reizdarm'.
Ultraschall (und danach CT und MRI, weil ja Ärzt oft die Hauptprobleme nicht lösen können aber bei den Untersuchungen auf andere Dinge stoßen), Blut- und Stuhl-Untersuchungen haben nichts ergeben. Gott sei Dank habe ich weniger Probleme mit Durchfällen. Mich nervt einfach das ständige leicht Ziehen im Bauch, das sich so anfühlt, als könnte ich die Bauchmuskulatur nicht entspannen.
Begonnen haben meine gesundheitlichen Probleme vor mehr als einem Jahr mit einem plötzlichen starken Schwindelgefühl, das über ca. 2 Wochen anhielt. Diagnose lautete auf Infekt. Nachdem das abgeklungen war, hatte ich einen Monat Ruhe bis ich ein sehr starkes Druckgefühl im Kopf bekam und beinahe meinte mein Schädel müsste platzen. MRI-Untersuchungen des Schädels folgte, ergab aber nichts. Auch der Besuch beim Neurologen brachte nichts - außer einer vorsichtigen Andeutung, dass ich doch einmal einen Psychologen aufsuchen sollte. Naja, das wollte ich dann auch nicht und es ging ja auch wieder besser, außer, dass ich nun Schlafstörungen mit schüttelfrostartigen Anfällen und unbegründetet Panikattacken bekam. Verdauungsstörungen gesellten sich auch noch dazu. Es ging dann wieder besser und zur Reinigung des Körpers habe ich dann eine siebentägige Fastenkur gemacht. Es ist zwar alles damit besser geworden oder war es einfach der gesamte Urlaub, dennoch kamen ein paar Monate später wieder leichte Verdauungsprobleme und auch ein übermäßig starkes Völlegefühl nach Mahlzeiten. Vor einem halben Jahr ging es dann wieder los. Panikattacken etc. Diagnose: vegetative Dystonie. Werde seit dem mit 'Jarsin' einem Präparat auf Johanniskrautbasis behandelt. Diese Probleme sind jetzt halbwegs im Griff aber 2 Monate nach Beginn der Therapie bekam ich Schmerzen in der rechten Leistengegend die über Wochen anhielten. Diagnose: Blinddarm-Randentzündung (vergrößerte Lymphknoten ...). Diese dürfte wieder abgeheilt sein und es fand ein fließender Übergang zur diagnostizierten (nervös bedingten) Darmreizung statt.
An der laboriere ich jetzt seit Monaten herum. Präparate wie Colofac, Helopanflat brachten manchmal Linderung (ist ja auch nur Symptombekämpfung). Der Gesamtzustand wurde nur langsam besser.
Völlig beschwerdefrei bin ich leider noch immer nicht. Ich versuche aber durch viel Bewegung und Aufteilung der Mahlzeiten auf kleinere Portionen die Beschwerden gering zu halten. Weiters versuche ich meine berufliche Arbeit, die Dinge des Lebens lockerer zu nehmen und mir einfach weniger Gedanken über alles zu machen. Ich gehe schon davon aus, dass die Ursache irgendwo in meiner Seele liegt und dadurch mein Nervensystem und alles was daran hängt in Mitleidenschaft gezogen wird.
Was auch wichtig ist: Viel Zeit zum Entspannen nehmen (Meditation, richtige Atmung ...) und im Urlaub nicht zuhause hocken sondern verreisen und es sich gut gehen lassen.
Erleichterung bringt es natürlich auch, wenn man seine Leidensgeschichte mit Leidensgenossen teilen kann und darum bin ich besonders froh dieses Forum gefunden zu haben Aber ich glaube auch, dass jeder seinen persönlichen Weg finden muss, um sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

26.07.2000 10:19 • #3


Silk


Hallo Susi!

Kommt mir alles sehr bekannt vor - leider!
Ich quäle mich jetzt schon seit 16(!) Jahren damit herum.
Bei mir ist es eine richtige eigenständige Phobie geworden (soziale Ängste hab ich aber auch schon, solange ich zurückdenken kann).
Ich bin das alles oft so leid, daß ich mir gerne einen Strick nehmen würde...
Was habe ich nicht alles probiert, um meinen Magen/Darm bzw. meine Ängste endlich in den Griff zu bekommen.Fast alles, was es an Psychopharmaka so gibt, habe ich schon durch- probiert - mit mäßigem Erfolg und teilweise sogar mit Verschlechterungen. Therapien haben auch nichts gebracht (manchmal konnte ich kaum hingehen vor lauter Angst und weil mein Darm schon wieder rebellierte). Dazu haben sich noch andere Ängste gesellt: ich kann keine Stille ertragen; ich muß immer einen Fluchtweg haben usw.; dazu noch Zwanggedanken(Rituale). Wenn ich darüber nachdenke, könnte ich nur noch heulen, ich wollte aber dennoch einige Tips für Dich u. die anderen Leidsgenossen abgeben: Gegen die furchtbaren Krämpfe hilft SPASMAN (Tropfen, verschreibungspflichtig), leider wird man manchmal etwas nervös davon. Auch ganz effektiv ist BUSCOPAN (Dragees, frei verkäuflich - und zwar 3 oder 4 als Einzeldosis). Ich glaube aber nicht, daß man es in der Dosierung dauerhaft nehmen kann.
Da Du bstimmt als Frau während der Regel noch zusätzlich Probleme hast (Mir geht es jedenfalls so), empfehle ich IBUPROFEN (min.300mg als Einzeldosis) u. zusätzlich SPASMOnervogastrol (1-2 Tabletten), vielleicht hilft das ja jemanden (als Tip).Vielleicht scheibt ja auch mal jemand, der/die noch einen Tip für mich hat (wäre schön, seufz).
Ansonsten: Alles Liebe für Euch, ich schaue jetzt öfter mal vorbei - schön, daß es so eine Seite gibt ( DANKE psychic! )
Silk

P.S Nehmt bloß nicht SEROXAT (bei uns auch TAGONIS); diese "Wunderpille" aus GB macht alles nur noch schlimmer; es gibt da bessere Medikamente!

31.07.2000 15:50 • #4


Gast


Hallo Silk!

erstmal danke schön für dein lob ).

16 jahre ist ja wirklich schon eine lange zeit. bei mir sind's, was den reizdarm angeht, gerade mal 3 jahre. ich bin mal gespannt, wie sich das so mit der zeit entwickelt. ich hoffe, dass man lernen kann, besser damit umzugehen, man sich quasi daran gewöhnt. aber wer weiss, vielleicht gibt's ja in 10 jahren auch bessere medikamente für uns.

ich kann keine Stille ertragen

das geht mir massiv genauso. liegt bei mir aber einfach daran, dass ich wenigstens nicht die geräusche aus der bauchgegend hören möchte. im büro z.b. muss immer das radio laut genug dudeln. wenn ich bei meiner freundin über nacht bin, ist es auch sehr schwierig einzuschlafen, da es relativ still bei ihr ist. ich wohne an einer vielbefahrenen strasse, so dass ich auch abends im bett keine stille habe. (tja, die meisten menschen menschen würde das wohl nerven )

P.S Nehmt bloß nicht SEROXAT (bei uns auch TAGONIS); diese "Wunderpille"
aus GB macht alles nur noch schlimmer; es gibt da bessere Medikamente!

was genau hast du denn für schlechte erfahrungen damit gemacht? und mit welchen depressiva hast du bessere gemacht? ich habe das problem, dass ich irgendwie keine vertrage. das letzte was ich vor ein paar wochen probiert habe, war ZOLOFT. nach 3 tagen bekam ich noch stärkere durchfälle und am 4. tag setzte ein starkes zittern am ganzen körper ein. davor hatte ich AURORIX versucht, aber da wurde mir arg schwindelig und ich stand irgendwie neben mir.

alles gute,

Sven alias psychic

31.07.2000 20:30 • #5


Karl Gattinger


Hallo Swen,
Es gibt Hife für Dein Problem.
Ich bin in der Ernährungsberatung tätig und wir befassen uns mit Problemen, bei denen Ärzte auch nicht weiter wissen.
Wir haben sehr viele Kunden, die begeistert sind von unseren Produkten, weil sich ihr Gesundheitszustand erheblich verbessert.
Unsere Produkte sind im Direktvertrieb erhältlich und bei einem Abo gibt es die 3 Monate Geld zurück Garantie, wenn der Kunde keine 100 % Resultate erzielt. Ist ein Hammer- Oder??
Anzusehen unter :
Kontaktiere mich, damit Du die besten Info`s bekommst.
Mit gesunden Grüssen
Karl Gattinger
Wachtelgasse 5
A-5020 Salzburg
Tel: 0043 (0) 662 42 75 55
Mobil: 0043 (0) 664 44 09 305

Sich wohl fühlen, Lebensfreude versprühen,
Energie haben und gut aussehen.
Gibt es etwas Wichtigeres und Schöneres im Leben?

09.08.2000 17:52 • #6


Kathi1


Hallo Susi!

Ich bin auch sehr erleichtert, daß ich nicht die einzige bin, die solche Beschwerden hat, obwohl es mir oft so vorkommt. Denn in meinem Bekanntenkreis kann sich keiner so richtig vorstellen, was mit mir los ist, wenn es wieder "losgeht". Bei mir steht nicht unbedingt das "rumoren und gluckern" im Vordergrund. Sobald ich nur ein wenig nervös bin bekomme ich ganz starke Bauchkrämpfe und muß sofort zur Toilette. Es dauert ewig, bis ich da wieder runter bin, da ich mich ganz stark beruhigen muß, damit die Krämpfe wieder weggehen. Ist die Schwelle dann überschritten, bleibt mir nichts anderes übrig als ins Bett zu gehen, da es sonst noch schlimmer wieder losgeht. Es ist so weit, daß ich kaum noch aus dem Haus gehe, vor allem nicht morgens. Allein schon der Gedanke und ich muß zur Toilette. Ich habe dadurch so schlimme Panickattacken bekommen, daß ich seit einem Jahr Therapie habe. Mittlerweile ist die "Angst vor der Angst" so schlimm, daß ich teilweise starke Beruhigungsmittel nehmen muß, damit mein Darm nicht so nervös ist. Wenn ich in der Stadt bin, denke ich oft, oh Gott hoffentlich geht es nicht wieder los, hier kannst du ja nicht ewig auf der Toilette sitzen, und natürlich dann geht es los. Ich habe so schlimme Schmerzen, daß ich denke ich sterbe. Ich habe deshalb auch schon ganz starke Depressionen und war schon stark suizidgefährdet. Ich habe erst jetzt von dem Medikament gegen den Reizdarm gelesen und hoffe es wird helfen, obwohl es gerade bei mir viel mit der Psyche zusammenhängt.
Ich wünsche dir auch, daß es dir bald besser geht.

Viele Grüße, Kathi

16.08.2000 19:17 • #7


Andrea8


Liebe Kathi,

mit sehr großem Interesse habe ich Deinen "Leidensweg"sowie die der anderen gelesen. Eigentlich weiß ich gar nicht genau, ob ich einen Reizmagen bzw.- darm
habe. Manchmal wäre ich sehr froh, wenn ein Arzt mir diese Diagnose geben könnte, mit den entsprechenden Medikamenten. Bei mir fing alles im Mai 98 an auf einer
Bustour. Die Hinfahrt habe ich noch gut (ohne Angstgedanken) hinbekommen. Auf
der Rückfahrt - alter Bus, hintere Reihe in der Ecke, sehr warm - wurde ich auf einmal sehr unruhig, dann wurde mir warm und mein Magen und Darm machten Anzeichen,
die ich erst nicht deuten konnte. Mein Bedürfnis war es nur, raus aus diesem Bus
und eine Toilette. Zunächst bemühten sich alle um mich, in dem ich etwas zu Trinken und irgendwelche Reisetabletten bekam. Also Aufgefallen bin dann schon mit diesem Zustand. Ich fand das alles ganz furchtbar, aber es ging nicht anders, ich mußte aufs Klo!! Also mußten 40 Personen für mich eine Toilette finden. Wir fanden dann rechtzeitig einen Klo bei einer Tankstelle und so mußten alle auf mich warten, während ich endlich einen Klo hatte. Es war mir so unangenehm. Dann durfte ich in der ersten Reihe im Bus weiterfahren und hörte natürlich auch solche Kommentare, wie "wenn man das Busfahren nicht verträgt" sollte man es sein lassen. Das habe ich auch bis heute vermieden!! Aber durch dieses Ereignis ist alles schlimmer geworden, immer bin ich mit meinen Gedanken dabei, wie ich versuche, auch in Restaurant, Kino etc. zunächst das Klo zu finden. Und wenn dann diese Unruhe mit aufkommenden Magengrummeln auftritt, will ich am liebsten die Veranstaltung verlassen. Dann versuche ich mich mit Rückwärtszählen (100 -1) zu beruhigen. Seit fast 18 Monaten bis ich auch in einer Verhaltenstherapie, aber es gibt doch immer wieder Momente, wo ich meine, ich werde verrückt. Meine Arbeit bekomme ich hin, da weiß ich wo sich die Toilette befindet. Manchmal finde ich das Leben sehr beschwerlich, aber dann sage ich mir doch, Augen zu und durch. Ich glaube, Du kannst das bestimmt gut nachvollziehen. Tabletten habe ich Insidon und Tavor verschrieben bekommen, damit ich die Unruhe in den Griff bekomme. Ich würde mich freuen, wenn ich Informationen erhalten würde, wie ihr in Situationen, wie Autofahren mit mehreren Personen, Kino oder ähnliches umgegangen seit. Ebenfalls wie ihr das Berufsleben bewältigt.
Viele Grüße Andrea

20.08.2000 13:56 • #8


Silk


Hallo sven!

Sorry, daß ich jetzt erst antworte, hatte/ habe ein totales Tief...
Ich weiß nicht, ob es so gut ist, daß ich für dieses Forum schreibe, da ich vermutlich übler dran bin als Ihr alle, und ich will Euch nicht noch tiefer in den Sumpf ziehen.
Zu den Medikamenten: Was supertolles, das prima hilft, kenne ich leider nicht, sonst ging´s mir ja nicht so mies, aber Tagonis und Aurorix waren die Medikamente, bei denen es mir am schlechtesten ging (beide haben - insbesondere Aurorix - eine Symptomverschlimmerung hervorgerufen). Tagonis ist zudem gefährlich, wie ich immer wieder lese; man wird extrem abhängig davon, und als Folgeschäden können irreversible Bewegungsstörungen (Tics) auftreten.
Am besten geht´s mir noch mit Cipramil, aber die Selbstmordgedanken gehen davon nicht weg.
Ups, und jetzt bin ich schon an der Stelle, die ich Euch/Dir nicht zumuten wollte , mir kommt das alles ziemlich bekannt vor, was Kathi so scheibt - auch bzgl. der Krämpfe. Ich hab`mich nur ganz schwer durch die Schule gekämpft; jeden Morgen hatte ich Darmkrämpfe und Panik. Mein Problem war ja , daß ich vorher alles in den Griff kriegen mußte, da ich extreme Probleme habe, auf "fremde" Toiletten zu gehen. Dadurch habe ich oft nur mit letzter Kraft den Bus bekommen. Natürlich ist es auch eine Kopfsache, denn an der Uni ging´s mir gut: menschenleere Toiletten; Seminare und Vorlesungen hab´ich teils nach Größe ausgesucht, damit ich notfalls (wenn mein Magen/Darm mal wieder rebellierte) unauffällig verschwinden konnte (worüber sich kaum ein Mensch gewundert hat), immer schön einen Platz an der Tür gesucht... Durch diese Sicherheiten ging´s mir auch gar nicht mehr so schlecht.
Aber durch die Arbeit ist alles wieder zurückgekehrt (d.h., es war ja nie ganz weg); ich bin überhaupt nicht mehr in der Lage, zu arbeiten; ich habe ein Jahr überstanden, aber das nur mit schlimmster Psychobetäubung/Krankfeiern und am Schluß mit
mit Arbeitszeitverkürzung. Es war schrecklich still dort, und ich hatte jeden Tag Krämpfe, mit denen ich mich teils durch Sitzungen quälen mußte; meine Angst konnte man mir da teilweise ansehen (habe sogar gezittert), mal abgesehen von dem Rumoren, wofür ich mich furchtbar geschämt habe. Und es gab nur eine kleine Itzifitzitoilette, von der man auch noch alles hören konnte...
Und heute ist mein großes Problem mein Freund, der das alles einfach nicht versteht und natürlich die Depression, womit wir wieder beim Anfang wären.
Ich muß wahrscheinlich Schluß machen mit ihm(kann aber nicht; und schon sitze ich hier und heule), denn ich halte diese Angst einfach nicht mehr aus...
Ich brauche dringend Hilfe, weiß aber nicht, wer/was/wie mir noch irgendwie helfen könnte.
Sorry, jetzt hab ich´s doch geschrieben.
Nochmals DANKE für Deine Offenheit, Sven!

Tschüss Silk

22.08.2000 10:16 • #9


Gast


Hallo Silk.

Ich weiß nicht, ob es so gut ist, daß ich für dieses Forum schreibe, da ich
vermutlich übler dran bin als Ihr alle, und ich will Euch nicht noch tiefer in den
Sumpf ziehen.

Ich denke, dass auch solche Gemütslagen mit sehr düsteren Gedanken leider dazugehören. Ich glaube allerdings nicht, dass Du übler dran bist als alle anderen. Ich versuche mir soetwas auch oft einzureden (was nicht sonderlich schwer fällt), aber ich stoße immer wieder auf Menschen, denen es noch schlechter geht. Leider.

Am besten geht´s mir noch mit Cipramil, aber die Selbstmordgedanken gehen davon nicht weg.

Ist das auch ein Antidepressivum?

[...]
Aber durch die Arbeit ist alles wieder zurückgekehrt (d.h., es war ja nie ganz weg); ich bin überhaupt nicht mehr in der Lage, zu arbeiten; ich habe ein Jahr überstanden, aber das nur mit schlimmster Psychobetäubung/Krankfeiern und am Schluß mit
mit Arbeitszeitverkürzung.
[...]

Auch das kommt mir leider alles sehr bekannt vor. Weißt Du, ich habe einen Job, der mir eigentlich Spaß bringt. Ich habe nette Kollegen, das Klima stimmt. Auch wenn ich ab und an Panikattacken durch die Sozialphobie in bestimmten Situationen bekomme, stehe ich das irgendwie durch.
Aber der Darm bringt einen wirklich in den Wahsinn!! Da möchte man noch länger arbeiten, aber muss schon wieder gehen, weil der Darm nicht mehr mitmacht. Die Meetings sind die schlimmsten Situationen. Eine zeitlang lief es einigermaßen (ich dachte durch das Metamucil). Aber seit drei Wochen verschlimmert sich der Zustand wieder. Mußte auch schon wieder zwei Tage zu Hause bleiben. Und das macht mir alles Angst. Ich schaffe meine Arbeit nicht mehr, weil mein Darm es verhindert. Kurze Arbeitszeiten und die meist unkonzentriert.

Scheint, als häten wir beide in etwa die gleichen Probleme. Tja, hilft uns wohl bloß auch nicht wirklich weiter ;-

Und heute ist mein großes Problem mein Freund, der das alles einfach nicht
versteht und natürlich die Depression, womit wir wieder beim Anfang wären.
Ich muß wahrscheinlich Schluß machen mit ihm(kann aber nicht; und schon
sitze ich hier und heule), denn ich halte diese Angst einfach nicht mehr aus...

mist! Das ist wirklich ein großes Problem. Meine Freundin ist die einzige Person, die mir noch Halt gibt. Auch wenn sie nicht alles versteht und es häufig Probleme gibt, versucht sie wenigstens meine Probleme nachzuvollziehen und noch steht sie zu mir. Leider habe ich auch das Gefühl, dass es nicht ewig gut gehen wird.

Warum mußt Du Schluß machen? Kann er Dich wirklich nicht verstehen? Oder will er einfach nicht, weil es ihm zu anstregend ist? Habt ihr schon mal versucht, in Ruhe über alles zu reden? Vielleicht ist ja doch noch nicht alles verloren. Wenn er Dich liebt, wird er Dir sicher beiseite stehen.

Ich wünsch' Dir alles Gute. Laß den Kopf bitte nicht hängen,

Sven

29.08.2000 19:44 • #10


Gast


Hallo,

ich habe genau das gleiche Problem wie Silk und Sven. Meine Ausbildung
habe ich mit Ach und Krach geschafft und das auch nur mit vielen
Beruhigungsmitteln.
Momentan gehe ich wieder zur Schule, um mein Fachabi nachzumachen. Doch
ich bin so deprimiert, weil ich ständig so schlimme Darmkrämpfe bekomme,
daß
ich entweder so starke Beruhigungsmittel nehmen muß oder nach Hause muß.
Ich habe das Gefühl, daß es bei mir nie wieder weg geht, im Gegenteil, daß
es noch schlimmer wird und ich überhaupt nicht mehr von zu Hause weg kann.
Meine Selbstmordgedanken werden auch immer schlimmer.
Aber damit will ich euch auch nicht belasten. Es tut nur gut, zu wissen,
daß ich damit nicht alleine auf der Welt bin, denn oft fühle ich mich
verdammt einsam.
Also, viele Grüße an Silk und Sven, ihr schafft das schon!

Kathi

02.09.2000 20:52 • #11


Gast


Hallo Kathi.

Viele Dank für Deine lieben Grüße.

Es tut mir auch gut, zu wissen, dass ich nicht alleine mit dem Problem bin. Ich bin wirklich froh, dass es das Internet gibt. Ohne dies, könnte man nicht so einfach auf Betroffene stoßen. Einsamkeit ist m.E. noch schlimmer als der Reizdarm und alles was damit zusammen hängt.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, damit Du das Abi schaffst! Tue mir bitte den Gefallen, und ziehe das irgendwie durch. Auch wenn man viele Fehlstunden hat, kann man es mit guten Noten schaffen (spreche aus Erfahrung ).

Vielleicht kann ja auch Dir das neue Medikament helfen.

Schönes Rest-Wochenende,

Sven

02.09.2000 21:12 • #12


Gast


Ich werde auf jeden Fall versuchen, meine Schule zu beenden, da ich danach
noch studieren möchte.

Du hast recht, daß die Einsamkeit das Schlimmere Übel an der Sache ist.
Ich fühle mich auch oft sehr einsam, da ich auch niemanden habe, mit dem ich
meine Sorgen teilen kann, außer meiner besten Freundin. Ich bin 23 Jahre alt
und habe noch immer nicht "den" Mann gefunden. Ich denke oft, vielleicht
würde das so einiges leichter machen.

Naja, aber irgendwann wird es hoffentlich alles besser.

Auch dir noch einen schönen Sonntag.

Kathi

03.09.2000 19:23 • #13


Gast


Hallo!

Ich bin total am Ende.
Gestern habe ich es nicht mal mehr zu meinem Lieblingshobby geschafft, weil ich so schlecht dran war. Ich habe Angst, nun auch noch meine letzten Freunde zu verlieren, wenn ich zu "nichts mehr zu gebrauchen bin"...
Nur über meine Schwester laufen diese ganzen Verbindungen noch, sonst wäre ich ganz "außen vor".
Tatsache ist, daß ich nur noch sterben möchte, weil ich nicht mehr an eine Besserung glaube.
Ich glaube, heute wage ich den Schritt (obwohl ich ziemlich Angst habe), und möchte mich von Euch allen verabschieden - ich hoffe, das hört sich nicht zu pathetisch an, aber ich bin mir zu 80% sicher.
Ich wünsche Euch allen - besonders Dir, lieber Sven, und Kathi, daß es Euch bald besser geht und Ihr wieder Spaß am Leben findet !

Alles Gute und liebe Grüsse an alle!
Tschüss, Sylvi

P.S. Mach weiter mit diese Homepage (wünschte, ich hätte sie eher gefunden).

05.09.2000 12:39 • #14


susi3


Hey, STOP!

Auf keinen Fall machen!!!

Wir brauchen Dich!
Du gehörst zu uns!
Wir leiden alle gemeinsam, und was soll ich tun:
Wenn Du es nicht mehr aushälst, werde auch ich die Hoffnung verlieren.
Gerade jetzt.
Manchmal ist es bei mir ein einziges auf und ab.
Besonders schwer zu ertragen ist es, wenn es mir gutging, ich mir etwas vornehme und mich darauf freue, und dann, ja dann geht es wieder los.

Ich könnte heulen.
Man hat mir angeboten, in einem Theaterstück mitzuspielen,
das war schon immer mein Traum.
Aber was werde ich wohl machen:
Absagen!
Warum? Weil ich panische Angst habe, auf der Bühne zu stehen (oder kurz davor zu sein) und Bauchkrämpfe zu haben.
Oder viel schlimmer: Durchfall zu bekommen. Und in die Hose machen zu müssen.
Mitten auf der Bühne.
Zum Kotzen.

Bitte verlasse uns nicht!!

Auch Deine Freunde werden Dich sicher NICHT verlieren wollen!!

Alles Liebe
eine gesunde Zukunft
Deine Susi

05.09.2000 13:32 • #15


Elke1


Hallo Sylvi,

das willst Du doch Dir und Deiner Familie nicht antun. Stell Dir nur einmal vor, was Du für eine Trauer hinterlässt. Was Deine Bauchbeschwerden angeht, da kommen demnächst so viel neue Medikamente auf den Markt und die wirken immer besser. Mir ging es 20 Jahre auch sehr schlecht und ich dachte auch manches mal, so will ich nicht weiter leben, aber dann dachte ich daran wie viele traurig wären und ich würde bei meiner Familie und meinen Freunden ein schlechtes Gewissen hinterlassen, weil sie mir nicht helfen konnten. Also überleg Dir das alles noch einmal!!!
Ich weiß nicht welche Bescherden Du hast, aber Anfang nächsten Jahres kommen 2 neue Medikamente auf den deutschen Markt, die nachweislich gut helfen. Das eine Medikament (Lotronex), welches gegen Durchfall hilft, nehme ich schon ein und die Durchfälle sind seitdem verschwunden. Das andere Medikament wird gegen Verstopfung,Blähungen und Schmerzen sein. Du siehst es wird immer weiter geforscht.
Also, gib die Hoffnung nicht auf, wir wissen ja alle es muss irgendwie weitergehen und schaffen es fast auch immer. Und wenn Deine Freunde richtige Freunde sind, werden sie sich nicht zurückziehen, sondern Dir beistehen.
Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute vor allem gute Besserung.
Viele Grüße
Elke

05.09.2000 17:46 • #16


Jürgen1


Hi Sylvi,

ich denke aus dem Leben zu scheiden ist keine Lösung. Mit Sicherheit wirst Du bei vielen ( Freunde , Familie ) Trauer hinterlassen. Ich kenne zu wenig von Deiner Vorgeschichte. Doch Dein Gemütszustand zeigt , das Du Dich psychisch in einem desolaten Zustand befindest. Hast Du dich mal an einem Therapeuten anvertraut. In wie weit könnten Deine Beschwerden seelische Gründe haben? Bist Du abgesehen von den Beschwerden glücklich und mit Deinem Leben zufrieden? Ich selbst habe 1996 eine megamäßige Depression durchgemacht, die mich bald an den Rand des Wahnsinns getrieben hätte. Alles war grau in grau für mich. An nichts konnte ich mich mehr erfreuen. Sport, Motorradfahren mit Freunden weggehen, nichts hat mir mehr Spaß bereitet. Ich habe mich total apathisch gefühlt. Arbeiten konnte ich nur noch mit Ach und Krach. Aber am schlimmsten waren für mich die Angstzustände die mich ereilten. und die sich mit Schweißausbrüchen, Schwindel, Appetitlosigkeit paarten. Ein halbes Jahr lang habe ich permanent mit diesen Zuständen gekämpft. Eine Therapie die ich in dieser Zeit begann brachte die Ursache meiner Depressionen hervor und ich lernte aus meinem privaten Teufelskreis heraus zu kommen und mit meinen Depressionen umzugehen. Nach gut einem Jahr war ich seelig so weit wieder hergestellt, das ich mich an vielen Dingen wieder erfreuen konnte. Doch der Seelenzustand hat seine Spuren hinterlassen und ich machte meine ersten Erfahrungen mit dem Reizmagen, dessen Auslöser wohl meine Depressionen gewesen sind. Seit dem plage ich mich mit Übelkeit, Völlegefühl, Magenschmerzen und Oberbauchbeschwerden herum. Manchmal könnte ich die Wände hochgehen, abgesehen davon nerven die Beschwerden einfach und vermiesen einem die Laune, doch wenn ich mal ganz unten bin, halte ich mir vor Augen das es Menschen gibt , die morgens ins Auto steigen, mittags einen Kräsch bauen und abends im Rollstuhl sitzen. Haben die nicht wirkliche Probleme? Ich will Deine / unsere Beschwerden nicht abwerten, denn sie sind nervend und sehr unangenehm. Den Mann aus dem Rollstuhl wirst du vermutlich nicht mehr ans laufen bekommen, doch ich denke wir können viel dafür tun um unsere Beschwerden zu lindern. Die Medizin schläft schließlich auch nicht. Halte durch, versuche Deine Seele wieder auf Vordermann zu bringen und denke an Deine Freunde und Familie die Dich lieben und brauchen. Gute Besserung. Du schaffst es.

Liebe Grüße jürgen

05.09.2000 18:51 • #17


Gast


Liebe Sylvi,

ich komme gerade von der Arbeit und ich weiss gar nicht, was ich sagen soll.
Ich hoffe nur sehr sehr stark, dass die 20% Unentschlossenheit ausgereicht haben und die Message Dich noch erreicht!!

Bitte laß Dir alles noch einmal in Ruhe durch den Kopf gehen. Und zwar dann, wenn Du etwas klarer bist. Mir hat schon oft folgender Beitrag geholfen:



Früher war der Link auch auf meiner HP, nach dem Redesign habe ich den Link aber noch nicht wieder eingepflegt.
Bitte lese dir das einmal durch, vielleicht kann es Dich ja auch dazu bewegen, Deine Gedanken etwas zu ordnen.

Ich denke, ich kann mir gut vorstellen, in welcher Situation Du jetzt bist. Ich habe diese Erfahrung leider auch schon machen müssen.

Bitte tue mir den Gefallen und melde Dich einmal und sage, wie es Dir geht. Hier im Forum oder auch per Mail, wenn Dir das lieber ist.
Ich mache mir wirklich Sorgen; gerade weil ich weiß, zu welchen "Schnellschüssen" man fähig ist. Und deshalb werde ich auch Deinen Provider benachrichtigen, wenn Du in den nächsten Stunden nicht wenigstens ein kleines Zeichen von Dir gibst (ich hab' Deine IP-Adresse. Anhand der Log-Files kann der Provider die Person feststellen). Es ist wirklich nicht böse gemeint und soll keinesfalls eine Drohung darstellen, aber ich könnte es mir ansonsten nicht verzeihen, nicht gehandelt zu haben. Auch wenn Dich kaum kenne, bin ich mir sicher, dass es Dir irgendwann wieder besser gehen wird und Du dann froh bist, es nicht vollendet zu haben. Auch wenn's bis dahin ein langer Weg sein kann, es lohnt sich bestimmt ihn zu gehen.
Ich weiß, dass es immer sehr leicht gesagt ist. Auch ich habe z.Zt. arge Probleme und weiß nicht so recht wie's eigentlich weiter gehen soll. Diese Woche habe ich z.B. eine ziemlich blöde Schulung mit Rollenspielen und so'n Krams. Nicht nur das mein Darm die ganze Zeit nervt, ich sitze dort Schweißgebadet in der Angst, gleich angesprochen zu werden. Und wenn ich dann was sagen muss, wird meine Stimme zittrig neben den gewohnten hochroten Kopf. Es ist nicht meine erste Schulung, aber bisher war ich immer alleine irgendwo in anderen Städten. Aber diese Schulung ist leider mit Kollegen in der Firma. Ich trau mich gar nicht mehr, denen unter die Augen zu treten. Die lachen bestimmt nur hinter meinem Rücken über mich, was ich wohl für ein Gestörter bin.

Aber trotz alledem finde ich immer wieder kleine Dinge, die das Leben lebenswert machen und bin optimistisch, dass es irgendwann auch wieder größere Dinge werden. Vielleicht können wir Dich irgendwie auch dazu bringen ...

Was ist denn mit Deinem Freund? Hast Du die Beziehung beendet? Kannst Du mit ihm über Deine Situation reden?

Aber wer weiß, vielleicht geht's Dir ja mittlerweile schon wieder viel besser und die Gedanken sind nicht mehr ganz so düster.

In der Hoffnung bald von Dir zu hören,

alles alles Liebe,

Sven

05.09.2000 18:54 • #18


Jürgen1


Hallo Sven,

bin zwar sehr neu in diesem Forum und kenne gar nichts über Sylvi, doch ich finde das Sie psychisch total am Ende zu sein scheint. Sollte sie sich in den nächsten Stunden nicht melden und Du die Möglichkeit siehst, über die IP Adresse an ihre Daten zu kommen so leite die entsprechenden Schritte ein. Lieber umsonst regieren , als gar nicht. Ich denke , das könnte sich hier keiner so richtig verzeihen.

Grüße Jürgen

05.09.2000 19:09 • #19


Gast


Hey Sylvie,

tu es nicht!

Das kannst du mir nicht antun. Ich stehe auch auf der Kippe was das
angeht, aber wir werden das schaffen! Dazu ist das Leben doch viel zu schön, um es
einfach aufzugeben. Ich weiß nur zu gut wie du dich fühlst, aber das ist
keine Lösung. Ich brauche dich und wir beide werden das gemeinsam (und mit
Sven) meistern!

Also laß das bleiben und melde dich bei mir, okay?
Bitte,

Kathi

05.09.2000 20:46 • #20




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag