Andrea1

Hallo Angie,
vielen Dank für die Antwort, es tut gut einmal mit anderen darüber zu reden.
Eine Psychotherapie mache ich auch einmal im Monat, da die Psychologin meint, ich brauche keine. Man fühlt sich aber ganz schön allein damit, besonders, wenn man das Gefühl hat zu sterben. Man bekommt ja die tollsten GEADaNKEN; WENN DIE Symptome wieder kommen und die Angst, dass es wie vor anderthalb Jahren wieder passiert geht nie ganz weg. Bekomme auch Johanniskraut und Bakterien für meine geschädigte Darmflora.Hast Du schon mal dieses Enterocort ausprobiert? Für was ist es speziell gedacht? Würde mich freuen, wenn einmal jemand schreibt.
Liebe Gruesse Andrea

19.02.2001 12:20 • 21.02.2001 #1


4 Antworten ↓


Angie2


Hallo Andrea,

ja, es ist ein Teufelskreis! Ich glaube auch, dass meine Beschwerden hauptsächlich seelischer Natur sind, nur der Weg zu dieser Erkenntnis war recht beschwerlich und lang. Ich würde auch oft gerne diese Angstzustände auf Knopfdruck abstellen. Leider kann man das ja nicht. Enterocort kenne ich nicht. Ist das ein Präparat für den Darm? Ich habe heute mit einer Bekannten telefoniert, die seit einigen Monaten in psychotherapeutischer Behandlung ist. Ihre Beschwerden sind zwar anders gelangert ( ständiger Schnupfen, Magenbeschwerden und Rückenprobleme ) sollen aber auch psychische Ursachen haben. Sie ist total begeistert, fühlt sich schon viel besser und hat mir empfohlen doch diesen Therapeuten auch einmal aufzusuchen. Man greift ja nach jedem Strohhalm und daher werde ich dort auch mal Verbindung aufnehmen.

z.Zt. habe ich wirklich unglaublich viel um die Ohren. Meine 81 jährige Mutter hat sich zum zweiten Mal den Oberschenkelhals gebrochen, beim Hund stand eine OP bevor ( Gott sei Dank nicht mehr nötig ), in der Firma ist viel zu tun, 2 Kinder, die pubertieren und auch noch Probleme mit der Unterhaltszahlung ( bin geschieden ). Wie soll man da wieder zu sich selbst finden?

Ich freue mich über Antwort und wünsche Dir, dass es Dir bald wieder besser geht

Gruß

Angie

19.02.2001 19:37 • #2


Andrea1


Hallo Angie,
das kenne ich auch, bin auch geschieden und habe einiges durchmachen müssen. Nun bin ich wieder verheiratet nun kam der zweite Stress, denn wir haben ein Kind aus Haiti adoptiert. Bei mir kamen verschiedene Faktoren zusammen. Scheidung, Abführmittel und Diäten,schlechte Ernährung, Adoption.
Ich merke jetzt, wo ich einigermassen damit umgehen kann, obwohl ich immer noch Angst dabei bekomme,dass oft Ärger und meine Ernährung der Auslöser ist.
Die Psychotherapie ist bestimmt der richtige Weg, auch wenn meine immer sagt, ich bräuchte sie nicht.Ich verharmlose das auch immer bei ihr.Wie alt bist Du denn?Ich bin 38 und meine Kinder sind 8Jahre mein Sohn und die Kleine ist drei.
Dies Mittel Enterocort wurde hier auf der Homepage angepriesen, werde meinen Arzt einmal danach fragen.
Liebe Gruesse
Andrea

20.02.2001 09:38 • #3


Angie2


Hallo Andrea,

hatte gestern wieder eine schreckliche Nacht. Krämpfe, aber anders als sonst, nämlich mehr im Unterleib. Selbst mein heißgeliebtes Körnerkissen brachte keine Hilfe und Buscopan, was ich sonst immer im Haus habe, fand ich nicht. Irgendwann bin ich dann doch eingeschlafen, aber völlig gerädert wach geworden.

Ich bin 43 und seit 8 Jahren geschieden. Die Kinder sind 16 und 12 1/2. Ich war immer schon der Meinung, dass ich die Scheidung nie richtig verkraftet habe, denn ich habe meinen Mann sehr geliebt.Jahrelang hatten wir noch ein recht freundschaftliches Verhältnis und er hat mir noch sehr geholfen. Jetzt ist er schon seit einigen Jahren wieder fest gebunden und seither wird der Kontakt immer weniger und eben auch die Zahlungen, was ich gestern in die Hände einer Anwältin gegeben habe. Zu den Kindern hat er noch einen guten Kontakt. Er ist sowieso der Größte für sie.
Damals fingen auch die Angstzustände und die Bauchbeschwerden an, aber noch recht sporadisch und erträglich. Seit 2 Jahren hat sich das erst so drastisch verschlimmert und schränkt mein Leben ein.
Ich denke auch, dass sich alles nur noch verschlimmern kann und man in Depressionen verfällt, wenn jetzt nicht endlich mal was passiert. Heute habe ich mir auf Empfehlung einer Kollegin mal Rescue Trp. in der Apotheke besorgt. Beruhen auf Bachblüten und sollen die Stimmung verbessern. Berichte Dir dann, wie sie geholfen haben.

Liebe Grüße

Angie

20.02.2001 18:53 • #4


Jürgen1


Hallo Angie,

Meine Trennungskiste liegt jetzt gut 2 Jahre zurück. Für mich fiel damals eine kleine Welt zusammen. Und die plötzliche Trennung von meinen beiden Kiddys ( 6/12) war am schlimmsten für mich. Damals fiel ich in eine mittelprächtige Depression, bekam Angstzustände, Kreislaufprobleme, Schweißausbrüche etc. Meine Magenbeschwerden haben sich in dieser Zeit drastisch verschlimmert. Wahrscheinlich war dies auch der Auslöser für meine jetztige Nahrungsmittelallergie, obwohl ich schon seit dem 16. Lebensjahr mit gelegentlicher Übelkeit und Magenschmerzen Probleme habe. Allerdings in sehr weiträumigen Abständen. Von Bachblüten bis Johanniskraut habe ich in dieser Zeit natürlich alles ausprobiert, da ich meinen Seelenzustand nur schwer ertragen konnte. Alles war nur grau in grau. Was die Bachblüten anbetrifft, da habe ich keine Besserung verspürt. Johanniskraut wirkte da besser. Allerdings mußt Du es eine Zeitlang einnehmen, da ab der dritten Woche erst eine Verbesserung zu spüren ist. Die anschließende Therapie hat mir am meisten geholfen. Sie half mir die Trennung zu verarbeiten und mit meinen Angstzuständen umzugehen. Natürlich waren die Therapiestunden teilweise sehr heftig und ich war anschließend total erschlagen. In dieser Zeit hat mir Anabol Loges sehr gut geholfen. Dies ist ein pflanzliches Mittel, welches aus Johanniskraut,Kieselerde und Magnesium zusammengesetzt ist. Es verhalf mir zu neuer Kraft und wirkte sich auch positiv auf meine Seele aus. Auch wenn ich mich jetzt im Gegensatz zu Dir auf der anderen Seite befinde, so kann ich Deine Ängste und Sorge schon verstehen. Auf Grund von Unterhaltszahlungen bin ich Existenzmäßig um einiges abgerutscht und da tauchen hin und wieder schon Überlebensängste auf, obwohl ich mich noch ganz gut über Wasser halten kann. Mit meiner Exfrau habe ich mittlerweile ein recht freundschaftliches Verhältnis, was den Umgang mit den Kindern erleichtert. Trotzdem ist es immer ein komisches Gefühl , sie zu Hause wieder abgeben zu müssen. Es tut nach wie vor in der Seele weh. Und da ich im Schichtdienst bin kann ich sie auch nicht jedes Wochenende sehen. Was Deine Hypnosebehandlung anbetrifft, so würde mich schon interessieren, was diese bei Dir bewirkt. Körperlich sowie seelisch. Viel Glück.

Gruß Jürgen

21.02.2001 08:51 • #5




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