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Hallo ihr Lieben,


Der Internist zu dem ich normalerweise gehe hat sich z.B. auch "geweigert", mit eine Spritze für die Magenspiegelung zu geben. Hier lese ich nun immer wieder davon das ihr alle gar nichts gemerkt habt von der DS - was habt ihr denn da für eine Spritze oder Narkose bekommen?
Auch bei meinem Vater (der zu einem anderen Arzt geht) wurde eine Enddarmspiegelung ohne jegliche Spritze o.ä. gemacht - und er meinte das es total schlimm war. Gleiches wurde mir auch von einem Bekannten berichtet. Wie finde ich denn bloß einen Arzt bei dem ich nichts von der DS mitbekomme?

Kann es denn überhaupt sein das es mit o.g. Symptomen ein Reizdarm ist? Mein Arzt tippt glaube ich darauf, weil er gleich fragte ob ich Streß hätte usw. Irgendwie sind aber ja die Symptome ganz anders als bei euch....

Vielen lieben Dank schonmal!

Sam

01.10.2002 19:29 • 02.10.2002 #1


5 Antworten ↓


Hallo Sam,

ich kann dich beruhigen, ich hab seit 2 Jahren die Diagnose RD an mich haften, mein Hausarzt geht eigentlich von nichts anderem mehr aus, wenn ich mit Bauchweh und Durchfall zu ihm komme.

Zu aller erst, vor 2 Jahren bekam ich eine Magenspiegelung, die hab ich glatt verpennt, ich bekam ein sehr schweres Beruhigungsmittel und weiß von der Untersuchung überhaupt nichts mehr, wirklich, ich weiß nur noch, wie der Arzt sagte, Mund öffnen und tief Luft holen. Dann weiß ich erst wieder, wie ich auf dem Zimmer wach wurde und fragte, ob ich schon aufstehen darf, eine Rauchen gehen.

Dann folgte eine Darmspiegelung (alle Untersuchungen wurden seinerzeit im Krankenhaus durchgeführt). Ich hatte ja so eine Panik.

Aber das Schlimmste war eigentlich das Abführen - ich meine man hat schon Durchfall und dann soll man auch noch 3 Liter oder mehr trinken damit alles rauskommt.

Bei der Untersuchung bekam ich wieder ein sehr starkes Beruhigungsmittel, ich war wach, aber benebelt, naja bei manchen Biegungen hat es etwas geziept, aber es ging, es ist zum Aushalten.

Dann bekam ich noch eine Untersuchung, da wurde ein Schlauch über die Nase in den Magen geführt und Kontrastmittel eingeflöst, diese Untersuchung diente wohl zur Untersuchung des Dünndarmes vom Magen aus. Diese Untersuchung fand ich unangenehm, weil ich es nicht leiden kann, wenn ich was in die Nase gestopft bekomme.

Von soher kann ich dir nur meinen Rat geben, lass die Untersuchung im Krankenhaus machen, nicht ambulant. Dann bekommst du stärkere Medikamente und dann merkst du auch kaum was.

Also wie gesagt, von mir aus, war das Abführen schlimmer, als die eigentliche Untersuchung.

Ich habe Donnerstag Mittag, ab 13.00 h nichts mehr essen dürfen, morgen sollte ich nur noch leichte Sachen essen, dann ab 13.00 h die Abführmittelchen, 3 oder 6 Liter, das weiß ich nicht mehr, ja und Freitags um 08.00 h hatte ich die Untersuchung. Von soher sind es keine 2 Tage, an denen du nichts essen darfst. Laß dich da noch mal beraten.

Gruß

Tammy

01.10.2002 19:58 • #2



Darmspiegelung ohne Spritze

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Hallo Tammy,

danke für Deine Antwort. Aber wie mache ich das denn dann mit dem Krankenhaus? Ich meine, wenn ich zum Internisten gehe gibt der mir doch keine Überweisung dahin sondern will das selbst machen, oder? Und muß man dann sagen das man eine Spritze will oder geben die einem das freiwillig? Mußtest Du den Abend vorher schon dahin oder erst am morgen? Und wie lange mußtest Du dableiben?

LG

Sam

01.10.2002 20:28 • #3


Hallo Sam! Also ich denke, eine Darmspiegelung ist kein Anlaß für einen Krankenhausaufenthalt! Ich würde mit der Überweisung von Deinem Arzt im Telefonbuch nachschauen, welche Magen-Darm-Spezialisten in Frage kommen würden und dort anrufen, fragen, ob sie die Untersuchung mit dieser besagten Schlafspritze machen. Ich hab überhaupt nichts von der Untersuchung mitgekriegt. Einfach herrlich. Und mein Arzt hat auch die Abführerei auf ein Minimum reduziert. Am Vortag nur noch bestimmtes Essen (Suppe, Kartoffelbrei), nachmittags sanftes Abführmittel, abend stärkeres. Am Untersuchungsmorgen dann eine ganz bestimme Stundenzahl vor der Untersuchung mußte ich ein Pulver in 1 Liter Wasser rühren und den ganzen Liter innerhalb - ich glaube - 30 Minuten getrunken haben. Dann geht´s richtig los, und ich dachte schon, ich kann den Termin nicht einhalten, weil ich vom Klo nicht runter komme. Aber irgendwann war Schluß und ich habe es geschafft. Also, wie Tammy schon sagte, die Abführerei ist schlimmer, die Untersuchung ein Klacks - mit Spritze! In welcher Stadt wohnst Du denn? Hast Du denn überhaupt Gastroenterologen zur Auswahl? Liebe Grüße, Romi

01.10.2002 21:38 • #4


Hallo Sam!

Ich habe meine Magenspiegelung verpennt und fragte noch ganz blöd wann es dann los geht. Da habe ich mit einer Gasmaske ein starkes Beruhigungsmittel bekommen.
Letzte Woche hatte ich eine Darmspiegelung beim Facharzt (Gatroenterologen) und bekam eine Beruhigungsspritze in die Armbeuge. Ich habe von der Darmspiegelung nichts gemerkt. Vorher mußte ich 4 Liter Flüssigkeit trinken. 1 Liter am Abend vorher und 3 am Morgen des Tages der Darmspiegelung. Geschmeckt hat das Zeug nicht besonders. Der Durchfall der davon kam war nicht schmerzhaft. Sonst brennt mir immer der Hintern nach solchen "Sitzungen". Alles in Allen war es nicht tragisch, gut auszuhalten und nicht so schlimm wie sich das anhört. Ich drücke Dir die Daumen und bin sicher das Du auch nichts merken wirst.
Gruß Ulrike

02.10.2002 00:10 • #5


Hallo Sam,
wir nennen es "Marderschiß". Die ewige Klorennerei und es geht nichts, ausser ein bisschen.
Ich habe bei meinem Arzt auf eine Narkose bestanden und das Recht hast du auch dazu.
Wenn er nicht will, gibt es bestimmt mehrere in deiner Stadt die es machen.
1. Regel bei RD: Lass dich zu nichts zwingen und mach nur was du mit deinem Gewissen vereinbaren kannst.
Wenn dein Arzt auf deine Probleme nicht engeht, und Angst vor der DS ist ein Problem, kannst du gut und gerne auf ihn verzichten.
Dann such dir einen Arzt für dein Vertrauen, den braucht man bei RD.
Gruss Gisela

02.10.2002 17:58 • #6




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