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Moonlight_74
Zitat von Chingachgook:
Wo verallgemeinere ich denn " immer alles" ?

Es geht hier nicht um Dich, sondern um das was Du hier geschrieben hast.

Ich lese Dich nur bedingt bis gar nicht.

#21


Chingachgook
Zitat von Moonlight_74:
Das bezweifle ich. Ich bin kein Atheist.

Okay, dann sage ich es anders : Du zählst nicht.

x 5 #22


A


Wer spricht?

x 3


Schlaflose
Zitat von Islandfan:
Ich kann mich noch erinnern, als ich Kind war und ich von Gott hörte. Ja, damals konnte ich es mir ein bisschen vorstellen, aber als ich dann etwa 7 war und man mir von Jesus erzählte, da fühlte ich mich veräppelt, weil ich das überhaupt nicht verstand, ich dachte schon als Kind, dass das einfach nur ein Märchen ist.

War bei mir ganz genauso 🤝

x 1 #23


Schlaflose
Zitat von Chingachgook:
Niemand denkt mehr über Gott nach, als der Atheist. Diese alte Erkenntnis bewahrheitet sich immer wieder..............

Das kann ich nicht bestätigen. Ich denke nie über Gott nach. Ich äußere mich höchstens bei Gelegenheiten wie hier darüber, dass es Gott nicht gibt. Darüber brauche ich nicht nachzudenken 😄

#24


Islandfan
Zitat von Chingachgook:
Niemand denkt mehr über Gott nach, als der Atheist. Diese alte Erkenntnis bewahrheitet sich immer wieder..............

Ich denke, dass man den (übrigens sehr interessanten) Satz so interpretieren kann, dass sich der Gläubige meistens Gottes sicher ist und deswegen seltener über seine Existenz nachdenkt, als vielleicht der Atheist, der auch gern mal immer wieder neue Ansätze sucht. Ich selbst kenne das, dass ich früher viel zu dem Thema gelesen habe, besonders in der Pubertät, in der man ja generell in einer Sinnkrise ist.
Manchmal gibt es Momente, in denen ich auf der einen Seite fasziniert bin, dass Menschen glauben können, ich kann es einfach nicht. Wenn überhaupt, würde ich an eine undefinierbare, höhere Macht glauben, die aber nicht vermenschlicht werden kann, was Religionen meistens machen, indem sie dieser Macht Kompetenzen zuordnen, die eben menschlich sind wie Gnade, Güte, Moral oder Vergebung.
Das alles ist ja nichts neues und zieht sich durch die Jahrtausende der Menschheitsgeschichte. Interessant finde ich eher Naturreligionen, aber nichts, was man anderen Menschen aufzwingt, so was geht immer in die Hose.
Der Mensch will an das Gute glauben, besonders in schweren Zeiten wird das deutlich, aber es gibt eben auch das Schlechte, so war es und so wird es immer sein, dagegen ist man machtlos.

Ein interessantes Zitat von Nietzsche ist " Ist Gott eine Erfindung des Teufels?" Ich mag solche Perspektivenwechsel sehr, es zeigt in gewisser Weise eine Willkürlichkeit. Alles kann so oder so sein oder auch nichts, Beweise gibt es keine.

x 2 #25


Chingachgook
Zitat von Islandfan:
Der Mensch will an das Gute glauben, besonders in schweren Zeiten wird das deutlich, aber es gibt eben auch das Schlechte, so war es und so wird es immer sein, dagegen ist man machtlos.

Ein gläubiger Mensch würde jetzt vermutlich argumentieren, daß man eine Gottesvorstellung braucht, um sich selber durchzuhalten angesichts einer Welt, an deren Grausamkeit man ansonsten verzweifeln würde.
So wie die Seeleute früher den Sternenhimmel ( oder den Kompass) brauchten, um auf Kurs zu bleiben.

Das Zitat mit den Atheisten ist natürlich nicht so bierernst gemeint, wie es hier genommen wurde. Es sollte nur verdeutlichen, daß man doch glauben könnte, für Atheisten wäre das Thema Gott erledigt und die Akten geschlossen.
Augenscheinlich ist dem aber nicht so.............. 😉

x 4 #26


Schlaflose
Zitat von Islandfan:
besonders in der Pubertät, in der man ja generell in einer Sinnkrise ist.

Ist man das? Das ging an mir völlig vorbei 😄 Meine Sinnkrise setzte erst ein, als ich anfangen musste zu arbeiten.

#27


sensibelchen98
Interessantes Thema, mit dem ich mich persönlich zur Zeit sehr schwer tue. Ich bin gläubig und in einer Gemeinde aufgewachsen aber die letzten paar Jahre ist mein Glauben ins Wanken geraten.
Ich will an eine höhere, gütige Macht glauben, an einen liebenden Gott der mich beschützt und leitet. Nur fällt mir das so schwer mit all dem Grauen und der Ungerechtigkeit die auf der Welt herrscht. Ich schaue Nachrichten und denke mir: welcher Gott kann so etwas zulassen?

x 2 #28


Tautropfen
Vielleicht ist der Glaube an Gott so etwas wie Hoffnung haben.
Hoffnung trägt dich in schwierigen Zeiten.
Der Glaube an Gott auch.
Wobei ich allerdings denke, dass man nicht einfach nur darauf warten sollte, dass sich von alleine was tut.

Mit Sicherheit bin ich geprägt von einer christlichen Erziehung. Worüber ich mir jahrzehntelang meine eigenen Gedanken machen konnte.
Ja, ich glaube an Gott, oder vielmehr daran, dass es was geben muss.
Ein anderer Gedanke wäre mir unerträglich, denn ich möchte “sein”.
Selbstverständlich hat für mich alles auch einen Gegenspieler. Das kann ich ja gedanklich nicht ausklammern.

Vielleicht fühlt man sich dann doch in schweren Zeiten irgendwie getragen.
Ist der Glaube nicht auch ein positiver Aspekt? Positives Denken.
Wenn ich auch vom positiven Denken gar nichts halte. Da wird man unter Umständen in irgendwas hinein gezwungen, was man nicht erfüllen kann. Und schon steht man wieder unter Druck.

Ich trenne allerdings meinen Glauben vom Bodenpersonal.
Die Kirchen waren immer reich und politisch. Ich darf heute nicht drauf gucken.
Es ist daher kein Wunder, dass so viele aus der Kirche austreten.

Sie haben meiner Meinung nach vergessen christlich, sprich menschlich zu sein. Sie schielen nach dem was politisch gerade “angesagt” ist.

Ich bin noch nicht ausgetreten. Vielleicht noch zu viel von früher? Ich weiß es nicht.
Oder weil es einige gibt, die wirklich gute Arbeit leisten.

Ob es irgend etwas gibt, weiß keiner.
Aber an etwas Schönes muss ich einfach glauben.

x 6 #29


Abendschein
Zitat von Schlaflose:
Das kann ich nicht bestätigen. Ich denke nie über Gott nach. Ich äußere mich höchstens bei Gelegenheiten wie hier darüber, dass es Gott nicht ...

Das es Gott nicht gibt, stimmt ja so nicht. Dann sage das Du denkst das es ihn nicht gibt und ich sage das es ihn gibt, für mich und für Millionen andere Menschen auch.

x 2 #30


Islandfan
Zitat von Schlaflose:
Ist man das? Das ging an mir völlig vorbei Meine Sinnkrise setzte erst ein, als ich anfangen musste zu arbeiten.

Ich glaube, man ist immer mal wieder in einer Lebens-oder Sinnkrise, in der Pubertät ist es aber bei vielen zur gleichen Zeit, weil man sich von den Eltern abnabelt und seine eigene Welt erkundigt.
Für mich gibt es überhaupt keinen Sinn im Leben, ich versuche das beste daraus zu machen.

Zitat von sensibelchen98:
welcher Gott kann so etwas zulassen?

Interessanterweise war mein mittlerer Bruder sehr gläubig, wollte Theologie studieren, reiste dann für 6 Monate durch Südamerika und hatte den gleichen Gedanken, der schließlich dazu führte, dass er der schärfste Atheist überhaupt wurde.

Zitat von Tautropfen:
Ich trenne allerdings meinen Glauben vom Bodenpersonal.

Das habe ich auch schon früh, bin 2005 aus der Kirche ausgetreten und will damit auch nichts mehr zu tun haben.
Aufgewachsen bin ich unter einer sehr gläubigen Mutter und einem atheistischen Vater. So bekam ich schon früh unterschiedliche Perspektiven mit auf den Weg.
An das Gute glauben, ist ja nicht das verkehrteste, was man machen kann, aber unabhängig vom Glauben. Ich schaffe es leider nicht, bzw versuche ich immer wieder zu analysieren, was denn gut und was böse ist. Für mich gibt es da menschliche Bewertungen, die sich aber immer wieder ändern und auch zum Teil sehr individuell sind.

x 3 #31


Islandfan
Ich sehe es so. Ein Gläubiger kann nicht beweisen, dass es Gott gibt, ein Atheist aber auch nicht, dass es ihn nicht gibt. Das muss jeder für sich selbst wissen. Allerdings bin ich immer skeptisch, wenn jemand denkt, er hätte die Wahrheit entdeckt. Es gibt keine Wahrheit, das ist alles eher schon sehr philosophisch.

x 5 #32


Abendschein
Auch gläubige Menschen haben Ängste, genauso wie einer der nicht glaubt. Es ist alles gleich. Ich bin noch (trotzdem ich gläubig bin) auf dem Boden. Ich bin nicht übersinnlich oder reif für die Psychiatrie, wie ja gestern auch gesagt wurde und ich renne auch nicht mit einem Schild rum das ich an Gott glaube. Alles ganz normal, aber durch tägliche Gespräche mit Gott fühle ich mich schon beschützt, aber ich kann genauso Krankheiten bekommen wie andere Menschen auch. Schade finde ich manchmal, daß nicht mehr Menschen von der Liebe Gottes berührt werden.

Ach ja und manchmal sage ich zu ihm, er möge mal weg hören, weil ich mal fluchen muss 😂

x 3 #33


Chingachgook
Zitat von sensibelchen98:
Ich schaue Nachrichten und denke mir: welcher Gott kann so etwas zulassen?

Diese Frage ist absolut berechtigt. Es ist die uralte Theodizee- Frage, die Frage nach der Rechtfertigung Gottes angesichts des Leides in der Welt.
Sie ist mindestens so alt wie das Buch Hiob aus dem alten Testament.
Richtig überzeugende Antworten kenne ich nicht, aber es ist wohl wichtig, den Lauf der Welt nicht mit Gottes Willen gleichzusetzen.
Die Schöpfung ist noch nicht perfekt, sondern steckt in den Kinderschuhen, sie ist immer noch im Werden. Unser Blick auf die Welt ist winzig und die Zeitspanne, die wir als Individuen überblicken, unfassbar kurz.

Manchmal helfen mir Bilder aus dem Universum, auf die Milchstrasse und Spiralnebel, um meine Zweifel zu relativieren.

So, das war mein Wort zum Dienstag !

x 7 #34


Fatamorgana
Nicht an Jesus zu gauben kann jeder für sich entscheiden.
Jesus ist eine Geschichtsfigur, sogar unsere Zeit läuft nach ihm. Vor Christi und nach Christi Geburt.
Such nach Beweisen, du wirst sie finden, habe dafür 3jhr. gebraucht.

Gott......Ich finde ihn in der Natur......alles hat einen Schöpfer, ein Schrank, ein Bauwerk sogar deine Tür ectr.
Und nun seh dir die Vielfalt der Natur an mit DNA ob Mensch, Tier oder Pflanze.
Selbst Albert Einstein glaubte.

Aber es sei jedem selbst überlassen.

Die Frage, warum Gott das Leiden der Welt duldet?
Er mischt sich nicht mehr ein, sowie im alten Testament, dafür steht der Regenbogen.

An was ich nicht glaube, ist die Kirche. Sie ist für mich eine Institution.
GSD verliert sie immer mehr an Macht.

Glaube ist und bleibt Glaube.....jeder muss das für sich entscheiden

x 4 #35


Dunkelbunte
Zitat von Tautropfen:
Ich trenne allerdings meinen Glauben vom Bodenpersonal.

Für alle, die an Gott glauben, ein wichtiger Satz. Denn die Religion und die Gemeinde wird von Menschen gestaltet. Und das birgt Fehler.

Der Mensch setzt auch als Christ noch immer gerne ganz eigenen egoistischen Ambitionen durch und nicht das, was sich Gott wünscht.

Da muss man sehr genau aufpassen.

x 1 #36


Dunkelbunte

#37

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Abendschein
Na, da braucht man ja gar nicht so weit zu gucken. 😘🤫😜

#38


Schlaflose
Zitat von Fatamorgana:
Jesus ist eine Geschichtsfigur, sogar unsere Zeit läuft nach ihm. Vor Christi und nach Christi Geburt.

Das stellt auch niemand in Frage. Es gab 100% Jesus als geschichtliche Figur. Nur das ganze Brimborium um seine Wundertaten, seine Auferstehung etc. ist frei erfunden.

#39


Fatamorgana
Zitat von Schlaflose:
Das stellt auch niemand in Frage. Es gab 100% Jesus als geschichtliche Figur. Nur das ganze Brimborium um seine Wundertaten, seine Auferstehung etc. ist frei erfunden.

Das neue Testament sprich Bibel wurde von Zeitzeugen geschrieben.
Diese Christen haben sich lieber von Löwen auffressen lassen , als vom Glauben abzurücken.

Daß neue Testament wurde von Ärzten, Kriminologen Archäologen und sogar von Atheisten ( die dadurch zum Glauben kamen) unter die Lupe genommen.
Viele Nationen.
Alle waren sich einig.

Ich selbst habe lange geforscht um zum Glauben zu kommen.

Aber wie gesagt....will hier keinen bekehren.

Für mich ist Mensch einfach Mensch.....egal was er glaubt oder nicht.

Ich drück dich mal lieb

x 1 #40


A


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