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Vielleicht ist der Glaube an Gott so etwas wie Hoffnung haben.
Hoffnung trägt dich in schwierigen Zeiten.
Der Glaube an Gott auch.
Wobei ich allerdings denke, dass man nicht einfach nur darauf warten sollte, dass sich von alleine was tut.
Mit Sicherheit bin ich geprägt von einer christlichen Erziehung. Worüber ich mir jahrzehntelang meine eigenen Gedanken machen konnte.
Ja, ich glaube an Gott, oder vielmehr daran, dass es was geben muss.
Ein anderer Gedanke wäre mir unerträglich, denn ich möchte “sein”.
Selbstverständlich hat für mich alles auch einen Gegenspieler. Das kann ich ja gedanklich nicht ausklammern.
Vielleicht fühlt man sich dann doch in schweren Zeiten irgendwie getragen.
Ist der Glaube nicht auch ein positiver Aspekt? Positives Denken.
Wenn ich auch vom positiven Denken gar nichts halte. Da wird man unter Umständen in irgendwas hinein gezwungen, was man nicht erfüllen kann. Und schon steht man wieder unter Druck.
Ich trenne allerdings meinen Glauben vom Bodenpersonal.
Die Kirchen waren immer reich und politisch. Ich darf heute nicht drauf gucken.
Es ist daher kein Wunder, dass so viele aus der Kirche austreten.
Sie haben meiner Meinung nach vergessen christlich, sprich menschlich zu sein. Sie schielen nach dem was politisch gerade “angesagt” ist.
Ich bin noch nicht ausgetreten. Vielleicht noch zu viel von früher? Ich weiß es nicht.
Oder weil es einige gibt, die wirklich gute Arbeit leisten.
Ob es irgend etwas gibt, weiß keiner.
Aber an etwas Schönes muss ich einfach glauben.