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Schlaflose
Zitat von Moonlight_74:
Ich sage ja...hoffnungslos. Es liegt Dir einfach nicht, und dabei sollte man es jetzt auch belassen.

Das kann man bezüglich deinen astrologischen Auslassungen auch sagen 😜 Aber du fängst immer wieder mit deinen Sternzeichen und Häusern an. Warum soll ich dann meine Ungläubigkeit gegenüber all diesem Kram nicht auch äußern dürfen? Und je mehr man mir den Mund verbieten will, umso mehr fühle ich mich provoziert, erst recht weiterzumachen 😎

x 4 #61


Moonlight_74
Zitat von Schlaflose:
Das kann man bezüglich deinen astrologischen Auslassungen auch sagen 😜 Aber du fängst immer wieder mit deinen Sternzeichen und ...

Mir ist es im Prinzip egal was Du tust.

Du musst auch an nichts und niemanden glauben..nicht mal an Dich selbst.

Im Prinzip ist mir das alles egal.

#62


A


Wer spricht?

x 3


blue1979
Wenn ich fremde Stimmen hören würde, die ich zb als Teufel einordnen würde , dann habe ich für mich 2 Optionen entwickelt :
Entweder es ist ein unbewusster Anteil, der sich nach aussen mit stimmen hören manifestiert -) geht in Richtung ego States oder
Ich denke wirklich es ist der Teufel und bin dann eher gefährdet für einen Wahn.
Diese Phase könnte ich auf Glück zu Hause absitzen wenn mir der wahn nicht selber bewusst wird oder wenn ich noch selber genug Bewusstsein dafür habe, mir Hilfe suchen .

Beschäftige mich auch nicht mehr mit diesem Thema, weil es keine allgemeine Antworten gibt. Habe auch schon Pastoren aufgesucht, um speziell dieses Thema zu beleuchten und mir wurde schnell nahe gelegt psychiatrische Hilfe zu holen wenn mich dieses Thema sehr belastet und ich wirklich Stimmen hören würde statt darüber endlos mit anderen diskutieren zu wollen . Das sehe ich mittlerweile ein.

#63


B
Bei diesem Thema müsste jede teilnehmende Person zuerst einmal erklären, was für sie "Gott" und "Teufel" ist.

Es gibt eine etymologische Erklärung für "Gott", die das Phänomen des inneren Dialogs (nicht Monologs) beschreibt. Davon abgesehen gibt es nur das was "Gott" genannt wird. "Gott" ist immer ein anderes Wort für das was "Gott" genannt wird.

Es gibt verschiedene Sichtweisen. Bei der einen ist "Gott" alles und nichts und also sowohl gut als auch böse, also auch Teufel. Bei der anderen wird zwischen "Gott" und "Teufel" unterschieden. "Gott" als das Gemeinsame, das Miteinander, die Verbindende, die Hoffnung. "Teufel" als das Trennende, das Spaltende, der Zwiespalt, die Zwiesprache, der Zweifel. Hoffnung und Zweifel sind Antagonisten.

Allerdings wird "Gott" all zu gerne mystifiziert, so dass "Gott" nicht nur das ist, was "Gott" genannt wird, sondern ein Hokuspokus hinzugedichtet wird. Etwas mystisches, ein Gespinst, eine Spinnerei. Das ist durchaus legitim, wenn damit Leute nicht betrogen werden. Wir alle lieben Märchen und Fabeln und Science-Fiction. Leider werden Leute damit betrogen. Der Lug und Trug ist allerdings leicht aufzudecken, indem nachgeforscht wird, was denn das Wort ist, das "Gott" genannt wird. Meistens ist es ein Tätigkeitswort oder ein Eigenschaftswort. Damit ist der Spuk schnell vorbei. Denkste ... weil falsch gedacht. Dann geht es erst richtig los, weil dann die Mystik verteidigt wird. "Gott" sei unerklärlich und unergründlich. Ja, genau, wieder zwei Wörter, die "Gott" genannt werden. Es ist so simpel und so gähnend langweilig, aber Millionen fallen darauf herein. Kreiere irgendein Kunstwort "Gwagola" und verwende es synonym für allerlei Tätigkeitswörter und Eigenschaftswörter, sowie möglich auch Substantive. "Gwagola" ist dies, "Gwagola" ist das, "Gwagola" hat die Welt erschaffen. Eigentlich könnten alle Tätigkeitswörter und Eigenschaftswörter gestrichen und nur noch "Gott" verwendet werden.

Ach ist das "Gott". Du bist heute aber mal wieder "Gott". Das ist so "Gott"!

x 1 #64


Abendschein
Zitat von beside:
Bei der einen ist "Gott" alles und nichts und also sowohl gut als auch böse, also auch Teufel.

Wenn jeder Gott anders beschreibt, aber eins isst er mit Sicherheit nicht und zwar der Teufel. Der Teufel und Gott sind
zwei verschiedene Personen. Gott ist nicht Teufel. Das muß ganz klar getrennt werden und nur weil Du etwas anderes behauptest, muß das noch lange nicht stimmen. Da gibt es auch keine Diskussion drüber. Gott ist die Liebe, die einzigartige, wahre Liebe. 💕

#65


F
Es gibt weder einen Gott noch einen Teufel. Das ist der Mensch selbst und was er aus seinem Leben macht.

x 2 #66


Abendschein
Zitat von Ferndorfer:
Es gibt weder einen Gott noch einen Teufel. Das ist der Mensch selbst und was er aus seinem Leben macht.

Es gibt einen Gott. Ich habe auch Beweise. 😇

#67


Islandfan
Zitat von Abendschein:
Ich habe auch Beweise.

Dann würdest du einen Nobelpreis bekommen. Niemand konnte bisher die Existenz Gottes belegen.

x 3 #68


B
Zitat von Islandfan:
Niemand konnte bisher die Existenz Gottes belegen.

Das ist exakt die korrekte Frage: Existenz

Da "Gott" nur Synonym für allerlei Tätigkeitswörter und Eigenschaftswörter ist, besteht die Frage:

existieren Tätigkeitswörter und Eigenschaftswörter? Als "Wörter" ja, aber sonst?

existiert "schön"?
existiert "heilig"?
existiert "spirituell"?
existiert "schaffen"?
existiert "bewegen"?

Und selbst wenn "Gott" unerklärlich und unergründlich sei:

existiert "unerklärlich"?
existiert "unergründlich"?

Was bedeutet "Existenz" in diesem Zusammenhang?

Du kommst nicht drauf, wenn du nicht mindestens um drei Ecken denkst. Da das die wenigsten machen ... oberflächlich.

x 1 #69


Islandfan
Zitat von beside:

Du kommst nicht drauf, wenn du nicht mindestens um drei Ecken denkst. Da das die wenigsten machen ... oberflächlich.

Stimmt, ich bin total dumm und oberflächlich. Wie konnte ich mir nur anmaßen, eine wissenschaftlich notwendige Frage zu stellen, denn seriöse Wissenschaft basiert nun mal auf Quellen und Fakten.

#70


B
Zitat von Islandfan:
denn seriöse Wissenschaft basiert nun mal auf Quellen und Fakten.

Da bennenst du ja das Problem exakt. Denn die Wissenschaft hat "Gott" objektiviert (substantiviert, verkörpert), hält dies aber verdeckt und würde es auch niemals offen zugeben. Siehe den Materialismusstreit:

https://de.wikipedia.org/wiki/Materialismusstreit

Denn für die Wissenschaft ist nur das ein Beweis, was greifbar oder begreifbar (mental greifbar) ist, jedoch nicht was unbegreifbar ist. Tätigkeitswörter und Eigenschaftswörter sind nicht greifbar und auch nicht mental greifbar, sondern nur begreifbar was damit gemeint sein könnte sowie letztendlich unbegreifbar.

Was ist "Bewegung"?
Was ist "bewegen"?
Was ist "beweglich"?

Um "beweglich" zu beschreiben wird das Wort "beweglich" benutzt. Jetzt verwende "Gott" synonym zu "beweglich". Um "Gott" zu beschreiben wird das Wort "Gott" benutzt.

Alles das was "Gott" genannt wird, ist nicht greifbar und auch kein Substantiv (mental greifbar). Dabei geht es um die mentale Vorstellung von dem was "Gott" genannt wird, sowie der mentalen Vorstellung von Tätigkeitswörtern und Eigenschaftswörtern. Für @Abendschein ist "Gott" eine Person. Das ist gar nicht mal so verkehrt, hätte sie das davor nicht geschrieben. Wenn zwischen Mensch (Körper) und Person (Geist) unterschieden wird. Aber es wird vermutlich eher "Gott" zu einer Person objektiviert (verkörpert).

Die Wissenschaft hat "Gott" verkörpert, aber weiß zugleich, dass "Gott" kein Körper ist, sondern Geist, der heilige Geist obendrein. Also einigte sich die Wissenschaft stillheimlich darauf, dass es keinen "Gott" gäbe und dieser nicht nachweisbar sei, weil "Gott" ja kein Körper ist, aber von der Wissenschaft zu einem gemacht wurde.#

Soviele Ecken, um die gedacht werden muss.

So, und nun der nächste bitte, der mir irgendwas über "Gott" erklären will, was dieser alles sei oder nicht sei. Nur zu, nur Mut! Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

x 1 #71


B
Zitat von Abendschein:
Wenn jeder Gott anders beschreibt, aber eins isst er mit Sicherheit nicht und zwar der Teufel. Der Teufel und Gott sind
zwei verschiedene Personen. Gott ist nicht Teufel.

Nicht "jede Person", sondern es gibt verschiedene Sichtweisen. Es gibt zum Beispiel die Dualität und die Trinität. Bei beiden sind die Konstellationen der verwendeten Subjekte und Objekte verschieden. Es kann nicht von einem auf das andere geschlossen werden. Ebenso nicht, wie nicht vom Kleinen auf das Große geschlossen werden soll.

In der Dualität ist "Gott" Geist gegenüber Körper - Körper & Geist.
In der Trinität ist "Gott" heiliger Geist gegenüber Körper und Geist.
"Gott" ist also nur in der Dualität Geist und in der Trinität nicht, da dort heiliger Geist.

In der Dualität ist "Gott" nur Geist und nicht Körper, da Teufel der Körper ist.
In der Trinität ist "Gott" alles und nichts und also sowohl Körper als auch Geist und zugleich nicht - und also auch Teufel.

Dies weil:
Dualität: Körper ist im Grunde Geist.
Trinität: Körper ist im Grunde Geist ist im Grunde nicht.

Dualität: "Gott" und "Teufel".
Trinität: "Gott".

x 1 #72


E
Gott ist für mich auf einer spirituellen Ebene zu finden, das muss nicht wissenschaftlich erklärt werden weil es keinen Sinn ergibt, das sind zwei verschiedene Massstäbe, ich persönlich denke Spiritualität ist in uns, darum glauben so viele Menschen an unterschiedlichen Sachen, doch der Kern ist oft sehr ähnlich.

Manche sagen er ist der Anfang und das Ende oder die Ewigkeit, das alles kann man nicht anfassen viele sagen es ist Energie oder sehen was viel grösseres ausserhalb unserer Welt was mit uns verbunden ist.

Wir halten uns ja mehrheitlich an unsere Gesetze damit wir zusammen leben können, das ist irgend wie auch in uns ob Biblisch gegeben oder rein kosmisch es ist wohl wichtig zum überleben.

x 3 #73


Abendschein
Zitat von Islandfan:
Dann würdest du einen Nobelpreis bekommen. Niemand konnte bisher die Existenz Gottes belegen.

Sagst Du? Sagen die, die nicht gläubig sind. Ich will keinen Nobelpreis. Gott ist für mich die reine Liebe. Immer und ewig.

#74


Abendschein
Zitat von Islandfan:
Stimmt, ich bin total dumm und oberflächlich. Wie konnte ich mir nur anmaßen, eine wissenschaftlich notwendige Frage zu stellen, denn seriöse ...

Gott braucht keine wissenschaftlichen Fakten. 💕

x 1 #75


B
Zitat von Abendschein:
Gott ist für mich die reine Liebe.

Also ist "Gott" für dich ein Synonym für "reine Liebe". Ist doch OK. Es sollte einem nur bewusst sein.

Das Mehr, das in "Gott" impliziert wird, ist reine Mystik. Dieses Mehr ist am besten mit dem Wort Mystik zu beschreiben. Diese Mystik ist wiederum am besten mit dem Wort Mystik zu beschreiben. Zur Verschleierung des Wortes Mystik, wird "Gott" synonym für Mystik verwendet. Das Mehr ist als auch "Gott".

x 1 #76


E
@beside

Interessante Argumentation.
Gefällt mir.

#77

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E
Zitat von beside:
Die Wissenschaft hat "Gott" verkörpert, aber weiß zugleich, dass "Gott" kein Körper ist, sondern Geist, der heilige Geist obendrein. Also einigte sich die Wissenschaft stillheimlich darauf, dass es keinen "Gott" gäbe und dieser nicht nachweisbar sei, weil "Gott" ja kein Körper ist, aber von der Wissenschaft zu einem gemacht wurde.


An der Stelle würde ich dir trotzdem widersprechen wollen.

Die Idee, dass die Wissenschaft Gott verkörpert oder stillschweigend beschlossen hätte, dass es ihn nicht gibt, ist so nicht haltbar.

Wissenschaft beschäftigt sich mit messbaren Phänomenen. Ein immaterieller Geist wie Gott liegt einfach außerhalb dieses Prüfbereichs.

Deshalb kann die Wissenschaft ja weder bestätigen noch widerlegen, dass Gott existiert. Dass Gott zu einem Körper gemacht worden sei, ist eher eine metaphorische Vorstellung aus Philosophie oder Theologie, und kein wissenschaftlicher Fakt.

Und auch die Aussage, Gott sei kein Körper, ist keine wissenschaftliche Erkenntnis, sondern eine theologische Annahme.

Du vermischt unterschiedliche Ebenen. Wissenschaftlich, Metaphysisch und Metaphorisch. Das ist etwas verwirrend.

Faktisch kann die Wissenschaft nur sagen, Gottes Existenz ist nicht empirisch überprüfbar, und nicht, dass sie unmöglich wäre.

Daraus eine Ablehnung abzuleiten, wäre methodisch falsch.

Deshalb bleibt die Wissenschaft in dieser Frage halt neutral, und alles darüber hinaus, gehört in den Bereich der Philosophie oder eben der Religion.

x 1 #78


E
Zitat von thokrifu:
stelle ich fest, es ist vielleicht doch so, dass hier quasi Gott und Teufel und als Sprachrohr benutzen?


Ich bin zwar gläubig, in dem Sinne dass ich an eine fundamentale Kraft glaube, die die Welt durchdringt und ordnet, aber wenn es um meinen inneren Kommentator geht bzw. meine innere Stimme, glaube ich nicht, dass sie mehr als das Produkt neurologischer Prozesse ist, die sich in ihrer Hilflosigkeit und des Mangels erheben, ein zusammenhängendes Narrativ zu konstruieren, das sich Sprache nennt.

Sprache soll uA übersetzen, was gefühlt wird und wenn wir dort nach Gott fragen, wo wir fühlen, kommen wir der Frage nach der natürlichen Ordnung vielleicht näher, als wenn wir sie den kognitiven Hilfsmitteln an die Hand geben, die zwar unter Anleitung des Ich stehen, aber gar nicht das Ich darstellen.

Der Taschenrechner für die Sprachsynthese im Gehirn ist für mich jedenfalls kein Sprachrohr dieser Kraft, sondern der Ausdruck, welcher nicht durch den Inhalt, sondern durch seine Muster definiert wird, die nicht beliebig, sondern wie Vogelgezwitscher, nach einer Logik codiert sind, die sich aus dieser fundamentalen Kraft ergibt.

Der gefühlte Ausdruck ist Abbild dieser Essenz, nicht das Geschnatter, das monolithische Buchstabenketten bildet Besen

#79


E
Zitat von Tekton:
Ich bin zwar gläubig, in dem Sinne dass ich an eine fundamentale Kraft glaube, die die Welt durchdringt und ordnet, aber wenn es um meinen inneren Kommentator geht bzw. meine innere Stimme, glaube ich nicht, dass sie mehr als das Produkt neurologischer Prozesse ist, die sich in ihrer Hilflosigkeit und des Mangels ...

meine Innere Kommentare sind manch mal so Klug und unglaublich, das ich mich schon manch mal Frage das kann nicht von mir kommen 😂

x 1 #80


A


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