Zitat von Tekton: Es geht offensichtlich nicht um das Gedachte, den sog. Materialismus, sondern um das Gefühlte, Wahrgenommene, Erfahrene.
Es ist noch um ein vieles mehr komplexer, aber nicht weil es an/von sich selbst komplex wäre, nein, im Grunde ist es sehr simpel und nur im Weiteren bishin endlos komplex, sondern weil es komplex gemacht/gedacht wird. Deswegen ist es aus der Ist-Situation heraus zuerst einmal notwendig sozusagen zurückzudenken und zwar um die vielen Ecken zu denen bereits hingedacht wurde. Darauf hat natürlich keiner Lust und es wird allein deswegen schon in Frage gestellt.
Es geht schon beim Begriff "Materie" (Matter) los. Denn dieses ist nicht Objekt. Objekt ist "Pattern" (Form, Muster). Aber Pattern ist nicht zugleich Substanz, sondern eben nur Form (Shape). Über das englische "Matter" wird ersichtlich was Materie eigentlich ist: Ding, Sache, Gegenstand, Angelegenheit. Es ist also etwas "geistiges" und nichts "körperliches", also kein Objekt, bzw. schon auch Objekt ... aber da geht es mit dem um die Ecke denken los ... Objekt als mental objektiviertes Subjekt, wie Substantive ... und so verhält es sich auch beim Begriff "Substanz", die zwar Subjekt ist, aber als Objekt verstanden wird.
Bleiben wir bei "Substanz". Das kann zum Beispiel Beton sein, oder auch Wackelpudding oder Wasser oder Gas und so kommen wir der Sache näher und näher. "Substanz" ist im Grunde das Kreisen der Elektronen um einen Atomkern, also Bewegung. Die "Substanz" ist also "Bewegung". Viele sagen dann dies wäre Bauernwissenschaft. Ist es aber nicht. Auf Quantenebene wird dies ersichtlich, denn da "existiert" nur Bewegung und keine Teilchen, bzw. nur Bewegung, die zu Teilchen gedacht/theoretisiert wird.
"Bewegung" ist aber ein Substantiv, was wieder zu einer Objektivierung in der Vorstellung dessen verleitet. Das Tätigigkeitswort ist "bewegen" und das Eigenschaftswort ist "beweglich". Da hat die Wissenschaft ein ernsthaftes Problem, da sie davon ausgeht, dass die Basis ein Objekt ist, von dem Subjekt ausgeht. Anders gesagt, dass die Basis ein Eigentum (Objekt Universum) und daraus Eigenschaften (Naturgesetze) hervorgehen. Siehe Materialismusstreit.
Ja, aber was ist, wenn gedacht wird, also eine Denkweise angewandt wird (hat nichts mit Überzeugung zu tun), bei der die Basis Subjekt (Matter) und nicht Objekt (Pattern) ist? Das wird von der Wissenschaft grundlegend als Schwurbelei abgetan. Machtspielchen.
Denn, die Wissenschaft ... und das musste auch Einstein sich nach vorherigem Widerspruch eingestehen ... besagt, dass die Basis des Universums Zufall ist. "Gott würfelt." Vieles würfeln ergibt Muster. Nein, es "ergibt" keine, sondern es werden (von uns) welche erkannt - Mustererkennung. Wir "sehen" »Ordnung«, wo wir welche sehen wollen. Alles andere wird als »Chaos« verstanden. Die Sterne am Himmel - eigentlich chaotisch angeordnet. Der Mensch sieht darin Muster - Sternzeichen.
Diese Denkweise, die davon ausgeht, dass Subjekt (beweglich) die Basis ist, ist nicht kompatibel mit der, die davon ausgeht, dass Objekt die Basis ist. Aber die vorherrschende Objekt-Denkweise stellt den Anspruch, dass alles nach ihren Vorstellungen sein soll, weil sonst nicht anerkannt. Die Subjekt-Denkweise sieht das hingegen ganz anders und erhebt keinen Alleinherrscheranspruch, sondern Gleichberechtigung, denn es kann so und so gesehen und gedacht werden, je nach dem. Es kommt drauf an. Beides ist richtig, in seiner jeweiligen Sichtweise. Es ist also eine "weitere" Denkweise und kein Ersatz. Aber der derzeitige König will keine gleichberechtigte Königin neben sich haben.