Zitat von Elemente:Was wäre wenn man Gott irgend wann Wissenschaftlich erklären könnte? Es gibt ja immer hin auch noch eine weitere Theorie, Gott und seine ...
Du spielst uA auf Erich von Däniken bzw Ancient Aliens an? Die Götter waren Außerirdische? Wäre ja witzig ^^
Das Problem dabei ist, dass unser alltäglicher Gottesbegriff erst relativ spät den monotheistischen Lehren entlehnt wurde, während die griechisch/ägyptische Hermetik (also die antike Lehre über das abgeschlossene Ganze) keinen personellen Gott definiert, sondern schlicht das Eine-Ganze meint.
Also alles was da ist.
Das gesamte sichtbare Universum (also 92 Mrd. Lichtjahre Diameter +- 100 Meter Garten) inklusive der Ursache für die Ursache der Ursache.
Und dort kommt man mit der Wissenschaft an eine Grenze.
Wir werden niemals sehen, was "außen" ist, weil sich das ganze Zeug ab einer bestimmten Entfernung, schneller als mit Licht von uns entfernt. Die Lichtmauer, Lichtgrenze. Wir können also nur innen suchen.
Wir werden aber auch niemals sehen können, was sich unterhalb oder innerhalb der Quantenebene tatsächlich abspielt, weil unsere Beobachtung das Ergebnis verändert und damit verfälscht.
Das heißt wir können auch im Innen, nicht bis auf den Grund des Glases schauen, weil wir selbst, durch unser Tun (unsere Wechselwirkung) das Glas dorthin stellen.
Denn unsere Wechselwirkung zwingt das Kleinste (oder die grundlegendste Ursache) zur Verdingung. Das heißt, da wird etwas fest, weil wir es angucken.
Nur würden wir gerne sehen, was es ist, wenn es nicht fest ist. Wie es sich verhält, wenn niemand hinschaut. Und das ist das Problem. Wenn niemand hinschauen darf - wie soll man dann herausfinden, was dort stattfindet?
Deshalb hält sich die Wissenschaft aus der Gottesdiskussion auch mehrheitlich heraus, und auch gläubige Wissenschaftler arrangieren sich damit, lediglich eine Bestandsaufnahme zu betreiben - wer oder was auch immer dafür verantwortlich war ist sekundär.