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Hallo,

seit nun manchen Jahren suche ich einen Arzt, der bereit ist mich wahr zu nehmen.
Der erste öffnete seine Fenster wenn ich kam weil ich so sehr nach Alk. stank. Aber Alk. könne er nicht diagnostizieren. Das sei nun mal so. Näher erklären könne er es nicht.
Ähnliches habe ich seither oft gehört.
Medikamente wurden mir viele angeboten. Ich vertrage sie schlicht nicht. Über kurz und auch über lang lösen sie Saufdruck bei mir aus. Dann bringe ich mich lieber selbst um. Das ist humaner.
Ich bin zum zweiten Mal zwangsverrentet. Und mit den Badensern, unter denen ich lebe, komme ich gar nicht zurecht.
Mein Leben war bis hierhin reichlich bunt. Vor Jahren fand ich mal eine Psychotherapeutin, welche bereit war für einige Termine. Nachdem ich ihr ein wenig aus meinem Leben berichtet hatte fand sie mein Erleben unglaubwürdig. So viele schlimme Dinge könne kein einzelner Mensch aushalten. Also brachte ich ihr zum nächsten Termin schriftliche Nachweise mit. Danach verweigerte sie den Kontakt. Und zog in ein anderes Bundesland um. Nicht ganz freiwillig, wie sie mir noch erklärte.

Aus diesem, hier sehr kurz angedeuteten, Dilemma möchte ich heraus.

Ich bin nun 35 Jahre trocken. Meine Anorexia nervosa, meine Ana, schläft. Ich habe wohl aktuell Kleidergröße 44.

18.09.2020 00:56 • 30.03.2021 x 1 #1


25 Antworten ↓


Was genau möchtest du hören,oder wie können wir helfen?

18.09.2020 01:32 • x 1 #2



Wie Diagnose erhalten? Wo ernst genommen werden?

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Ich sehe einfach keinen Sinn ohne der Wahrheit entsprechende Diagnose irgendeinen Schritt zurück in Menschenwürde und Leben finden zu können.
Ich lebe in Baden-Württemberg. In Heidelberg hat mich der Professor aus dem ambulanten Erstgespräch mit einem seiner Ärzte heraus geworfen. Nur um mal anzudeuten, wie mit mir umgegangen wird. Der ihm untergebene Arzt durfte sich entscheiden den Mund zu halten oder seine Arzttätigkeit zu vergessen.

Die Frage ist also schlicht:

Wie finde ich einen Arzt, der ernsthaft bereit ist mich wahrzunehmen?

18.09.2020 02:58 • #3


cube_melon
Was willst Du behandeln lassen?

18.09.2020 08:17 • x 1 #4


Z.B. meine Zähne. Kann ich nicht. Die Folgen einer Narkose werden nicht anerkannt. Statt dessen wird mir dann andere psychiatrische Erkrankung je nach Lust des jeweiligen Arztes angedichtet.
Und ich hätte schon gerne anerkannt, dass ich nicht selbstmordgefährdet bin wenn ich arbeite, wie es mir zur Begründung meiner ersten Zwangsverrentung unterstellt wurde. Die Begründungen für meine zweite Zwangsverrentung füllen dann gleich zwei Seiten, haben keine Übereinstimmung mit dem ersten Gutachten.
Zwangsverrentung verhindert Einzahlung in die Rentenkasse. Mit entsprechenden Folgen.

Es gibt englischsprachige Literatur welche nachweist, dass mir Zyprexa erster Herstellung nie hätte aufgezwungen werden dürfen. Wurde aber. Hätte mich einfach nur mein Leben kosten können. Von der entsprechenden Bundesbehörde der USA genau deshalb vom Markt genommen.

Reichen diese Aufzählungen aus?

18.09.2020 13:37 • #5


Lottaluft
Sry ich blicke null durch

18.09.2020 13:43 • x 9 #6


@dawala ich verstehe auch nicht so ganz was du jetzt von uns willst?
Ebenfalls verstehe ich auch nicht weshalb du bei keinem Arzt anerkannt wirst und was du ùberhaupt erreichen willst?
Geht es darum eine Frührente zu bekommen und dir die Ärzte eine Diagnose verweigern?
Da musst du dich etwas deutlicher ausdrücken.

18.09.2020 13:54 • x 2 #7


Zitat von Annalehna:
@dawala ich verstehe auch nicht so ganz was du jetzt von uns willst?Ebenfalls verstehe ich auch nicht weshalb du bei keinem Arzt anerkannt wirst und was du ùberhaupt erreichen willst?Geht es darum eine Frührente zu bekommen und dir die Ärzte eine Diagnose verweigern?Da musst du dich etwas deutlicher ausdrücken.



Ich bin ja zum zweiten Mal zwangsverrentet. Da brauche ich nicht noch eine Rente.
Ich verstehe auch nicht, warum mich kein Arzt anerkennt. Wie soll ich also diese Frage dann beantworten können?
Jahrelange Vergiftung hat Folgen für ein ganzes Leben. Ich zitiere da mal unseren Anatomie- und Physiologie-Dozenten: "Wer die Folgen von jahrelangem Dro. nicht kennt hat von Sucht keine Ahnung und sollte von Süchtigen gemieden werden. Egal, wie lange die Sucht nicht mehr gelebt wird."

Fehldiagnosen haben mir meine Menschenwürde genommen. Sehr schlicht ausgedrückt.
Dank daraus resultierender Zwangsverrentungen fehlen mir Beitragszeiten in der DRV.
Dank Fehldiagnosen wurde mir oft rechtliches Gehör verweigert mit entsprechend negativen Folgen für mich.
Dank Fehldiagnosen wird meine Narkose-Abbauproblematik nicht anerkannt und ich erhalte nicht die überlebensnotwendige Hilfe dazu.

Nur Beispiele. Denn alle Aspekte aufzuführen übersteigt meine Belastbarkeit.

18.09.2020 14:44 • x 1 #8


Ja danke für deine Erklärung, du wolltest also deinen Frust einfach mal loswerden?
Eine Lösung wird wohl niemand haben und woher alles kommt weißt du ja ,ich denke die Ärzte reagieren häufig so wenn man für seine Erkrankungen selbst verantwortlich ist.

18.09.2020 14:49 • #9


FeuerWasser
Zitat von dawala:
Das sei nun mal so. Näher erklären könne er es nicht.

Therapeuten sind wie jeder andere auch nur Menschen und nicht jeder Therapeut ist gewillt sich mit allen Erkrankungsbildern auseinanderzusetzen. Ich kenne eine Psychotherapeutin die weigert sich sich mit Essstörungen auseinanderzusetzen weil ihr dafür das Verständnis fehlt.
Und um eine Diagnose zu erhalten, dass man Alk. ist braucht es tiefergehende Gespräche. Eine Fahne alleine ist kein Grund. Er wird das nicht wollen. Es gibt dafür eigene Suchttherapeuten. Erkundigen kann man sich zB beim Landesverband für Prävention und Reha. Ebenso gibt es jede Möglichkeit zur Krankenkasse zu gehen und sich dort eine Liste ausdrucken zu lassen mit Suchttherapeuten in der Nähe.

Was die andere Therapeutin angeht, glaube ich nicht, dass sie wegen dir aus dem Bundesland flüchtet. Wer weiß was dahinter steckt.

Wenn du schreibst du seist seit 35 Jahren trocken wird dir keiner nachträglich eine Diagnose stellen aber irgendeine Diagnose wirst du wohl haben sonst wärst du nicht mit nichts berentet.

18.09.2020 15:08 • x 1 #10


NIEaufgeben
Es kann durchaus sein das ich einfach zu blöd bin um deinen Post zu verstehen

Aber was willst du denn von den Ärzten?

Du hast eine Zwangsrente
Und das schon das zweite mal!

Das heisst doch das dich die Ärzte sehr wohl ernst genommen haben und dich für sehr krank empfunden haben...

Und eine Diagnose hast du garantiert denn ohne die gibt es ganz sicher keine Zwangsrente

18.09.2020 15:12 • x 2 #11


Jooo, Feuerwasser,

genau solche Reaktionen kenne ich nun seit mehreren Jahrzehnten und davon habe ich mehr als die Nase übervoll.

Ich finde es anerkennenswert, wenn ein Psychiater oder Psychotherapeut Grenzen setzt. Denn nicht jeder Mensch kann mit jeder psychiatrischen Erkrankungen umgehen.

Und ob ich für Dich glaubwürdig bin oder nicht, rate: Es muss mir nirgendwo auch nur vorbei gehen. Das habe ich im Verlauf all der Jahrzehnte immerhin gelernt

18.09.2020 15:23 • #12


Ziemlich unfreundlich finde ich deine Reaktion.....was erwartest du von uns¿
Du musst dir doch irgendwas erhofft haben?

18.09.2020 15:26 • x 2 #13


NIEaufgeben
Und wieso übergehst du alle anderen posts?

Die passen dir wohl nicht
Und freundlich bist du also wirklich nicht

Nicht gerade ein guter Anfang in einem forum

18.09.2020 15:49 • x 4 #14


Die Ärzte werden es auf deine Sucht zurückführen....das habe ich damit gemeint anders nichts.
Wenn die Ärzte schon alles untersucht haben und nichts gefunden haben was zu einer Diagnose führt kônnen sie dir auch keine ausstellen.....wir auch nicht

18.09.2020 16:00 • x 1 #15


Änäynis
35 Jahre trocken, Find ich gut solange standhaft zu sein, bei mir sind es erst 2 Jahre.
Irgendwas muss in deinem leben passiert sein dass dir keiner beachtung schenkt bzw du das gefühl hast dass dich keiner ernst nimmt an ärzten. Krankenakten vergessen nie.
Bis man einen geeigneten therapeuten findet kann manchmal schon eine weile vergehen. Viele haben schlichtweg nicht erfahrung mit allen diagnosen bzw sind mit manchen sachen auch überfordert. Menschen werden nicht zu allwissenden maschinen nur weil sie gelernt haben zu helfen, sie sind und bleiben menschen egal welcher ausbildungsstand.
Was meinst du mit erste herstellung von zyprexa? Hab selber zyprexa bekommen. Wenn du meinst dass du dadurch hättest sterben können kennst du wohl nicht den langen gang den medikamente durchlaufen bevor sie eine zulassung bekommen. Solltest du das Zyprexa bekommen haben und darauf getrunken haben liegt der fehler nicht unbedingt beim arzt sondern bei dir indem du prioritäten falsch gesetzt hast. Bevor man "zwangsverrentnet" wird ist in der regel wie bei jeder arbeitseinschränkung ein amtsärztliches gutachten nötig bei dem du anwesend sein musstest. Amtsärzte sind recht voreingenommen merken aber im gespräch schnell was wirklich phase ist also muss bei dem gespräch irgendwas vorgefallen sein und das anscheinend schon 2 mal.
Wie bei jedem behördlichen gang hast du die möglichkeit im widerspruch zu gehen bzw. dagegen zu klagen.

Aber alles in allem, was erwartest du genau? Wobei können wir dir helfen wenn du bei deiner riesen freundlichkeit es dir gleich in einem neuem forum bei vielen versaust? Hier sind alles menschen die selber n Ar. voll problemen haben aber dennoch sich gerne die zeit nehmen anderen zu helfen. Wenn man dann aber in völliger unfreundlichkeit handelt wird dann nicht viel kommen.

18.09.2020 16:06 • x 5 #16


Ich blick bei deinem Post null durch.

Wirkt für mich auch irgendwie total wirr.

Wie kann man 2 mal Zwangsrente haben, aber sagen keiner nimmt einen ernst?

Wirkt wie ein Trollpost.

18.09.2020 16:19 • x 3 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

NIEaufgeben
Also wenn man am Zyprexa sterben kann,dann müsste ich schon lange tot sein denn ich nehme es schon eine ganze Weile

18.09.2020 16:22 • x 2 #18


Zitat von NIEaufgeben:
Also wenn man am Zyprexa sterben kann,dann müsste ich schon lange tot sein denn ich nehme es schon eine ganze Weile



Ob auch Du eine langjährige Vergiftung des gesamten Körpers als Vorgeschichte hast weiß ich ja nicht. Wessen ich mir sicher sein kann ist, dass die ersten Präparate von der US-Gesundheitsbehörde genau deshalb verboten wurden weil es zu zu vielen Todesfällen kam. Das Präparat wurde dann vom Hersteller verändert. Die erste Charge wurde in Deutschland noch massenweise verschrieben. Unter anderem mir. Auf die Gefährlichkeit machte mich der Stationsarzt aufmerksam. Den hatte ich nicht mal darauf angesprochen. Erst Jahre später las ich dann online von der Gefährlichkeit nach. Gerade für Abhängige von exogenen Dro..

Mir muss kein Mensch glauben. Wer aber meine Ausführungen für unwahr hält sollte mir nicht antworten. Denn solche Personen halten mich doch eh für eine Lügnerin. Und mir Lügen auf die eine oder andere Weise zu unterstellen, dafür schreibe ich hier nicht. Wenn ich dann aggressiv reagiere braucht sich auch kein Mensch wundern.

18.09.2020 16:43 • #19


Lottaluft
Dann war das denn mit dem Zyprexa ?

18.09.2020 16:46 • x 2 #20



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