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Hallo hab mich jetzt einfach auch mal hier regestriert und hoffe hier auf nette und verständnisvolle Menschen zu treffen! Hallo Leute, bin zufällig auf dieses Forum gekommen, weil ich eigentlich mal wieder auf der Suche, nach Symtomen von mir und die in Frage kommenden Krankheiten war. Mit sicherheit wird es den meisten auch so ähnlich ergehen wie mir, die eine patalogische Angst vor Krankheiten haben, dass man schon ziemlich bekannt bei den Ärtzten und Krankenhäusern ist, durch die angehäuften Besuche und Autentalten. Ich habe eine starke Angst irgendwann von niemanden mehr ernst genommen zu werden und das wenn dann wirklich mal was ernstes sein sollte, dass es nicht früh zeitig erkannt wird, dass ich dann im wirklichen notfall nicht für voll genommen werde und das diese dann halt dann denken (das bildet die sich doch eh alles nur ein, denn sie ist heute ja schon zum x ten mal in einem Jahr bei uns in der Praxis/Klinik). Obwohl eigentlich jeder ein anrecht darauf hat, ordnungsgemäß untersucht zu werden. Denn bei einem Menschen mit einer Angst/Panikstörung ist die verscheinlichkeit nicht höher oder nicht niedriger, als bei einer Persohn die keine Ängste hat, irgendwann mal tatsächlich einen schlaganfall, einen Herzinfarkt oder Versagen oder sonstige Lebensbedrohlichen Erkrankungen zu erleiden. Vorallem bei solchen Dingen, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sagt man ja, dass es sehr schwer ist, bei Menschen mit einer Angst/Panikstörung es auseinander zu halten. Weil die Psyche die Symtome eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalles einfach fast schon 100% real nachstellen kann. Nur das macht meine besorgnis nicht gerade besser, eher im gegenteil, ich befinde mich manchmal wie in einer Zwickmühle in momenten der Angst und Panik. Einer seits ist die Angst so groß das ich dann lieber ins Krankenhaus möchte, auf der anderen Seite habe ich dann ansgt, dort nicht ernst genommen zu werden und mal wieder nur blöde Komentare von den Ärzten zu hören, auf der anderen Seite,denke ich mir dann, ja aber was ist wenn dir deine psyche gerade doch kein streich spielt und es diesmal wirklich etwas ernstes ist, denn 100% tiig kann man es ja eben nicht ausschließen? Der eine oder andere kennt diese Situation gewiss nur zu gut, wie reagiert ihr in solchen Momenten? Was für Erfahrungen habt ihr mit solchen Situationen gehabt, würde mich über Antworten in nächsten Tagen wirklich sehr freuen IFG JamyLu

09.01.2012 03:34 • 03.06.2019 #1


12 Antworten ↓


Hallo JamyLU,

willkommen hier im Forum! Es ist sicher ein guter Schritt, Dich zu informieren und Parallelen zu entdecken um Deine Angst besser verstehen zu können.

Die Angst, dass eine wirkliche Erkrankung nicht entdeckt wird, haben sicherlich viele hier. Das muss nicht mal an (zu) häufigen Arztbesuchen liegen, sondern schon alleine an der ständigen Skepsis, die uns begleitet.

Mir hilft es immer wenn ich eindeutige Paniksymptome bekomme, wie z. B. ein Kribbeln entlang der Speiseröhre. Das steigt von unten in meinen Rachen auf, und ist das Symtpom schlechthin, das mich immer wieder sicher sein lässt, dass es sich "nur" um Panik handelt.
Manchmal kontrolliere ich auch, ob ich meine Atmnung in den Griff bekomme. Wenn ich das schaffe (klappt mal mehr oder weniger gut, je nach vorhergehender Übung), geht's mir auch direkt besser.

Außerdem kann man sich ja selbst die Frage stellen, ob man ähnliche Symptome bereits hatte, und falls ja, ob diese psychischer Natur sind. Das stärkt das Vertrauen in die eigene Urteilsfähigkeit.

So, wie ich Dich verstehe, vertraust Du weder dem Urteil der Ärzte noch Deinem eigenen. Hier kannst Du vielleicht ansetzen, und Dir mal die Symptome notieren um im "Notfall" auf die Liste zurückgreifen zu können. Hilfreich wäre vielleicht auch in dem Zusammenhang, zu den Symptomen aufzuschreiben wann es Dir wieder besser ging und was half. Also z. B. Angst vor Herzinfarkt wegen Schmerzen in der Brust, Dauer x Minuten, konnte mich ablenken/beruhigen durch Methode/Tätigkeit xy.

Gerade hinsichtlich einer Herzerkrankung habe ich kürzlich gelesen, dass die wirklich körperlich Kranken gar nicht so in Panik geraten. Während Panikpatienten zitternd und mit Ausfallerscheinungen per Rettungswagen eingeliefert werden, spaziert der Patient mit Herzinfarkt zu Fuß ins Krankenhaus. Sicherlich wird die Schilderung übertrieben sein. Ich selbst wurde auch mal per Rettungswagen eingeliefert wegen einer Panikattacke, die sich als möglicher Schlaganfall darstellte. Meine Mutter hingegen hatte drei Herzinfarkte und wurde jedes Mal äußerlich ruhiger eingeliefert. Sie leidet selbst an Panikattacken, und ich finde es bewundernswert, wie sie Panikattacken von einem Infarkt unterschieden kann, zumal sie ja eine mehr als begründete Angst vor einem erneuten Infarkt hat.

Erzähl' doch mal ein bisschen genauer von Deinen Symptomen und dem Werdegang Deiner Erkrankung.

Viele Grüße
Ninia

09.01.2012 16:41 • #2



Angst nicht mehr ernst genommen zu werden

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Das ist natürlich ein intessantes Thema. Wenn wirklich etwas körperliches vorliegt, lässt sich das ja pathologisch abklären - z.B. mit dem Muskelenzym des Herzen (Kreatin ... irgendwas), wobei das Blutbild natürlich auch 1-2 Std. braucht. Aber selbst das EKG gibt ja hier recht schnell Aufschluss.

Für den Patienten selbst ist es aber schwer: Wann geht man in die Notaufnahme oder wann nicht. War selbst 2x wegen Panik da, beim 2ten Mal bin ich, ohne Witz, vorne an die Anmeldung und meinte, dass ich nen Infarkt habe. Als ich dran war, war der Spaß vorbei - Blutbild gemacht, Zig. und nach Hause.

In puncto Herz-Kreislauf kann ich immer nur den Tipp geben vorzubeugen, Bewegung und Sport. Auf der einen Seite lernt man nämlich seinen Körper und seine Grenzen kennen. Das hat, meines Erachtens, unschätzbaren Wert. Man weiß, ab wann es das Herz anfängt zu stolpern, wie es ist, wenn der Sauerstoff knapp wird, etc. - kann man alles trainiert austesten und weiß auch, wie insgesamt alles arbeitet und sich anfühlt. Mir hat das auf der anderen Seite ein unheimliches Vertrauen gegeben und vor allem die Angst vor sämtlichen Herzgeschichten.

Probieren!

09.01.2012 18:28 • #3


Lieben Dank für eure Antworten, hat mich wirklich gefreut Das mit den notieren wäre mal keine schlechte idee, ich habe das ähnlich schon mal gemacht. Aber leider nicht so regelmäßig und ausgibig. meine Krankheitsgechichte, ist ziemlich lang und sehr kompliziert, ich denke das müsste ich hir mal so nach und nach reinbringen nicht alles auf einmal, da würde ich ne halbe ewigkeit für brauchen und bin heute auch sehr müde, weil ich die nacht keine minute geschlafen habe, habe deshalb auch grad nen bisschen angst wegen kreislauf kollops weil mir ziemlich schwimdelig ist und wegen herzversagen, weil ich grad nit so grad top fit bin.

Ich habs mal hinbekommen, im winter mitten in der nacht um 3h morgens 3 kilometer ins krankenhaus zu laufen um mich auf trombose untersuchen zu lassen. Schon als kleines Kind, war ich ziemlich rasch dabei, jede neue krankheit im duden nachzuschlagen. Ich erinner mich das ich früher als kind im fehrnseh oder so was von würmer im körper hörte und paar wochen später ging ih in die apotheke um mir was gegen wurmbefall zu holen. Hab die krankeit seit meinem 9 ten lebensjahr, in einer kinder und jugend psychertrie bekommen dort wurde ich wegen hdas mit retalin behandelt und heut zu tage weiß ich das ich den wirkstoff amphitamin nicht fertrag, dass dieses solche erscheinungfen bei mir auslöst. Ich fing an mit neun , abends panisch durch die station zu rennen und jeden mitpatienten zu fragen ob diese mal mein herz fühlen können und ich würde ja schlecht luft bebommen. Wie ist die angst bei auch so ausgebrochen?

09.01.2012 21:29 • #4


hallo ihr lieben,

ich habe die beiträge aufmerksam gelesen,könnt ihr mir auch bitte helfen?
bin 55 j. und habe arge herz und krebsangst.
mit meinem herzgerumpel kann ich einigermaßen umgehen aber hin und wieder kommt in mir ein gefühl hoch welches ich nur schwer beschreiben kann,letztes mal an neujahr,ich habe ferngesehen und da gings los richtiges stolpern und wenn ich über die brust reibe oder über den oberen rücken fühlt es sich an als könnte ich mein herz berühren.es kann schnell vorbei sein oder auch stunden andauern,am 1.1. 1,5 std.
mein sohn kam aus der dusche,er ist behindert,und ich mußte ihn eincremen,er ist 25 also mußte ich mich richtig dabei bewegen und genau so plötzlich wie es angefangen ist war es wieder weg und mein herz schlägt dann wieder ruhig und gleichmässig.weis jemand was das sein kann? mich treibt das schon seit jahren zur verzweiflung und immer wieder in die angst.
auch die krebsangst macht mir zu schaffen,auch meine bronchien machen mir seit wochen zu schaffen und was ich da denke brauch ich wohl nicht zu sagen.

würde mich freuen wenn ich eine antwort bekäme

euer urmel

10.01.2012 22:30 • #5


AQDAE2Y
Wenn du noch eine Aura des Spasses besitzen möchtest solltest du nicht darauf bestehen Ernst genommen zu werden.
Du kannst nicht mehr verlangen als die Wissenschaft schon weiss.

Warum willst du ernst genommen werden? Wenn Nichts ist dann ist Nichts. Das ist kein Grund zum Ernst sondern zur Freude.

10.01.2012 22:47 • #6


Hallo Urmel,

es ist bestimmt ein gutes Zeichen, dass das Herzstolpern nicht bei körperlicher Belastung auftritt, sondern nur wenn Du Zeit hast, es wahrzunehmen.

Natürlich kann Dir hier aber niemand einen ärztlichen Rat ersetzen.

Hast Du Angst vor einer unangenehmen Diagnose, oder warum gehst Du wegen der Bronchien nicht zum Arzt?

Hast Du wegen der Angst schon mal eine Therapie gemacht, oder zumindest darüber nachgedacht?

Viele Grüße
Ninia

10.01.2012 23:00 • #7


Hi JamyLU,

dass die Erkrankung schon so früh anfing, ist wirklich übel. Wurdest Du denn daraufhin weiter behandelt, oder schleppst Du das unbehandelt seit Jahren mit Dir rum?

Wie alt bist Du denn, wenn ich fragen darf?

Viele Grüße
Ninia

10.01.2012 23:04 • #8


Ich bin heute genau 24 geworden, bislang habe ich nur stationäre akute hilfe beko,,em aber leider nichts was mir auf dauer weiter hilft, inen psychotherapeuten fehlt mir leider, in der ganzen stadt gibs momentan keinen freien platz und die wartelisten gehen bis ins unermässliche, manchmal hab ich schon angst das ich vor der angst sterbe, so schlimm ist es oft schon und nicht die 100% tihe gewissheit zu haben das nichts schlimmes passieren wird bringt mich zum warnsinn, ich weiß das es die 100% tige nie gibt aber irgendwie kann mich das nit wirklich beruhigen, hab angst ins bett zu stehen habe angst wenn ich morgens aufwache und meikn freund ist nicht da (wie heute morgen) habe angst immer einsamer zu werden, weil ich zu dem auch noch in der letzten zeit sehr viele leute die mir wichtig waren verloren habe, ich habe einfach angst immer tiefer zu rutschen und irgendwie kann mir bislang keiner so wirklich helfen :/ Dem jenigen dem es gelingen würde mir für immer diese quälenden ängste zu nehmen so das ich ein normalews unbeschwertes leben führen kann dem wäre ich auf ewig dankbar aber das geht nit, kann glaub ich keiner :/

12.01.2012 00:40 • #9


Hi,

dass Du keinen ambulanten Therapieplatz bekommst, ist natürlich alles andere als schön. Wenn es Dir akut mal ganz schlecht geht, könntest Du in eine Ambulanz gehen, sofern es eine an Deinem Wohnort gibt.

Neben meinem Telefon lag eine ganze Zeit lang die Nummer solch einer Ambulanz, und außerdem die Nummer des Sorgentelefons. Da ich ungerne Freunde oder meine Familie anrufen würde, wenn ich das Gefühl habe, durchzudrehen vor Angst, erschien mir das als gute Alternative. Den Tipp bekam ich mal in der Therapie, Gebrauch habe ich davon zwar nie gemacht, aber der "Rettungsanker" war irgendwie gut.

Stehst Du denn wenigstens auf der Warteliste für einen Platz? Nicht, dass Du ewig alleine kämpfen musst...

Für den Übergang helfen Dir vielleicht auch Bücher zu dem Thema. Das Buch von Doris Wolf fand ich z. B. sehr gut, um sowohl parallel zur Therapie, als auch ohne Therapie Wissen über die Mechanismen zu erlangen, und an mir selbst arbeiten zu können. Mir hat das Wissen immer wieder den Schrecken nehmen können, auch wenn's manchmal länger dauerte.

Viele Grüße
Ninia

20.01.2012 15:08 • #10


Hast du kene soziale angstsörung? Wenn nicht würde ich versuchen neue Freunde per Internet (Instagram, Facebook) zu finden die gleich wie du sind weil wenn eine Person nie mit dir etwas starten will heißt das du bist nicht interesant für sie und wenn du interessant wirst mit z.b einen Talent denn du hast und wirst berühmt oder so würden die dich nur ausnutzen und fürs geld und fame interessant finden ich würde lieber keine freunde haben als solche.

02.06.2019 00:39 • #11


Gleichklang
@NejuChan

Kann es sein, dass du im falschen Thread gepostet hast?

02.06.2019 01:00 • #12


melissa.heim
Hallo erst mal bin auch neu hier also das thema kenne ich nur zu gut bei mir ist das so das es die ärzte sind und meine familie meine lehrer die mich nie ernst nehmen immer diese aussagen "das ist nur psychisch " oder " du stellst dich wieder an ! Und und und... ich weiss was du meinst mit thema so oft zum arzt gehn weil man angst hat was zu haben ich bin auch so ein mensch und das man als psychisch krank nicht ernst genommen wird stimmt ! Aber wie du schon geschrieben hast wir haben genau das selbe recht drauf untersucht zu werden wie die anderen und wir sind leider keine ärzte aber wir sollten ernst genommen werden! Ein gutes beispiel auf meiner arbeit (arbeite als altenpflegerin ) habe ich eine bewohnerin sie ist auch psychisch krank hat starke depressionen und pannikanfälle sie hat das eine mal am tag 3 mal geklingelt weil sie wollte das eine pflegekraft bei ihr im zimmer bleibt weil sie angst hatte ihr passiert was wärend sie isst meine arbeitskollegen machten gerade mittagspause tranken kaffee und aßen kuchen ich hörte nur wie eine pflegekraft meinte " die frau... stellt sich wieder an als würde ich neben ihr stehen bleiben bis sie gegessen hat nur weil sie angst hat ihr passiert was !" Ich habe mich dafür eingesetzt und ihnen gesagt das ich das nicht richtig finde sie ist krank und wir haben eh gerade pause und da ist nichts dabei mal kurz zur bewohnerin zu gehen und ihre angst zu nehmen ! Gerade wenn man pause hat ob mann im zimmer hockt und kaffe trinkt oder bei der bewohnerin im zimmer ist gesagt getan habe mich dann in meiner pause zur bewohnerin ins zimmer gesetzt und sie hat mir ihre hand gegeben und hat mit trännen in den augen sich bei mir bedankt so liebe ich meinen job und si erwarte ich von anderen das sie mit einen menschen um gehen klar wir können die meisten menschen nicht ändern aber man kann sich dafür einsetzen liebe grüße melly

03.06.2019 09:08 • #13



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Prof. Dr. Heuser-Collier