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Canary
Hallo ihr Lieben,
Seit 7. April 2014 leide ich an einer Panik Störung. Seit Ende 2015/Anfang 2016 war Ruhe, dann Seit 5. November 2021 bin ich wieder mittendrinnen.

Wie es mal begann:
5 Jahre war ich abhängig von Zolpidem, das Zeug wirkte paradox und regelrecht berauschend auf mich und ich war scharf drauf, mit der Pille schluckte ich abends meine Sorgen runter und genoss die d*****-Like Wirkung auf mich. Geschlafen habe ich damit nicht, war nur breit. für ein paar Stunden =für mich damals gelungener Abend! Ich war jung, unreif und fühlte mich cool .

Dann am dem Morgen des 7. APRIL 2014 schluckte ich -keine böse Absicht- 3mal so viel Betablocker
Als ich sollte . Und dann war mir plötzlich komisch. Kreislauf oder Blutdruck sackte in den Keller. mir war schlecht, hatte plötzlich keinen Appetit und wollte mich plötzlich nicht mehr hinsetzen, weil ich Angst hatte mein Herz bleibt stehen.

In der selben Nacht traute ich mich mein Zolpidem, nach 5 Jahren täglich. Einnahme nicht mehr zu nehmen, da ich dachte, mit der Betablockerüberdosis in Kombination wachst du am nächsten Morgen vielleicht nicht mehr auf .

Die ganze Nacht des 7. APRIL 2014 konnte ich nicht schlafen, dachte aber von der Betablockerüberdosierung würde es langsam besser. . Doch um Punkt 5 am Morgen kam es plötzlich über mich: meine allererste Panik Attacke -und gleich Stärke 10- mit Todesangst!

Es dauerte knapp 3 Stunden, dann war das meiste besser, doch etwas blieb, so eine Art Derealisation, und ich konnte nichts mehr essen und mir war nur noch übel. Und es wurde in den nächsten 6 Wochen immer und immer schlimmer damit..
In den darauffolgenden Nächten nahm ich die Schlaftablette wieder wie gewohnt -und immer wenn die paar Stunden Wirkung da war, hatte ich keine Symptome, war die Wirkung weg : Symptome plötzlich wieder da.

Zunächst vermutete ich Entzugserscheinungen. und dachte die sein an allem Schuld. aber heute frage ich mich: können das wirklich nur die Entzugserscheinungen gewesen sein, wenn die Symptpme nach ansetzen nicht wieder gänzlich verschwunden sind?! Denn so müsste es doch eigentlich sein...
Klar, dass unter Zolpidem die Angstsymptome gänzlich verschwunden waren, denn das wirkt genauso Angstlösend wie Tavor, aber auch außerhalb dessen hätten ja bei gewohnter Dosis die Symptome, wäre es allein der Entzug gewesen, verschwinden müssen. Eine Toleranz plötzlich nach 5 Jahren an genau dem Tag mit dem Betablocker Missgeschick wird es ja bestimmt nicht gewesen sein.

Was meint ihr?

Auch dieses mal war eine Synkope, also ein Kreislaufproblem, mit von der Partie der Reaktivierung der Panik Störung.
Lg Canary

19.05.2022 15:52 • 23.05.2022 #1


6 Antworten ↓


Schlaflose
Ist das nicht völlig egal, ob dieser Vorfall vor 8 Jahren eine Panikattacke oder eine Entzugsrerscheinung war?

19.05.2022 16:54 • x 1 #2


A


Panik Störung oder Entzug

x 3


Canary
Nein für mich nicht, weil ich verstehen will was es ausgelöst hat, das ist mir v.a auch wichtig um die Ursache zu verstehen und um mit der angst umzugehen

19.05.2022 16:59 • #3


G
Magst du in einem Thread bleiben? Ist der Zusammenhang besser, geht ja um ein und das selbe Thema.

19.05.2022 17:00 • #4


Canary
Zitat von Grace_99:
Magst du in einem Thread bleiben? Ist der Zusammenhang besser, geht ja um ein und das selbe Thema.

Ok, Entschuldigung, hab verstanden, ich dachte nur es wäre übersichtlicher, wenn ein Thread nicht zu sehr vom eigentlichen Thema abkommt -im Bezug auf die Themenüberschrift, ich finde nur nicht immer unbedingt, das alles so dasselbe Thema bei mir is.. Ich persönlich suche halt immer nach Überschriften, was genau mich interessiert auf Foren...

19.05.2022 17:25 • #5


Schlaflose
Zitat von Canary:
Nein für mich nicht, weil ich verstehen will was es ausgelöst hat, das ist mir v.a auch wichtig um die Ursache zu verstehen und um mit der angst umzugehen

Ich glaube, es wäre besser, dich nicht zwanghaft mit dir selbst zu beschäftigen und alle deine Befindlichkeiten zu hinterfragen und analysieren zu wollen. Wenn ich das dauernd machen würde, wäre ich schon längst durchgedreht. Man muss lernen, Dinge in einem selbst einfach hinzunehmen und damit zu leben.

19.05.2022 17:37 • x 4 #6


Canary
Zitat von Schlaflose:
Ich glaube, es wäre besser, dich nicht zwanghaft mit dir selbst zu beschäftigen und alle deine Befindlichkeiten zu hinterfragen und analysieren zu ...

Du hast ja recht, aber wie bist du da hingekommen, was hat dich von deinem Hyperfokuss auf dich selbst abgelenkt, ich bin ja grade mit meiner Therapeutin und auch selbst dran, aber ich kann meine Aufmerksamkeit oft nicht von der Angst oder Angst vor Angst wegbekommen und falle immer wieder recht schnell drauf zurück!

23.05.2022 10:54 • #7





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Dr. med. Andreas Schöpf