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gefuehlsmensch
Ich habe hinsichtlich meiner Traumaarbwit den Rat bekommen, mir Filme anzusehen, in den Erwachsene sich um Kinder sorgen / sich für ein Kind einsetzen. Dann soll ich mir den erwachsenen der sich um das Kind sorgt als meinen imaginären Helfer / bezugsperson in meinen sicheren Ort integrieren. Dort kann er mit mir (meinem inneren Kind reden), sich im mich kümmern.

Heute habe ich mir Annie (2014) angesehen. Hat mich berührt, hab auch mehrfach geweint. Aber die richtige Figur ist das irgendwie noch nicht. ich glaube ich bräuchte eine Frau als imaginäre Bezugsperson. Kennt jemand da Filme? Ich komme da auch mit googeln nicht auf viele.

26.09.2020 18:07 • 27.09.2020 #1


8 Antworten ↓


gefuehlsmensch
Heute um 20:15 kommt noch "Annas Geheimnis" auf NDR. Geht grundsätzlich um Themen dievmoch betreffen. Mal sehen.

26.09.2020 18:41 • #2



Filme zur Traumaarbeit

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Idefix13
Wer hat dir das denn geraten, wenn du mir die Frage erlaubst?

Dein imaginärer Helfer sollte eine Figur sein der du vertrauen schenken kannst. Von der du weisst, dass sie immer für dich da ist, egal was passieren würde. Auch Tiere sind nicht selten, weil man glaubt oder erlebt hat, dass Tiere viel ehrlicher sind als Menschen es je sein könnten.

26.09.2020 20:01 • x 1 #3


gefuehlsmensch
Das mit den tierischen phantasiefiguren oder mit mir mir als erwachsenen zusammen mit mir als kind habe ich schon ausprobiert. Hat mir nicht geholfen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das Tier sich um mich sorgen kann. Es ist und bleibt ein Tier und kein Mensch und kann dementsprechend gewisse menschliche Qualitäten nicht geben, vor allem zwischenmenschliche an denen es besonders gefehlt hat und fehlt. Das mit mir als erwachsenen hat noch weniger gefruchtet, weil ich als Erwachsener dich selbst tief traurig bin und keine Lösung weiß. Wie sollich da mein kleines ich trösten?

Geraten hat mir das der privat abrechnende ärztliche Psychorherapeut (approbierter Arzt u d univ. Prof), bei dem ich zu einer kostenlosen beratungsstunde vor kurzem war und ubd ich grade auch meine Kasse auf Kostenübernahme für die Therapie bei ihm verklage. Er sagte eben selbst, "das mit ihnen oder den Tieren bringst nicht, die können ihnen nicht helfen". Es braucht einen Menschen. Mag auch dran dran liegen dass ich sehr rational bin und ich mich daher vorstellungen die auch niemals möglich gewesen wären sehr schwer tue.

Der Arzt wirkte äußerst kompent und hat mir da aus der Seele gesprochen. Hat mich gefühlt auch schnell gut eingeschätzt.

26.09.2020 20:53 • #4


gefuehlsmensch
Der Film "Annas Geheimnis " hat jetzt nichts in Richtung helfende imaginäre Figur gegeben. Interessant zwar etwas, dass da verschiedene Sichten von betreffenden Personen mit ihren Gründen für ihr handeln betrachtet werden. Aber auch wieder nicht viel, auf das man nicht von alleine käme.

26.09.2020 21:19 • #5


Feuerschale
Ich finde die Idee gut. Selber tue ich mir mit nicht menschlichen Helfern auch eher schwer und auch das eigene
Ich weiß keine Antwort.
Mir fällt auf die Schnelle leider kein Film ein.

Es könnte auch eine historische Person sein?
Oder eher so etwas wie eine Lehrerin oder Krankenschwester? Oder doch persönlicher wie eine Mutter?

PS- mir fällt gerade noch ein Film ein, der mich total gerührt hat.
mit Bruce Willis: The Kid-Image ist alles
https://de.wikipedia.org/wiki/The_Kid_%..._ist_alles

Klang erstmal total oberflächlich nach Hollywood Unterhaltung, aber mich hat das sehr berührt,
wie der 40 jährige sein verletztes Kind entdeckt hat und begleitet hat und das Leben dann irgendwann auch
erfüllter wurde. Ich finde auch, dass Bruce Willis immer mehr emotionale Facetten gezeigt hat in seinen Filmen,
ich hätte in dem Film so oft losschluchzen können, obwohl das als Komödie angelegt war.

Ebenso ging es mir bei dem Film Löwen aus zweiter Hand https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6we...eiter_Hand
Da kommt ein verstoßener Junge zu seinen zwei bärbeißigen eigenbrötlerischen Onkels und die
entwickeln auch irgendwann ganz viel Fürsorge, sodass der Junge mit seiner raffgierigen Mutter auch
klar kommt und später ein gutes Leben hat. Da spielt auch noch die Phantasie mit hinein, denn die
Onkel und ihr Leben sind sehr mysteriös, man weiß nie genau, was Phantasie und was real ist, wenn sie
ihre Lebensgeschichte erzählen. Außerdem sind sie sehr verspielt und der Junge kann hier viel ausprobieren
jenseits von Zwang und übermäßigem Anstand.

27.09.2020 07:25 • #6


cube_melon
Zitat von Idefix13:
Dein imaginärer Helfer sollte eine Figur sein der du vertrauen schenken kannst. Von der du weisst, dass sie immer für dich da ist, egal was passieren würde.

Absolut.
Kenne das auch nur so. Zudem sind da noch weitere Aspekte wo dagegen sprechen reale Personen als Helfer für Imagination zu verwenden.

Es gibt Übungen wo man z.b. selbst als Erwachsener z.B. sein inneres Kind trifft und versorgt.. Auch hier ist man nur selbst und evtl. eine Helferfigur in der Imaginationsübung.

Was man tun kann ist sich einen fiktiven Menschen als Helfer zu erschaffen. Welcher die positiven Eigenschaften der realen Person hat. Ein fiktiver Filmcharakter war Grundlage für eine imaginäre Helferin von mir.

27.09.2020 07:32 • x 1 #7


gefuehlsmensch
Ob ich das von dem Therapeuten so ganz richtig verstanden habe weiß ich auch nicht. War ja nur ein kennenlerntermin und ein schneller Tipp. Das es eine menschliche Figur sein soll hat er sicher gesagt. Imagination spielt aber viel ne Rolle. Also ob übertragen auf selbst geschaffene Person oder den filmheld 1:1 übernehmen weiß ich nicht sicher. Glaube schon dass da ein phantasiemensch zu teilen gemeint. Denn er muss ja auch abdecken was die individuellen Bedürfnisse des verletzen Kindes sind.

27.09.2020 08:24 • #8


hereingeschneit
Mir fällt dazu The Karate Kid ein. Mr Miyagi behält immer die Ruhe, rennt vor nichts davon aber meidet wenn möglich den Kampf, also versucht Agression nicht mit Agression zu beantworten. Auch wenn es im Film um Kampfkunst, also Karate geht, so kann man da viel auch auf das "normale" Leben übernehmen. In Gedanken kann man sich die Person ja dann weiter nach seinen Bedürfnissen gestalten, also weiblich und vielleicht noch in den Arm nehmen beim Trösten....

27.09.2020 09:03 • #9




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