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Ehegelöbnis in der heutigen Zeit ja oder nein? :shock:

Hallo Ihr lieben,
heute auf Arbeit wurde ich gefragt , ob ich noch einmal heiraten würde ( ich war 20 Jahre verheiratet) und schmerzvoll geschieden....
Und meine Antwort war ja ... würde ich.

Ich kann euch nicht einmal so richtig beschreiben warum ich so spontan antwortete , aber ich möchte irgendwann, wenn die restlichen Baustellen aufgeräumt sind wieder heiraten.
Nun die Frage an Euch , was denkt ihr zu diesem Thema?

ist es nur eine Frage der eingetrichterten Religon , gehört es sich, oder.... was bringt es verheiratet zu sein?


ich freu mich auf eure Antworten..

15.02.2016 17:05 • 24.02.2016 #1


16 Antworten ↓


Klar heiraten. Gut ich bin noch in erster Ehe ( das bleibt hoffentlich auch so ). Aber so ne Ehe ( mit oder ohne Kirche ) ist schon irgendwie "
Verbindlicher " finde ich. Davon abgesehen wenn ich mit meinem Partner plane " den Rest meines Lebens zu teilen " dann finde ich sollte man auch so "
Vorsorgen " dass der Partner die Vorteile einer Ehe " nutzen " kann z. B. Krankenversicherung, Rente oder unkompliziert Vollmachten und Entscheidungsbefugniss "
Wenn man was ist " wie z. B. Unfall, Krankheit oder im schlimmsten Fall der Tod.

15.02.2016 17:09 • x 1 #2



Heirat, was denkt ihr?

x 3


vielen Dank und ja sehe ich auch so! mal rein von den wirtschaftlichen Seiten ausgegangen..
Ich erlebe so als geschiedener Single< privat und auch am Arbeitsplatz > immer wieder Menschen, die sich eben nicht dauerhaft binden möchten. Dabei spielen die "alten Werte" eine Nebenrolle .
Spaß und Fan ist großgeschrieben; die Menschen und auch die Liebe ist austauschbar, käuflich, online schnell findbar...usw.

15.02.2016 17:34 • #3


Auf keinen Fall würde ich heiraten!Nicht in dieser Zeit.Bin scheidungskind,habe gerade auchwas schönes zum Thema Heiraten erlebt.

Mein Vater ist das 3te mal verheiratet und Unglücklich.Meine Mieterin ist auch im Scheidungsjahr mit 2 Kids etcPP.

Im Kollegenkreis gibt es 2 paare mit Kids(nicht Verheiratet) unglücklich...usw

Putzfrau von mir 36Jahre alt 2Scheidung steht an.

In der heutigen Zeit NOGO!

22.02.2016 13:02 • #4


Luna70
Ich stehe weiterhin hinter der Ehe, auch (oder gerade weil) wir auch wirklich schwere Zeiten hatten bzw. noch haben. Eine Ehe ist verbindlicher und mein Eindruck ist, man gibt dann nicht so schnell auf. Eine Trennung geht nicht mal so eben so, ausziehen, jeder nimmt seinen Kram mit und Ende. Es gibt eben einen gesetzlichen Rahmen, der einzuhalten ist. Da denkt man doch einmal mehr nach.

Natürlich hat man auch handfeste wirtschaftliche und rechtliche Vorteile. Unterhaltsansprüche, Ehegattensplitting usw. Man braucht nicht für alles eine Vollmacht, zum Beispiel wenn der Partner im Krankenhaus liegt. Für mich persönlich spielt die Religion schon eine Rolle, aber ich würde sagen, eine standesamtliche Hochzeit ist genauso verbindlich.

22.02.2016 13:21 • x 1 #5


Zitat:
In der heutigen Zeit NOGO!


Was hat es mit der heutigen Zeit zu tun, wenn manche Menschen unfähig sind, eine Ehe zu führen? Dass sie zu leichtfertig eingegangen wird und viele Frauen auch unüberlegt Kinder bekommen sagt ja nichts darüber aus, ob es nicht auch viele Paare gibt, die ihre Beziehung nicht beim ersten Problem wegwerfen.
Wir sind nicht religiös, 2 1/2 Jahre verheiratet, 10 zusammen. Ich bin unter 30. Vielleicht ändert es sich irgendwann, aber momentan bereue ich nichts und würde es immer wieder so machen.

22.02.2016 13:30 • #6


windrunner
Zitat:
Ich erlebe so als geschiedener Single< privat und auch am Arbeitsplatz > immer wieder Menschen, die sich eben nicht dauerhaft binden möchten. Dabei spielen die "alten Werte" eine Nebenrolle .
Spaß und Fan ist großgeschrieben; die Menschen und auch die Liebe ist austauschbar, käuflich, online schnell findbar...usw.

Ich glaube, die Ehe ist genauso wertvoll heute wie vor Jahren... das ändert sich nie, man geht ein Bündnis ein mit viel Verantwortung und in meiner Vorstellung verbringe ich dann auch den Rest meines Lebens mit der einen Person, die mir all den Spaß gibt, den ich möchte.
Wenn man sich an die "Gesetze" der Ehe hält, ist sie etwas wunderschönes - aber nicht unbedingt etwas notwendiges, man kann auch ohne Ehering eine glückliche lebenslange Beziehung führen.
Aber Beispiele zu nehmen wie "Mein einer Bekannter ist schon 3 mal geschieden und blah" - ja sorry, aber das ist doch kein Argument gegen die Ehe. xD

22.02.2016 13:46 • x 1 #7


Borstelo
Zitat von Luna70:
Ich stehe weiterhin hinter der Ehe, auch (oder gerade weil) wir auch wirklich schwere Zeiten hatten bzw. noch haben. Eine Ehe ist verbindlicher und mein Eindruck ist, man gibt dann nicht so schnell auf. Eine Trennung geht nicht mal so eben so, ausziehen, jeder nimmt seinen Kram mit und Ende. Es gibt eben einen gesetzlichen Rahmen, der einzuhalten ist. Da denkt man doch einmal mehr nach.

Natürlich hat man auch handfeste wirtschaftliche und rechtliche Vorteile. Unterhaltsansprüche, Ehegattensplitting usw. Man braucht nicht für alles eine Vollmacht, zum Beispiel wenn der Partner im Krankenhaus liegt. Für mich persönlich spielt die Religion schon eine Rolle, aber ich würde sagen, eine standesamtliche Hochzeit ist genauso verbindlich.


Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Meine Frau und ich sind nun 11 Jahre zusammen und bald 5 Jahre verheiratet. Sicherlich ist der Stellenwert einer Ehe persönliche Definitionssache, aber ich finde auch, dass es (nicht nur symbolisch) ein Paar noch mehr zusammenschweißt. Zumindest ist das bei uns der Fall. Ich finde es z.B. einfach schön, wenn ich "meine Frau" sagen kann, statt Freundin.

Von den wirtschaftlichen Vorteilen mal ganz zu schweigen. Meine Frau verdient durch die geänderte Steuerklasse gute 200€ mehr, und meine Selbständigkeit ist auch nur möglich, weil ich damit familienversichert bin.

Kürzlich habe ich auch mal Artikel gelesen und Dokus gesehen, bei denen der einstimmige Tenor war, dass besonders die jüngeren Generationen wieder wesentlich mehr Wert auf die "traditionellen Werte" legen und sich nicht mehr so sehr auf die individuelle Selbstverwirklichung legen. So bekomme ich das auch immer wieder bei den jüngeren Leuten in meinem Freundes- und Bekanntenkreis mit.

22.02.2016 14:15 • x 2 #8


hereingeschneit
Wieso ist kkn72 nun Gast? Sie war doch schon lange hier, wenn auch nicht immer aktiv?

Zum Thema: Ehe kann einem das Gefühl der höheren Zusammengehörigkeit geben, aber auch das Gefühl, sie/er gehört jetzt mir, ich muss mich nicht mehr um sie/ihn bemühen.
Beim zusammenleben muss man sich mehr bemühen den Partner zu halten, denn die Gefahr, dass sie/er geht ist höher, da leichter. Allerdings verleitet auch dieses "leichter gehen" dazu, bei Problemen diesen Weg zu gehen und nicht erst nach anderen Lösungen zu suchen.

Es hat also beides Vor- und Nachteile. Ich bin Witwe und möchte eigentlich nicht mehr heiraten, aus finanziellen Gründen und weil ich gehen können will, wenn der Partner nicht bereit ist an Problemen mitzuarbeiten.

22.02.2016 14:25 • #9


Luna70
Zitat von hereingeschneit:
:shock: Wieso ist kkn72 nun Gast? Sie war doch schon lange hier, wenn auch nicht immer aktiv?


Weiß ich auch nicht, an diesem Thread kann es ja eigentlich nicht gelegen haben.

22.02.2016 15:07 • #10


was Beziehungen angeht bin ich ja eher von der alten Schule -
also die alten , konservativen Werte stehen für mich ganz oben.
heiraten muss man aber heute nicht mehr,
aber ich find es trotzdem schön wenn man sich das Ja-Wort gibt um sich auch so zu zeigen dass man zusammen gehört.

22.02.2016 16:18 • #11


Schneeflocke90
Also ich plädiere ganz klar für die Ehe. Für mich war es schon als junges Mädchen klar, dass ich mal heiraten möchte. Ich finde eine Hochzeit gibt einer festen Beziehung noch mal das "i Tüpfelchen". Es ist ein ganza nderes Zugehörigkeitsgefühl. Mir sind allerdings auch die konservativen Werte wichtig.

23.02.2016 03:06 • #12


Heiraten ist doch auch was schönes und tolles,doch man sollte vorher die rosa Brille abnehmen.

Ich habe mich anfang Dez. in so einer Dating app angemeldet.Ungelogen,habe ich schon mit über einem Duzend Frauen

gechattet.Alle Scheidungsjahr durch und mit 1-3 Kids.Alter 28-39 Jahren.Betrogen etc.

Heiraten passt nicht mehr in diese "Du kannst an jeder Ecke was neues haben" Gesellschaft(Vorallem mit Anhang geht das Ruck Zuck!)

Ich könnte Euch geschichten Erzählen(Aus dem Freundeskreis)...Ich wär stunden dran.

UND,alle haben damals gesagt" Ja,wir lieben uns auf immer und ewig"

Oder der Mann hat an den Mist geglaubt und die Frau schon 5 Jahre hinter seinem Rücken fremdgegangen,wo er auf Nachtschicht war.


Ich habe gerade erst eine Kurzbeziehung hinter mir(für die Partnerin eine Affäre).5Tage ,nachdem sie mit mir das letzte mal Piep Piep gemacht hat,Stand Sie

im Standesamt und hat Ihren Verlobten geheiratet.

Nächste Geschichte.Cousine Arbeitet bei der Bank.Hochszeit vom Studienkollegen.Wollte mal nach 7 Jahren seine Freundin heiraten.Bester Kumpel von Ihm

Trauzeuge.2Wochen nach der Hochzeit kommt raus,das der beste Kumpel schon 2Jahre die alte x. .

Andere Kumpel > trifft Frau mit Säugling > Verliebt sich in Sie und zieht den kleinen 3 jahre mit auf> Kollege verdient gut,träumt von Haus und Heirat mit der Ollen.>Wieder Nachtschicht und ihr könnt es erraten!Richtig.> Der andere Typ noch reicher > Perle den geheiratet>Kind in die Welt gesetzt > Typ die verwemmst >Perle geschieden> Typ muss blechen

USW.

Ach so,Pops ist das 3mal verheiratet(letzte Ehe 20ig jahre) und beschwert sich bei mir,das Sextechnisch nix mehr läuft und er total unzufrieden ist........


Ich habe mit dem Heiraten abgeschlossen.Ich wünsche jedem aber viel Glück und das es wie bei meiner Oma 58 Jahre hält!(Krieg hat Sie zusammen geschweißt)

23.02.2016 23:35 • #13


nilu
Wir haben nach fast 12 Jahren geheiratet, beide Scheidungskinder....aber für uns stand nicht die Romantik im Vordergrund sondern die Sicherheit dass wir und auch unsere Kinder im Fall der Fälle abgesichert sind. Geändert hat sich nichts ausser natürlich mein Nachname, aber dadurch dass ich den alten ablegen konnte war mir in Bezug auf meine Beziehung zu meinen Eltern das ganz recht, aber das ist ein anderes Thema.

24.02.2016 02:22 • #14


Luna70
Zitat von Triste78:
Ach so,Pops ist das 3mal verheiratet(letzte Ehe 20ig jahre) und beschwert sich bei mir,das Sextechnisch nix mehr läuft und er total unzufrieden ist........
)


Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, dass deine Einstellung zur Ehe mit deinen eigenen Erlebnissen als Kind zusammenhängt?

Zitat von nilu:
Ich könnte Euch geschichten Erzählen(Aus dem Freundeskreis)...Ich wär stunden dran.


Glaube ich dir. Sicher kennst du aber auch Paare, bei denen die Partnerschaft hält, oder? Alles eine Frage des Fokus, würde ich sagen.

24.02.2016 09:44 • #15


Hallo

Klar hängt das auch damit zusammen.Aber man sollte schon die Thematik ohne Hormone/Rosa Brille betrachten.

Wem das immer noch nicht kler ist,der kann sich auch die Scheidungsstatistiken ansehen.

Ich kenne nur 2Paare,wo das schon länger hält.Oma+Opa und meine Cousine.Letztere führen aber nur noch eine Art

des zusammenlebens.

Man kann auch ohne geheiratet zu haben mit jemanden alt werden.

Ich habe aber auch noch ein anderes Beispiel,wo ein Paar im Freundeskreis(nicht verheiratet!)schon über 20ig Jahre zusammen ist,mit einem 12 Jährigen Sohn.

Beide sind aber schon mehrmals fremdgegangen!

24.02.2016 11:14 • #16


Luna70
Zitat von Triste78:

Ich kenne nur 2Paare,wo das schon länger hält.


Zumindest virtuell kennst du viele weitere bzw. einen Teil davon. Hier im Forum sind einige mit langen Ehen.

Ich kenne im realen Leben viele, aber möglicherweise liegt das einfach am Umfeld. Vielleicht ist man hier im ländlichen Bayern da doch noch anders eingestellt als in Großstädten, keine Ahnung. Nach 24 Jahre Ehe bin ich durchaus in der Lage, das Thema ohne "rosa Brille" zu betrachten. Sowas ist harte Arbeit und setzt die Bereitschaft voraus, jeden Tag wieder aufs Neue von vorne anzufangen.

Schade, dass die TE nicht mehr da ist. Insgesamt sieht es ja so aus, als würde die "Mehrheit" ihr zustimmen.

24.02.2016 11:32 • #17



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