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angstrabe
Ich leide an einer Bipolaren Störung und habe aktuell viele Medikamente, welche ich einnehmen soll. Wer hat eine ähnliche Medikation? Hier die genaue Auflistung:
Quetiapin 300mg 0-0-2 (!)-0
Risperidon 1mg 1,5-0-1-0
Quilonum ret. 400mg 0,5-0-0,5-0
Oxazepam 10mg 0,5-0,5-0,5-1

Besonders das Risperidon ist ein sehr starkes Medikament. Wenn man die (möglichen) Nebenwirkungen durchliest: Der reinste Horror. Ich habe noch starke andere psych. Probleme, welche ich in einem anderen Thread erläutert habe.
Wer hat Erfahrungen besonders von Risperidon?
Habe heute taube Füße und einen Kopfdruck - kann das von den Medis kommen?
Werde am Montag zu meiner Hausärztin gehen, vielleicht kann die mir weiterhelfen . .

25.11.2023 13:23 • 25.11.2023 #1


12 Antworten ↓


D
Ich nehme keine dieser Medikamente aber meine Fragen wäre folgende:

wurde Dir das alles auf einmal von nur einem Arzt verschrieben? Nimmst Du davon welche zum ersten mal und welche schon länger?

Falls sie nach und nach verschrieben wurden, wurden sie von verschiedenen Ärzten verschrieben und falls das so ist, wissen die Ärzte von diesen Medikamenten?

Nebenwirkungen werden ja in den Beipackzetteln aufgeführt und wenn da welche zutreffend sind, wäre das in jedem Fall mit dem Arzt zu besprechen. Denn selbst wenn hier jemand haargenau das selbe wie Du einnehmen würde, müsste das nicht in Wirkung und Nebenwirkungen so sein, wie bei Dir.

25.11.2023 13:38 • x 1 #2


A


Zuviel Psychopharmaka verschrieben?

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angstrabe
@Disturbed Ich muss noch nachtragen, dass ich 70 Jahre (m) alt bin.

Zu Deinen Fragen: Die Medikation wurde in den ca. letzten 3 Monaten stationär in einer Klinik verschrieben, immer mal mit kleinen Änderungen (vom Stationsarzt), die aktuelle Situation von einem Arzt in der Klinikambulanz.

Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen mit dem Risperidon? Mir ist klar, dass die Medis bei jemand anderem andere Wirkung haben können.

25.11.2023 13:50 • x 1 #3


blue1979
@angstrabe Konnte dein Psychiater Dir mittlerweile weiterhelfen oder ist er weiter ratlos?
Falls ratlos dann:

1) frag deine Hausärztin ob sie Dir am Mo eine Dringlichkeitsüberweisung für die Psychiatrische Ambulanz der Uniklinik (nicht LKH) gibt für eine Medikamentenüberprüfung/einstellung und i.d.R bekommt man innerhalb paar Tagen einen Termin beim Sekretariat. Ich würde beim Sekretariat nicht erzählen das du schon beim LKH warst ,erst wenn Du vor Ort bist. Ansonsten befürchte ich das du ans LKH verwiesen wirst.
Dort holst Du dir eine zweite Meinung und sagst das dein Psychiater ratlos ist. Die Assistenzärzte können und sollen dann Rücksprache mit ihren Oberärzten halten. Bitte drum in der Uniklinik neu behandelt zu werden.
Hoffe das du so zu einer Zweitmeinung von einem Facharzt kommst .

Sag deiner Hausärztin klar das dein Psychiater unsicher ist und seit Wochen keinen Kontakt zum LKH herstellen kann.

oder 2) Dringlichkeitsüberweisung für einen neuen Psychiater von Hausärztin und dann Zweitmeinung holen. Dauert natürlich länger mit Terminen und Wartezeiten daher würde ich jede Option nutzen um eine Zweitmeinung von der Psychiatrie Uniklinik zu bekommen. Ich hoffe sie sind dort besser erreichbar.

Du brauchst fachärztlichen Rat, verstehe Deinen Wunsch nach Erfahrungsberichten..

Ich habe Risperdal als Notfallmedi verschrieben bekommen mit der Bitte das nur im psychiatrischen Notfall zu nehmen. Meine Psychiaterin war sehr zurückhaltend mit Risperdal bei mir. Hab es nie genutzt.

25.11.2023 13:56 • x 1 #4


T
Also Quilonum ist Lithium und wird als Stimmungsstabilisator eingesetzt.
Quetiapin und Risperidon sind Neuroleptika, warum bekommst du denn 2 verschiedene?
Und Oxazepam ist ein Benzo, die sollte man möglichst nicht dauerhaft nehmen.

Welche Diagnosen hast du denn?

25.11.2023 14:07 • x 1 #5


T
Ach sorry überlesen mit der Diagnose.
Mich wundert bei einer bipolaren Störung zwei verschiedene neuroleptika zu verschreiben

25.11.2023 14:08 • x 1 #6


angstrabe
@blue1979 Oh, da bin ich etwas geschockt wg dem Risperdol. Habe im Moment auch fürchterlichen Tremor in den Händen .....

25.11.2023 15:03 • #7


angstrabe
@TheCrazyTeam Das verstehe ich auch nicht ......

25.11.2023 15:03 • #8


angstrabe
@angstrabe Ich habe auch Ängste, den Psychiater zu kritisieren, andererseits muss ich mir ja auch nicht alles gefallen lassen! (Das ist mein grundsätzliches Problem, mich durchzusetzen.) Dazu muss ich sagen, dass ich in einem Wohnheim für psych. Kranke lebe und ich einen autoritären Bezugsbetreuer habe, bei dem ich schon öfter die Erfahrung machen musste, dass ich nur mit großer Hartnäckigkeit mich durchsetzen konnte. Er ist auch klinikhörig, d.h. er ist der Meinung, dass der Medikamentenplan von der Klinik (mit Risperidon und zwei Neuroleptika) richtig ist. (Ich hatte ihn mal darauf angesprochen, dass mir die Anzahl der Medis zu Denken gibt).

25.11.2023 15:21 • #9


blue1979
@angstrabe Du nimmst das ja schon länger daher brauchst Du jetzt auch keine Angst zu haben. Nur dranbleiben das du eine Zweitmeinung vom Facharzt bekommst.

Zur Not kannst Du in die Uniklinik Ambulanz hochfahren und Tremor zeigen und vlt. wirst Du nicht abgewiesen sondern ein Psychiater kommt und kann Dir mehr sagen zu deiner Medikaion. Aber ich weiss das das schon ein grosser Aufwand und viel Wartezeit sind daher finde ich Idee mit Montag Hausarzt besser oder Bereitschaftdienst mal anrufen in der Hoffnung sie kennen sich mit den Medis aus.

Erkundige Dich mal, viele Krankenkassen haben auch Ärzte Hotlines und vlt. kann Dir deine Krankenkasse schneller weiterhelfen. Ich weiss natürlich nicht, ob auch heute die Hotline offen ist aber schaue doch mal auf der Homepage deiner Krankenkasse nach Zweitmeinung /Ärzte Hotline etc.

25.11.2023 15:25 • x 1 #10


Islandfan
Mehrer Psychopharmaka zu kombinieren, ist nicht soo ungewöhnlich. Mein Ex hat auch Lithium genommen und davon gezittert, zusätzlich noch Venlafaxin und Maprotilin und noch was, hab den Namen vergessen.
Oxaxepam ist ein Benzo und macht abhängig, sollst du das nur zum Einschleichen der AD nehmen?
Bei Neuroleptika war meine alte Ärztin sehr zurückhaltend und meinte mal, dass sie das nur bei Schizophränie verschreibt, bei Depressionen nur, wenn sämtliche SSRI oder NRSI (oder wie die heißen) keine Wirkung brachten.

25.11.2023 15:26 • x 1 #11


blue1979
@angstrabe Ich weiss das macht das ganze schon schwieriger für Dich aber es ist Dein Recht Dir eine Zweitmeinung zu holen, wenn Dein Psychiater Dir nicht klar sagen kann, ob diese Kombi in Ordnung ist oder nicht.
Idee mit Hausärztin ist gut und hauptsache sie unterstützt dich. Wenn deine Hausärztin nicht engagiert ist, dann meld dich nochmal.

25.11.2023 15:28 • x 1 #12


angstrabe
@blue1979 Ich wusste bisher nicht, dass man beim Absetzen/Ausschleichen von Risperidon einiges beachten sollte. Ich fand im Internet folgenden interessanten Beitrag https://www.meinwegausderangst.de/rispe...SnippetTab
Habe das Medikament unregelmäßig eingenommen und weiß jetzt nicht, wie ich mich weiter verhalten soll - habe Angst vor den Symptomen eines Entzugs! Hat noch jemand Erfahrungen damit?

25.11.2023 19:41 • #13


A


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Dr. med. Andreas Schöpf