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hallo

leide ja jetzt schon seit Monaten unter Angstattacken und bin krankgeschrieben.
Ganz zu anfang bekam ich Doxepin 10mg.
14 tage versucht,hat nicht geholfen.

Dann bekam ich Venlafaxin 37,5mg.
Eine Woche probiert nicht geholfen,dann abgesetzt.

Das war die Anfangsphase und ich denke,ich habe ein Wundermittel erwartet.
ich wusste da auch noch nicht,daß ich unter Angst und Panikattacken leide...eine kleine Nervenunruhe sagte der neurologe und lächelte.

naja mittlerweile ist es mir halt klar und ich schleiche um die Medikamente und überlege wieder anzufangen..jedoch ist mein Mann in der reha und ich bin mit den 2 Kindern alleine und ich habe Angst vor den Nebenwirkungen.....Selbstmordgedanken etc. steht ja alles im beipackzettel.

Mittlerweile denke ich,daß es wohl erst nach einer gewissen Zeit hift oder??
14 tage oder ne Woche waren wohl zu wenig.

Sollte ich wieder anfangen?

12.03.2012 13:23 • 18.03.2012 #1


12 Antworten ↓


Zitat von blinkestern:
Ganz zu anfang bekam ich Doxepin 10mg.
14 tage versucht,hat nicht geholfen.

Dann bekam ich Venlafaxin 37,5mg.
Eine Woche probiert nicht geholfen,dann abgesetzt.

Das war die Anfangsphase und ich denke,ich habe ein Wundermittel erwartet.
Die Dosis ist doch viel zu gering! Mit 37,5 mg Venlafaxin erreicht man nichts und 10 mg Doxepin ist auch nichts. Eine therapeutische Dosis bei mittleren oder schweren psych. Störungen liegt in beiden Fällen bei über 100 mg, von Venlafaxin nehmen manche Leute an die 300 mg und mehr.

Und dann die Dauer? 1 Woche ist viel zu kurz.

Was hast Du für einen Arzt? Das muss der Dir doch gesagt haben.

12.03.2012 13:47 • #2



Wiederanfang.Doxepin oder venlafaxin?

x 3


Naja wie schon gesagt, er hat mich belächelt...leichte nervenunruhe-
Ich sollte von Venlafaxin mit einer anfangen und langsam hoch auf 3Tabletten am Tag.

Auf meine Bitte hin, bekam ich eine Überweisung zur Psychotherapie und da gehe ich jetzt einmal die Woche hin,was aber nichts bringt.
( Therapie mache ich seit ein paar Monaten)

Alle 14 Tage dann wieder zu dem neurologen,weil der mich krankschreiben muß.
Der fragt kurz wies geht...ich sage dann nicht besser...dann sagt er aha und schreibt mich krank.
Nach 3 Min. bin ich da immer wieder raus.

Er sagt halt immer noch dazu,daß es komisch sei,daß die Therapie nichts bringt,aber er wolle dazu nichts sagen.

12.03.2012 14:23 • #3


Ich würde dir zu allerest vorschlagen den Arzt zu wechseln. Es muss jemand her, bei dem du dich gut aufgehoben und ernst genommen fühlst.

Was die Tabletten betrifft: Sowas braucht leider Zeit. Die posititve Wirkung tritt erst nach zwei bis vier Wochen ein. Langsam einschleichen um die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten und den Körper langsam einzugewöhnen. Und viel viel Geduld! Drücke dir die Daumen!

12.03.2012 15:07 • #4


Vielen Dank erstmal.
Kann ich denn den arzt wechseln obwohl ich im Krankenschein bin?

Und wo geht man denn am besten hin?
Der Neurologe ist doch richtig oder??

Verträgt sich das venlafaxin denn mit nem Reizdarm?

Lg

12.03.2012 15:24 • #5


Je nach dem was du für eine Therapie machst, ist nach wenigen Monaten auch noch kein Erfolg zu erwarten. Außer bei VT, da geht es schnell. Meine Analyse hat über 3 Jahre gedauert und erst nach 2,5 Jahren sind die Symptome langsam weg gegangen. Aber es hat sich gelohnt, ich bin seit dem absolut symptomfrei

12.03.2012 15:41 • #6


Vt ?

Also ich bin bei einer Therapeutin und einmal die Woche reden wir darüber,wie es so die Woche über gelaufen ist.
Dann möchte sie immer autogenes Training mit mir machen..aber das klappt nicht...spätestens wenn sie sagt,spüren sie ihren bauch ist ganz vorbei.
Zuhause kriege ich es auch nicht hin...habe es versucht.

Ich werde jetzt mal Yoga probieren um endlich ruhiger zu werden.

Die Therapeutin ist der meinung,daß der Rollerunfall irgendwas losgestanzt hätte einen Trigga nennt sie das.
Und jetzt rollt sie nach und nach meine Vergangenheit hoch und ich bin der Meinung,daß das nicht das Problem sein kann.

12.03.2012 15:48 • #7


Schlaflose
Zitat von blinkestern:
Der Neurologe ist doch richtig oder??


Eigentlich nicht, es sei denn er ist gleichzeitig auch Psychiater. Für Medikamente bei psychischen Krankheiten ist ein Psychiater zuständig. Natürlich kannst du während der Krankschreibung den Arzt wechseln, wenn du nicht zufrieden bist. Die Krankschreibung kann auch der Hausarzt machen. Ich war letztes Jahr 11 Monate durch meinen Hausarzt krank geschrieben. Er hat von meinem Psychotherapeuten eine Bescheinigung bekommen, dass ich da in Behandlung bin, und dann war das kein Problem. Die Krankenkasse hat das auch so akzeptiert. Als es nach einigen Monaten um die Überprüfung durch den Medizinischen Dienst ging, wurde auch nur ein Gutachten von meinem Therapeuten verlangt und hat ausgereicht, damit ich vom Hausarzt weiter krank geschrieben wurde.

Viele Grüße

12.03.2012 17:27 • #8


Bist du denn immer noch krankgeschrieben??

Wie gesagt,kenne ich mich mit all dem noch nicht so aus...habe jetzt einfach diese Therapie begonnen und gehofft,daß es hilft....recherchiere jetzt erst seit ca. 1Woche selbst im netz,weil es so nicht weitergeht.

Was bitte ist denn der Unterschied,zwischen einem Psychater und einer Psychotherapeutin ?
Die kann mich auf jedenfall nicht krankschreiben,daß hat sie mir so gesagt.

12.03.2012 18:46 • #9


Schlaflose
Ich bin nicht mehr krank geschrieben, arbeite seit letzten November wieder.
Ein Psychiater ist ein Arzt, der Medizin studiert und dann seinen Facharzt in Psychiatrie gemacht hat. Ein Psychotherapeut ist meist kein Arzt, sondern oft ein Diplompsychologe oder er hat eine andere Ausbildung zum Psychotherapeuten gemacht.
Das ist der Grund, warum die keine Krankschreibungen ausstellen dürfen, das dürfen nur Ärzte.

Viele Grüße

15.03.2012 17:23 • #10


Achso ok danke dir

17.03.2012 09:25 • #11


Ich konnte zu Beginn auch keine Entspannungsübungen machen und ich finde es auch nicht sinnstiftend, dass deine Therapeutin das mit dir machen will, damit geht dir ja wichtige Therapiezeit verloren. VT ist Verhaltenstherapie. Um sich gehen lassen zu konnten wie es bei den entspannungstechniken notwendig ist, muss man ein gewissen grundvertrauen haben und mit dem Kontrollverlust umgehen können den das mit sich bringt. Ist gar nichts für mich. Bist du denn auch sicher, dass nur der Unfall Ursache für deine ängste ist? Wen ja dann bist du mit einer VT gut bedient, wenn du die Ursachen immer noch nicht kennst ist vielleicht eine andere Therapie anzuraten. Ich finde es Super, dass du trotzdem raus gehst und dich nicht zu Hause verkriechst. Das ist Super auch wenn es schwer fällt und du es nicht richtig genießen kannst. Wenn du aber weiter dran bleibt mit Therapie und weiter deinen Alltag lebst ohne Situationen zu vermeiden, dann bekommst du auch ein angstfreies leben zurück. Bei mir hat das 3 Jahre gedauert bis meine Therapie abgeschlossen war. Des ist jetzt über 6 Jahre her und ich bin seit dem angstfrei. Es lohnt sich also und es gibt einen weg da raus. Vertraue deinen Ängsten und versuche zuzuhören was sie dir sagen wollen, dann kommst du hinter die Ursachen die du verdrängt hast und es gibt licht am Ende des Tunnels. Nicht aufgeben.

17.03.2012 18:22 • #12


danke dir

19.03.2012 00:09 • #13



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Dr. med. Andreas Schöpf