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21.09.2013 10:15 • 08.06.2019 #1


74 Antworten ↓


Hallo Jess-Phillip,
ich habe schon zwei mal abgesetzt, bin von 37,5mg auf null.
Ausschleichen kann ich es bei mir nicht nennen. Habe zuerst 75mg genommen und dann nur eine Woche 37,5.
Ich mach das bewusst so schnell um schneller weg zu kommen.
Mir ging es beim ersten Mal richtig schlecht, wie du sagst, weinen, Zittern, extreme "Stromschläge" in den Händen, Unruhe, Schwindel, Kopfdruck usw.

Beim zweiten Mal hab ich gewusst wie es wird und hab mich drauf eingestellt, dass es mir eine Woche schlecht geht.
Hab Sport gemacht, für genügend Entspannung gesorgt und mir immer wieder gesagt "Hey, das kommt nur von den Sch....Medis". Mir hat das geholfen und ich setze im Februar wieder ab. Nehme das Zeug schon zu lange...

LG und alles Gute!

21.09.2013 10:28 • #2



Wie lebt ihr nach Venlafaxin-Entzug?

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Hallo Psygirl!

Danke für die Nachricht! Ich bin von 225 mg recht schnell runter. Ich habe die heftigen brainzaps usw erst ertragen können. Aber die letzten mg jetzt sind der Horror. Ich habe es auch erst versucht von 37,5 mg auf Null, aber auch nach 5 Tagen wurde es nicht besser, im Gegenteil, immer schlimmer. Nicht nur die brainzaps, Aggressionen, Wut, Weinerlichkeit usw. Meine Familie war schon ganz fertig von meinem Benehmen. Ich habe mir auch erst gesagt, liegt nur am Medikament, aber als dann noch heftige Dauerübelkeit dazu kam und es mir mehr als nur schlecht ging, schleiche ich jetzt ganz langsam aus. In der Hoffnung, danach von den Entzugswellen verschont zu bleiben. Denn davor habe ich richtig Angst...

21.09.2013 10:42 • #3


Das tut mir leid, dass es dir so mies geht. Für mich war das damals der Horror und als ich dann vom Arzt wieder Venlafaxin bekam, habe ich lange darüber nachgedacht sie überhaupt zu nehmen.
Fing dann doch wieder an, weil ich wusste, dass sie mir helfen...
Naja, aber eines weiß ich, wenn ich dieses Mal absetze nehme ich sie nie wieder....

Hey, Kopf hoch das geht alles vorbei

Das mir den Entzugswellen muss nicht eintreten, es ist bei jedem anders...

LG

21.09.2013 10:50 • x 1 #4


Hallo
Ich habe keine Erfahrung mit venl....ich nehme schon seid 7 Jahren cipralex 10 und zum schlafen dominal 40
Warum istvdas so, das nurcdie Leute die Angst krank sind nb haben ?
Meine Schwester hat medis abgesetzt ohne nb, mein man auch.
Ich denke, das das nur kopfvsache ist.....wir denken zu viel nach-was passieren kann usw.
LG

21.09.2013 11:11 • x 1 #5


Hallo
Ich habe keine Erfahrung mit venl....ich nehme schon seid 7 Jahren cipralex 10 und zum schlafen dominal 40
Warum istvdas so, das nurcdie Leute die Angst krank sind nb haben ?
Meine Schwester hat medis abgesetzt ohne nb, mein man auch.
Ich denke, das das nur kopfvsache ist.....wir denken zu viel nach-was passieren kann usw.
LG

21.09.2013 11:11 • #6


Hi Luna,
ja ist Kopfsache, da hast du recht.
Weil man sich mit der Zeit einredet, dass es ohne Medis schlimmer wird...
Man denkt ja wirklich, oh wenn ich jetzt aufhöre, geht's mir wieder schlecht..das ist dann die psychische Abhängigkeit, denke ich zumindest...

LG

21.09.2013 11:18 • x 1 #7


Da muß ich mal ganz doll widersprechen. Es ist nicht reine Kopfsache. Mir ging es ja nur körperlich schlecht mit dem Blutdruck und den Darmblutungen. Psychisch ging es mir gut. Nur weil ich so Probleme mit dem Blutdruck und den Blutungen hatte, setze ich Venlafaxin ab. Ich habe schon so einige Antidepressiva ausprobiert und auch ausgeschlichen. Immer ohne Probleme und ohne Angstattacken. Die hatte ich schon seit Jahren nicht mehr. Ich habe also auch nicht mit Nebenwirkungen gerechnet, als ich das Venlafaxin abgesetzt hatte. Wenn dann aber plötzlich auf einmal extreme Wut aufkommt, heftige brainzaps, starke Übelkeit, heftige Aggressionen usw, die definitiv vorher nicht waren, dann ist es Entzug und nicht reine Kopfsache. Zumal ich bislang auch nie Probleme mit dem Ausschleichen hatte, habe ich mir nie gedacht, daß es mir wieder schlechter gehen würde. Kann von mir zu 100 % sagen, daß es keine reine Kopfsache ist.

LG

21.09.2013 19:47 • x 1 #8


Ich habe auch bei keinem anderen AD so viele Absetzsymptome gehabt, nur bei Venlafaxin.
Wollte damit nur sagen, dass es bei mir wegen meiner Angst zu einer psychischen Abhängigkeit geführt hat.
Ich dachte schon vorher, dass es mir ohne Medis schlechter geht, dann liest man noch die Entzugssymptome und das wars dann bei mir.
So entstand wieder ein Teufelskreis, nicht wegen der Depression sondern wegen der Angst.

Hab mich oben falsch ausgedrückt, sorry...
Ich war auch schnell gereizt und auf 180....

LG

21.09.2013 19:57 • #9


Hi Psygirl!
Hätte ich vorher gewußt, daß man so unter dem Entzug leiden kann, dann hätte ich das NIE genommen! Ich bezeichne Venlafaxin seitdem als Teufelszeug! Sollte ich wieder Panikattacken bekommen, wenn ich endlich mal vom Venla weg bin, dann versuche ich das mit Opipramol in den Griff zu bekommen. Es ist doch einfach nur schlimm, daß man nicht einfach mal spontan irgendwo übernachten kann und dann in den "Genuß" der Entzugserscheinungen kommt, nur weil man das Zeug nicht überall und immer dabei hat. Ich möchte nie wieder von irgend so einem Zeug so abhängig werden. Ich bin auch der Meinung, die Ärzte sollten einen vor der Einnahme davor warnen. Es steht zwar in den Packungsbeilagen, daß man wegen Entzugssymptome langsam ausschleichen soll, aber welches heftige Leid dahinter steckt, wird verborgen. Nie wieder! Dieser Entzug macht mich depressiv! So kann man das schon sagen.

Dieses Zeug ist doch einfach übel, oder?

21.09.2013 20:37 • x 1 #10


Fantasy
Also, ich hab Venlafaxin mal von einem auf den anderen Tag ganz abrupt abgesetzt (ohne ärztliche Absprache, war da allerdings in einer Klinik ) und hab davon rein gar nichts gemerkt. Und nein, dass hier soll jetzt natürlich kein Rat sein, ADs ohne ärztlichen Rat abzusetzen!

21.09.2013 21:02 • #11


Hallo Jess-Phillip,

Da kann ich dir nur zustimmen, ich werde dieses Medikament auch nie wieder nehmen.
Naja, zumindest ist es gut, dass ich weiß was auf mich zukommt wenn ich wieder absetze....
Mein Hausarzt hat mir gesagt, ich kann schon selbst entscheiden wann, da ich ja die letzten 2 Jahre stabil bin.
Hab es allerdings bis jetzt hinausgezögert, vielleicht rede ich nächste Woche nochmal mit ihm, wäre echt klasse wenn ich bis Weihnachten schon weg wäre von dem Zeug..

LG und alles Gute!

22.09.2013 05:36 • #12


Hallo Psygirl!

Wenn Du das auch ausschleichen willst, dann hab lieber Geduld und überfordere Dich nicht! Ich hätte das Zeug auch schon sehr gerne weggehabt. Aber ich zähle die Kügelchen und wenn alles gut geht, gehe ich jeden zweiten Tag eine Kugel weiter runter. Was natürlich auch sehr schnell ist. Aber so lange diese heftigen Entzugserscheinungen nicht kommen, ist es wohl OK.

Wenn ich dann merke, daß es mir viel schlechter geht, dann bleibe ich so 4 bis 5 Tage auf der gleichen Kügelchenzahl. Und wenn es mir wieder gut geht, gehe ich wieder weiter runter. Ist besser so als immer diese miesen, heftigen brainzaps, diesen Wutanfällen und Aggressionen, Übelkeit usw. Besonders diese zaps machen mich fertig. Wobei diese Wutanfälle auch sehr aufs Gemüt schlagen. Seit heute bin ich bei 53 Kügelchen. Ein Lichtblick am Horizont. Sollten die Panikattacken wiederkommen, versuche ich das mit Opipramol abzufangen. Habe ich schon besprochen mit der Psychologin. Das Opi kann ich jederzeit absetzen. Da hatte ich nie Probleme mit, jetzt auch nicht.

Alles Gute für Dich!

26.09.2013 19:18 • #13


Hallo Jess-Phillip,
Bei mir ist es ja nicht das erste Mal, ich kenne das alles schon.
Hab auch keine Angst mehr von den Entzugssymptomen, beim dritten Mal weiß man ja, was auf einen zukommt.

Ich wünsch dir auch Alles Gute!

26.09.2013 19:21 • #14


Hilde74
Hallo Ihr Lieben, in Anbetracht der Daten Eurer Posts hoffe ich, Ihr habt den Venla-Entzug gut überstanden. Ich stecke leider mittendrin...von 225mg auf 150...75... Und seit vier Tagen auf Null...und mir ging es noch nie so besch... Was erwartet mich da noch und wie lange hattet ihr damit zu kämpfen.
Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

21.06.2015 21:20 • #15


Hallo Hilde74,

ich hatte auch mal Venlafaxin genommen und es abgesetzt. Es war wirklich die Hölle ! Es hat auch einige Wochen gedauert bis ich davon nichts mehr gemerkt habe, wie lange genau das weiss ich nicht mehr, bestimmt 4 Wochen. Aber mir ging es schon vorher mit der Einnahme sehr schlecht, Teufelszeug ! Da hilft nur stark bleiben !

Alles Gute !

22.06.2015 00:57 • #16


Schlaflose
Zitat von Hilde74:
Hallo Ihr Lieben, in Anbetracht der Daten Eurer Posts hoffe ich, Ihr habt den Venla-Entzug gut überstanden. Ich stecke leider mittendrin...von 225mg auf 150...75... Und seit vier Tagen auf Null...und mir ging es noch nie so besch... Was erwartet mich da noch und wie lange hattet ihr damit zu kämpfen.
Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

Wahrscheinlich war das Absetzen ein einfach zu schnell und in zu großen Schritten. Ich habe mein Medikament quasi milligrammweise über einen Zeitraum von einem Jahr reduziert und gar keine Absetzerscheinungen gehabt.

22.06.2015 06:35 • #17


Habt ihr mit Venlafaxin stark geschwitzt?
hattet ihr unruhe, oder konntet schlecht schlafen? Wie war euer Blutdruck, puls?

22.06.2015 13:23 • #18


Sportsfreund
Ich habe es versucht abzusetzen von 37,5 auf null. Nach 8 Tagen hatte ich ne Panikattacke und bin nun wieder auf 37,5 mg. Der Arzt meite ich wäre zu schnell auf null gegangen. Werde daher jetzt einige Wochen warten und dann über jeweils 14 Tagen erst auf 25 mg und dann auf 12,5 mg gehen. Mal sehen wie es dann ist.

01.03.2016 09:03 • #19


bijou
Hallo, ich setzte venlaflaxin zurzeit auch ab, von selber, da meine psychaterin mir davon abrät. Mir geht es aber nicht gut mit dem Medikament und meine Symptome werden nicht erst genommen unter anderen diese brainzaps, Schwindel schweiß ausbruche und Übelkeit. Daher mach ich es selber. Von 150mg auf null in 3 Wochen.
klar hilft es auch es ist eines der wirksamsten medis, aber wenn es solche Nebenwirkungen hat kann es nicht gut für meinen Körper sein.
Seit dem absetzten sind diese Symptome viel schlimmer geworden dazu kamen auch wutausbrüche und angstzustände.
Ich bin froh wen es vorbei ist und werde das zeug nicht mehr anfassen.
Nach Jahren Therapie habe ich gelernt mit meiner Angst und Depressionen umzugehen.auch ohne medis.

23.05.2016 03:21 • #20



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