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Hallo!
Hat schon mal einer von euch mit dem Medikament Opipramol Prolong Erfahrung gemacht?
Nehme zur Nacht 150mg seit ca einer Woche.
Tagsüber citralopram 40 (eine am Tag).Hatte eine Panikattake bekommen, weil ich eine Nacht nicht schlafen konnte.
Das citralopram hatte ich vorher schon, und zu Bedarf Promethazin.
Ich kam vorher eigentlich immer gut zurecht damit,bis halt eben die eine Nacht,wo es in meinem Zimmer unerträglich warm war.
Ich habe geschwitzt ohne Ende.
Und dann kam auf einmal die Angst vor der Angst .
Nachdem ich die Bedarfsmeddi genommen hatte, beruhigte ich mich zwar, und nachdem ich eingenickt war,schreckte ich auf einmal hoch,
und bekam auf einmal Panik.
Also ich habe gemerkt das Medikamente nicht die einzigste Therapie ist gegen Ängste,im Gegenteil!
Denn man kann nicht nur auf Medikamente hoffen.
Das ist bei jedem Einzelnen der unter Ängsten leidet,auch verschieden.
Wollte mal ein Tipp von euch,wie ihr das so seht,und wie man mit solchen Attacken umgehen kann!
Ängste ,die in einer Vollnarkose ausgelöst wurden,was für eine Therapie ist da am besten?
Verhaltens,oder tiefen-fundierte Therapie?
Gruß Lacky

17.08.2013 16:26 • 20.08.2013 #1


8 Antworten ↓


Hallo,
Habe zeitweise opipramol pro Long genommen war aber davon extrem müde und benommen.
Bin dann umgestiegen auf die normalen opipramol.
Woher weißt du dass das in der Vollnarkose ausgelöst wurde?
Ich hatte nämlich bei mir auch das Gefühl, habe seit meiner Op Extreme Panik Attacken und Angst vor der Angst kenne ich nur zu gut.

Liebe Grüße

17.08.2013 17:14 • #2



Wer kennt das Medikament Opipramol Prolong

x 3


hallo!
Erstmal danke für deine Nachricht.
Ich muß berichtigen.
Ich nehme Seroquel Prolog 150mg zur Nacht,habe mich vertan!
Und ich weiß es von dem damaligen Arzt,weil der mir sagte,ich hätte in der Narkose geweint,und mit
geballten Fäusten dagelegen,und seit dem habe ich diese Ängste form schlafen(Kontrollverlustangst)
Wie auch immer.
Diese OP war 1992,so lange ist das schon her.
War auch diesbezüglich in Kliniken.
Durch Gruppen,bzw Einzelgespräche habe ich mich so einigermaßen wieder
stabilisieren können.
Das ging auch eine zeitlang gut.
Ich habe dann auch damals eine Neue Arbeitsstelle in Wechselschicht angefangen.
Früh-Mittag-Nachtschicht.
Die Nachtschicht war grauenhaft für mich.
Du hast eh schon Probleme mit deinen Ängsten gehabt,und dann so was.
Ich habe das dann so drei Jahre durchgehalten, und dann wars das.
Habe einen Rentenantrag gestellt,der mir seit 2001 auch bewilligt wurde.
Seitdem habe ich keinen klinischen Aufenthalt mehr gemacht, den ich auch nicht benötigt habe!
Hatte noch eine schwere Bauch op gehabt,die aber ohne Komplikationen verlaufen ist.
Danach ging es mit mir komischerweise wieder bergab. Hatte kaum noch Interesse für Dinge,
die ich sonst gerne gemacht habe. Sport usw.
Seit 2010 nehme ich auch das Citralopram zusätzlich ein, hatte damit auch nie solche Probleme.
Ich schlief nachts wieder schlechter, und die Panikatacke kam dann,als ich eine Nacht dann nicht schlafen konnte.
Ich war dann in Aplerbeck für eine Woche in der Klinik, und wie das da ablief,darf ich eigentlich keinem erzählen.
Du hattest das Gefühl,auf einem Abstellgleis zu stehen, kein Einzelgespräch,nichts dergleichen.
Ach doch,für ca drei Minuten mit dem Arzt gesprochen,wo es um die Meddies ging.
Ansonsten warst du dir selbst überlassen.
Und dann noch mit vier Mann auf einem Zimmer. Einfach grauenhaft.
Also Aplerbeck würde ich für solche Sachen keinem empfehlen!
Psychosomatische Klinik ja, aber nicht da.
Gruß Lacky

17.08.2013 22:18 • #3


Ja ich habe leider auch die Erfahrung gemacht, dass die Kliniken nicht wirklich helfen. Gibt bestimmt auch andere aber ich war da anscheinend in den falschen und die waren anscheinend alle nicht auf Angst spezialisiert.
Ich habe seit 5 Jahren Ängste und letztes Jahr hatte ich eine Not Op wo ich schon sehr aufgewühlt hin bin und der Anästhesist mich versucht hat zu beruhigen, danach war die Panik da und seitdem bestimmt jetzt auch noch die Panik mein leben. Meine Hausärztin meinte das könnte durch die Op ausgelöst worden sein.
Rentenantrag habe ich auch gestellt und vor kurzem jetzt genehmigt bekommen. Ich hab unheimliche Zukunftsangst. Bin 29 Jahre, wie soll es weiter gehen?

18.08.2013 15:30 • #4


Ich hab Opipramol kürzlich eine Woche genommen, immer 50 mg abends. Die ersten 2 Tage hat mich das umgeklatscht, wurde tot müde und konnte kaum noch reden. Danach hab ich lediglich eine Beruhigung verspürt, wie nach nem heissen Bad oder so. Ansonsten nix.

Hab die Dinger wieder abgesetzt, weil sie definitiv nicht gegen dieses Gefühl helfen, verrückt zu werden. Nehme wieder schwach dosierte Neuroleptika (Taxilan). Davon gehts mir auch nicht gut, aber die Dinger schieben ne schranke in meine wirren Gedanken. Zumindest abends tut das gut!

18.08.2013 16:06 • #5


Hallo! Es tut gut zu hören,das ich mit so einem Problem nicht allein da stehe!
Und Kliniken ,die auf Ängste spezialisiert sind,gibt es nur wenige,und meist sind
es dann nur für Privatversicherte!
Die Krankenkassen stellen sich meist quer,die Kosten dafür zu übernehmen.
Von heut auf morgen hätte ich beim Therapeuten einen Termin haben können,
aber die DAK machte mir dann einen Strich durch die Rechnung!
Ales in allem: Wenn du morgens mit diesen Ängsten schon aufstehst,und abends
wieder ins Bett,ist das doch käse.
Du bist ja da schon gar nett mehr mit Spass an irgendeiner Sache dabei.
Egal,was du machst, im Hinterstübchen ist da immer diese Angst, und da
muß man dran arbeiten. Wie?
Das ist hier die große Frage.
Durch irgendwelche Belastungssituationen wird der Mist wieder ausgelöst.
Nur schützen kann man sich davor nicht.
Nur Antidepprssiva,egal welche Art,werden da nicht immer helfen,weil die Hauptursache eben
die Angst ist!
Gruß Lacky

18.08.2013 22:23 • #6


Das stimmt morgens damit aufstehen und abends damit schlafen gehen ist Mies.
Wenn du abends schon so einschläfst kannst du ja nur total verspannt wieder aufwachen.
Das mit dem antidepressiva ist mir auch aufgefallen die wollten mir in der Tagesklinik unbedingt eins geben. Nach dem ich dann 6 mal das versuchskannichen war habe ich die antidepressiva ganz weggelassen. Die hatten bei mir auch Extreme Nebenwirkungen. Ich denke auch das es der falsche Ansatz ist, Angst mit antidepressiva bekämpfen zu wollen.
Seroquel pro Long nimmst du? Kommst du gut damit klar? Ich kenne Leute mit Psychose die das nehmen, aber natürlich in viel höherer Dosis.

Liebe Grüße Tina

19.08.2013 21:41 • #7


Hallo!
Mein Hausarzt sagte: Seroquel wieder ausschleichend absetzen, weil nach 11 maliger Einahme eine zur Nacht gegen die Ängste fast gar keine Wirkung.
Und citralophram 40 eine am Tag weiter einnehmen.
Ich warte jetzt erstmal ab, und wenn ich dann wieder starke Probleme bekomme(Panik),
werde oder besser gesagt muß ich auch mal versuchen nicht immer gleich zu denken es geht nix mehr.
Denn nur wenn ich mich meiner Angst stelle, ghet mir vielleicht irgentwann ein Licht auf,so schwer
es auch ist.
Ich kann natürlich noch zich Meddies ausprobieren,die vielleicht auch fürn Anfang helfen,aber diese Angst immer zu unterdrücken?
Das ist glaube ich nicht die richtige Therapie!
Melde mich wieder!
Gruß lacky

19.08.2013 22:59 • #8


ein paar gut gemeinte Ratschläge

Erstens geh zu einem Psychiater, Hausärzte haben da nicht immer die Ahnung von...ist halt nicht ihr Fachgebiet...das zeigt schon das er das Seroquel nach 11 tagen wieder absetzen will.

Ich nehme auch Seroquel Prolong mit einem SSRI zusammen und nur die beiden Medikamente zusammen haben bei mir den Durchbruch gebracht, aber das nicht nach 11 Tagen sondern nach Wochen/Monaten, bin jetzt sogut wie Symptomfrei, keine Angstzustände, PA´s oder Depressionen mehr...einfach nur das Leben leben und genießen.
Vorher Monatelang SSRI Medikamente wie citalopram, Paroxetin und Sertralin alleine eingenommen, ohne Wirkung.
Das Seroquel müde macht ist durchaus gewollt damit man schlafen kann und zur Ruhe kommt, die Müdigkeit wird aber weniger mit der Zeit.
Ich nehme es jetzt ca 9 Monate und ca 2-3 Stunden nach der Einnahme ist Schicht im Schacht, für mich ist es gut steuerbar.

Habe auch Jahrelang Therapie gemacht und es hat mir einen schei** gebracht und nur alles schlimmer gemacht, da für den Therapeuten Medikamente das schlimmste überhaupt sind/waren und meine Krankheit dadurch erst richtig schlimm geworden ist
Bei manchen Menschen hilft eine Therapie und bei anderen hilft sie nicht da die Hirnchemie irgendwie gestört ist, was die Medikamente wieder gerade rücken.

Jeder Angst/Depri-Kranke muss für sich sein/seine Medikamte finden, falls er diesen Weg wählt.
Bei dem einen wirkt Citalopram, bei dem anderen Cipralex, Paroxetin oder Sertralin, alles SSRI´s aber trotzdem wirken sie bei jedem anders, bei manchen Menschen helfen die Antidepressiva alleine, bei manchen nur in Kombination mit einem Neuroleptikum wie Seroquel oder Zyprexa, wieso das so ist man weiss es nicht.

Antidepressiva sind nicht nur Medikamente gegen Depressionen was viele denken, sondern auch gegen Angst und Zwangsstörungen
genauso verhält es sich bei Neuroleptika, sie sind nicht nur gegen Psychosen und Schizophrenie was viele denken, sondern sie helfen auch bei Biploaren Störungen, Angststörungen, Zwangsstörunen und Depressionen

alles gute

20.08.2013 11:59 • #9




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Dr. med. Andreas Schöpf