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Hallo ihr Lieben....

Über die Suche bin ich leider nicht fündig geworden.

Ich hatte ja versucht mein Cipralex auszuschleichen. Bis 4 mg bin ich gekommen und dann kam der Rückfall.

Panikattacken waren zurück, das grübeln extrem und viele körperliche Symptome die lange weg waren. Vor allem morgens geht es mir wieder schlecht.

Nun sind seit der Erhöhung 16 Tage vergangen. Ein klitzekleines bisschen merke ich Verbesserung. Aber lange nicht das was ich mal als Wirkung hatte.

Dauert es beim wieder hoch dosieren auch wieder, wie letztes Jahr beim ersten Mal einschleichen? Oder muss ich jetzt Angst haben das es nicht mehr wirkt?

Ich habe beim erhöhen der Dosis wieder das volle Programm Nebenwirkungen mitgenommen wie im letzten Jahr, die jetzt ganz ganz langsam nachlassen.

Ich bin wirklich niedergeschlagen dass es so derbe zurück ging. Alles fällt mir wieder so schwer

Ich hoffe jemand hat einen guten Rat für mich...

LG murmelinchen

21.06.2018 09:23 • 09.09.2020 #1


16 Antworten ↓


Pipifax Forte
Jeder Körper reagiert anders. Ich würde weitere 2 Wochen abwarten, ob eine ausreichende Wirkung von Cipralex einsetzt. Tut sie dies nicht, so kannst du in Absprache mit deinem Psychiater auf SNRI wie z.B. Trevilor wechseln.

21.06.2018 11:19 • x 1 #2



Wann wirkt Cipralex beim wieder hoch dosieren?

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Warum um Gottes Willen setzt du es ab? Wer hat denn das verordnet?

Nun, ich habe Cipralex 50 ca. 8 Jahre genommen. Es gingmir sehr gut damit. Dann wollte ich es absetzen und bämm....alles wieder da. habe also wieder angefangen es hoch zu dosieren, ganz langsam. Wieder NW aber nicht so schlimm. Nach 10 tagenwar es vorbei.

Ich möchte und darf keine ärztlichen Ratschläge geben, daher meine Erfahrung als Betroffene. es dauert nicht so lange es geht viel schneller vorbe imit den NW, da du noch im Prozess drin bist. Dein Körper kennt den Wirrkstoff noch. Dosier eganz langsam hoch alle 5-7Tage etwas höher. Geht das bei dir? Bei welcher Stärke bist du jetzt und wie weit möchtest du hochdosieren?

21.06.2018 11:20 • x 1 #3


Hallo ihr beiden, danke für eure Antworten. Bin froh das ich mich mit jemandem austauschen kann....

@pipifax : ich habe schon mit soviel Angst letztes Jahr mit cipralex angefangen. Vor einem Wechsel fürchte ich mich fast noch mehr.... Hoffentlich tut sich noch was....

@ladybug : tja.... Warum.... Weil ich dachte ich wäre soweit.... Falsch gedacht.... Das absetzen ist zusammen mit dem Psychiater passiert.

Letztes Jahr wurde ich erst auf 15 mg eingestellt, das hat mich aber dermaßen müde gemacht dass ich auf 10 mg gegangen bin und mich damit aus meiner Komfortzone Stück für Stück raus gekämpft, wieder Spaß gehabt am Leben....

Eigentlich wollte ich wieder nur auf 10 mg... Ich hatte einfach gehofft dass die Wirkung schneller wieder kommt weil ich ja nicht komplett abgesetzt habe... Aber morgens quält mich noch immer diese diffuse Angst und Unruhe. Ich grübel und weine dann irgendwann über meinen Zustand. Weil es doch schon so schön war.... Am schlimmsten ist es wenn ich zuhause bin. Obwohl mich das auf dem Auto fahren und alles andere da draußen auch Überwindung kostet, grübel ich dann nicht so viel.

Habe jetzt fast mein ganzes Haus geputzt und nebenbei immer wieder geweint.


Parallel dazu bin ich mit meinem l thyroxin in eine überdosierung gerutscht. Das macht es natürlich auch alles nicht besser.

21.06.2018 11:52 • #4


also das ist ja mein eGeschichte von vor 10 Jahren....wie sich das doch ähnelt...

Murmelinchen, lass dir sagen. 10mg ist die EINSTEIGERDOSIS. Damit gewinnt man keinen Blumenpott, wie man hier in hammurch sagt:-)

Du solltest nicht drauf schauen, wie hoch dein eDosis ist sondern wie du dich wohl fühlst.Gerade Cipralex ist ein so wunderbares medi, es hilft soooo gut. Wenn du 40mg nimmst dann ist es auch normal. es gibt Leute die nehmen noch mehr. Bis man sich damit wohl fühlt. Mit 10mg würde ich auch nicht klar kommen. Versuch doch einfach weiter zu steigern aber ganz langsam. Du kannst die ja durchbrechen. Dann nimmst du noch ne halbe mehr. Müdigkeit geht weg, lass dir ein bischen Zeit.

Du musst verstehen, daß jede noch so klein eErhöhung direkt aufs Gehirn wirkt, das ist ja das Ziel des Ganzen,das der Spalt zw. Nervenzelle und Nervenbahn wieder geschlossen wird. Jede Dosierungserhöhung bringt erstmal einen kleinen "Schock" fürs Gehirn und es reagiert sensibel mit NW. Halte durch und mach weiter. Immer schön langsam. Nicht hin- und her hopsen, bleib dabei gehe mal bis auf 20mg hoch und gucke wie es damit geht. wenndu jetzt 10mg hast dann steiger mal in den nächsten 4 tagen auf 15 und nochmal 4 tage auf 20mg. Frage gern deinen Doc ob das langsam hochdosieren gut ist. Er wird dir dasselbe sagen. Oder ähnliches. Mein Doc hat es mir genauso erklärt und genauso habe ich es gemacht und er hatte recht.es ging mir von heute auf morgen viel besser. Er sagt, ich kann gern ein wenig experimentieren, das ginge mit dem Medi gut, es ist noicht so heftig, daß man gleich Kapriolen macht.
Mein hirn hat den Kampf aufgegeben und sich gewöhnt.

21.06.2018 12:01 • x 1 #5


Bei Cipralex ist 20 mg laut meinem Wissen und dem meiner Ärzte das e Höchstdosis. Bei citalopram kann man bis 40 mg. Hast du evtl das genommen?

21.06.2018 12:12 • #6


Ja das stimmt. Das war es. Cipralex wird ja gar nicht mehr aufgeschrieben.

21.06.2018 12:13 • #7


la2la2
Zitat von Murmelinchen:
Parallel dazu bin ich mit meinem l thyroxin in eine überdosierung gerutscht. Das macht es natürlich auch alles nicht besser.

Der entscheidende Hinweis ist (wie des öfteren) ganz am Ende als kleine Anmerkung versteckt......
Angst- und Depressionssymptome sind in Kombination mit (bewiesenen) Schilddrüsenproblemen fast NIE Zufall.
Wie steht es denn um die Schilddrüse?
- Wurke abgeklärt, ob es Hashimoto, "nur" eine Fehlfunktion ist oder was anderes?
- Wann wurde das letzte mal ein Ultraschall gemacht, sowie FT3 und FT4 bestimmt (TSH reicht nicht)?

Zitat von Murmelinchen:
Letztes Jahr wurde ich erst auf 15 mg eingestellt, das hat mich aber dermaßen müde gemacht dass ich auf 10 mg gegangen bin und mich damit aus meiner Komfortzone Stück für Stück raus gekämpft, wieder Spaß gehabt am Leben....

Dann macht es Sinn erstmal wieder auf 10mg gehen (ruhig langsam in 2-4 Wochen erhöhen) und dann vorerst bei 10mg zu bleiben. Anschließend/parallel alles daran setzen, dass das Schilddrüsenproblem wieder zu 100% unter Kontrolle ist. Erst wenn das keine nennenswerte Besserung bringt, kann man überlegen, ob eine höhere Dosis Cipralex Sinn macht......

21.06.2018 12:36 • x 2 #8


@ladybug : ich bekomme das cipralex ohne Probleme von meinem Psych doc....

@lala, bei mir ist es tatsächlich Hashimoto, ich war jahrelang gut eingestellt und habe nach der letzten Geburt dolle Probleme gehabt. Es ist mir erst ein Jahr später gelungen eine vernünftige Dosis zu finden mit der meine Werte stabil blieben. Bis Montag nahm ich 150 lt. Meine Werte im Mai waren :

Ft4 15.6 (12.2-20.1)
Ft3 4.45 (3.8-6.7)
Tsh 1.55

Darauf war die Überlegung zu steigern, um eine kleines bisschen. Da aber mein ferritin bei 15 lag wollte ich erst die Eiseninfusion abwarten.

Am Montag habe ich nochmal neue Werte gemacht diese waren

Ft4 19.8 (12.2 - 20.1)
Ft3 4.91 (3.8-6.7)
Tsh 0.7

Ich war sehr erstaunt und dachte, daß könnte evtl meine schlimme Unruhe, Angst und Hitze erklären... Habe Dienstag einen Auslasstag gemacht gestern eine halbe 150 und heute 125 lt genommen.... Tatsächlich war es gestern und vorgestern viel besser, die Unruhe und die Angst waren nicht so doll....

Habe mich nicht getraut noch einen Tag auszusetzen. Würde aber schon denken das 150 lt momentan zu viel sind, da die Blutwerte ohne Tablette abgenommen wurden...

Ultraschall habe ich Anfang nächsten Monats. Antikörper sind immer bis zu 1000.... Waren in spitzen Zeiten bei 5600.....

Man fühlt sich so machtlos....

21.06.2018 13:06 • #9


la2la2
Volltreffer.... also keine "Angsterkrankung" und "Depressionen" im eigentlichen Sinne, sondern "Depressionssymptome" und "Angstsymptome" verursacht durch Schilddrüsenprobleme.......

Zitat von Murmelinchen:
Darauf war die Überlegung zu steigern, um eine kleines bisschen. Da aber mein ferritin bei 15 lag wollte ich erst die Eiseninfusion abwarten.

Dann hast du auf jeden Fall einen guten Arzt, wenn der sowohl Ferritin testet als auch Eiseninfusionen gibt.
Hast du denn schon eine bekommen und falls ja, hat die zu einer nennenswerten Verbesserung geführt?
Es kann nicht schaden langfristig Eisentabletten zu nehmen (bei chronischem Eisenmangel) - wird zwar bei Hashimoto nicht ganz so gut aufgenommen, aber alles ist besser als kein Eisen.....


TSH Zielwert von 1,0-1,5 ist immer gut bei Hashimoto und das Thyroxin entsprechend dosiert.....

Zitat von Murmelinchen:
Ultraschall habe ich Anfang nächsten Monats. Antikörper sind immer bis zu 1000.... Waren in spitzen Zeiten bei 5600.....

Dann ist die spannende Frage, ob es "Knoten" gibt und wie sehr die Schilddrüse schon geschrumpft ist durch Hashimoto.....
Verzichtest du komplett auf Jod (also jodfreies Speisesalz, etc.)?
Hast du die Antikörper von 5600 auf 1000 erfolgreich durch die Einnahme von Selen gesenkt oder ist das eher Zufall?

21.06.2018 13:16 • #10


Ja, ich habe endlich einen guten Arzt gefunden. Die Eiseninfusion habe ich bekommen, und mein ekelhaftes Luftproblem hat sich deutlich verbessert, bzw ist fast weg.

Ich habe mich gefragt ob die Eiseninfusion so einen Einfluss auf die sd Werte hatte. Weißt du da etwas? Weil. Die Werte sind ja doch ziemlich in die Höhe geschossen.

Meinst du ich habe richtig gehandelt mit dem runter dosieren? Hatte noch keine Zeit mit den Werten zum Arzt zu gehen.... Musste aber irgendwas tun weil der Zustand so unerträglich war....

Habe kein Selen genommen, mein Arzt meinte ganz zu Anfang, die sd wäre schon dermaßen zerstört dass es nichts mehr bringen würde. Habe insgesamt noch ein ein Volumen von 5 ml....

Das hatte die Messung im letzten Jahr ergeben.

Ich versuche auf Jod zu verzichten, ist natürlich in unserem Land manchmal schwer....

21.06.2018 13:32 • #11


ALso wenn die Eisen werte nicht stimmen kann das wohl schon auf die SD drücken. Da du ja Hashimoto hast, ist der ganze Stoffwechsel mit betroffen. Selen dauert ewig lange bis da was passiert, was man auch spüren kann. Habe es auch mal probiert, leider ohne Besserung.

21.06.2018 13:43 • x 1 #12


la2la2
Zitat von Murmelinchen:
Ich habe mich gefragt ob die Eiseninfusion so einen Einfluss auf die sd Werte hatte. Weißt du da etwas? Weil. Die Werte sind ja doch ziemlich in die Höhe geschossen.

Ja, Eisen hat einen Einfluss auf alle Zellen im Körper - sowohl direkt als auch indirekt, da durch eine optimale Eisenversorgung das Herz-Kreislauf-System viel besser funktioniert und damit die Versorgung des gesamten Körpers mit Sauerstoff etc. Auch die Schilddrüse wird durch einen Eisenmangel beeinträchtigt....
Kannst mal spaßeshalber die Liste möglicher Symptome bei Eisenmangel googlen - die ist extrem lang.....

Zitat von Murmelinchen:
Meinst du ich habe richtig gehandelt mit dem runter dosieren? Hatte noch keine Zeit mit den Werten zum Arzt zu gehen.... Musste aber irgendwas tun weil der Zustand so unerträglich war....

Wenn ich das richtig verstanden habe, dass du das Thyroxin von tägl. 150 auf tägl. 125 reduziert hast, dann spricht nichts dagegen bei nem TSH von 0,7. Jetzt kann es einige Wochen dauern, bis sich das eingependelt hat mit dem Thyroxin. Dann nochmal Werte bestimmen lassen und schauen ob 125 ok sind.
Zitat von Murmelinchen:
Habe kein Selen genommen, mein Arzt meinte ganz zu Anfang, die sd wäre schon dermaßen zerstört dass es nichts mehr bringen würde. Habe insgesamt noch ein ein Volumen von 5 ml....

Selen kann (mit etwas Glück) bei langfristiger Einnahme den Antikörperwert absenken und den Entzündungsprozess und damit die Schrumpfung deutlich verlangsamen. Dafür sind dann aber 300mcg Selen jeden 2. Tag erforderlich für mind. 1 Jahr um einen Effekt zu merken. Wenn es wirkt dann lebenslang nehmen.
5ml ist wirklich klein. Möglicherweise muss man zusätzlich zum Thyroxin noch etwas nachhelfen - gibt auch ein FT3/FT4 Hormon in Tablettenform (weiß leider grad nicht welches von beiden es ist), das man nehmen kann wenn Thyroxin alleine nicht reicht....


Ist denn dein Psychiater genauso gut wie dein "Schilddrüsenarzt" oder ist das einer der Sorte "dann haben sie halt Schilddrüsenprobleme, aber das spielt bei ihren Angst- und Depressionsproblemen eigentlich keine Rolle"? Solche Ärzte gibts leider immer noch.......

21.06.2018 14:15 • #13


Ja, habe runter dosiert, da der ft4 so hoch ist. Wenn da noch die Tablette rauf kommt bin aber immer so unsicher was ich tun soll....


Zitat von la2la2:
Möglicherweise muss man zusätzlich zum Thyroxin noch etwas nachhelfen - gibt auch ein FT3/FT4 Hormon in Tablettenform (weiß leider grad nicht welches von beiden es ist), das man nehmen kann wenn Thyroxin alleine nicht reicht....


Du meinst thybon, dieses ist "t3", thyroxin ist ja das "T4"

Zitat von la2la2:
Ist denn dein Psychiater genauso gut wie dein "Schilddrüsenarzt" oder ist das einer der Sorte "dann haben sie halt Schilddrüsenprobleme, aber das spielt bei ihren Angst- und Depressionsproblemen eigentlich keine Rolle"? Solche Ärzte gibts leider immer noch......


Nein, da sieht mein Psychiater leider keine Zusammenhänge.

Wenn es diese Zusammenhänge wirklich gibt, würde das ja am Ende heißen das man seine eigene Einstellung ändern müsste. Indem man über die Ursache des Zustandes erkennt, dass einem nichts passieren kann.

21.06.2018 14:47 • #14


la2la2
Zitat von Murmelinchen:
Ja, habe runter dosiert, da der ft4 so hoch ist. Wenn da noch die Tablette rauf kommt bin aber immer so unsicher was ich tun soll....

Bei der Einstellung ist der TSH Wert nicht ganz unwichtig - und der ist mit 0,7 etwas zu niedrig.....

Zitat von Murmelinchen:
Nein, da sieht mein Psychiater leider keine Zusammenhänge.

da fehlen einem die Worte...

Zitat von Murmelinchen:
Wenn es diese Zusammenhänge wirklich gibt, würde das ja am Ende heißen das man seine eigene Einstellung ändern müsste. Indem man über die Ursache des Zustandes erkennt, dass einem nichts passieren kann.

Verstehe ich nicht ganz, wie du das meinst.
Die Schlussfolgerung daraus wäre doch eher, dass ALLES getan werden muss (was nach heutigem Stand der Medizin möglich ist) um das Schilddrüsenproblem unter Kontrolle zu bringen und damit die psychischen Symptome (mit etwas Glück) komplett verschwinden zu lassen. Wäre sicher die bessere Lösung als es zu akzeptieren und damit alt zu werden.

21.06.2018 15:32 • x 1 #15


Pipifax Forte
Also zwischen der Schilddrüse und innerer Unruhe, Depression und Angst könnte es auf jeden Fall einen Zusammenhang geben. Meine Mutter z.B. hat ne Unterfunktion. Wenn die ihre Euthyrox-Tabletten über längere Zeit weglässt, bekommt sie total überzogene Ängste vor Vergewaltigern und Einbrechern und verbarrikadiert ihre ganze Wohnung. Auch Depressionen sind schon vorgekommen. Nimmt sie hingegen eine zu hohe Dosis, sind die Ängste und Depressionen zwar weg, aber sie wird kurzatmig und tobt durch ihre Bude wie ein angestochenes Schwein, weil sie eine enorme innere Unrast hat. Nimmt sie die Dosis, die sie benötigt (im Moment ist das eine dreiviertel Tablette am Tag), kann sie ihre vorhergehenden Ängste kaum noch nachvollziehen bzw. ist die Unruhe weg. Der Punkt ist aber, dass Ärzte normalerweise zunächst die Schilddrüse checken und erst Psychopharmaka geben, wenn der Hormonhaushalt in Ordnung ist. Allerdings kann ein Arzt nicht genau wissen, was bei einer Störung der Schilddrüse die richtige kompensatorische Dosis ist. So rät die Ärztin meiner Mutter, sie solle eine Tablette am Tag nehmen. Das ist aber zu viel für sie. Also demgemäß muss man selbst ein wenig mit der Dosis experimentieren, bis man sich optimal fühlt. Sollte man die optimale Dosis nicht für sich finden können, dann und nur dann sollte man der Nutzung von Psychopharmaka ins Auge fassen.

21.06.2018 15:40 • x 1 #16


Hallo ihr lieben,
ich bin neu hier im Forum und hoffe meine Frage ist hier einigermaßen richtig.
Das Thema passt eigentlich ganz gut . Ich leide schon längere Zeit unter Angstzuständen und Panikattacken, weshalb ich auch schon einige Jahre Cipralex und Trittico eingenommen habe welche ich aber letztes Jahr langsam ausgeschlichen habe, seit Dezember bin ich dann ohne Medikamente sehr gut klar gekommen und es ging mir gut. Dann kam eine schwierige Zeit in der Arbeit und Corona . War wohl alles zuviel und es ging mitte Mai leider wieder los mit Angstzuständen und Panikattacken. Mein Arzt hat dann gemeint, ich solle wieder mit den Medis beginnen, was ich auch tat und es wurde auch langsam besser. Dann nach ca. 4 Wochen Einnahme von Cipralex haben sich Zwangsgedanken in meinem Kopf eingeschlichen die ich nicht mehr los kriege . Nun wurde Cipralex nach einem Termin bei meiner Fachärztin auf 15 mg erhöht, diese Dosis nehme ich nun seit 6 Tagen und seit gestern Abend geht es mir garnicht gut, Angstzustände, Übelkeit und ich konnte nicht schlafen trotz 50 mg Trittico was mir eigentlich gut hilft. Kann es sein, dass Nebenwirkungen beim Dosiserhöhen erst nach einigen Tagen auftreten? Die ersten Tage war ich nur etwas aufgekratzt und hatte Kopfschmerzen.
Sorry für meinen langen Text, ich hoffe, ich finde hier Antworten und Erfahrungen unter Gleichgesinnten:)
Freue mich auf euch und wünsche allen einen schönen Tag, LG

09.09.2020 11:20 • #17



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Dr. med. Andreas Schöpf