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AndromedaGalaxy
Hallo

da ich schon länger jetzt viel Stress habe, bin ich deshalb, laut Psychiater, nur noch am Schlafen und sehr erschöpft. Da mein Doc auch etwas ratlos war, hat er vorgeschlagen mein Venlafaxin von 75 mg auf 112.5 mg aufzudosieren. Das ging nur beim letzten mal hart nach hinten los und ich war davon auch sehr müde. Kann das beim zweiten mal besser werden? Und wie schnell darf ich mit einer Verbesserung der Symptome rechnen? Zudem soll ich jetzt Kaffee trinken und darf mittags nicht mehr schlafen. Er scheint echt auch nichts besseres zu wissen. Ich habe nur langsam echt Probleme, weil das seit April so anhält und ich in 4 Wochen Prüfungsphase habe mit dem Stoff sehr arg hinterherhänge und 5 Prüfungen schreiben muss. Deshalb wäre es zumindest hilfreich zu wissen, ob man beim zweiten Mal vielleicht anders reagieren kann. Vielleicht hat hier ja jemand Erfahrungen damit.

LG Andro

25.06.2021 22:54 • 19.07.2021 #1


6 Antworten ↓


Eine Symptomverbesserung kann man nach 2 bis 3 Wochen nach Dosissteigerung erwarten. Volle Entfaltung nach 4 bis 8 Wochen.

Mein AD (Citalopram) hat mich auch etwas müde gemacht. Je höher die Dosis, desto mehr.
Es kann also gut sein, dass es dich auch nochmal müder macht.

Was ist denn, wenn du dich den Tag über zu mehr körperlicher Aktivität zwingst? Fühlst du dich dann weniger müde? Wenn man sich nur schont und erlaubt, lange im Bett zu liegen, wird man immer müder. Also raus aus dem Bett, sich und den Haushalt auf Vordermann bringen, morgens und abends spazieren gehen.

Und viel Wasser trinken. Das macht auch wacher!

26.06.2021 06:06 • x 1 #2



Venlafaxin Dosiserhöhung, wann tritt Besserung ein?

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AndromedaGalaxy
Zitat von Pauline333:
Was ist denn, wenn du dich den Tag über zu mehr körperlicher Aktivität zwingst?


Das mit dem zwingen ging nicht. Ich bin quasi auf der Stelle dann eingeschlafen. Sobald ich saß oder irgendwann fast im Stehen.

Ist bei dir dann Citalopram überhaupt das Richtige? Das soll doch den Antrieb steigern und uns nicht müde machen? Dann wäre es doch eher das falsche Medikament....

26.06.2021 12:40 • #3


Ja, das ist das Richtige ich nehme es ja gegen Ängste und nicht gegen Depression. Mein Antrieb muss nicht gesteigert werden. Dies hat zu Anfang zu großer Unruhe und Panikattacken geführt. Später dann halt zu leichter, aber permanenter Müdigkeit geführt.

Das, was du beschreibst, klingt echt heftig. Auf der Stelle oder fast im Stehen einzuschlafen - quasi ohne Chance dagegen zu halten - klingt ja fast nach Narkolepsie oder chronischem Erschöpfungssyndrom.

26.06.2021 13:59 • #4


Warthunder
Hey @AndromedaGalaxy ich bin gerade in einer stressigen Prüfunfsphase und dosiere parallel venlafaxin von 75 auf 150mg auf. Heute ist es der 19. Tag. Diese Woche muss ich noch zwei Prüfungen schreiben. Es ist aber echt grade mega schlimm mit Angstzuständen . Wie war das bei dir bzw. Wie geht es dir momentan?

13.07.2021 06:48 • x 1 #5


AndromedaGalaxy
Hi @Warthunder du müsstest dann deine Prüfungen jetzt hinter dir haben? Wie lief es? Ich habe mich nicht getraut es aufzudosieren, weil ich angst hatte noch müder davon zu werden. Aber mir geht es sehr schlecht, weil ich super viel stress habe mit dem Lernen und ich noch alle Prüfungen vor mir habe ....

LG

19.07.2021 00:09 • #6


Warthunder
@AndromedaGalaxy nach den Prüfungen ging es mir deutlich besser! Halte durch! Es ist jetzt eine doppelte Belastung, die du aushalten musst, aber nach den Prüfungen wird es besser

19.07.2021 05:43 • x 1 #7




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