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Ich leide seit ca. 3 Jahren an einer Angststörung (Vor allem Angst vor Krankheiten). Los ging es mit Schwindel, dann Herzklopfen, Schlafstörungen, Engegefühl in der Brust, Verdauungsbeschwerden....

Mal mehr, mal weniger, mal nur eins der Symptome.... So hatte ich z.B. seit Januar eigentlich nur noch Verdauungsbeschwerden, und als ich dann zu einer Magen-Darmspiegelung war und zum Glück kein Krebs festgestellt wurde, war ich sogar 4 Wochen beschwerdefrei - bis dann ein Chorauftritt kam, bei dem ich in Panik geriet - mir war schwindelig, Herzklopfen und ich habe am ganzen Körper gezittert. Zum Glück haben wir nur ein Lied gesungen und ich konnte danach abhauen. Habe mich aber gefühlt wie ein Versager, weil es sicher alle im Publikum gemerkt haben. Dabei habe ich trotzdem weiter gesungen. Egal. Was bleibt ist die Angst vor dem nächsten Auftritt und ich bekam wieder das Gefühl der Brustenge (Herzinfarkt)und Kälteschauer, sobald ich nur daran denke. War daraufhin bei einer Ärztin, die mir Venlafaxin verschrieben hat (Nehme ich jetzt seit 11 Tagen, 75g)Und seit dem ist es Horror: Alles oben erwähnte tritt wieder auf, aber 5x so schlimm, wie ich es jemals hatte, ich habe sogar nach der dritten schlaflosen Nacht früh unter der Dusche gezittert bzw. wenn ich irgendwo frei stehe, fange ich an unruhig zu werden und glaube, meine Knie können mich nicht mehr halten. Ca. 6-8 Stunde nach der Einnahme geht es mir aber besser (bin nur etwas erschöpft) Ich will aber unbedingt 2-3 Wochen durchhalten und habe das Gefühl, das die Nebenwirkungen schon etwas nachlassen, aber ich weiß nie, welche als nächste die Oberhand gewinnt. Es darf ja auf Arbeit auch keiner mitkriegen.

Kann es sein, dass ich das AD eigentlich gar nicht brauche und deswegen die Nebenwirkungen so schlimm sind, weil eine Überdosierung erfolgt? Wie kann man überhaupt messen, ob eine Stoffwechselstörung im Gehirn vorliegt? Wie gesagt, mir ging es im Vergleich zu den letzten beiden Jahren ja auch schon viel besser und da habe ich keine AD genommen, brauche ich die wirklich?

06.11.2011 22:02 • 14.01.2019 #1


24 Antworten ↓


Venlafaxin kann erstmal alles enorm verschlimmern. Muss nicht, kann aber und oft ist es so. Das Absetzen später ist auch oft Horror. Wenn es Dir zu schlecht geht, dann nimm sie nicht. So einfach...

Eine Ex Bekannte von mir litt schon Jahre an manischer Depression, nahm auch ein Medikament in geringer Dosis. Von einem anderen Arzt bekam sie dann auch Venalfaxin und es war eine Katastrophe. Sie bekam Panikattacken, auch beim Autofahren und verursachte fast noch Unfälle. Vorher hatte sie nie Panik. Ihr Zustand wurde so schlimm, sie musste in die Klinik und da hat man ihr erstmal das Venlafaxin weggenommen und was anderes gegeben.

Anfängliche Symptomverschlimmerung gut und schön, ich würde mir das nicht reinziehen.

06.11.2011 22:14 • #2



Venlafaxin Dosierung - wie richtig einnehmen?

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Hey Crazy

Sorry . Will nich stören. Wollte nur mal nachfragen was das Propanilol Dir denn bis jetzt gebracht hat ?

GLG

06.11.2011 23:28 • #3


Achso... Hab das Propanolol noch nicht genommen. Ich denke halt, ich vertrage es nicht. Aber morgen will ich mal probieren. Weil wenn was ist, dann hat ein Doc offen. Ich hab ja damals schon mal mit Betablockern zu tun gehabt und da hab ich keinen vertragen, fühlte mich dann total depressiv. Der Doc meinte aber letzte Woche die Propanolol sind anders, nicht so stark wie Metoprolol oder Beloc Zoc. Kan ich kaum glauben...

10 mg nehme ich morgen mal. Die haben ja auch nur ne Halbwertzeit von 4-6 Stunden, also wenn es nichts ist, dann ist der Zauber auch schnell vorbei.

So, nun weiter mit Venlafaxin...

07.11.2011 00:21 • #4




Ja mach das . Es stimmt aber was der Doc sagt ich hatte auch schon andere gegen die Bisolich die ich jetzt habe ist das Propanolol ein Witz. da gibts schon riesen Unterschiede

Da passiert nix . Keine Angst Is die Minnidosierung . Kleiner geht nicht.

07.11.2011 00:29 • #5


Ja, die Apothekerin wunderte sich auch über 2 x 10 mg /Tag. Einstieg ist wohl Minimum bei 3 x 20 mg. Aber mein Blutdruck war ja auch eher völlig i.O. mit irgendwie 125/92. Dem Doc ging es eher um Propanolol wegen Kopfschmerzen und einen Tick den 2. Wert beim Blutdruck.

Also morgen (oder besser, heute)...

07.11.2011 00:32 • #6


Ja der Blutdruck mit 92 und beim Arzt na ja .Denke eher an die Aufregung. Doch es ist schon gut wenn er auf 80 runtergedrückt wird und da wird eine 10ner gerade reichen. Ebenso mal gerade .hihi

Außerdem bremst er das Herzrasen. Das habe ich als richtig erholsam empfunden damals. Da hieß es noch Dociton 10 ,20, 40,80 je nach mg

Wenn die Pumpe langsamer wird haste wahrscheinlich auch weniger Kopfschmerzen weil erstens macht sich ja der dauer erhöhte RR auch im Hirn bemerkbar und 2tens beruhigt das Zeug ja auch etwas.

Auf alle Fälle drück ich Dir die daumen wegen den Kopfschmerzen Rauchst Du immer noch nicht ? Oder biste schon wieder schwach geworden ?

07.11.2011 00:38 • #7


Neee, ich rauche nicht mehr, werden jetzt 8 Wochen.

07.11.2011 00:44 • #8




Ist das nicht gut ?? Und das viele geld was Du schon gespart hast ? rechne mal uas wieveile Packungen das schon wären .

Wenn ich so rechne pro Schachtel mal 5 Euro .2Schachteln am Tag das sind 60 Schachteln im Monat mal 5 Euro =300 Euro im Monat ?? Wahnsinn. Oder ?

Da bekommste ja schon nen Desktop Pc der Unterklasse aber neu immerhin von VCM .hihi

Das Du es geschafft hast finde ich ja Spitzenmäßig. Bei all dem Wehklagen und jammern hätte ich das gar nicht erwartet. Und nu ? der unangefochtene Spitzenreiter.




Jetzt hastes hinter Dir und wie schnell gingen die Wochen vorüber und Du lebst gesünder

SUUUUUUUPER !! Respekt. Doch ein Kämpfer Noch dazu mit deinem Handycup !

07.11.2011 00:50 • #9




Dafür gibts auch ne kleine Hymne von Enia



Herzlichen Glückwunsch zum Nichtraucherdasein

07.11.2011 00:55 • #10


Bemerkenswert ist nur, ich gehöre zu den Menschen, die immer noch mehr geraucht haben, wenn es ihnen schlecht geht, auch gesundheitlich. Das es dann jetzt doch ohne Kippen geht, ist für mich fast wie ein Wunder. Aber es geht...

07.11.2011 00:58 • #11


Umso schwerer war es ja eben nicht rückfällig zu werden, da es Dir ja nach dem Aufhören gar nicht so gut ging

Ganz schön herb oder ?

Und Du hast es ohne gepackt

07.11.2011 16:59 • #12


Hallo.
Ich bin neu. Ich nehme seit 1,5 Jahren Venlafaxin 225 mg und Seroquel Prolond 200 mg.
Angeblich wegen Depris usw. Doch bis heute tut sich nix.Ich bin nur am Zittern, habe Hitzewallungen, keinen Hunger, Unruhe,inneren Druck im Körper so als könnte ich gegen die Wand hauen, Durchfall, negative Gedanken, Übelkeit, Erbrechen....

Das kann doch irgendwie nicht sein. Deshalb wollte ich mal nachhören, ob jemand von euch das auch so kennt.

Vielen Dank für Eure Antworten !!

01.12.2011 09:33 • #13


Tja, wie gesagt, mir ging es vor der Venlafaxin Einnahme besser, die 14 Tage mit waren der blanke Horror und jetzt sind schon wieder fast 4 Wochen ohne dieses Medikament um und ich habe immer noch leichte Kopfschmerzen und so ein nervös-mulmiges Gefühle eines Dauerlampenfieberzustandes - ich will es nicht auf das Medikament schieben, aber bei mir ist seit der Einnahme die Angst nur noch größer geworden...Das einzige, was mir gut tut sind Entspannungsübungen, die ich versuche mindestens 2x am Tag zu machen.

01.12.2011 17:32 • #14


@ disaster

Rauchst Du?

Die Sachen die Du beschreibst kenne ich, aber die sind bei mir quasi weg, seit ich nicht mehr rauche. Fiel mir erst nicht auf, aber dann nach paar Wochen doch.

01.12.2011 17:48 • #15


Habe vor 13 Jahre aufgehört... und Alk. trinke ich nur noch am Wochenende wenn eine Party anliegt oder ein B. oder 2 Glas Rotwein beim Fernsehen (am Fr oder Sa)

01.12.2011 18:33 • #16


Hm..., na dann kann es ja daran nicht liegen.

01.12.2011 18:45 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Gibt es hier jemanden, der Venlafaxin nimmt, und seit längerem eine gleichbleibende Dosis davon ?
Ich verzweifle noch daran, ich dosiere mit 37,5 mg Kapseln (retard) herum und finde einfach nicht die für mich optimale Dosis.
Mein Arzt besteht darauf, dass es unter 150 mg nicht wirken kann (gegen Panik und Depression). Ich hatte mit 112,5 mg eine kurzfristig gute Wirkung, die aber nicht lange angehalten hat. Mit 150 mg fühl ich mich wie Watte im Kopf, weit weg, und hab verstärkt Ängste. Der Antrieb dagegen ist recht stark, passt aber so gar nicht zu dem Unwirklichkeitsgefühl.
Rat meines Arztes, auf 225 mg erhöhen, halte ich für nicht angemessen.
Nimmt jemand mehr als 150 mg und hat weniger NW als mit einer niedrigeren Dosis ?
Oder auch so gefragt: Nimmt jemand weniger als 150 mg und hat dennoch mit der Zeit eine gute Wirkung erzielt ?

29.03.2018 15:49 • #18


Psychic-Team

Ich nehme seit ca. 1 Jahr 150 mg venlafaxin und meine Ängste waren komplett weg. Seit 5 Tagen habe ich die Dosis auf 75mg verringert. Ich fühlte mich deutlich fitter und klarer im Kopf. Allerdings waren heute für paar Sekunden wieder paar Ängste da. Sind das typische Symptome beim verringern? Und wann legt es es sich wieder?

14.01.2019 16:58 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf