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Winnie22
Hallo Zusammen, ich habe jahrelang venlafaxin 75 genommen, die letzten 2 Wochen bin ich auf 150 hochgegangen, da mir aufgrund der letzten Monate (corona, fehlende Kinderbetreung, Stress bei der Arbeit) die Psyche wieder komplett weg geklappt ist. Ich war früher schonmal bei 150, kann mich aber nicht mehr erinnern, wie das mit dem aufdosieren war. Habe gerade das Gefühl, dass es mir eher schlechter geht. Ist das normal am Anfang? Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Ich hoffe, dass es in ein paar Tagen wirklich besser wird.

01.11.2020 08:25 • 05.01.2021 #1


59 Antworten ↓


Ja, das ist völlig normal. Bei jedem Aufdosieren muss man wieder mit Einschleichsymptomen rechnen für 2 bis 3 Wochen. Abmildern kann man das eventuell durch ein sanfteres Steigern der Dosis, du hast ja direkt verdoppelt.

Auf der anderen Seite verlängert man damit u.U. seine Leidenszeit bei nur etwas schwächeren Symptomen...

Halte durch

01.11.2020 08:57 • x 1 #2



Venlafaxin aufdosieren von 75 auf 150

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Winnie22
Danke dir, das beruhigt mich, auch wenn es nicht so doll ist. Nein, ich habe nicjt direkt verdoppelt, sondern erst eine Woche +37,5 und dann seit Donnerstag 150. Also in 7 Tagen schritten.
Ich habe zum Glück, wenn es gar nicht geht Tavor.

01.11.2020 09:38 • #3


Ok, dann bist du also ca 7 Tage auf 150? Dann gib dem ganzen noch 7 bis 14 Tage. Richte den Blick ganz fest auf Mitte November, wenn wieder die Sonne für dich scheint. Bis dahin tu dir viel Gutes und registriere die kleinen Momente der Freude und Entspannung.

01.11.2020 09:41 • x 1 #4


Winnie22
Seit 4 Tagen erst. Gut so mach ich das. Vielen lieben Dank.

01.11.2020 09:43 • #5


Prima, du schaffst das! Alles Liebe!

01.11.2020 09:45 • x 1 #6


Winnie22
Kurzes Update: am Montag hatte ich einen super optimistischen Tag und hatte direkt morgens das Gefühl, es wird besser. Di und heute treibt mich seit dem Aufstehen leider eine so starke Unruhe, die echt schwer auszuhalten ist. Denke immer, es schwenkt um zu Panik . wenn es gar nicht mehr geht nehme ich 0,5 tavor, danach geht's mir dann gut. Aber das stresst mich dann auch wieder, weil ich natürlich Angst vor der Abhängigkeit habe...

04.11.2020 15:42 • #7


Das ist doch super, dass der Montag schon gut war! Das ist ja immer ein auf und ab bis es stabil besser wird. Tavor ist mit Vorsicht zu genießen, das siehst du schon richtig, aber über eine kurze Zeit und geringer Dosis absolut vertretbar.

04.11.2020 16:23 • #8


Winnie22
Ja, ich sage mir an solchen Tagen auch immer, dass es auch mal wieder schlechter werden kann...aber wenn es dann so ist bin ich halt doch enttäuscht...und ungeduldig . Aber ich halte durch. Danke dir für den Zuspruch.
tavor nehme ich immer nur 0,5, das reicht auch immer.

04.11.2020 16:41 • #9


Kenn ich das Ätzende ist ja auch, dass die dunklen Stunden/Tage sich (für uns) anfühlen, als würden sie nie enden.

04.11.2020 16:50 • #10


Winnie22
Ja, da sagst du was

04.11.2020 18:09 • #11


Winnie22
So, inzwischen 14 Tage bei 150, denke, die Nebenwirkungen müsste ich so langsam durch haben. Aber so richtig gut ist es immer noch nicht leider. Hoffe, das wird noch.

12.11.2020 07:18 • #12


Winnie22
Bin immer noch oft ultranervös und angespannt.

12.11.2020 07:19 • #13


Herzenswaerme
Ich bin erst auf Venlafaxin umgestiegen. In meinem Fall wird es weiter gesteigert aber die Ärztin meinte, dass man es bis 300 hochdosieren könne. Vielleicht kannst Du ja bei Deinem Arzt anrufen und davon berichten, dass Du Dich noch gar nicht besser fühlst.
Ich persönlich merke davon ebenfalls rein gar nichts aber ich möchte nicht alles auf dieses Medikament schieben, denn ich hatte in den letzten Tagen einiges zu bewältigen, das mich ziemlich stark mitgenommen hat. Von daher werde ich das weiter beobachten. Ich hoffe, dass es Dir bald besser geht.

12.11.2020 21:23 • x 1 #14


Winnie22
Ich war früher schon bei 150 und da hat es immer geholfen. Ich werde noch etwas Geduld haben, höher will ich nicht gehen. Habe eh am Montag einen Termin beim Psychiater, da werd ich das mal mit ihm bequatschen.

12.11.2020 21:59 • #15


Winnie22
Mir haben jetzt schon mehrere Leute bestätigt, dass die volle Wirkung 3-4 Wochen dauern kann.
Hoffe auch für dich, dass die Umstellung gut klappt und auch für Besserung sorgt.
Klar hoffe ich auch nicht nur auf das Medikament sondern tu gerade viel ( sofern möglicj) für mich, wie meditieren, Yoga, Therapie...

12.11.2020 22:19 • x 1 #16


Herzenswaerme
Dankeschön.
Ich hatte vorher Escitalopram, davon sind mir aber die Haare ausgegangen und eine große "Besserung" hat sich irgendwie auch nicht gezeigt. Leider.

Nur kann wahrscheinlich kein Medikament der Welt Leiden heilen, die durch Defizite in der Lebensführung entstehen ...

13.11.2020 13:53 • #17


Winnie22
Ja, das stimmt. Und corona tut sein übriges .
Aber es kann zumindest helfen!

13.11.2020 14:09 • #18


Winnie22
Also, mein Doc meinte heute, nach 2, 5 Wochen müsste der Wirkspiegel erreicht sein und Panikattacken dürfte ich eigentlich keine mehr bekommen. Soll jetzt auf 225 hochdosieren.

16.11.2020 12:57 • #19


Aha...krass...und machstes?

16.11.2020 14:13 • #20



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