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Seit einem Jahr wandere ich von Klinik zu Klinik und nichts hat geholfen.
Medikamente habe ich auch fast alle durch und gebracht haeben sie nichts.
Mein Arzt hat mir vorgeschlagen Tavor in niedriger Dosierung dauerhaft zu nehmen so dass mein Leben wieder lebenswert wird.
Was haltet ihr davon?

dani

05.04.2015 13:37 • 04.05.2016 #1


58 Antworten ↓


Das würde mich auch interessieren. Das Absetzen eines Tages wird nicht toll, aber machtbar. Ich hatte danach richtige kaffee und nikotinsucht (vorrübergehend). Und die Ängste treten verstärkt wieder auf. Ich denke wenns ohne garnicht mehr geht und man keine starken Nebenwirkungen hat dann besser so als es geht garnix mehr. Ich wäre auch so ein Härtefall, meine Therapeutin will aber, dasss ich es zur Therapie ohne schaffe. Eine Therapie würde mit Tavor nichts bringen. Entscheide dich...
Wie wäre es dies nur, so wie ich, bedarfsmäßig einzunehmen?

05.04.2015 14:03 • #2



Hallo danijani,

Tavor als Dauermedikament?

x 3#3


Ich nehme es jetzt schon seit 7 Tagen da ohne gar nichts mehr geht.Die leichteren Unruhen bekomme ich mit Promethazin ganz gut in den Griff aber aber die große Angst überhaupt nicht.Ich warte gerade auch noch auf einen Therapieplatz. Wenn das dann auch nichts bringt ist die Überlegung schon da Tavor als Dauermedikament zu nehmen.

05.04.2015 14:25 • #3


Schlaflose

05.04.2015 14:25 • #4


Ich glaube das das vllt ein paar wochen oder Monate gut gehen kann aber irgendwann benötigst du bestimmt höhere Dosen. Aber du bist ja in Ärztlicher Aufsicht.

05.04.2015 14:54 • #5


Hallo.

Ich nehme seit 2012 Tavor expedit als Dauermedikation.
Zunächst 1 mg täglich.

Ich habe x Medikamente ausprobiert, nichts hat geholfen.
Es war unerträglich.

Ich musste die Dosis nie steigern.

Bin vor einem Jahr auf 0,5 mg runter, da sich meine Angststörung durch Dauertherapie sehr verbessert hat.

Seit einigen Tagen bin ich auf 0,25 mg ohne bisher etwas Negatives zu bemerken.

Ich habe auch mit Tavor eine erfolgreich Therapie gemacht, ambulant.

Es ist Quatsch, dass eine Therapie mit Tavor nichts bringt.

Für mich war Tavor die einzige wirksame Lösung.

Viele Grüße
Marie

06.04.2015 11:59 • #6


Zitat von x.:

Es ist Quatsch, dass eine Therapie mit Tavor nichts bringt.

Für mich war Tavor die einzige wirksame Lösung.

Viele Grüße
Marie


Es bringt leider auch nix...
Es ist bestenfalls nur eine Notlösung!
Man bekämpft nur die Symptome,nicht aber nicht die Ursache.
Das Zeug ist und bleibt gefährlich.
Ich bin von dem Zeug nicht körperlich,aber psychisch abhängig
Wenn man ohne Tavor nicht mehr das Haus verlassen kann,weil man Angst vor einer Panikattacke und deren Folgen hat...ist das äußerst bedenklich.

06.04.2015 16:59 • #7


Carcass
Dauermdedikation nen Benzo? Welcher Arzt schlägt denn sowas vor? Also ich nehme das als Bedarf und da bin ich erstmal 24 Stunden ausgeknocked und müde und sehr beruhigt. Es ist kein Medi, was man dauerhaft nehmen sollte. Klar möchte man , dass es einem immer besser geht, aber diese ganzen Chemiekeulen auf Dauer richten mehr Schaden an ,als dass sie das Leben lebenswert machen.
Ich sollte auch AD bekommen und ich durfte gewisse Dinge nicht mehr essen, keinen Alk, wenig Koffein und am besten auch nicht rauchen. Na toll, bei den Nebenwirkung habe ich mein Leben mit Therapie in den Griff bekommen und dem Arzt ne lange Nase gezeigt Ab einer bestimmten Dosis fällt Tavor unter das BTM Gesetz und somit ist der Strassenverkehr aktiv verboten, also wenn du es auf Spiegel nimmst. Weiss auch nicht ob das auf der Arbeit so förderlich ist, immer zugedröht zu erscheinen^^

06.04.2015 17:04 • #8


Ist immer schwierig abzuwägen. Wenn das Leben aktuell den Bach runter geht ohne Benzo finde ich die lagfristige Einnahme durchaus sinnvoll. Natürlich sollte es dann schrittweise wieder abgesetzt werden sobald die lage es erlaubt. Ich habe auch 9 Monate durchgängig Schlafmittel genommen. Ohne wäre das nie wieder was geworden mit Job etc. Als ich einigermaßen save war im Job, habe ich dann schrittweise abgesetzt. War übel, eine absolut harte Zeit.

06.04.2015 17:21 • #9


Carcass
Kyro ich gebe dir Recht und in der schlimmsten Zeit wollte ich auch am Liebsten alles reinballern was geht, vor allem Benzos und TL , aber es ändert sich ja nur der Zustand des Organs in dem Falle das Hirn. Es wird betäubt wie bei jedem AD auch, aber die Situation verändert man nicht. Allerdigs denke ich auch, dass grade bei solche Beruhigungsmitteln ein "Normales Leben" unmöglich eerscheint. Also denke ich , denn mir reicht schon wenn ich das einmal nehme und dann so lätschig bin, müsste ich das jetzt wieder einnehmen, ich würde nur noch pennen

06.04.2015 17:25 • #10


ADs betäuben. Ja Nee is klar. Informier dich mal!

06.04.2015 21:59 • #11


Nev3rMind
Tavor ist ganz gut um dir dein Gehirn wegzuballern und alles wird rosarot/pink. Der Nachteil ist das es abhängig machen kann wenn du es übertreibst und wenn du als Angstpatient eine 100er Packung zuhause hast kommt der Zeitpunkt irgendwann.

06.04.2015 22:03 • #12


Tavor ist kein AD. Und es ist lediglich für den Notfall. Für Dauermedikation gibt es ssri etc.

06.04.2015 22:07 • #13


Nev3rMind
Zitat von Serthralinn:
Tavor ist kein AD. Und es ist lediglich für den Notfall. Für Dauermedikation gibt es ssri etc.


Danke für die Belehrung. Habe ich jemals gesagt das Tavor ein AD ist?

Ich hab es irgendwann nicht mehr als Notfall eingesetzt sondern war abhängig von dem Zeug.

06.04.2015 22:12 • #14


Ja. Es führt zu Toleranz Entwicklung.

06.04.2015 22:16 • #15


Carcass
Zitat von Serthralinn:
ADs betäuben. Ja Nee is klar. Informier dich mal!


Du scheinst dich mit deinem Mittel so zu identifizieren, dass du es personifziert, das sagt doch eigentlich alles. Sprich mal mit Internisten über das Faszinosum Beruhigung, SSRI und BTM Nur mal aus Jux^^

07.04.2015 05:14 • #16


Ich bin doch das beste Beispiel dass es mit Tavor und Therapie bergauf gehen kann.

Nehme jetzt meine Winzdosis 0,25 mg Tavor.

Und immer morgens.

Bin auch von 1 mg null sediert gewesen.

Die Testerei mit diversen ADs, Lyrica und Consorten war eine Qual für mich.
Und dabei immer wieder die Absetzerscheinungen.

Wenn man drauf achtet, muss man die Tavor Dosis auch nie steigern.

Bei mir hats nach so langer Zeit immer noch gewirkt.

Meine Therapie konnte ich ganz normal machen.
Und es funktioniert auch mit Tavor.

Ich vertrage keine ADs. Die hatten bei mir nur übelste Nebenwirkungen und haben nichts gegen die Angst gebracht.

Und so harmlos sind die auch nicht. Oder wie fändet ihr es, wenn euch von dem ach so harmlosen Citalopram 65 Prozent der Haare ausfallen und ihr depersonalisiert?

Bei Tavor habe ich null Nebenwirkungen.

Viele Grüße
Marie

07.04.2015 15:24 • #17


mich macht lorazepam bestenfalls ein bisschen müde oder bei höherer Dosis vermutlich extrem müde. Für den Arbeitsalltag alles andere als praktisch.

07.04.2015 17:45 • #18


Zitat von x.:
Ich bin doch das beste Beispiel dass es mit Tavor und Therapie bergauf gehen kann.

Nehme jetzt meine Winzdosis 0,25 mg Tavor.

Und immer morgens.

Bin auch von 1 mg null sediert gewesen.

Die Testerei mit diversen ADs, Lyrica und Consorten war eine Qual für mich.
Und dabei immer wieder die Absetzerscheinungen.

Wenn man drauf achtet, muss man die Tavor Dosis auch nie steigern.

Bei mir hats nach so langer Zeit immer noch gewirkt.

Meine Therapie konnte ich ganz normal machen.
Und es funktioniert auch mit Tavor.

Ich vertrage keine ADs. Die hatten bei mir nur übelste Nebenwirkungen und haben nichts gegen die Angst gebracht.

Und so harmlos sind die auch nicht. Oder wie fändet ihr es, wenn euch von dem ach so harmlosen Citalopram 65 Prozent der Haare ausfallen und ihr depersonalisiert?

Bei Tavor habe ich null Nebenwirkungen.

Viele Grüße
Marie


Wenn du wirklich am A....bist nimmst du gerne AD...glaub mir
Vielleicht war es bei dir nie so schlimm und Tavor halt die perfekte Lösung.
Tavor ist keine Dauer sondern nur eine Notlösung bis AD wirken oder man bereit für eine Psychotherapie ist!
Seine Ängste für ein paar Stunden auszuschalten/zu vergessen ist keine Lösung.
Ich hatte unter AD Therapie Bluthochdruck,Todesängste,Herzrasen und konnte 3 Wochen nicht ein/durchschlafen.
Jeden Tag hätte ich jemanden umbringen können...so geladen war ich!
Es war die Hölle,aber es hat sich zumindest 2 x gelohnt.
Depersonalisation und Haarausfall waren da meine geringste Sorge

07.04.2015 23:36 • #19


Carcass
SO sieht es aus, allerdings sind Suizidgedanken und Angstzustände unangenehmere Nebenwirkungen als ein wenig Herzjagen und Schweissausbrüche. Jeder verträgt das Zeug anders, aber Tavorpatienten sind auch auf der Welt , die das 40 Jahre nehmen und einfach durchweg entspannt gespiegelt sind. Die töten einen ja nicht, aber schade dass wir so ticken oder? Ohne Therapie und viel Arbeit geht da gar nichts. Hätte nie gedacht dass ich erkranke, und nie dass das wieder fast ganz weg geht. Klar habe ich auch mal etwas Angst oder Schweissausbrüche, aber juckt mich nicht mehr.

08.04.2015 05:40 • #20




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Dr. med. Andreas Schöpf