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Noch 3 Stunden arbeiten, dann Feierabend. Endlich.

08.04.2015 12:57 • #21


Zitat von Serthralinn:
Noch 3 Stunden arbeiten, dann Feierabend. Endlich.


Schön
Eröffne doch mal einen neuen Thread und schreib alles rein was du so am Tag erlebst
*Sertrahlinns Tagebuch* klingt doch gut oder?

09.04.2015 01:03 • #22



Tavor als Dauermedikament?

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Carcass
Genau, dann muss man datt hier nicht lesen SCNR

09.04.2015 06:28 • #23


Hallo.

Also wenn ich das hier so lese...

Nebenwirkungen Suizidgedanken und Todesangst? Hä....

Tut mir leid aber so was könnt ich nicht aushalten.

Zumal ich ja arbeiten gehen muss.

Meine Angst war massiv... 24 Stunden lang am Tag...

ADs finde ich schei..

Haben mir eben nicht geholfen.

Und jetzt nehme ich ja nur noch läppische 25 mg Tavor.

Von mir aus bis zur Rente.

11.04.2015 18:49 • #24


delirium
Hi,

was hast du an ad's denn bisher alles durch?
Wenn du medikamentös schon alles ausgeschöpft hast,kann ich es sogar nachvollziehen das du dann vor lauter verzweifelung zum tavor greifst!
Wenn wirklich nichts anderes mehr hilft,würde ich es genauso machen und tavor nehmen!
Ist mir um ehrlich zu sein lieber als mich dann von der nächsten brücke zu schmeissen...
Aber das muss natürlich jeder für sich selber entscheiden.

11.04.2015 19:16 • #25


Ich war mal Tavor abhängig...bis zu meiner spitzen dosis von 6 oder 7 mg am tag...
es war herrlich...mein lieber hund ging mit mir gassi...nicht ich mit ihm...ich wollte mich damals
einfach nur weg beamen das gebe ich zu...bis ich mit ADs anfing und langsam vom tavor runter kam.
Tavor wirkt wirklich bei jedem menschen anders...nehme ich heute eine und morgen keine könnte
ich die wände über die decke und zurück laufen

11.04.2015 19:26 • #26


delirium
Das glaube ich dir das es kein zuckerschlecken war,ist wahrscheinlich nichts anderes wie ein Entzug...
Ich stand mal wirklich kurz vor knapp davor mir das licht auszuschalten weil ich meine zustände nicht mehr ertagen konnte!hab mich jetzt doch für ad's anstatt benzos entschieden,mit dem resultat das zwei ad's nicht angeschlagen haben...ich gebe aber nicht auf,werde weiter probieren und wenn ich dann merke das alles nichts gebracht hat und ich das nächste mal wieder an der brücke stehe,werde ich mich für tavor entscheiden statt zu springen!bin dann vielleicht ein leben lang tavor abhängig,weiss aber immerhin wenigstens das ich noch lebe...
Und das wird dann denk ich auch jeder vernünftige menschenverstand einigermaßen nachvollziehen können.
Das ist der grund auch weshalb ich benzos nicht verteufele,in manchen fällen kann es vielleicht leben retten,in manch anderen fällen macht es leben kaputt.

11.04.2015 20:09 • #27


Ja jeder muss für sich am besten ausprobieren womit er zurecht kommt...verteufeln würde ich tavor auch nicht
denn es wurde ja gemacht um menschen zu helfen...nur mit missbrauch geht der schuss nach hinten los

11.04.2015 20:40 • #28


Hallo Delirium.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinen neuen Medikamenten.

Ich hatte erfolglos probiert:
Citalopram
Cymbalta
Fluanxol
Lyrica
Amitriptyllin
Clomipramin
Atosil (hat etwas geholfen)

Jetzt hat sich meine Angststörung erheblich verbessert.
Ich habe den Eindruck, dass ich durch Therapie und die dauerhafte Tavoreinnahme vergessen habe, wie es ist mit extremer Dauerangst zu leben.

Hatte auch nie mehr als 1 mg Tavor.

Lyrica war noch am wirksamsten.
Aber es hatte für mich heftige Nebenwirkungen.

Massive Wassereinlagerungen. Rote Flecken im Gesicht.
Aufquellen. Gang wie eine Betrunkene.

Damit kann ich nicht arbeiten und auch nicht leben.
Lyrica macht auch süchtig. Steht jedenfalls im Verdacht.

12.04.2015 11:39 • #29


delirium
Danke x.,ein bisschen erfolg kann ich jetzt wirklich gebrauchen....

Wie lange hast du denn einem ad zeit gegeben bis du gesagt hast ich mag nicht mehr und brech jetzt ab?

Lag es dann meistens dran das du die nebenwirkungen nicht mehr ertragen hast oder wirkten die medikamente einfach nicht?

12.04.2015 20:33 • #30


kyra96
Ich habe Tavor auch nur als Notfallmedikament. Ich habe Respekt vor den Dingern.
Ich hatte vor zwei Jahren Citalopram und habe dieses aber nach 4 Monaten wieder ausschleichen lassen und nahm lange nichts.
Mag keine Medikamente, die einen anhängig machen und man nicht mehr man selbst ist.
Seit August nehme ich morgens 50 mg Opipramol und abends in Ausnahmefällen bei Bedarf.
Mich machen die morgens nicht müde, komischerweise nur abends

13.04.2015 12:41 • #31


Citalopram macht aber weder abhängig, noch ist man nicht man selbst.

Opipramol hingegen sediert, beeinträchtigt kognitive Fähigkeiten und Vigilanz. Und es hat eine minimal neuroleptische Wirkung.

Da würde ich sertralin, Citalopram, escitalopram vorziehen.

13.04.2015 14:26 • #32


kyra96
Citalopram ist aber fies wenn man es absetzt. ..also doch so was wie Abhängigkeit.

Neuroleptische Wirkung? Was ist das? Sorry noch nichts von gehört.

13.04.2015 20:31 • #33


Ich hatte auch mal Tavor genommen, ist schon einige Jahre her, gegen Angstzstände. Problem war, das ich davon abhängig wurde. Und der Arzt und ich selbst persönlich große Schwierigekeiten hatte, davon wieder los zu kommen. Ich hatte schwindelgefühl und häufig zittern am ganzen Körper. von daher, nein danke, nie mehr tavor.

13.04.2015 20:35 • #34


Zitat von kyra96:
Citalopram ist aber fies wenn man es absetzt. ..also doch so was wie Abhängigkeit.

Neuroleptische Wirkung? Was ist das? Sorry noch nichts von gehört.


Das ist keine direkte Abhängigkeit.

Neuroleptika reduzieren Dopamin. Ist ist für das Gedächtnis recht kontraproduktiv.

13.04.2015 20:40 • #35


kyra96
Zitat von Serthralinn:
Zitat von kyra96:
Citalopram ist aber fies wenn man es absetzt. ..also doch so was wie Abhängigkeit.

Neuroleptische Wirkung? Was ist das? Sorry noch nichts von gehört.


Das ist keine direkte Abhängigkeit.

Neuroleptika reduzieren Dopamin. Ist ist für das Gedächtnis recht kontraproduktiv.


Hab mal gegoogelt. ...bei den Medikamenten stand opipramol nicht bei. Ich Nehm auch nur 50 mg morgens

13.04.2015 20:42 • #36


Ist auch ein Trizyklisches Antidepressivum. Wenn du damit besser klar kommst als mit citalopram nimm es weiter. Es ist relativ schwach.

13.04.2015 22:44 • x 1 #37

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Carcass
Super es ist schwach, sprach der Neurologe und es wirkte bei mir nicht mehr. "Kindertabletten" sagte er dazu und dann ging der Leidensweg der Medikation los. Ich war auch ein Versuchskaninchen was AD betraf, sollte gewisse Dinge nicht mehr essen, keinen Alk. mehr trinken und 6 Wochen Leidenszeit wegen der Einschleichzeit?! Also machte ich Therapie , aß normal , trank mein B. und wenn nix mehr ging ne Tavor in den Wirsing und gut ! Wäre vorsichtig mit solchen Empfehlungen, das wurde mir immerzum Verhängnis wenn ich was empfahl

14.04.2015 06:14 • x 1 #38


Nev3rMind
Tabletten sind und bleiben schei.. Egal welchem Zweck sie dienen. Dann lieber an einer Alk-Leber sterben, aber sich nicht frewillig die Synapsen bewusst zerschießen. (Ok, macht man mit Alk. auch, allerdings trotzdem bei weitem nicht so gefährlich) Und ich bin verdammt froh das meine jetzige Psychologin diese Frage nur einmal gestellt hat bei mir und mir nicht immer wieder einreden will das ich sowas brauche.

14.04.2015 19:15 • #39


Zitat von Nev3rMind:
Tabletten sind und bleiben schei.. Egal welchem Zweck sie dienen. Dann lieber an einer Alk-Leber sterben, aber sich nicht frewillig die Synapsen bewusst zerschießen. (Ok, macht man mit Alk. auch, allerdings trotzdem bei weitem nicht so gefährlich) Und ich bin verdammt froh das meine jetzige Psychologin diese Frage nur einmal gestellt hat bei mir und mir nicht immer wieder einreden will das ich sowas brauche.



Ja Nee ist klar .

Zitat:

Medikamente gegen Depressionen fördern anscheinend die Bildung neuer Gehirnzellen. Unter ihrem Einsatz wuchsen die Neuronen um etwa ein Viertel mehr also ohne Arzneimittel. Das eröffnet neue Therapiechancen.

Der Hippokampus ist eine der beiden Gehirnregionen, die lebenslang neue Neuronen bilden. Dieser im wissenschaftlichen Sprachgebrauch Neurogenese genannt, ist bei Menschen mit Depressionen unterbrochen. Derzeit ist nicht erforscht, ob es sich dabei um eine Ursache oder ein Symptom der Krankheit handelt. Wissenschaftler des King's College London haben jetzt herausgefunden, dass Antidepressiva die Neurogenese im Hippokampus fördern..

Frühere Studien hatten einen Zusammenhang zwischen manchen Antidepressiva und Stresshormonen, den sogenannten Glucocorticoiden hergestellt. Das Team um Christoph Anacker hat getestet, ob das Medikament Sertralin bei den Glucocorticoid-Rezeptoren von Gehirnzellen wirksam ist. Die Wissenschaftler züchteten menschliche Vorläuferzellen des Hippokampus im Labor und fügten Sertralin hinzu. Zehn Tage später wiesen die Kulturen einen um 25 Prozent höher als erwarteten Zuwachs an neuen Neuronen auf.

Als die Forscher vor dem Sertralin ein Medikament hinzufügten, das die Glucocorticoid-Rezeptoren blockierte, war die Anzahl der neuen Neuronen ungefähr so hoch wie bei einem normalen Wachstum zu erwarten. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass das Antidepressivum tatsächlich seine Wirkung über diesen Rezeptor entfaltet.


http://www.medizinauskunft.de/artikel/d ... genese.php

14.04.2015 20:21 • x 1 #40



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