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RK1986

RK1986
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Ich eröffne das Thema weil ich gerne eine kleine Zusammenfassung für meinen Absetzverlauf schreiben möchte. Ich nehme seit ca. 16 Monaten Escitalopram Tabletten mit 15 mg und möchte Mitte Februar ungefähr auf 12 mg Tropfen umsteigen und nach und nach reduzieren.
Ich möchte gerne den Verlauf hier dokumentieren und mein gewonnenes Wissen und Erfahrung weiter geben.

03.05.2026 x 2 #1


3609 Antworten ↓
Sprotte

Sprotte
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Tag 16 mit 6 mg. In der letzten Woche war ich in Coburg und habe einen alten Freund besucht. Ich konnte dort nicht besonders gut auf meine Ernährung achten, weil es oft so kompliziert ist, sich auf mich einzustellen. Außerdem wollte ich auch gerne ein paar nette Tage haben und hab Zucker / Kuchen, das eine oder andere Glas Wein und auch Gluten zu mir genommen. Mir ging es dort ganz gut und wie ich mich - wieder zuhause- dann fühlte….siehe Tag 13…..😫 seit letzten Donnerstag bin ich wieder auf ‚Entzug‘ 😆 - esse gar keinen Zucker, kein Gluten, kein Alk. und habe auch noch Milchprodukte weggelassen und esse abends spätestens um 20:00 . ( bin eigentlich so eine Nachtesserin…..🙈) . Immer wenn ich zuhause bin und nicht woanders übernachte, reduziere ich auch das Zopiclon stark. ( noch eine ganz andere Baustelle.., die ich gerne los wäre. MIT Tinnitus zu schlafen ist allerdings einer echt Herausforderung.😫. Heute ! Nun zu Tag 16: bin ich entgegen meiner Gewohnheit ( Morgenpanik) schon um acht aufgestanden und mit meiner Freundin zum Bauch, Beine, Po. Jetzt, wo ich nicht mehr arbeite, hat sie mir schon gedroht, mich mitzuschleppen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, ich bin heute in guter Form, hab noch nicht einmal zwischendurch liegen müssen. Puh, mal echt ein guter Tag. Der Zusammenhang scheint einigermaßen klar. 🙋‍♀ eure Sprotte

16.03.2026 18:12 • x 4 #3262


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A


Tagebuch Escitalopram absetzen

x 3


Molly1605

Molly1605
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Heute wieder ein Patietenbeispiel gehabt. 15 Jahre massive Durchfälle (12 mal täglich!), konnte das Haus kaum mehr verlassen, vertrug nur noch ganz wenige Lebensmittel und hatte keinerlei Energie mehr. Bekommt täglich seit 10 Jahren Loparamid und jetzt passt auf...OPIUM! Damit die Darmmotilität runtergeschraubt wird und sie nicht mehr so "überaktiv" ist. Ich hab gedacht, ich falle um. Die Patientin hatte eine Schwefelwasserstoff Sibo und konnte nach der 6 monatigen Therapie wieder ganz normal am Leben teil haben und wieder fast alles essen. Der nachfolgende Darmaufbau läuft noch aber es geht ihr so gut wie seit fast 2 Jahrzehnten nicht mehr. Und die Ärzte die sie gesehen hat, haben "alles in ihrer macht stehende getan" (MRT, Sono und Darmspiegelung) und nichts gefunden. Sie meinten, sie hat einfach einen Reizdarm und müssen ihren Stress reduzieren. Na vielen Dank auch. Wenn man mit der Zeit sich mal etwas mehr fortgebildet hätte und wirklich versucht hätte eine Lösung für die Patientin zu finden, dann wäre ein Sibo- Test eine Kleinigkeit gewesen. Selbst die Therapie benötigte KEINE verschreibungspflichtigen Medikamente. Aber ja, wir sind verloren, wenn wir uns nur allein auf die Ärzte verlassen. Nicht alle sind schlecht aber leider sehr viele.

04.03.2026 19:10 • x 3 #3182


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RK1986
Mein Plan ist es direkt auf Tropfen umzusteigen da man hier leichter runter dosieren kann. Tropfen und Tabletten sind nicht 1:1 von der Dosierung. Deswegen gehe ich auf 12 mg Tropfen und warte ab bis ich die Umstellung gut verkraftet habe. Egal wie lange es dauert.

#2


S
Wofür nimmst du es ?
War da mal was mit Long Covid oder verwechsele ich das ?

#3


RK1986
Genau ich wurde nach Corona krank. Wir kennen uns ja schon

x 1 #4


S
Zitat von RK1986:
Genau ich wurde nach Corona krank. Wir kennen uns ja schon

Hat Dir Escitalopram bei der Erkrankung geholfen ?

#5


RK1986
@Skywalker1986 ich würde Nein sagen. Und beim schlafen macht es alles nur schlimmer

x 1 #6


Sprotte
Wie schön, dass du das Absetzen mit uns teilst. Ich wünsche dir so sehr, dass es klappt ! LG von Martina

x 2 #7


RK1986
@Sprotte ich dachte so eine Schritt für Schritt Erfahrung schadet nicht. Vielleicht hilft es den ein oder anderen und vielleicht bekomme ich auch noch Tipps zum durchhalten

x 2 #8


Psychic-Team
Hallo RK1986,

diese zusätzlichen Themen könnten ebenfalls hilfreich für dich sein:

Escitalopram nach 6 Jahren absetzen

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Hier sind alle Erfahrungen zu Escitalopram zusammengefasst:

Escitalopram

Beste Grüße
Carsten

#9


S
@RK1986 das finde ich großartig das du diese Erfahrung mit uns teilst. Ich bin gespannt und drücke die Daumen das es gut gelingt.

x 1 #10


RK1986
Ihr Lieben. Ich habe mich getraut. Bin heute von 15 mg Tablette auf 12 mg Tropfen umgestiegen.
Wie zu erwarten merke ich noch nichts aber das ist ja logisch. Die Halbwertzeit des Medikamentes ist ja lang. Da tut sich dann in den nächsten Tagen etwas.
Ich hab echt stark mit mir gerungen. Erstens weil ich erkältet war und noch nicht 100% bin und zweitens wie immer, die Angst ist groß was passiert.
Aber es ist jetzt vollbracht. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Der erste Schritt ist getan.

x 3 #11


Sprotte
@RK1986 Ich drücke sooooo doll die Daumen!🙋‍♀🌹

x 1 #12


Sprotte
Ich bin ja wieder auf 8 mg hochgegangen….. Ich warte auf dich, dann machen wir zusammen weiter. 🌹🌹🙋‍♀

#13


RK1986
@Sprotte oh je da musst du aber lange warten 😵‍💫 kann mir nicht vorstellen das es so reibungslos läuft.
Ich lese deine Fortschritte immer mit. Freue mich wenn wir es teilen. Vielleicht klappt alles im Frühling etwas besser

x 1 #14


Sprotte
Das war auch mit einem Zwinkern…. trotzdem immer gut, wenn man mit dem Mist nicht alleine ist. Du hast schon so viel geschafft. Sei zuversichtlich!

x 1 #15


RK1986
So 24 std sind mal um. Ich bin sehr nervös muss ich sagen. Ich hatte gestern vor dem einschlafen extremes Muskelzucken. Das kann auch von der Riesen Anspannung sein.
Ansonsten hab ich zwar diverse Symptome aber woher die kommen kann man nicht zuordnen. Bisher keinerlei Grund zur Besorgnis. Nachher nehme ich das zweite Mal die Tropfen.

x 1 #16


StefH
@RK1986
Moin.. Ich habe schonmal escitalopram abgesetzt.. Von 20mg bis auf 0... immer alle 5-6 Wochen um 5mg reduziert... Ich hatte gar keine Probleme beim absetzen.. Ich würde dir aber empfehlen, es noch langsamer zu machen.. Es kann aber wochen/Monate nach den absetzen zum "rebound" kommen, wenn die Krankheit noch nicht kuriert gewesen ist..denn kommt der Rückfall einfach ohne das etwas vorgefallen ist.. Ich hoffe du bist dir sicher, das du "geheilt" bist psychisch...

x 1 #17

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RK1986
@StefH danke für deine Tipps. Ich werd es langsamer machen. Ich werde miligrammweise runter gehen da ich sensibel auf alles reagiere und viele Nebenwirkungen habe und hatte.

Psychisch geheilt passt bei mir nicht zu 100%. Wie mal erwähnt habe ich es ja seit Corona genommen und es hat mir nicht geholfen. Die Beschwerden die ich habe sind da mit und ohne Medikament. Das es dann nicht einfach ist etwas abzusetzen kommt dann dazu. Wenn man mal so hilfsbedürftig war wie ich kommen automatisch jede Menge Ängste. Die muss ich durchleben und verändern. Nicht das Medikament. Ich bin psychisch oder mental nicht an das Medikament gebunden. Ich verlasse mich auch nicht darauf. Ich habe 0 Bezug dazu. Im Gegenteil.

#18


StefH
@RK1986 denn hätte ich längst ein anderes medi probiert, es war vielleicht einfach nicht das richtige für dich

#19


RK1986
@StefH möchte ich nicht. Vor allem weil meine Beschwerden nicht wirklich der Psyche zuzuordnen sind. Das ist alles völlig uneindeutig.
Und ich war bei 4 Ärzten plus Klinik plus Reha. Da wollte auch keiner wechseln. Die Klinik und die Reha waren schon damals für absetzen in meinem Fall. Vor allem weil ich nichts für den Antrieb brauche.

#20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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