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01.10.2018 13:23 • 18.07.2020 #1


108 Antworten ↓


Hallo!
Kann sein, dass du zu schnell ausgeschlichen hast.
Ich schleiche auch gerade escitalopram aus. Bis auf 5 mg bin ich in 2,5 mg Schritten gegangen, jetzt geht es langsamer voran. Wenn es dich interessiert Google nach wasserlösmethode bei Antidepressiva.
Liebe grüße

01.10.2018 14:19 • x 1 #2



Escitalopram nach 6 Jahren absetzen

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Zitat von nektarine:
Hallo!
Kann sein, dass du zu schnell ausgeschlichen hast.
Ich schleiche auch gerade escitalopram aus. Bis auf 5 mg bin ich in 2,5 mg Schritten gegangen, jetzt geht es langsamer voran. Wenn es dich interessiert Google nach wasserlösmethode bei Antidepressiva.
Liebe grüße

Nun habe ich ja schon eine Woche ohne ...wäre ja blöd nicht durchzuziehen oder ?
Wielange hast du genommen ?
Geht es dir gut ?
Ich habe eine Panikstörung und du ?

01.10.2018 14:22 • #3


Hallo!
Ich nehme escitalopram insgesamt schon 6 jahre, habe es einmal vor 3 Jahren (in 2,5mg schritten) ausgeschlichen und leider recht schnell einen Rückfall gehabt.
Diesmal mache ich es ab 5mg langsamer mit dem ausschleichen.
Ob du noch einmal eindosierst oder nicht musst du entscheiden. Eine Woche ist nach dem absetzen noch gar nichts, du hast sicher noch etwas vom Wirkstoff im Körper.
Liebe grüße

01.10.2018 14:29 • #4


Was meinst du wielange der Stof im Körper ist ?
neige im Moment wieder mehr zur Panik aber ich möchte es ohne versuchen ..hab ja Verhaltenstherapie parallel...Möchte es nicht immer nehmen ...geholfen hat es ganz gut aber die Ursache löst es ja nicht

01.10.2018 18:03 • #5


Hallo!
Ich weiß nicht, wie lange der Stoff noch im Körper ist. Ich merke bei mir nach einer Reduktion meist erst nach ca. einer Woche etwas.
Habe vorher vergessen auf deine Frage zu antworten. Ich habe keine angsterkrankung sondern eine posttraumatische belastungsstörung. Ohne escitalopram bin/war ich nicht therapiefähig.
Liebe grüße

01.10.2018 19:24 • x 1 #6


ELBENWEIB
HALLO ihr lieben,
Ich habe jetzt 6 Jahre Escitalopram gegen Panikattacken und Ängste genommen. So wirklich besser erging es mir damit nicht. Jetzt habe ich beschlossen es endgültig ab zu setzen. Seit 5 Wochen bin ich nach ausschleichen jetzt ohne Escitalopram. Es ist schwer aus zu halten. Mein Blutdruck rutschte mir völlig in den Keller Werte von 80 zu 40 . 3mal würde ich Ohnmächtig. Kam ins Krankenhaus. Plötzlich habe ich extrasystolen im EKG. Das hätte ich vorher nie und ich lag wie ihr wohl auch des öfteren am Monitor. Diese Probleme sind ja bekannt beim Einnehmen dieser Medikamente aber beim Absetzen ? Hat jemand von Euch auch diese Erfahrungen gemacht ? Wenn ja wie könntet ihr Euch in dieser Zeit helfen ?

14.09.2019 13:35 • #7


la2la2
Zitat von ELBENWEIB:
Seit 5 Wochen bin ich nach ausschleichen jetzt ohne Escitalopram.

Hey, wie hast du es denn "ausgeschlichen"? Über wieviele Wochen und in welchen Schritten?

14.09.2019 13:41 • #8


ELBENWEIB
Ich habe über einen Zeitraum von 5 Monaten immer Mg weniger genommen. Also ich hab 5mg Escitalopram genommen die ganzen Jahre.

14.09.2019 13:45 • #9


kleiner
Hallo,

Tut mir leid dass es dir so schlecht geht.
Das mit dem ausschleichen musst du wirklich ganz langsam machen.

Ich habe über 6 Monate ausgeschlichen.. Es hat nie geklappt bei mir.
Hatte auch immer mit heftigen Entzugserscheinungen zu kämpfen, die es ja laut Ärzte nicht gibt.
Ich hätte bei meinen absetzversuchen immer starken Schwindel und Kopfschmerzen. Zudem kamen noch panikanfälle dazu.
Was sagen die Ärzte dazu?
Was raten Sie dir?

Viele Grüße

14.09.2019 13:49 • x 2 #10


ELBENWEIB
Hallo Kleiner,
Ja was sagen die Ärzte ...so gut wie nichts! Im Krankenhaus kam die Aussage mit den Medikamenten kenne ich mich nicht aus ...aber nach 5 Wochen kommt es davon wohl nicht mehr. Informiert haben die sich wohl nicht. Ich fühle mich damit sehr allein gelassen. Anscheinend haben wirklich wenig Ärzte das Fachwissen was diese Entzüge angeht. Ich verstehe immer mehr das Menschen den Absprung davon nicht schaffen und das ist meiner Meinung nach ein Fehler der Ärzte die sich damit nicht befassen wollen .

14.09.2019 13:56 • x 1 #11


la2la2
5mg sind eher eine niedrige Dosis - und du hast es wirklich langsam ausgeschlichen. Merkwürdig.
Reagierst du allgemein sehr stark auf Medikamente?

14.09.2019 13:59 • #12


ELBENWEIB
Eigendlich Verträge ich Medikamente recht gut Aber ich denke das es auch daran liegt das ich in 15 Monaten 63 Kilo abgenommen habe...

14.09.2019 14:05 • #13


petrus57
Ich hatte beim Absetzen keinerlei Probleme. Hatte Escitalopram gut 2-3 Jahre zu 15 mg genommen. Abgesetzt habe ich die in gut 4 - 5 Wochen. Aber ich habe auch ab und zu einen Blutdruck von 90/50 und niedriger. Ich weiß aber jetzt nicht genau ob es vom Absetzen der Escitalopram kommt. Solch niedrigen Blutdruck hatte ich früher nicht.

14.09.2019 14:17 • x 2 #14


kleiner
Huhu,
Ja die Erfahrung habe ich auch gemacht.
Ich hab mich auch alleine gelassen gefühlt und war echt hilflos.
Immer wenn ich komplett weggelassen habe, nach ausschleichen natürlich, habe ich schlimme Symptome gehabt.

Einmal musste ich von heut auf morgen weg lassen.. Wegen Unverträglichkeit des citalopram.
Was ich da erlebt habe, habe gezittert wie ein Dro... Musste mich krank schreiben lassen...Es war schlimmer wie je zuvor.
Die Ärzte sagten damals dass meine ursymptomatik zurück ist.
Kann man glauben oder nicht. Es ist nur logisch, wenn ich dem Gehirn ein medikament entzieht dass ich 10 Jahre genommen habe, dass es irgendwie reagiert.

Ich habe auch nur jahrelang, die letzten Jahre zumindest , 10 mg citalopram genommen, was ungefähr 5 mg escitalopram entspricht.

Man sagte mir auch ich würde mir das einbilden, weil ich von der Einnahme kopftechnisch abhängig wäre.
Inzwischen ist das auch so, weil ich schlechte Erfahrungen gemacht habe mit dem absetzen.

Aber bei meinen ersten Versuchen war es definitiv nicht so. Da war ich noch stabil mit Tabletten und hab meine ganzen symptome nicht auf das absetzen bezogen.
Im Gegenteil ich dachte ich habe hws Syndrom. Weil mir ja wochenlang schwindelig war und hatte auch sehstörungen. Hatte damals nicht das absetzen in Verdacht.

Einmal hab ich es sogar geschafft für 6 Wochen mit wenig Symptomen, allerdings hab ich dann ein Hormonpräperat nehmen müssen, dass hat bei mir einen rückfall ausgelöst.
Obwohl ich dem Frauenarzt gesagt habe dass ich da empfindlich bin.

Habe mit anderen Frauenärzten im nachhinein darüber gesprochen, die meinten sie hätten mir das nie verordnet, da das schon bei "normalen" Menschen Depressionen verursacht, super.

14.09.2019 14:18 • #15


kleiner
Ach ja was ich vergessen habe.
Bei mir hat das citalopram sehr gut gewirkt.. Leider konnte ich es wegen Unverträglichkeit nicht mehr nehmen.

Hast du mal eine höhere dosis probiert?

14.09.2019 14:26 • #16


ELBENWEIB
Ja ich sollte die Dosis erhöhen wollte ich aber nicht ...heute bin ich froh das ich es nicht gemacht habe. Ich glaube nicht das Medikamente da die einzige Lösung für sein können....und schon gar nicht über Jahre hinweg...

14.09.2019 14:30 • #17


kleiner
Ja da hast du sicherlich recht.
Ich mache nebenher auch psychotherapie.
Dennoch können Pillen eine Alternative sein wenn man die Angst zu lange mit sich herum schleppt. Es besteht die gefahr dass es sich verinnerlicht und schwer wieder "abtrainiert" werden kann.

Ich weiss auch nicht was wäre wenn ich mich weiterhin verweigert hätte. Vor meiner ersten panikattacke dachte ich sowieso, sowas würde einen nicht treffen.

Das Problem ist heutzutage auch, daß man keine Zeit zum genesen hat.
Ich wollte damit die fehlzeiten im Job umgehen... MAN SOLL JA FUNKTIONIEREN.
Gerade wenn man jung ist. Und was soll man den Leuten sagen..

Leider ist das Unverständnis sehr groß.
Bei einem Beinbruch oder grippe hat jeder Verständnis und man wird gleich bemitleidet.
Man sollte dieses Erkrankung am besten umbenennen..

14.09.2019 15:04 • #18


ELBENWEIB
Ja das ist leider so. Das Verständniss ist einfach nicht gegeben was mitunter schwer verletzend ist. Das kenne ich auch nur zu gut . In meinem Umfeld sagen auch viele dann nimm die Pillen halt wieder. Ja toll die glauben wirklich man nimmt das ein und die Welt ist rosa rot von den Nebenwirkungen wollen die nix wissen...warum auch . Ich denke klar gibt es Situationen wo es ohne Medikamente nicht geht ganz klar . Aber es muss ja auch mal ein Zeitpunkt kommen wo es ohne gehen muss. Das wir da aber keinerlei Hilfe bekommen finde ich mehr als traurig. Ich habe auch schon Angst es nicht zu schaffen.

14.09.2019 15:21 • #19


Schlaflose
Zitat von ELBENWEIB:
ber ich denke das es auch daran liegt das ich in 15 Monaten 63 Kilo abgenommen habe...


Der niedrige Blutdruck ganz sicher. Ich habe mal innerhalb von 8 Monaten 25kg abgenommen (also von 75 auch 50, bei einer Größe von 1,58m) und mein Blutdruck sank von 130/90 auf 80/60 und ich hatte auch dauernd Kreislaufprobleme. Dann fing ich an zu joggen und mein Blutdruck stieg nach ein paar Monaten auf 120/80 und mir ging es blendend.

14.09.2019 15:39 • #20



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