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Huhu,
Ja die Erfahrung habe ich auch gemacht.
Ich hab mich auch alleine gelassen gefühlt und war echt hilflos.
Immer wenn ich komplett weggelassen habe, nach ausschleichen natürlich, habe ich schlimme Symptome gehabt.
Einmal musste ich von heut auf morgen weg lassen.. Wegen Unverträglichkeit des citalopram.
Was ich da erlebt habe, habe gezittert wie ein Dro... Musste mich krank schreiben lassen...Es war schlimmer wie je zuvor.
Die Ärzte sagten damals dass meine ursymptomatik zurück ist.
Kann man glauben oder nicht. Es ist nur logisch, wenn ich dem Gehirn ein medikament entzieht dass ich 10 Jahre genommen habe, dass es irgendwie reagiert.
Ich habe auch nur jahrelang, die letzten Jahre zumindest , 10 mg citalopram genommen, was ungefähr 5 mg escitalopram entspricht.
Man sagte mir auch ich würde mir das einbilden, weil ich von der Einnahme kopftechnisch abhängig wäre.
Inzwischen ist das auch so, weil ich schlechte Erfahrungen gemacht habe mit dem absetzen.
Aber bei meinen ersten Versuchen war es definitiv nicht so. Da war ich noch stabil mit Tabletten und hab meine ganzen symptome nicht auf das absetzen bezogen.
Im Gegenteil ich dachte ich habe hws Syndrom. Weil mir ja wochenlang schwindelig war und hatte auch sehstörungen. Hatte damals nicht das absetzen in Verdacht.
Einmal hab ich es sogar geschafft für 6 Wochen mit wenig Symptomen, allerdings hab ich dann ein Hormonpräperat nehmen müssen, dass hat bei mir einen rückfall ausgelöst.
Obwohl ich dem Frauenarzt gesagt habe dass ich da empfindlich bin.
Habe mit anderen Frauenärzten im nachhinein darüber gesprochen, die meinten sie hätten mir das nie verordnet, da das schon bei "normalen" Menschen Depressionen verursacht, super.