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Hallo Ihr Lieben,

da sich mein Reizmagen (habe mich nach nervösen Gastritisanfällen in eine Magenneurose gesteigert), Schlafstörungen und Depressionen (TEUFELSKREIS!) nicht gebessert haben und ich wirklich total am Ende war habe ich nun von der Psychiaterin die ich auf Anraten meiner Therapeutin aufgesucht habe nun gestern mit Mirtazapin 30 mg begonnen.

Ich weiß, dass ich geduldig sein muss, aber dennoch habe ich eine Frage an Euch zur Eingewöhnung. Ich konnte sehr schlecht einschlafen, bin auch einige Male aufgewacht, habe dann aber schon sehr viel geschlafen. Problem war, dass ich zu meiner normalen Zeit gegen 8 Uhr gar nicht wirklich reagieren konnte. Ich bin dann heute (ist ja glücklicherweise Samstag) erst um 10:25 aufgestanden und war dann sehr groggi. Sehr positiv: der Magen ist viel ruhiger und ich konnte auch ohne riesige Überwindung etwas essen. Nun ist es 14:30 Uhr, ich war schon spazieren, aber ich bin immer noch etwas benommen.

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht und hat es sich dann etwas eingependelt. Ich weiß, dass dieses Mittel gewählt wurde, damit ich erstmal ruhig werde und sich auch der Magen entspannt und ich bin auch sehr froh, dass das zu wirken scheint. Dennoch mache ich mir Sorgen, wenn ich dann den ganzen Tag neben mir stehen.

Liebe Grüße,
Claudia

27.02.2010 15:32 • 28.02.2010 #1


3 Antworten ↓


Zitat:
Problem war, dass ich zu meiner normalen Zeit gegen 8 Uhr gar nicht wirklich reagieren konnte.

Ich hatte nur 15mg,
Arzt meinte die wirken nach Einnahme ca. 10 Stunden, um früh schneller in die Gänge zu kommen müsste ich sie abends früher nehmen.

Wirklich gebracht haben die bei mir aber auch nichts. Erholsamen Schlaf hatte ich trotzdem nicht. Bei mir hat es kein Unterschied gemacht ob ich die schlucke und deswegen den ganzen Tag dahänge wie Schluck Wasser in der Kurve oder oder ob ich sie weglasse und genauso dahänge - also sind sie in den Müll gewandert...

27.02.2010 15:47 • #2



Super müde mit Mirtazapin.

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Hallo Leviathan,

hm, das hört sich nicht so gut an - hat man Dir dann etwas anderes verschrieben?
Ich schlafe zwar nun fast schlechter ein als vorher, schlafe dann aber gut und kann auch in der Nacht nach kurzem Aufwachen wieder einschlafen. Nur möchte ich morgens einfach nur schlafen und schlafen.

Für mich ist es von riesigem Vorteil, dass sich der Magen sofort entspannt hat. Ich mache mir nur Sorgen, dass diese Trägheit bleibt. Wenn ich die Tabletten einnehme, dann bin ich nach einer Stunde wie benommen. Naja, ich habe am Freitag wieder einen Termin bei der Psychiaterin, mal sehen, wie es bis dahin ist...

Alles Gute!
Claudia

28.02.2010 12:16 • #3


Zitat von claudia333:
hat man Dir dann etwas anderes verschrieben?

dazu hätte ich nochmal hingehen müssen, war ja nur beim Hausarzt der mir davor schon Opipramol verschrieben hatte die auch nichts brachten. Das Nächste wär ne Überweisung gewesen von der ich aber nichts wissen wollte.


Zitat:
Ich mache mir nur Sorgen, dass diese Trägheit bleibt. Wenn ich die Tabletten einnehme, dann bin ich nach einer Stunde wie benommen.

Wie lange nimmst du sie schon und zu welcher Zeit nimmst du sie ein ?
Versuch doch mal sie 1-2 Stunden früher zu nehmen um zu sehen ob du damit am nächsten Tag etwas schneller fit bist.
Wenn das auch nichts ändert sprich es doch am Freitag bei der Psychiaterin mal an.

28.02.2010 13:12 • #4




Dr. med. Andreas Schöpf