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H

Holgerson
Gast

Hallo zusammen,

tut Sport euch gut oder werden eure Beschwerden dadurch schlimmer?

Für mich war Sport alll die Jahre die absolute Wundermedizin, doch seit meinem Burnout drehe ich nach 10 Minuten Joggen völlig am Rad! Depressionen, Agressionen, Panikgefühle.....

Ich untersuche gerade, ob das durch ein Zuviel Sport bedingt ist oder ob ich momentan einfach überempfindlich auf jede Form von Nervenreizung reagiere (Ja, dazu gehört auch körperliche Bewegung - Stichwort Sympaticus).

Das ist deshalb wichtig, weil ich nicht auch noch auf Sport verzichten will, wenn das eigentlich eine gute Übung für mich wäre unter Menschen zu kommen usw.!

Andererseits wäre es vielleicht mal notwendig 6 Wochen auszusetzen!

Also, wie geht es EUCH damit?

14.08.2013 #1


36 Antworten ↓
H

Holgerson
Gast

Zitat von püppi123:
Für mich ist es entspannung und abschalten pur. A propos entspannung: Ich dachte immer beim sport wird nicht der sympatikus sondern der parasympatikus angeregt?

Und übrigens sehe ich es auch nicht als negativ, wenn jeamnd NACH dem Sport verstärkt panik hat. Das zeigt nämlich nur, dass sich bestimmte gefühle, die man sonst versucht krampfhaft drin zu behalten, durch den sport einen weg nach draussen suchen. und irgendwie müssen sie raus. das sollte man dann positiv sehen. Also: Nicht dem sport die schuld geben, sondern sich freuen dass man durch den sport emeotionen herauslassen kann, die sonst festsitzen und einem größere probleme bereiten.

LG Eure Püppi


Der Sympathicus ist für jegliche Form der Aktivierung zuständig (erhöhte Herzfrequenz, erhöhter Blutdruck, erhöhte Muskelspannung, etc.). Bei körperlicher Anstrengung wird er grundsätzlich aktiviert. Damit verbunden ist immer auch eine Ausschüttung von leistungssteigernden Hormonen wie Adrenalin und u.U. eine eine Erhöhung von Cortisol (Stresshormon). Das parasympathische Systhem wird erst nach der Belastung aktiviert, wenn der Organismus sich erholt.

Bei zu hoch frequentierten Trainingsreizen (und ggfs. zusätzlichen Stressoren) kann es passieren, dass das Umschalten nicht mehr richtig funktioniert. Der Sympathicus hört nicht mehr auf Gas zu geben, bzw. dauert es zu lange, bis er umschaltet. Im Extremfall reichen dann kleinste Belastungen um ihn bereits wieder zu Höchstleistungen zu veranlassen.

Training bedeutet grundsätzlich erstmal eine Schädigung bzw. Belastung des Körpersysthems. Die positiven Auswirkungen sind in den folgenden Anpassungseffekten begründet, wenn der Organismus die Schäden repariert und die Systheme verstärkt, um den Reizen entgegenzuwirken. Ein Missverhältnis von Belastung und Erholung führt zum Gegenteil. Das gilt nicht nur für Muskelaufbau und Ausdauersteigerung, sondern auch für Dinge wie das Immunsystem und ebend die Stressresistenz....

Man empfiehlt gerne lockeren Ausdauersport im Grundlagenbereich, weil hier die Belastung gering ist und andere Stressoren ausgeschlossen werden. Darum wirkt sich das so beruhigend aus. Allerdings muss auch hier genug Erholung gegeben sein, sonst wird selbst Walking zum Stress und führt in nervöse Zustände, die später fliessend in Erschöpfung bzw. Überaktivität des Parasympathicus....

Es hat somit nicht nur mit tiefenpsychologischen Einflüssen zu tun, wenn jemand von Sport krank wird:-)! Diese Sachen sind leider noch sehr wenig erforscht und werden bislang auch vorrangig in der Sportwissenschaft untersucht. Dem durchschnittlichen Mediziner sind sie nur oberflächlich oder überhaupt nicht bekannt. Ein Bodybuilder kann da in der Regel mehr zu erzählen....

31.07.2013 09:22 • #33


Zum Beitrag im Thema ↓

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SPORT - Pures Gift oder Wundermedizin?

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Holgerson
Gast

Zitat von jeg:
Ja hauptsächlich die Menschenansammlung, bzw. dass ich dabei beobachtet werde oder werden könnte. Ich habe hier zu Hause auch ein Springseil, eine Matte und Hanteln, aber meist kann ich mich leider doch nicht aufraffen etwas zu machen... Es ist so als ob ich denke, es ist eh alles sch***e (Beziehung, Schule,Arbeit, Krankheit,Therapie etc) dann kann ich das mit dem Sport auch gleich lassen. Ich weiß, das klingt unlogisch, weil ich ja weiß, dass er mir hilft... aber das wäre dann wie eine weiße Murmel unter 100 schwarzen etwas überspitzt gesagt und dann hab ich schon gleich keine Motivation mehr. Rolling Eyes


Nee, das klingt überhaupt nicht unlogisch. Genau so denkt man dann und das ist ja auch verständlich.... Mit Deinen Beschwerden ist ja auch alles schei.! Ein bisschen Training ändert da ja auch nix dran, das ist wohl so.

Aaaaaber:

Hol Dir den Kick vom Sport jeden zweiten Abend oder sogar 5-6 x pro Woche und Du wirst an diesen Tagen mit einem Lächeln einschlafen. Am Folgetag gehts Dir dann umso besser und dann freust Du Dich schon wieder auf das Training abends.

So hab ich das all die Jahre gemacht!

Dann hab ich die bessere Stimmung und das dickere Fell nach dem Sport ausgenutzt und bin NOCHMAL unter Menschen, weil ich das dann kurzzeitig besser aushalten konnte. Und danach gings mir dann NOCH besser, verstehste?

Du kannst den Sport als Basis für einen positiveren Kreislauf nutzen. Er kann sogar zum Lebenssinn werden, zum Interessensgebiet, zur Leidenschaft.

Am Anfang stehen lediglich 7 Tage Überwindung und Disziplin, danach wird das wieder zum Selbstläufer (sofern Du Dich nicht überforderst)....

27.07.2013 14:04 • #11


Zum Beitrag im Thema ↓


D
also ich mach jeden tag so ein paar hantelübungen und ein paar bankdrückwiederholungen.

ds hilft mir sehr weil ich mich danach immer richtig gut fühle Smile

#2


J
hallo,

also als ich Anfang des Jahres mehrmals in der Woche eine Mischung aus Ausdauer und Krafttraining gemacht habe, ging es mir so gut wie nie zuvor. Ich habe eine Angststörung und depressive Phasen, bzw. mittlerweile vermutet man eher eine posttraumatische Belastungsstörung. Leider habe ich , weil es mir durch verschiedene andere Faktoren schlechter ging, wieder aufgehört. Aber der Sport hilft mir sehr viel! Wink

#3


H
Zitat von jeg:
hallo,

also als ich Anfang des Jahres mehrmals in der Woche eine Mischung aus Ausdauer und Krafttraining gemacht habe, ging es mir so gut wie nie zuvor. Ich habe eine Angststörung und depressive Phasen, bzw. mittlerweile vermutet man eher eine posttraumatische Belastungsstörung. Leider habe ich , weil es mir durch verschiedene andere Faktoren schlechter ging, wieder aufgehört. Aber der Sport hilft mir sehr viel! Wink


Hi,

warum fängst Du dann nicht wieder an?!

Kannst ja was machen, womit Du bzgl. der anderen Faktoren gut klarkommst!

#4


J
Ich möchte es auch wieder anfangen, aber da ich ein großes Vermeidungsverhalten habe, scheint die Kluft gerade unüberwindbar... Aber ich hoffe ich schaffe es bald wieder, damit auch die 20 € im Monat nicht ungenutzt sind Wink

#5


P
Ich mache keinen Sport. Aber warum stellst du deine Frage mehrmals?

#6


H
Zitat von jeg:
Ich möchte es auch wieder anfangen, aber da ich ein großes Vermeidungsverhalten habe, scheint die Kluft gerade unüberwindbar... Aber ich hoffe ich schaffe es bald wieder, damit auch die 20 € im Monat nicht ungenutzt sind Wink


Was vermeidest Du denn? Den Sport selber oder die Menschenansammlungen im Fitnessstudio usw.?

Geh doch abends mal ne halbe Stunde joggen, wenn die Strassen leer sind. Und trainiere in der Wohnung mit Hanteln / Theraband. Dann profitierst Du zumindest von den stimmungsaufhellenden und beruhigenden Effekten....

Und sobald Du wieder angreifen willst / kannst, gehts ab unter Menschen. Die Stunde Sport in Gesellschaft ist eine super Übung! Danach noch kurz was Proteinreiches zu essen kaufen und Du führst schon fast wieder ein normales Leben....

#7


H
Zitat von pumuckl:
Ich mache keinen Sport. Aber warum stellst du deine Frage mehrmals?


Entschuldigung, ich hab in 2 unterschiedlichen Rubriken gefragt:-)!

#8


J
Zitat von Holgerson:
Zitat von jeg:
Ich möchte es auch wieder anfangen, aber da ich ein großes Vermeidungsverhalten habe, scheint die Kluft gerade unüberwindbar... Aber ich hoffe ich schaffe es bald wieder, damit auch die 20 € im Monat nicht ungenutzt sind Wink


Was vermeidest Du denn? Den Sport selber oder die Menschenansammlungen im Fitnessstudio usw.?

Geh doch abends mal ne halbe Stunde joggen, wenn die Strassen leer sind. Und trainiere in der Wohnung mit Hanteln / Theraband. Dann profitierst Du zumindest von den stimmungsaufhellenden und beruhigenden Effekten....

Und sobald Du wieder angreifen willst / kannst, gehts ab unter Menschen. Die Stunde Sport in Gesellschaft ist eine super Übung! Danach noch kurz was Proteinreiches zu essen kaufen und Du führst schon fast wieder ein normales Leben....



Ja hauptsächlich die Menschenansammlung, bzw. dass ich dabei beobachtet werde oder werden könnte. Ich habe hier zu Hause auch ein Springseil, eine Matte und Hanteln, aber meist kann ich mich leider doch nicht aufraffen etwas zu machen... Es ist so als ob ich denke, es ist eh alles sch***e (Beziehung, Schule,Arbeit, Krankheit,Therapie etc) dann kann ich das mit dem Sport auch gleich lassen. Ich weiß, das klingt unlogisch, weil ich ja weiß, dass er mir hilft... aber das wäre dann wie eine weiße Murmel unter 100 schwarzen etwas überspitzt gesagt und dann hab ich schon gleich keine Motivation mehr. Rolling Eyes

#9


Schlaflose
Mir tut Sport hervorragend. Ich habe vor etwa 16 jahren mit Joggen angefangen, nachdem ich gelesen habe, dass es bei Depressionen und Schlafstörungen so gut wirkt wie ein Antidepressivum. Nach und nach kamen noch Radfahren, Inlinkeskaten, Schwimmen und Walking dazu, je nach Wetter und Jahreszeit. Wenn ich mal einen Tag nichts machen kann, fehlt es mir enorm. Ich fühle mich nach dem Sport so herrlich müde und völlig entspannt, keine negativen Gedanken im Kopf.

#10


H
Zitat von jeg:
Ja hauptsächlich die Menschenansammlung, bzw. dass ich dabei beobachtet werde oder werden könnte. Ich habe hier zu Hause auch ein Springseil, eine Matte und Hanteln, aber meist kann ich mich leider doch nicht aufraffen etwas zu machen... Es ist so als ob ich denke, es ist eh alles sch***e (Beziehung, Schule,Arbeit, Krankheit,Therapie etc) dann kann ich das mit dem Sport auch gleich lassen. Ich weiß, das klingt unlogisch, weil ich ja weiß, dass er mir hilft... aber das wäre dann wie eine weiße Murmel unter 100 schwarzen etwas überspitzt gesagt und dann hab ich schon gleich keine Motivation mehr. Rolling Eyes


Nee, das klingt überhaupt nicht unlogisch. Genau so denkt man dann und das ist ja auch verständlich.... Mit Deinen Beschwerden ist ja auch alles schei.! Ein bisschen Training ändert da ja auch nix dran, das ist wohl so.

Aaaaaber:

Hol Dir den Kick vom Sport jeden zweiten Abend oder sogar 5-6 x pro Woche und Du wirst an diesen Tagen mit einem Lächeln einschlafen. Am Folgetag gehts Dir dann umso besser und dann freust Du Dich schon wieder auf das Training abends.

So hab ich das all die Jahre gemacht!

Dann hab ich die bessere Stimmung und das dickere Fell nach dem Sport ausgenutzt und bin NOCHMAL unter Menschen, weil ich das dann kurzzeitig besser aushalten konnte. Und danach gings mir dann NOCH besser, verstehste?

Du kannst den Sport als Basis für einen positiveren Kreislauf nutzen. Er kann sogar zum Lebenssinn werden, zum Interessensgebiet, zur Leidenschaft.

Am Anfang stehen lediglich 7 Tage Überwindung und Disziplin, danach wird das wieder zum Selbstläufer (sofern Du Dich nicht überforderst)....

#11


H
Zitat von Schlaflose:
Mir tut Sport hervorragend. Ich habe vor etwa 16 jahren mit Joggen angefangen, nachdem ich gelesen habe, dass es bei Depressionen und Schlafstörungen so gut wirkt wie ein Antidepressivum. Nach und nach kamen noch Radfahren, Inlinkeskaten, Schwimmen und Walking dazu, je nach Wetter und Jahreszeit. Wenn ich mal einen Tag nichts machen kann, fehlt es mir enorm. Ich fühle mich nach dem Sport so herrlich müde und völlig entspannt, keine negativen Gedanken im Kopf.


Toll, so ging es mir eigentlich sonst auch immer!

Und Deine Panik / Ängste werden nach dem Training nicht schlimmer?

#12


J
Zitat von Holgerson:
Zitat von jeg:
Ja hauptsächlich die Menschenansammlung, bzw. dass ich dabei beobachtet werde oder werden könnte. Ich habe hier zu Hause auch ein Springseil, eine Matte und Hanteln, aber meist kann ich mich leider doch nicht aufraffen etwas zu machen... Es ist so als ob ich denke, es ist eh alles sch***e (Beziehung, Schule,Arbeit, Krankheit,Therapie etc) dann kann ich das mit dem Sport auch gleich lassen. Ich weiß, das klingt unlogisch, weil ich ja weiß, dass er mir hilft... aber das wäre dann wie eine weiße Murmel unter 100 schwarzen etwas überspitzt gesagt und dann hab ich schon gleich keine Motivation mehr. Rolling Eyes


Nee, das klingt überhaupt nicht unlogisch. Genau so denkt man dann und das ist ja auch verständlich.... Mit Deinen Beschwerden ist ja auch alles *beep*! Ein bisschen Training ändert da ja auch nix dran, das ist wohl so.

Aaaaaber:

Hol Dir den Kick vom Sport jeden zweiten Abend oder sogar 5-6 x pro Woche und Du wirst an diesen Tagen mit einem Lächeln einschlafen. Am Folgetag gehts Dir dann umso besser und dann freust Du Dich schon wieder auf das Training abends.

So hab ich das all die Jahre gemacht!

Dann hab ich die bessere Stimmung und das dickere Fell nach dem Sport ausgenutzt und bin NOCHMAL unter Menschen, weil ich das dann kurzzeitig besser aushalten konnte. Und danach gings mir dann NOCH besser, verstehste?

Du kannst den Sport als Basis für einen positiveren Kreislauf nutzen. Er kann sogar zum Lebenssinn werden, zum Interessensgebiet, zur Leidenschaft.

Am Anfang stehen lediglich 7 Tage Überwindung und Disziplin, danach wird das wieder zum Selbstläufer (sofern Du Dich nicht überforderst)....



Sollte ich am Besten so machen, aber mir vergeht oft auch der Spaß daran... obwohl die Motivation, dass es mir dann besser geht eigentlich reichen sollte?! Hast du dafür auch Tipps auf Lager? Wink

#13


H
Zitat von jeg:
Sollte ich am Besten so machen, aber mir vergeht oft auch der Spaß daran... obwohl die Motivation, dass es mir dann besser geht eigentlich reichen sollte?! Hast du dafür auch Tipps auf Lager? Wink


Ja, am Anfang ist es schlichtweg eine Sache der Angewöhnung!

Niemand (auch kein sportsüchtiger Spitzensportler) hat nach längerer Pause Lust zu trainieren. Das ist ganz normal. Der ganze Organismus schaltet in der Pause zunehmend auf Standby. Die nervöse Aktivität fährt herunter, der Stoffwechsel verlangsamt sich, usw.!

Die ersten Trainingseinheiten sind schlichtweg Überwindungssache und eine Frage der Disziplin. Aber sobald der Körper sich wieder auf die Reizung einstellt, kommt es auch wieder zu den Glücksgefühlen und anderen positiven Begleiterscheinungen.

Das dauert aber 1 - 2 Wochen. Und in der Zeit solltest Du ganz langsam anfangen, um nicht nach 6 Wochen im Übertraining zu sein. Dann schmeisste nämlich direkt alles wieder hin.

#14


Schlaflose
Zitat von Holgerson:


Schlaflose hat geschrieben:

Mir tut Sport hervorragend. Ich habe vor etwa 16 jahren mit Joggen angefangen, nachdem ich gelesen habe, dass es bei Depressionen und Schlafstörungen so gut wirkt wie ein Antidepressivum. Nach und nach kamen noch Radfahren, Inlinkeskaten, Schwimmen und Walking dazu, je nach Wetter und Jahreszeit. Wenn ich mal einen Tag nichts machen kann, fehlt es mir enorm. Ich fühle mich nach dem Sport so herrlich müde und völlig entspannt, keine negativen Gedanken im Kopf.


Toll, so ging es mir eigentlich sonst auch immer!

Und Deine Panik / Ängste werden nach dem Training nicht schlimmer?


Ich habe keine Panik . Ich bin in diesem Forum wegen sozialer Phobie/ängstlicher (vermeidender) Persönlichkeitsstörung. Meine Ängste beschränken sich auf Situationen wie vor Leuten eine Rede halten, im Mittelpunkt stehen, das Sagen haben, Fehler zu machen und sich zu blamieren, kritisiert zu werden u.ä.

#15


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Zitat von Schlaflose:
Ich habe keine Panik . Ich bin in diesem Forum wegen sozialer Phobie/ängstlicher (vermeidender) Persönlichkeitsstörung. Meine Ängste beschränken sich auf Situationen wie vor Leuten eine Rede halten, im Mittelpunkt stehen, das Sagen haben, Fehler zu machen und sich zu blamieren, kritisiert zu werden u.ä.


Verstehe!

Versuchs doch mal mit Mannschaftssport. Da kannst Du diese Dinge automatisch und ganz zwanglos üben. Und wenn Du Dich zurückhälst, ist das auch nicht schlimm, solange Du Deine Leistung bringst:-)! Man wird Dich so oder so anerkennen und auffangen, vielleicht hilft Dir das dabei, da wieder Mut zu fassen....

#16


M
Ich habe eine Arbeit, wo ich mich viel bewegen muss (Küche).
Auf der Arbeit geht es mir meistens gut.
Nur wenn ich zuhause bin und Ruhe habe gehts wieder los.
Ich will jetzt wieder anfangen zu malen.
Vielleicht hilft das ja?

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Schlaflose
Zitat von Holgerson:
Versuchs doch mal mit Mannschaftssport. Da kannst Du diese Dinge automatisch und ganz zwanglos üben. Und wenn Du Dich zurückhälst, ist das auch nicht schlimm, solange Du Deine Leistung bringst:-)! Man wird Dich so oder so anerkennen und auffangen, vielleicht hilft Dir das dabei, da wieder Mut zu fassen....


Mannschaftssport schreck
Nein, ich mache alles alleine und bin mit meinem Leben glücklich und zufrieden. Ich möchte nichts ändern. Ich bin übrigens 51 jahre alt, da sieht man alles nicht mehr so eng.

#18


C
Sport muß!

Jeden Tag, auch bei diesem Wetter, mindestens 2std. Alles andere geht gar nicht. Ich brauch das mittlerweile wie die Luft zum atmen.
Für die Psyche, zum abschalten, und natürlich für die örperliche Gesundheit.

#19


H
Zitat von ClicliDinoim:
Sport muß!

Jeden Tag, auch bei diesem Wetter, mindestens 2std. Alles andere geht gar nicht. Ich brauch das mittlerweile wie die Luft zum atmen.
Für die Psyche, zum abschalten, und natürlich für die örperliche Gesundheit.


Du weisst, dass ein Übertraining zu vergleichbaren Beschwerden führen kann wie eine Depression oder Panikstörung?

#20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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