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Hallo zusammen!
Macht jetzt Seroqel abhängig oder nicht?
Ich meine man merkt es ja,wenn man das Seroqel mal einen Tag aussetzt,
so wie ich es getan habe,weil die Medikamente umgestellt worden sind.
Nahm die neuen Meddis so ein,wie der Arzt sagte(Trimipramin,und Lyrica.)
Alle Abends.
Kam damit überhaupt nicht zurecht, im Gegenteil.
Bin mit Ängsten wieder wach geworden.
Habe schon einiges von dem Seroqel gehört.
Ist es war,das es in Amerika als Dro. verkauft wurde,oder wird?
Habe ich nur gelesen.
Mag da auch falsch liegen.
Manche Leute schreiben da auch mal dummes Zeug.
Gruß Lacky

07.12.2013 21:31 • 15.12.2013 #1


11 Antworten ↓


Schlaflose
Es macht nicht abhängig im Sinne von süchtig. Allerdings darf man es nicht einfach absetzen, dann gibt es nämlich sogenannte Absetzerscheinungen. Man muss es beim Absetzen langsam ausschleichen, indem man die Dosis über einen langen Zeitraum in ganz kleinen Schritten reduziert.

08.12.2013 09:09 • #2



Seroqel Abhängigkeit?

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Erstmal Danke für deine Nachricht!
Und wie du schon sagtest,langsam ausschleichen.
Mein facharzt sagte aber sofort weg,und da war ich schon skeptisch.
Ein Facharzt sollte es eigentlich wissen,wenn man ein Medikament schon über
zwei Monate eingenommen hat, es nicht abrupt absetzen sollte.
Zumal die neuen Medikamente auch nicht sofort wirken.
Wenn sofort absetzen,dann muß man es auch mit einem ersetzen,was auch sofort wirkt.
Gruß Lacky

08.12.2013 18:15 • #3


Nee, die Absetzerscheinungen legen sich nach ein paar Tagen und sind auch nicht mit nem Entzug zu vergleichen. Sonst würdest das Zeug nicht kriegen, keine Angst!

08.12.2013 18:18 • #4


Hi Lacky,
Seroquel absetzen halte ich für eine gute Idee,
ob allerdings die schnelle Umstellung auf zwei andere Medikamente Trimipramin und Lyrica
sehr sinnvoll war? Von einem Tag auf den anderen? Auf Deinen Bauch hören, ob es sich gut und richtig anfühlt, ob es Dir gut tut
Es kommt auch auf die Dosis an, wenn diese sehr gering war, kann sofort abgesetzt werden, wenn sie höher war, sollte ausgeschlichen = langsam reduziert werden
Gruß
cichysp

08.12.2013 18:32 • #5


Hallo!
Ich nehme 200mg Seroqel zur Nacht.
Das ist nach ärztlicher Aussage nicht viel,aber auch nicht wenig.
Ich werde natürlich nicht alles sofort absetzen,selbst wenn ein Facharzt
mir gesagt hat: Das können sie beruhigt tun.
Ich frage mich dann immer: Er ist doch der Arzt,und müste es
eigentlich wissen,das das Absetzen nicht einfach ist, vor allem
von der psychischen Seite.
Zur Not habe ich natürlich Lorazepam zu Hause, aber wegen der Abhängigkeitsgefahr
nehme ich es nicht regelmäßig.
Alle drei Tage vielleicht,wenn überhaupt.
Aber ich werde in die Tagesklinik gehen müssen,allein schon wegen der Medikamenteneinstellung,
und das ich dort auch jeden Tag Therapie habe.
Denn momentan habe ich nur einmal die Woche ein Gespräch beim Psychologen,und das ist
relativ wenig.
Oder was meint ihr?

14.12.2013 17:55 • #6


Nochmal als Zusatz:
Stand der Dinge ist eine Halbe Citralophram 40 eine am Tag.
Abends Mirtazapin 15mg ,fange ich mit an.
Seroqel langsam ausschleichen.
Zur Sicherheit habe ich nochmal in der Klinik angerufen,ob ich das Mirtazapin
mit dem Seroqel zusammen einnehmen kann.
Die Ärztin sagte ja,es würde keine großen Probleme geben.

14.12.2013 17:59 • #7


Hi Lacky,
wir wissen relativ wenig von Dir, warum Du sie nimmst, wie es Dir geht etc.
nur drei Medikamente auf einmal finde persönlich des Guten zu viel ...
aber es muss im Prinzip jeder selbst wissen, was ihm gut tut und was nicht ...
von den Neurologen bekommst Du so ziemlich alles, wenn Du den Wunsch danach äußerst ...
also kannst Du Dich auch genauso gut auf Dich selbst verlassen
Was mich betrifft würde ich - wenn überhaupt mit dem Ersatz für Seroquel erst anfangen, wenn das Seroquel ausgeschlichen oder abgesetzt ist ...
200mg finde ich nicht wenig - ob Du ausschleichen oder absetzen willst ? Ich würde mich wahrscheinlich für ausschleichen entscheiden vielleicht über 2 Wochen hinweg
also wenn Du in Fachbüchern nachliest, erfährst Du, dass es möglichst vermieden werden sollte, zwei Psychopharmaka gleichzeitig zu verschreiben ... in der Praxis sieht es allerdings anders aus, es wird querbeet verschrieben, oft sogar drei gleichzeitig ... dass man meinen könnte, je mehr, desto besser ...
jeder reagiert anders auf Psychopharmaka, bei jedem wirken sie ein wenig anders ... daher kommst Du nicht drum herum, in Dich hineinzuhorchen, was Dir gut tut ...
meine Meinung ist: Je weniger, desto besser ...
so viel für heute
grüsse von
cichysp

14.12.2013 20:39 • #8


Hallo!
Stimme ich dir voll zu!
Nur ich selbst merke,ob mir was hilft ,oder nicht!
Gruß

14.12.2013 22:23 • #9



guten Morgen Lacky,
so ist es, und NUR DU selbst merkst, ob es Dir überhaupt hilft oder gut tut ...
und NUR DU selbst merkst, wie lange bzw. wann es nicht mehr hilft oder gut tut ...
bei mehreren gleichzeitig kann es auch zu Wechselwirkungen untereinander oder mit anderen Medikamenten kommen, wenn z.B. mal ein Erkältungsmittel eingenommen wird/ werden soll oder mir fällt gerade nichts anderes ein - es kann egal mit welchem Mittel, das eingenommen wird, zu Wechselwirkungen kommen ... grundsätzlich würde ich mich fragen: geht es nicht auch irgendwann ohne Psychopharmaka, denn den Leuten, denen sie helfen, helfen sie oft nur vorübergehend, irgenwann nicht mehr aufgrund der Gewöhnung, dann müsste gesteigert werden etc. ...
eine Ex-Kollegin von mir nimmt inzwischen seit 17 Jahren Psychph. aus Gewohnheit oder nenne es psychische Abhängigkeit ... [wenn sie ihre Mutter besucht, die weiter entfernt wohnt, und die Tabletten vergisst, mitzunehmen, schläft sie die ganze Nacht nicht], zwischenzeitlich ist ihre Leber angegriffen ... sie schafft es leider nicht mehr, davon weg zu kommen ... muss eben mit den Nachteilen leben. Eine Dauermedikation hat finde ich früher oder später mehr Nachteile als Vorteile - da mehr Vit B12 verbraucht wird, kann ein Mangel entstehen, die Blutbildungsfähigkeit/ Stoffwechselprozesse werden gestört, die sog. Nebenwirkungen können unangenehm sein ... aber das ist meine persönliche Meinung, es gibt sicherlich Personen, die anderer Meinung sind, nämlich die, dass sie gut mit einer Dauermedikation und auch mit ihren Folgen leben ...
Bye for now
cichysp

15.12.2013 04:11 • #10


Hallo!
Ich sehe,das es 4.11Uhr war,wo du geschrieben hast.
Warst du noch so lange auf?
Die psychische Abhänigkeit,das ist genau das Schlimme.
Da ich dieses Seroqel schon über zwei Monate nehme, und ich einigermaßen davon schlafen kann,
habe ich schon bedenken es abzusetzen.
Aber ich muß es in kleinen Schritten versuchen.
Ich muß nebenbei auch eine intensive Therapie machen.
Einen Termin für die Tagesklinik habe ich bereits für nächste Woche Mittwoch.
Es kommt auch immer auf dein Krankheitsbild an.
Wenn du unter Ängsten leidest,ist es natürlich nicht immer ratsam,diese zu unterdrücken,was jetzt Medikamente angeht.
Gruß Lacky

15.12.2013 15:18 • #11


hi,
nein ich hatte schon geschlafen und bin wach geworden und dann stehe ich oft in der Nacht auf, wenn ich nicht mehr einschlafen kann, das kann ich meistens nicht mehr
manchmal kann ich dann später, also irgendwann früh noch mal ne Stunde einschlafen
es gibt noch keinen wirklich guten Schlaf-Wach-Rhythmus bei mir, aber es ist schon viel besser
Du schaffst es sicher, das Seroquel nach und nach wegzubekommen
auch wenn es vielleicht etwas mehr Zeit braucht
als Dir lieb ist, wenn Du die Fortschritte siehst, bist Du vielleicht nach und nach motivierter
grüsse
von cichysp

15.12.2013 20:44 • #12



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Dr. med. Andreas Schöpf