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Tranix
Hallo,

Ich war gestern bei meinem Psychologen. Ich habe seit 2 Wochen wieder Probleme mit einer DP/DR. Ich leide seit einem Jahr an eine Panik und Angststörung, die ich aber mittlerweile gut im Griff habe.
Jetzt wandelt sich das ganze zu einer Art DR.
Mein Arzt hat mit quetiapin gegeben und ich soll erstmal mit 25 mg anfangen, damit ich wieder gut schlafen kann, da Schlafmangel die DR fördert.
Nun lese ich überall nur Horrormeldungen über diese Medikament, hat jemand Erfahrung damit? Ich soll es heute abend das erstmal nehmen und haben morgen Früh wieder eine Fortbildung. Jetzt habe ich Angst, das ich diese dann nicht schaffe.
Lg Sascha

24.07.2015 16:45 • 20.02.2016 #1


15 Antworten ↓


Es ist ein mittel potentes Neuroleptikum, die Dosis ist allerdings sehr niedrig mit 25 mg. Über einen begrenzten Zeitraum vermutlich nicht so schlimm.

24.07.2015 18:53 • #2



Quetiapin neuraxpharm 50mg

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Tranix
Ich habe vor solchen Medikamenten immer einen Heiden Respekt. Zurzeit geht's mir halt wieder schlechter, so das ich heute morgen sogar von der Arbeit nach Hause gegangen bin, weil ich es dort einfach nicht mehr ausgehalten habe, das hatte ich seit Monaten nicht mehr so schlimm

24.07.2015 20:30 • #3


Hallo Sascha.

Ich nehme zum Schlafen 25 mg Quentiax. Das ist der gleiche Inhaltsstoff wie dein Medikament.
Es ist ein Neuroleptika.
Mir hilft es auch gegen Angst, weil es angenehm beruhigt und mich wieder schlafen lässt.

In der Dosierung bis 50 mg habe ich null Nebenwirkungen.

Hatte früher 300 mg als Retardtablette wegen meiner psychischen Grunderkrankung.
Da hat es mich aber sehr müde gemacht.

Mein Mann nimmt 700 mg Quetiapin, weil er manisch depressiv ist.

Seine Blutwerte letztens waren alle top.

Manche Menschen müssen ein NL nehmen.

Wenns hilft ist es doch ok.
Du musst es wahrscheinlich nicht dein ganzes Leben nehmen.

Also ich empfinde dieses Medikament als angenehm.

Viele Grüße
Marie

27.07.2015 11:43 • x 1 #4


Tranix
Hallo Marie,

danke für deine Antwort, das hilft mir weiter

Ich habe das Medikament jetzt zwei Tage genommen. Gestern war ich den ganzen Tag etwas schlapp und hätte nur schlafen können.
Heute gehts aber schon wieder besser. Ich behalte die 25mg erstmal und schaue wie es sich entwickelt.

lg
Sascha

27.07.2015 11:53 • #5


Hallo Sascha.

Guter Schlaf ist echt wichtig.
Die 25 mg sind wirklich eine Winzdosis.
Da brauchst du keine Angst haben.

Gute Besserung wünsche ich dir.

LG Marie

27.07.2015 12:13 • x 1 #6


Persönlich würde ich natürlich Escitalopram oder opipramol oder promethazin einem potenten Neuroleptikum vorzuziehen , da neuroleptika schweren Verlust an Gehirnsubstanz und Gewichtszunahme etc. verursachen. Aber 25 mg Aug kurze Zeit sind natürlich sehr niedrig. Grundsätzlich sind neuroleptika sehr sehr schädliche Substanzen, deren Folgeschäden definitiv relativ schnell eintreten während ssri in der Regel recht problemlos vertragen werden. Wenn du also mit einem ssri etc. auskommen würdest , wäre das deutlich besser

27.07.2015 23:53 • #7


Hallo Sascha.

Wie kommst du klar mit dem Quetiapin?
Gestern hatte ich keine mehr, erst wieder ab heute...
und ich konnte gar nicht schlafen. Ätzend.

Kümmer dich nicht um Serthralins Geschwafel.
Sie denkt immer, dass ADs Zuckerbonbons sind, ohne Nebenwirkungen und Langzeitschäden.
Dabei sind die auch nicht ohne.

Und ein SSRI zum Schlafen? Lachhaft.
Die wirken in der Regel doch aufputschend.

Mein Mann nimmt jetzt seit fast 10 Jahren 700 mg Quetiapin ein.
Und er hat keine Folgeschäden.

Viele Grüße
Marie

29.07.2015 15:44 • #8


Schlaflose
Zitat von x.:
Kümmer dich nicht um Serthralins Geschwafel.
Sie denkt immer, dass ADs Zuckerbonbons sind, ohne Nebenwirkungen und Langzeitschäden.


Serthralinn ist ein ER

29.07.2015 15:51 • #9


Hallo Schlaflose.

Habs eben erst gerafft.

29.07.2015 16:05 • #10


Zitat:


Sie sahen Daten, denen zufolge Patienten, die mit Neuroleptika behandelt worden waren, häufiger wegen Rückfällen wieder ins Krankenhaus mussten. Mit anderen Worten: Die Dauermedikation erschwert offenbar die Genesung.

Das gleiche Bild ergab sich, als Forscher verglichen, wie Menschen mit Schizophrenie in armen und reichen Ländern behandelt werden. In den USA und sechs anderen Industriestaaten erhielten 61 Prozent von ihnen Neuroleptika. In Indien, Kolumbien und Nigeria waren es nur 16 Prozent. Dennoch - oder gerade deshalb - verlief die Krankheit bei den Patienten aus den armen Ländern deutlich glimpflicher.

Die US-amerikanische Psychiaterin Nancy Andreasen wiederum hat das Gehirn von mehr als 200 Schizophreniepatienten im Kernspintomografen untersucht - und stellte fest, das deren Gehirn geschrumpft war. Dabei galt: Je mehr Medikamente sie genommen hatten, desto schlimmer der Schwund. Im vergangenen Jahr bestätigte eine Studie mit 965 schizophrenen Menschen das Ergebnis. Die Autoren konstatieren: "Patienten, die Medikamente bekamen, hatten häufiger strukturelle Anomalien" in bestimmten Gehirnregionen.

Dieser Verlust von Nervengewebe scheint die Kognition der Betroffenen einzuschränken. Sie werden also nachweislich dümmer, und ihre schizophrenen Anwandlungen werden sie nicht los. Ist es da in bestimmten Fällen nicht besser, auf die Medikamente zu verzichten?

Eine Langzeitstudie vom University of Illinois College of Medicine in Chicago legt dies nahe. 15 Jahre nach der schizophrenen Episode waren 46 Prozent der Patienten, die dauerhaft Medikamente bekommen hatten, ohne Symptome. Bei Patienten, die auf Medikamente verzichtet hatten, lag dieser Wert bei 72 Prozent.

Solche Befunde, von Robert Whitaker in Berlin ganz unaufgeregt präsentiert, sorgen in der Fachwelt für Aufregung.

Quelle : z.B. der Spiegel , ZDF , faz etc.

29.07.2015 21:55 • #11


Nehme auch 25 mg Abends. Ungefähr seit nem Jahr Nebenwirkungen hab ich eig keine, wenns dir bei der Dosierung bei deinem Problem hilft, würde ich an deiner stelle niemals in betracht ziehen es durch Ad's zu ersetzen. Allein wegen der Nebenwirkungen dieser, dass ist natürlich nur meine Ansicht bzw. Erfahrung.

An den Beitrag ersteller über mir: Es ist keine Seltenheit das Menschen die unter diesen Umständen die 40 Fache Dosis nehmen 25 mg sind fast nichts...

31.07.2015 15:38 • #12


in einer dosierung von 25 mg wirkt quetiapin zum Großteil wie Antihistaminika und nur geringfügig antidopaminerg, daher die geringe antipsychotische Wirkung. Ist halt ein mittel potentes Neuroleptikum und kein hoch potentes.

31.07.2015 16:40 • #13


Tranix
Zitat:
Hallo Sascha.

Wie kommst du klar mit dem Quetiapin?


Sry, das ich mich jetzt erst melde. Die letzten Wochen hatte ich viel um die Ohren und bin kaum dazu gekommen, mir mal eine Auszeit zu gönnen.

Die ersten 3 Tage kam ich mir vor, als hätte ich in The Walking Dead mitgespielt. Ich war total müde und kam mir sehr abwesend vor.
Die zweite Woche war super, keine Spur mehr von eine Depersonalisierung und ich konnte seit langen mal wieder entspannt zur Arbeit gehen.

Diese Woche ist es wieder ein hoch und runter. Ich fühle mich heute wieder total neben der Spur, müde und schlapp. Wobei ich mir auch vorstellen kann, das es am Wetter liegt.
Dieses wechselhafte Wetter und diese schwüle schlaucht ganz gut.

Dazu hatte ich gestern noch die Einschulung meiner Tochter und genau vor einen Jahr wurde meine erste Tochter eingeschult und ich bin dem Abend in Krankenhaus gekommen. Denke das es gestern im Unterbewusstsein die ganze Zeit da war und ich vielleicht deswegen heute so fertig bin.
Mal schauen wie die nächsten Tage werden.

lg
Sascha

Zitat:
Die US-amerikanische Psychiaterin Nancy Andreasen wiederum hat das Gehirn von mehr als 200 Schizophreniepatienten im Kernspintomografen untersucht - und stellte fest, das deren Gehirn geschrumpft war. Dabei galt: Je mehr Medikamente sie genommen hatten, desto schlimmer der Schwund. Im vergangenen Jahr bestätigte eine Studie mit 965 schizophrenen Menschen das Ergebnis. Die Autoren konstatieren: "Patienten, die Medikamente bekamen, hatten häufiger strukturelle Anomalien" in bestimmten Gehirnregionen.

Dieser Verlust von Nervengewebe scheint die Kognition der Betroffenen einzuschränken. Sie werden also nachweislich dümmer, und ihre schizophrenen Anwandlungen werden sie nicht los. Ist es da in bestimmten Fällen nicht besser, auf die Medikamente zu verzichten?


Schizophreniepatienten kommen aber bestimmt nicht mit 25-50 mg aus, sondern bekommen in der Regel eine Dosis von 800-1200mg . Ich denke das hier ein großer Unterschied liegt.

14.08.2015 16:11 • x 1 #14


Zazazu
Hallo Leute. Wollte keinen neuen thread eröffnen und habe mich daher in der Suchfunktion durchgewühlt. Also... Ich nehme seit über 2 Wochen Venlafaxin 75 mg. Also geringe Dosis. Erhöhen soll ich erstmal nicht da diese kleine Menge bei mir schon wirkt wie Doping. Kann also seit sage und schreibe 2 Wochen nicht schlafen. Nicht wenig oder kaum sondern gar nicht! Habe von meiner Psychiaterin dann Promethazin bekommen. Erst 10 dann 15 dann 20 und dann 35 tropfen. Keins davon brachte mich zum einschlafen. Nun soll ich Quetiapin 50mg abends zu mir nehmen. Gibt es jmd da draussen der das zeug schon mal nahm? Wird man davon müde und schläft dann auch? Dass man davon zunimmt habe ich gelesen. Ist mir Wurst. Was ich definitiv nicht möchte ist Benommenheit oder Schwindel. Ich bin froh dass das endlich besser geworden ist durch das Venlafaxin. Also haut raus eure Erfahrungen. Wie wirkt das zeug? Danke und LG

20.02.2016 16:22 • #15


Quetiapin wirkt in niedriger Dosis antihistaminerg und leicht antipsychotisch. Das dürfte müde machen.

20.02.2016 16:46 • #16



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Dr. med. Andreas Schöpf