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Hallo ihr Lieben

wer nimmt auch Paroxetin gegen eine Angst- und Panikstörung?

Wie hoch dosiert ihr?
Mein Hausarzt hat mich bei 40mg pro Tag eingependelt.

Habe mir von einem Psychiater eine zweite Meinung eingeholt. Der meinte, das Paroxetin erst ab 50-60mg pro Tag angstlösend wirkt.

Was sind eure Erfahrungen?

Hatte mal probiert, auf 50mg zu erhöhen. Das war vor 6 Jahren. Damals hatte ich bei 50mg mit dem 'Restless-Leg-Syndrom' und einer 'Orgasmus-Störung' zu kämpfen und habe deshalb wieder auf 40mg runterdosiert.

Mit 40mg bin ich absolut beschwerdefrei... Allerdings zweifle ich, ob ich überhaupt einen Nutzen von dem Medi habe...

Danke für Antworten und
lg, Carla

10.10.2010 19:05 • 20.11.2010 #1


13 Antworten ↓


Hallo,
also im Moment bin ich sprachlos denn auch ich habe Paroxetin genommen und müsste es auch wieder nehmen aber halt 20mg...
Nun bin ich wieder erleichtert das du mit 40 super auskommst...Ich habe schon Angst 20 zu nehmen.
Ich würde auch nicht mehr nehmen an deiner stelle denn mir haben damals 20mg wirklich super geholfen obwohl ich auch da Orgasmusstörungen hatte...
Nimm das was dir gut tut und womit du dich absolut wohl fühlst...Aber weiter rauf wenn du damit Probleme hast würd ich echt lassen.

Hattest du anfangs mit Paroxetin nebenwirkungen??Bist du soweit mit Paroxetin zufrieden auch?Also ich habs 2Jahre genommen und mir gings echt gut,durch eine schwangerschaft durfte ich nix mehr nehmen und nun soll ich wieder anfangen und tu mich schwer wegen meiner Mediphobie...

lg Kerstin

10.10.2010 19:23 • #2



Paroxetin wie hoch dosiert?

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hallo kerstin
ich komme mit paroxetin 40mg wirklich sehr gut klar.
als ich vor 6 jahren begonnen habe, paroxetin zu nehmen, habe ich es ganz langsam gesteigert. ungefähr jede woche plus 10mg, bis ich nach 4-5 Wochen auf 40mg war. ich hatte damals kaum beschwerden. etwas trockener mund, etwas mehr geschwitzt, ein wenig restless legs, aber wirklich harmlos.

wie war denn bei dir das absetzen von paroxetin während/vor der SS. Habe gehört, dass manche darauf auch recht heftig reagieren.

Wie ist denn im Moment dein Befinden? Denkst du, dass du Paroxetin überhaupt noch brauchst?
Ich bin mittlerweile recht kritisch gegenüber Chemie und sage mir, chemie nur, wenns anders überhaupt nicht geht...

Aber dass muss letzlich wohl jeder mit sich selbst ausmachen...


lg, carla

10.10.2010 19:39 • #3


Guten Morgen,

ja ich bräuchte sie wieder denn es geht mir gar nicht gut....das absetzen war eigentlich nicht allzu schlimm am anfangs ein wenig so missempfindungen aber das war nach 2 tagen weg.

Wie gesagt meine Attacken nehmen wieder zu Angst ist dauerzustand also nehmen werde ich sie schon wieder ich weis nur noch nicht wann weil ich mich mit meiner Mediphobie echt immer so anstelle...aber wenn du 40 gut verträgst dann werde ich die 20 mg auch überleben...


lg Kerstin

11.10.2010 07:27 • #4


Liebe Kerstin
ja das wirst du definitiv. Du musst ja nicht gleich mit 20mg beginnen. Kannst ja auch mit 5 mg beginnen und langsam steigern. Und da du ja schreibst, dass es mit der Angst wieder schlimmer wird, würde ich nicht zögern, bald mit der Einnahme zu beginnen. Weil es wird ja mind. 3 Wochen dauern, bis eine echte Wirkung eintritt...

Ich nehme an, du stillst nicht mehr, sonst solltest du glaub ich mit der Einnahme noch warten...

Liebe Grüsse
Carla

11.10.2010 11:50 • #5


Hallo Zusammen,

ich nehme momentan 15mg am Tag und bin so gut wie beschwerdefrei. Hat jemand von euch es schon komplett abgesetzt und nicht wieder angefangen ?

LG Tom

16.11.2010 12:33 • #6


hi!
also ich bin auch bei 40mg. nehme es nun fast ein jahr mit einer unterbrechung für 2 monate im sommer. nebenwirkungen sind auch da: schwitzen, unruhige füße im bett, nächliches aufwachen, weil man aufs klo muss, ... usw. aber alles im rahmen.
beim absetzen im sommer hatte ich auch missempfindungen, gibt sich aber nach einigen tagen. bei der erneuten einnahme hats bis heute nicht mehr so gut geholfen wie beim ersten mal. also lieber nicht zu früh absetzen und v. a. gaaaanz langsam reduzieren.

tom, wie lang nimmst du es denn schon?

16.11.2010 21:10 • #7


Ich nehme es jetzt insgesamt 7 Jahre und habe es schon zweimal komplett abgesetzt und musste leider beide mal wieder anfangen es zu nehmen. Ob man jemals wieder ganz davon weg kommt ??

17.11.2010 12:17 • #8


erzähl doch mal, wie du es dosiert hast. Und wie hast du das genau gemacht mit dem absetzen, wöchentlich reduziert oder in größeren zeitabständen?
also ich werds erst absetzen, wenn ich über mindestens 1 halbes jahr ohne zwischenfälle war. Und dann im Frühjahr und alle 2 monate 5 mg weniger. Und wenn ich mich mal unsicher fühlen sollte, frier ich die dosis an der stelle ein und warte länger.

17.11.2010 23:18 • #9


Hallo Butterfly,

also das mit dem Absetzen im Frühjahr ist ne super Idee, so hab ich es auch gemacht.
Ich hab im 4 Wochen Abstand um 5 mg reduziert und es ging dann fast ein dreivierteljahr ohne. Dann ganz plötzlich traten die Angstzustände wieder auf und wurden langsam stärker.
hab dann 2 jahre bis zum nächsten Versuch gewartet. Ich versuche jetzt mehr Sport zu machen und somit besser für den nächsten Versuch gewappnet zu sein.
Wie lange nimmst Du es schon und hast Du schon mal versucht es abzusetzen ?

18.11.2010 10:54 • #10


ja hab ich doch geschrieben. aber es war zu wohl zu früh.
eigtl braucht man es nicht wirklich, hat mein therapeut gesagt. aber ein arzt meinte, mindestens 6 monate völlig angstfrei, dann kann man es wagen.
im moment gehts ja so einigermaßen, mal besser mal schlechter. aber solang es nicht schlimmer wird, kann ich damit leben. ... auch wenns natürlich besser sein könnte.
und was is bei dir so los im moment?

19.11.2010 21:38 • #11


Hallo, ich habe paroxetin vor ein paar Wochen abgesetzt.

Nochmal würde ich das nicht alleine machen, wenn nur stationär.
Eine Woche lang hatte ich Zustände die ich sonst nicht kenne, fühlte sich an wie manisch depressiv. An einem Tag bin ich auch umgefallen und hab mich ziemlich verletzt.
Ich hab es nicht abrupt abgesetzt sondern ausschleichen lassen, wurde erst besser und so das ich es schließlich ganz weg lassen konnte als meine Ärztin mir ein anderes Mittel paralel dazu aufschrieb.

Vielleicht bin ich ja besonders sensibel oder so, bei anderen Psychopharmaka die ich schon abgesetzt hatte hatte ich nicht solche Probleme. Ist sicher individuell verschieden.

Ich hatte über mehrere Monate 20 mg täglich genommen.
Fühlte aber keine Besserung davon.

Abends hab ich über Jahre Opipramol genommen und konnte dann immer gut schlafen. Die ließen sich problemlos absetzten, ich empfinde mich seitdem als insgesamt wacher und das schlafen ist wieder natürlicher geworden. Meistens geht es ganz gut, manchmal liege ich auch wach aber ich nehme es nicht schwer.

Ich würde es gerne mal ganz ohne Psychopharmaka versuchen, traue mir das auch zu, aber finde keine Ärztin die das auch begleiten möchte. Darum hab ich für mich selber überlegt, wenn mache ich das mal eines Tages lieber stationär.

Es grüßt herzlich
kerze

20.11.2010 07:24 • #12


ich glaub nicht, dass du es stationär machen musst.
hattest du auch so art kleine stromschläge oder wackelkontakte in dir - das war bei mir sehr unangenehm. Psychisch hab ich nicht viel gemerkt. Die depri und angst kam erst nach mehreren wochen wieder zurück.
Ich bin davon überzeugt, dass man es noch viel langsamer ausschleichen muss.
vielleicht alle 3 monate 5 mg weniger, so dass der körper kaum ne veränderung mitkriegt und zeit genug hat, sich drauf einzustellen und stabil zu bleiben.

20.11.2010 16:02 • #13


Hallo, ich habe psychisch viel gemerkt. Das ist ja gerade der Grund warum ich es nicht mehr alleine machen würde.

Aber jeder Mensch ist ja verschieden....

Alles Gute wünscht Dir kerze

20.11.2010 16:26 • #14



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Dr. med. Andreas Schöpf