Pfeil rechts

Hallo, leide seit ca. 3 Jahren an Angst- u. Panikattacken. Mit ständigen auf u. ab`s - waren auch schon so gut wie weg. Nur seit ca. 3 Monaten wurden Sie wieder stärker. Vor einpaar Tagen hatte ich Sie ziemlich heftig u. konnte mich garnicht mehr beruhigen u. habe den ganzen Tag nur noch geheult u. bin seitdem auch ziemlich am Boden. War am nächsten Tag gleich bei meinem Therapeuten bzw. Hausarzt der mir dann Paroxat verschrieben hat . Fühle mich irgendwie total down bzw. mir schwindelig, schlecht usw. Hat jemand Erfahrungen mit Paroxat?

17.05.2009 20:04 • 03.09.2009 #1


12 Antworten ↓


liebe sunshine!
ich nehme das paroxat nun seit 2 monaten.. deine geschilderte situation kenne ich nur zu gut..es ging mir genauso wenn nicht noch schlimmer!
Ich kann dir die paroxat wirklich nur empfehlen,die ersten paar tage hatte ich ein paar nebenwirkungen,die aber allemal nicht so schlimm sind wie die panikattacken..und heute kann ich sagen das ich mein altes leben zurück habe,mir wieder mehr zutrauhe und esmir einfach viiiel besser geht!
Du kannst sie ohne bedenken nehmen,nach ein paar wochen wirst du mir recht geben!
Viel erfolg
liebe grüße mina!

18.05.2009 15:25 • #2



Paroxat

x 3


Hallo Mina, vielen Dank für die Antwort Du machst mir echt Hoffnung. War nämlich schon so weit u. wollte Sie wieder absetzten. Hast Du zugenommen?

19.05.2009 20:05 • #3


Also wie gesagt ich nehme sie jetzt seit 2 monaten,und zugenommen habe ich (bis jetzt) noch nicht,merke aber das mein hunger mehr geworden ist..aber da kann man sich ja zügeln
Nimm sie weiter.. du wirst sehen sie helfen dir..
Ganz liebe grüße yasmina

19.05.2009 20:30 • #4


Danke machst mir wirklich mut. Die Übelkeit bzw. der Schwindel sind jetzt auch schon viel besser geworden - nimm Sie ja jetzt schon 1 Woche. Liebe Grüße

20.05.2009 18:27 • #5


Hallo Mina , ich nochmal welche Dosis nimmst Du eigentlich?

23.05.2009 10:35 • #6


Ich nehme jetzt 40 mg.. hab aber ganz langsam eingeschlichen...
sunshine wenn du fragen hast dann frag mich immer,ich weiß schon die kleinste verunsicherung kann ein verückt machen.. deshalb ich bin da ok?
Liebe grüße mina

23.05.2009 11:33 • #7


Ja Danke ist echt schön wenn man weiß das jemand da ist. Ich bin noch bei 10 g, aber ist echt schon viel besser. Danke , schönen Tag noch!

23.05.2009 13:01 • #8


Ja ich bin da... musst dir keine gedanken machen.. prima das es schon besser ist.. ich sag dir was..es wird NOCH BESSER!
Dir auch einen sonnigen samstag!

23.05.2009 14:45 • #9


Hallo Sunshine,
bin da leider gar nicht der Meinung von Mina das man Paroxat ohne bedenken nehmen kann. Möchte dich auch keinesfalls verunsichern nur sollte man sich darüber im klaren sein das Paroxat unter Umständen sehr schwer abzusetzen ist, muß nicht sein das Risiko besteht aber. Habe selber sehr schlechte Erfahrungen mit Paroxat gemacht auf die jetzt nicht näher eingehen möchte. Habe auch schon wahre Wunderdinge über die Wirkung von Paroxetin gehört aber es gibt eben auch unerwünschte Nebenwirkungen und viele Leute die große Probleme beim Absetzen und danach haben..finde das sollte man einfach wissen. Schlußendlich muß jeder für sich selber entscheiden und die Wirkung, Nebenwirkungen, Absetzen verläuft wohl bei jedem anders. Wenn meine Informationen richtig sind stand Paroxetin bei der WHO an erster Stelle für Entzugs und Abhängigkeitsmeldungen noch vor den Benzodiazepinen Ativan und Valium. Aber wie gesagt es gibt natürlich auch genügend Leute die Paroxetin ohne größere Probleme wieder abgesetzt haben.
Liebe Grüße Mila

24.05.2009 12:49 • #10


da hast du schon recht,das mit den absetzbeschwerden is weit bekannt.. womit da aber paroxat nicht das einzige medi mit diesem problem ist! Ich denke aber auch das unsere ärzte sich was dabei denken warum sie uns das verschreiben,also bevolgen wir den ärztlichen rat.. wenn wir nicht den ärzten vertrauen können wem dann..also was die krankheit betrifft.
Ich habe auch mit meiner ärztin über das absetzen geredet,sie hat mir gesagt das man auf jeden fall psychisch stibil sein muß um das medi abzusetzen.. und eben auch das es nicht bei jeden der fall dieser probleme auftritt! Im moment aber mache ich mir darüber keine gedanken,denn ich war am boden bevor ich paroxat nahm. und bin überglücklich in mein altes leben gefunden zu haben,und wieder freude epfinden kann..deshalb hab ch sunshine auch geraten es zu nehmen.. da es ihr auch nicht gut ging und bei ihr nun auch schon eine besserung eingetreten ist..

Es gibt halt überall ein für und wieder..
liebe grüße mina

24.05.2009 13:54 • #11


Hallo,
ja da hast du recht es gib für alles ein für und wieder und schlußendlich muß jeder ,möglichst mit einem Hintergrundwissen, für sich selber entscheiden. Nur vetraue ich persönlich nicht mehr blind den Ärzten, sondern versuche mich zusätzlich noch zu informieren.
Bitte nicht falsch verstehen ich möchte niemandem seine Medikamente ausreden, nur hatte sunshine nach Erfahrungen mit Paroxat gefragt und meine sind nicht die besten und mir war es nur wichtig zu sagen das man Paroxat meiner Meinung nach nicht "ohne Bedenken" nehmen kann.
Paroxat ist vermutlich auf Grund seiner kurzen Halbwertzeit u U schwerer abzusetzen als andere SSRIs. Aber das muß nicht bei jedem so sein.
Freue mich für dich das es Dir mit Paroxat viel besser geht, das mein ich jetzt ganz ehrlich, und dir Sunshine wünsche ich auch viel Erfolg mit dem Medikament.

Liebe Grüße Mila

25.05.2009 19:33 • #12


hallo ihr lieben,
in meiner 15 jährigen Antidepressiva Erfahrungen mit den Trizyklischen als auch mit den SSRI, war Paroxetin beim Absetzen das schwierigste. Eben auch wegen der Halbwertzzeit. Paroxetin wird eben schneller vom Körper ausgeschieden und das macht das Absetzten nicht einfach. Das sollte aber niemandem Angst machen, es gibt es sogar in kleinsten Dosen da kann mann wirklich über ganz lange Zeit sehr langsam absetzen ohne das Geringste zu merken, natürlich wenn man wieder stabil ist.

Trotzdem ist Paroxetin kein Gift das man einnimmt, sondern ein Hilfsmittel wieder zurück ins Leben zu finden. Ist besonders gut bei Sozialer Phobie da hab ich wirklich sehr gute Erfolge erziehlt und mir geht es blendend trotz jahrelanger Einnahme. Ich bin wirklich dankbar, daß es diese Mittel gibt. Es gibt einem immer wieder Hoffnung, daß man weiß, daß es Hilfe gibt und nicht verzweifelt sein muss. Der Gedanke allein baut schon Ängste ab.

Macht euch nicht verrückt sondern findet mit diesem Hilfsmittel wieder schnell ins Leben zurück und genießt es.

Panik hat keine Chace mehr.

03.09.2009 01:42 • #13



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. med. Andreas Schöpf