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hallo zusammen,
ich bin neu hier und froh, dieses forum gefunden zu haben und hoffe, mir kann hier jemand helfen.
ich habe aufgrund von panikattacken, die aus dem nichts kamen und angstzuständen zunächst citalopram verschrieben bekommen, was ich aber absolut nicht vertragen habe. ich habe mit 10mg angefangen und bin nachts aufgewacht mit viel schlimmeren symptomen als ich sonst hatte. daraufhin hat mir mein arzt jetzt paroxat gegeben. nachdem ich ebenfalls 10mg versucht habe hatte ich das gleiche wieder...panikattacken hoch 10, angst, schweißnasse hände etc. vorher hatte ich nur mit 5mg angefangen (also eine halbe tablette) und da habe ich nichts gemerkt. hat jemand erfahrungen damit, ob es bei paroxat zunächst zu verschlimmerungen der symptome kommt und dann eine besserung auftritt?
viele grüsse, katja

27.11.2008 19:15 • 25.10.2018 #1


10 Antworten ↓


Christina
Hallo Katja,

grundsätzlich sind Einschleichwirkungen und Verschlechterungen am Anfang für alle SSRI typisch - also auch für Citalopram und Paroxetin. Citalopram habe ich selbst mal genommen, Paroxetin nicht. Bei mir hielten sich die Anfangsprobleme im Rahmen. Innerhalb von einer, maximal zwei Wochen sollten sich die Einschleichphänomene legen oder wenigstens deutlich besser werden. Bis es so weit ist, kann man mit geeigneten Medikamenten gegensteuern: z.B. Domperidon gegen Übelkeit, Promethazin oder ein Benzo gegen die Angst. Leider wird man nicht von allen Ärzten auf die Einschleichprobleme hingewiesen oder gar vorbereitet, geschweige denn dagegen behandelt. Da müsstest Du nochmal nachfragen. Trotzdem: Auch bei Einschleichwirkungen gibt es Grenzen des Erträglichen, die u.U. darauf hinweisen, dass Du auch dieses Medikament nicht verträgst oder ein anderes vielleicht besser. Im Zweifelsfall kontaktier' Deinen Arzt, damit Ihr die für Dich am wenigsten belastende Variante findet.

Liebe Grüße
Christina

27.11.2008 22:01 • #2



Erfahrungen mit Paroxat?

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hallo christine,
vielen dank für dein schnelles feedback auf meine frage.
mich hat mein arzt tatsächlich nicht auf etwaige verschlechterungszustände hingewiesen. für mich kam das völlig plötzlich und ist auch nicht sehr gut zu ertragen, da die angst und panik so schlimm wird wie ich es noch nie vorher hatte. gleichzeitig bekomme ich das gefühl, gar nichts mehr an meinem körper drehen zu können. ich habe mit der ärztin erneut kontakt aufgenommen und wir versuchen es jetzt mit zunächst 5mg paroxetin. hier merke ich zum glück keinerlei beschwerden. ich hatte vorher 2 tage lang jeweils eine halbe tablette paroxetin 10mg genommen (also 5mg) und hatte keine beschwerden - dann bin cih auf 10 hoch und das war dann wieder nicht zum aushalten. ich hoffe, dass die 5mg zunächst auch eine gewisse wirkung bei mir hinterlassen und ich sie nicht umsonst nehme...und hoffentlich klappt es dann nach ca 2 wochen, wenn ich dann auf 10mg wieder hochgehen soll....
vielen dank auf jeden fall für deine hilfe!
katja

28.11.2008 12:00 • #3


Hallo Zip!
Habe das Paroxan auch vor ca. 3 Wochen bekommen und muß sagen ,das ich glaube das es mir gut hilft.Meine Ärztin hat mir sie so verordnet das ich mit 5mg angefangen bin und dann nach jeder Woche die Dosis um 5mg erhöhe.bin ab morgen bei 15 mg und es scheint schon gut zu wirken,denn seit 3 Tagen arbeite ich wieder und war heute zum ersten Mal ohne Beklemmungen wieder in der Tankstelle, juhuuu. Hab mich echt total gegen Tabletten gesträubt ,aber hab jetzt für den Übergang meine Meinung geändert. Irgendwann wird die Dosis dann wieder reduziert und sie sagt auch ich brauche keine Angst vor Entzug und so haben . Bin gespannt und werde abwarten!

18.12.2008 20:09 • #4


hallo,
also ich nehme jetzt seit 4 wochen paroxat aber nur 5mg und bleibe nun auch dabei...meine ärztin meinte dass ich wohl recht sensibel darauf reagiere und bei 5mg bleiben soll....ich merke davon nichts und insofern ghet es mir damit ganz gut. wenn ich auf 10mg hoch gehe hab ich wieder angst, diese fiesen panikanfälle hoch 10 zu bekommen...damit ist immer alles ziemlich schlimm geworden....aber mit 5mg gehts einigermaßen...ich habe mich im griff sozusagen und hoffe, dass es dabei bleibt. dir viele grüsse und ich drücke dir weiterhin die daumen. katja

24.12.2008 21:41 • #5


Hi zip!
Ich nehme seit August Paroxetin. Ich hatte auch wahnsinnige Angst vor den Nebenwirkungen. Ich hab teilweise nur um 2,5 erhöht

30.12.2008 16:35 • #6


hallo du,
ich nehme seid drei jahren 40mg. angefangen hab ich mit 10.als ich angefangen hab hatte ich schlimme angstzustände und das medikament braucht ja auch ne anlaufzeit.daher weiß ich nicht mehr genau ob sich mein zustand kurz danach erstmal verschlechtert hat.war ne horrornebelzeit.
aber ich vertrags sehr gut und bin zufrieden.
viel glück und liebe grüße

31.12.2008 15:16 • #7


hi leute ich habe leiter ein großes problem gerade da ich dabei bin die paroxat oder auch paroxetin ab zu sezten und ich seit ca 2 tagen keine mehr genommen habe war ich heute mal schönn essen und ich trank dabei 1 B. dazu das war so vohr ca 30 m.So jetzt hab ich das problem das ich da ich vor 2 tagen die letzte paroxat nahm habe ich jetzt enzug also blitze durch den körber da ich Alk. und medis nicht nehme da man ja sowas nicjt macht ,wollte ich fragen ich müsste eig jetzt einen nehmen 20 mg dass ich diese symptome weg bekomme aber ich habe ja 1 B. getrunken und jetzt weis ich nicht was ich machen soll der enzug wirt immer schlimmer bis ich halt eine genommen habe.meine frage was soll ich jetzt machen wäre es schlimm wen ich jetzt zb 20 oder 10 mg nehmen würte das die symptone vom enzug weg gehen oder wie lange müsste ich nich warten bis ich sie nehmen kann.

Mfg

25.10.2018 13:53 • #8


Also, es wird dir jetzt bestimmt keiner hier sagen" Ach nimm doch, wird schon gut gehen". Das musst du für dich alleine entscheiden.

Ich würde es einfach versuchen auszuhalten und frühstens heute Abend eine nehmen

25.10.2018 17:43 • #9


danke dir habe um 16 uhr eine genommen ging alles gut gott sei dank aber ich hasse es einfach media zu nehmen wen ich was getrunken habe also generell nemme ich da normal nivhts ein wie lange bleibt den eig so eine tablette im blut oder gehirn weist du das vll

25.10.2018 19:37 • #10


Laut Packungsbeilage etwa 24 Std

Paroxetin hat keine aktiven Metaboliten und eine relativ kurze Halbwertszeit von etwa 24 Stunden. Es wird vermutet, dass dies der Grund für häufigere Absetzerscheinungen, im Vergleich zu anderen SSRIs, ist.

Quelle//http://www.chemie.de/lexikon/Paroxetin.html

25.10.2018 22:25 • #11



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Dr. med. Andreas Schöpf