Mit welcher Dosis hast du denn angefangen ? Ich hatte leider das selbe Problem mit cymbalta das ich es beim zweiten Anlauf nicht mehr vertragen habe
Hi...ich hatte eigentlich fast immer konstant 37, 5 und das höchste 75. Aber so beschissen ging es mir noch nie beim einschleichen. Konnte nix mehr essen und hatte Missempfindungen und Schmerzen. Versuche es jetzt erstmal ohne, ist echt schwer. Möchte in die Tagesklinik da es aufgrund von Corona stationär echt hart ist da man kein Besuch empfangen darf. Lg
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#201
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susi1979 Mitglied
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Zitat von portugal:
Ich hatte es mit Sertralin ..... hatte dummerweise nach Jahren aufgehoert und nach ein paar Wochen kam der totale Absturz .... dann wieder angefangen und es half nicht mehr .... Ich wuerde in der Psychiatrie anrufen, die kennen Dich doch jetzt gut oder Deinen Psychiater.
Hi... Ja leider habe ich mich selbst entlassen und sie haben gleich gesagt so ohne weiteres kann ich nicht zurück kommen. Ich habe noch die Option Tagesklinik da muss ich Dienstag anrufen. Psychiater habe ich erst im Juni Termin. Lg
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#202
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Nebenwirkungen bei Venlafaxin
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Emilnala Gast
Hallo Bin ja gerade wirklich sehr durcheinander. Nochmal eine Frage zu Venlafaxin. Nehme seit 1 Woche 112,5 mg. Seit drei Tagen fällt mir auf das ich sehr zittrig bin. Also meine Muskulatur möchte sich immer so komisch zusammen ziehen und zittern aber nur Arme und Nacken. Kennt das jemand ? Lg
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#203
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Emilnala Gast
Boah gerade merke ich die Tabletten so doll. Als ob sich das Gehirn anspannt und Gesicht. Ganz heftiges Kopfgefühl. Kann es davon kommen?
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#204
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Nicky78 Mitglied
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Verwandtes Thema
Venlafaxin abbrechen oder durchhalten
Ich bin zur Zeit in der Tagesklinik und habe heute nach langem Zweifeln mit Venlafaxin 37,5 MG Retardiert angefangen. Tagsüber ging es aber am Nachmittag bin ich zu Hause unruhig geworden. Dazu dann Zwangsgedanken, die ich oft in extremen Situationen habe. Eine kurzzeitige Sehstörung hat dann die Panikattacke ausgelöst. Depersonalisation. ich weiß dass man durch die ersten Wochen durch muss aber ich glaube ich schaffe es nicht. Es fängt schon wieder genauso an wie damals bei Escitalopram, das ist auch gescheitert.
Als ich beschlossen hatte das Medikament morgen wieder absetzen waren alle Symptome verschwunden.
Meine Diagnose ist eine schwere Depression und generalisierte Angststörung mit Panikattacken.
Um das durchzuziehen, müsste ich permanent ein Beruhigungsmittel dazu bekommen. Die Ärztin sagt entweder Tavor oder Promethazin für einen Monat.
Ich weiß nicht ob ich nicht lieber abbrechen soll.
Ist denn garantiert dass das Medikament auch irgendwann wirkt oder kann es sein dass das Venlafaxin gar nicht geift?
Dankedurchhalten?
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#205
Flousen Mitglied
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Zitat von Nicky78:
Ich bin zur Zeit in der Tagesklinik und habe heute nach langem Zweifeln mit Venlafaxin 37,5 MG Retardiert angefangen. Tagsüber ging es aber am ...
Hey, wenn es dir wirklich schlecht geht lass es bleiben. Aber viele Medikamente und gerade Antidepressiva z.B haben heftige Nebenwirkungen und hauen rein. Nach 14 Tagen hat man sich daran gewöhnt und es geht Bergauf. Ob sie aber wirken das zeigt sich mit der Zeit .. das kann man nie so genau sagen da jeder Körper anders ist.
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Dede2000 Mitglied
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Hei ich nehme zurzeit 225mg venlafaxin nach Aufenthalt in der Klinik ich wurde innerhalb von 4 wochen auf diese dosis hoch dusiert und merke jetzt richtig starke Nebenwirkungen zb. Ich bin durch gehend übereizt und bin super licht empfindlich. Die sache is eigentlich war ich jetzt nicht besonders depresiv hatte mit antriebs Schwierigkeiten zu kämpfen was aber eigentlich noch im normale Bereich war. Nun sitze ich da habe keinen psychater und kann es nicht runter dusieren habe aber auch nur Tabletten noch für knapp 2 wochen hab schon 10 verschiedene psychater in München angefragt. Bin durch die name von venlafaxin fast nicht mehr fähig am normalen leben teil zu nehmen da ich durch das Medikament viel empfindlicher bin
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#207
Tomf Mitglied
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Hallo, Wie sieht es bei euch aus mit Gewichtszunahme bzw. Was habt ihr dagegen gemacht um es zu verhindern ?
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#208
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Venla86 Gast
Hallo zusammen, ich nehme seit etwa Februar oder Januar 2021 Venlafaxin. Mittlerweile Dosis 187,5 mg. Es geht mir viel besser mit meinem Selbsthass, meinen Suizidgedanken, meinem Selbstverletzen und meinen Panikatacken. Aber es kommt oft vor (4-5 mal die Woche), dass ich furchtbare Schwitzattacken habe. Selbst wenn ich nur still da sitze Schwitze ich stark im Gesicht, unter der Brust und an den bekannten Stellen. Selbst wenn ich dann dusche bin ich ne viertel Stunde später wieder nass. Kennt ihr das? Was tut ihr dagegen?
Viele Grüße
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#209
Herr76 Mitglied
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@Dede2000 kann ich voll und ganz nachvollziehen so erging es mir auch, wurde auf 300mg hochdosiert und es war die Hölle. Habe dann fast 4 Monate Tag für Tag ausgeschlichen anhand der Kügelchen in der Kapsel. Hatte Venlafaxin "nur" 3 Monate genommen und das Ausschleichen war dennoch grausam was die Nebenwirkungen betrifft da muss man höllisch augpassen
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#210
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Dede2000 Mitglied
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Zitat von Dede2000:
Hei ich nehme zurzeit 225mg venlafaxin nach Aufenthalt in der Klinik ich wurde innerhalb von 4 wochen auf diese dosis hoch dusiert und merke jetzt ...
Ich habe jetzt glücklicherweise eine psychaterin und konnte es mit ihr besprechen eine nidrigere dosis zu bekommen was viel besser ist. Musste aber ehrlicher weiße gestern feststellen das es sehr starke Wechselwirkungen hat. Was bei mir zu ner Bewusstlosigkeit geführt hat klar weiß ich das mann da eh immer aufpassen muss nur ehrlicher weiße wurde ich nie drauf hingewiesen. Glücklicherweise war ich mit ne freundin unterwegs die dann einen rtw anrufen konnte.
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#211
Herr76 Mitglied
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@Dede2000 das ist ja immer der Mist.. Es ist wichtig, dass man auf diese Wechsel-bzw Nebenwirkungen und Absetzerscheinungen aufmerksam gemacht werden muss. Hatte mir auch niemand gesagt, im Gegenteil meine Psychiater meinte das wird nicht so schlimm, da ich es nur kurz genommen hatte. Aber es war wirklich schlimm und das für ganze 3 Wochen, die ich nur im Bett aufgrund der Übelkeit und des Schwindels verbracht habe. Drücke dir die Daumen, dass alles gut und aufwärts geht
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#212
Tomf Mitglied
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Ich nehme Venlafaxi seit ca. 7 Monaten....Anfangs 35,5 mg jetzt 150mg. Wegen Angststörung ( hypochondrie) ....Das venlafaxin wirkt meines Erachtens gut, obwohl ich immer wieder schlechte Tage Habe.
Nebenwirkung bei mir ist das ich immer wieder tageweise ständig Harndrang habe und sehr oft und viel Wasserlassen muss.
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#213
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rokkow Mitglied
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Venlafaxin Angst vor Nebenwirkungen?!
Hallo,
ich habe mich nun auch mal hier angemeldet. Verfolge seit Tagen eifrig Threads, wo Menschen ihre Venlafaxin-Ersteinnahme berichten. Das könnte auch bereits das Problem sein.
Angefangen hat alles zu Beginn der Pandemie: ich war mitten im Abitur, alles lief wie immer (also überwiegend gut). Aber irgendwann überkam mich ganz unverhofft eine Angst, das ich mich mit Corona infiziert habe. Ich hatte dann für wenige Wochen anhaltend das Gefühl, ich bekäme keine Luft mehr und müsse in jedem Falle sterben. Dann bekam ich zunächst Sertralin. Über Nebenwirkungen hatte ich mir weder zuvor noch währenddessen Gedanken gemacht - irgendwann ging es mir einfach besser. Als es mir schließlich so gut ging, das ich überhaupt nicht mehr über meine Antidepressiva-Einnahme nachdachte, setzte ich diese ab, da ich nunmehr etwas dicker geworden war und auch nicht mehr den "Sinn" sah, diese zu nehmen.
Anschließend ging es mir nach und nach schlechter und ich fing mit Venlafaxin an. Auch hier: kaum Nebenwirkungen, es ging mir gut. Auch da setzte ich dann irgendwann ab. Das war im Mai diesen Jahres.
Seitdem hat sich Vieles geändert: ich habe einen Studienplatz, ein Stipendium, eine nette Freundin und jede Menge Menschen um mich herum, denen ich mich anvertrauen kann. Aber auch jede Menge Päckchen zu tragen. Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe mich über Gebühr gestresst. Ich bin ständig nur im Auto zu meiner Freundin gesessen (100km), von dort aus zur Uni (300km) und schließlich nach Hause (220km). Dann traten allmählich auch noch andere Probleme hinzu: meine Mutter hatte mir Geld unterschlagen, der Konflikt zwischen Großmutter und Mutter wurde (wieder, seit Jahren) über mich ausgetragen, ich bekam schließlich (psychogene) Anfälle und musste sogar, wegen starker Höhenängst, auf eigene Faust (wegen der Distanz hat mir niemand helfen können) aus dem einen Studentenwohnheim ins andere Wohnheim umziehen.
Tja. Seit inzwischen 5 Wochen bin ich PLATT. Schlimm ist dieser ständige Grübelzwang und der fehlende Antrieb. Die fehlende Freude. Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten. Schlafstörungen. Ich führe gleich weiter aus.
Klar war: es muss sich etwas ändern. Meine Psychiaterin verschrieb mir Pregabalin. Das nehme ich am Tag 2x à 25mg. So weit, so gut. Atosil bedarfsweise für den Schlaf. Sie war aber nicht gewillt, ein Antidepressivum begleitend zu verschreiben. Und da es mir vor wenigen Tagen schlechter ging als je zuvor, habe ich meinen Psychiater aus der Heimat (bei dem ich zuvor war) angefragt und er verschrieb mir schließlich Venlafaxin. Er sagte, was in Vergangenheit gut gewirkt hat, läßt auch in Zukunft Gutes erwarten. Nur war ich vor wenigen Monaten in einer zu heute unvergleichbaren Situation: mir geht es deutlich schlechter.
Und weil die Situation so unvergleichbar ist, mache ich mir (selbstredend) totale Gedanken: ich habe Grübelzwang aus der Hölle und habe zeitweise Ängste wie sie nicht schlimmer sein könnten. Wie bereits erwähnt ist das nichts Neues. Vor langer Zeit war es Angst vor der Psychose, dann schließlich war es Corona, heute ist es Angst vor suizidalen Tendenzen. Ich nehme bereits seit 4 Tagen Venlafaxin und habe das Gefühl, dass sich meine Gefühle arg verstärken. Kennt das jemand? Sich aufdrängende Ängste, man könne wegen seines psychischen Zustands suizidal werden oder andere, schwerwiegende psychische Belastungen erleiden?
Ich lese seit Tagen Packungsbeilagen durch. Recherchiere im Internet nach möglichen (starken) Nebenwirkungen.
Ich war beim Psychiater und er sagte, es sei etwas zwanghaft-ängstliches. Er sagte, reale suizidale Tendenzen seien damit nicht vergleichbar. Er sagte schließlich auch, dass mir ein stationärer Aufenthalt mehr schaden als nutzen würde. Ich soll das Venlafaxin einfach weiter einnehmen und falls etwas sein sollte, darf ich gerne wiederkehren.
Mich macht es echt fertig. Es sind diese aufdringlichen Gedanken vor möglichen Nebenwirkungen. Ich fühle mich weder von minderem Wert, noch perspektivlos oder schuldig.
Bisher konnte ich körperlich nur starke Schlafstörungen, gelegentlich Schwindel und weniger Hunger verzeichnen. Oft habe ich auch das Gefühl, neben mir zu stehen.
Psychisch aber fühle ich mich bisweilen überhaupt nicht gut. Meine Gedanken kreisen und kreisen und kreisen. Zwängen sich auf, sind kaum zu stoppen. Inszwischen habe ich mir drei fachliche Meinungen eingeholt und alle kommen sich im Punkt überein, das ich nicht gefährdet sei.
Und doch fühle ich mich schlecht. Deshalb melde ich mich hier, schließlich sind hier Betroffene die, möglicherweise, Ähnliches berichten können.
Ich habe vor zwei Stunden die vierte Venlafaxin genommen. Bisher geht's gut. Aber den Großteil des Tages denke ich, ich lasse es morgen dabei bewenden und nehme sie nicht mehr ein.
Wann ist von einer Wirkung auszugehen? Diese Tage werden länger und länger.
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Schlaflose Mitglied
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Zitat von rokkow:
Wann ist von einer Wirkung auszugehen? Diese Tage werden länger und länger.
Wie bei allen Antidepressiva: nach 3-4 Wochen. in der Zeit davor muss man mit den unerwünschten Nebenwirkungen rechnen.
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rokkow Mitglied
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Okay, danke. Mache mir etwas Sorgen.
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#216
N
Nicky78 Mitglied
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Ein Klinikaufenthalt in der richtigen Klinik ist ein Segen. Ich war für 8 Wochen in der Psychosomatik und empfehle es jedem.
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#217
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Giftiger_Kater Gast
Hallo @rokkow! Schön das du alles so ausführlich berichtet hast. Aus eigener Erfahrung mit dem Venlafaxin: Es ist ein super Medikament, aber Dosisänderungen, egal ob hoch oder runter, sind echt mies, und das manchmal wochenlang. Genau das was du beschreibst, diese aufdringlichen Gedankenkreise, starke und schlimme Emotionen, Schlafstörungen, Alpträume, Gefühl Durchzudrehen... das ist die Einstellungsphase.😟 Ich kann deinem Psychiater nur Recht geben und es befürworten, es einfach weiter zu nehmen. Von den SSRIs / SSNRIs gibt es scheinbar kein vergleichbar Gutes. Und gerade bei deinen ganzen Vorgeschichten, Symptomen, Krankheitsverläufen, jop da würd ich auch sagen da muss was Wirkstarkes her. Ich nehms seit über 4 Jahren, davor ca. 1 Jahr wie du Sertralin. Aber das hatte recht schnell ausgedient.
OK lange Rede kurzer Sinn - bleib dran kann ich nur sagen! Meine Dosierung liegt bei 150 bis 187,5 mg um das Wohlgefühl zu haben. Wird nicht leicht aber du schaffst das. Die furchtbaren Emotionen flachen Tag für Tag weiter ab und dann merkst du ob du weiter hochgehen musst oder nicht.
Ich verlink dir noch gleich meine Linglingsseite zum Thema, was mir sehr geholfen hat.
Hallo @rokkow! Schön das du alles so ausführlich berichtet hast. Aus eigener Erfahrung mit dem Venlafaxin: Es ist ein super Medikament, aber ...
Wow, besten Dank für die aufbauenden Worte. Inszwischen normalisiert sich mein Zustand; ich bin jetzt in etwa wieder so wie vor der Einschleichphase. Die sich aufdrängenden Gedanken haben inszwischen bedeutend abgenommen. Hoffentlich steht mir keine weitere Horror-Woche bevor, wenn ich das Medikament in wenigen Tagen aufdosiere. Der Logik folgend sollte mein Körper doch bereits im Bilde sein...