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Hi...

Generalisierte Angststörung

Derzeitige Medikation: 600mg Pregabalin, 30mg Mirtazapin und 300mg Quetiapin

Und mir gehts dennoch schlecht. Zwar nicht mehr so schlecht, wie ohne dieser Medis, aber dennoch schlecht

Was ich schon probiert habe: Opipramol, Paroxetin, Venlafaxin, Citalopram, Doxepin, Verhaltenstherapie, Entspannungstechniken

Mit hilft KEIN Medikament. Die derzeitige Medikation macht mich ruhiger, ja, aber immer noch nicht ruhig. Ich bin nie entspannt und Angstgefühle habe ich noch sehr häufig. Immer so um die 18Uhr rum.

Wenn ich mal Panikgefühle bekomme, resultieren die daher, dass ich zu unruhig/nervös bin und dass ich denke: Mir hilft nichts.
Das macht mir extreme Angst. Dass ich so weiterhin leben muss.

Am Mittwoch habe ich wieder einen Termin beim Arzt und mir graut es jetzt schon davor. Habe Angst, dass der da sitzt und keine Ahnung hat, was man mit mir anstellen soll.
Mir fällt auch kein Medikament mehr ein. Diese ganzen Wiederaufnahmehemmer kann ich in die Tonne kloppen.
Eine andere Alternative zu Pregabalin gibt es auch nicht. Wäre toll davon loszukommen, aber das liegt wohl in ferner Zukunft.

Was bleibt also übrig? Gibt es noch irgendein "verstecktes/geheimes" Medikament, was wirken könnte?

Am liebsten würde ich nichts mehr nehmen. Ich kann kaum noch laufen vor lauter Wasser in den Füßen und der mind. 50kg Gewichtszunahme, dank der Medis. Aber ohne geht es einfach nicht.

Das Einzige was mir noch einfallen würde, wäre Buspiron.

Erstmal lieben Dank fürs Zuhören, ich bin nicht so gut drauf.

29.06.2017 16:22 • 06.07.2017 #1


51 Antworten ↓


Minkalinchen
@ pummeluff,

ich denke genauso, bei mir halfen die bisherigen Medis auch nicht, hatte eher die Nebenwirkungen, leider.

Mirtazapin, Citalopram, noch eins, weiß Namen nicht mehr...auch durch, haben nicht geholfen.
Opipramol nehme/nahm ich schon sehr lange, das einzigste Mittel was ein bisschen half.
Bin umgestellt worden auf Doxepin, habe aber das Gefühl, es hilft auch nicht wirklich.

Ich denke jedesmal, was soll ich da noch machen bzw. einnehmen...?...

Ich überlege, ob ich nicht wieder auf Opipramol gehe, denn vom Doxepin habe ich das Gefühl, mehr Hunger zu haben, will
nicht wieder zunehmen.

Einen Tipp habe ich jetzt auch nicht parat.

LG

29.06.2017 16:30 • #2



Medikamente taugen alle nichts

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Gerd1965
Es gebe noch das Duloxetin das dir helfen könnte.
Aber ohne Sport und energisches Bewegen mit Ernährungsumstellung wird das nicht funktionieren.
Du gehörst in eine Klinik, zum Einen zum Abspecken, zum Anderen eine richtige psychiatrische Therapie inklusive Medikamenteneinstellung. Sonst wird das Ganze nichts.

29.06.2017 16:34 • x 3 #3


Zitat von Gerd52:
Es gebe noch das Duloxetin das dir helfen könnte.
Aber ohne Sport und energisches Bewegen mit Ernährungsumstellung wird da nicht funktionieren.
Du gehörst in eine Klinik, zum Einen zum Abspecken, zum Anderen eine richtige psychiatrische Therapie inklusive Medikamenteneinstellung. Sonst wird das Ganze nichts.


Das wollte ich eigentlich vermeiden. Davor habe ich übelst Angst. Und Abspecken geht eh nur, wenn ich meine Medikation reduziere bzw absetze.

29.06.2017 16:36 • #4


Gerd1965
Zitat von pummeluff:

Das wollte ich eigentlich vermeiden. Davor habe ich übelst Angst

Ganz ehrlich, ich sehe nur darin eine Chance für dich, damit es dir Schritt für Schritt besser gehen wird.

29.06.2017 16:37 • x 3 #5


Diese Medikamente sind alle hoch toxisch, kein Wunder daß es dir damit schlecht geht!

Stelle deine Ernährung um, beschäftige dich mit Naturheilkunde.
Bei Ärzten wirst du niemals eine Hilfe finden mit deinen psychischen Problemen.
Ängsten gehst du am besten aus dem Weg wenn sie zu groß werden.
Ich würde gerne als Aussteiger leben wenn ich dazu noch in der Lage wäre.

29.06.2017 16:39 • x 2 #6


Gerd1965
Zitat von gamma82:
Ängsten gehst du am besten aus dem Weg wenn sie zu groß werden.


Aha und wie?

29.06.2017 16:44 • x 3 #7


Zitat von Gerd52:

Aha und wie?

Ja, das hab ich auch nicht verstanden. Generalisierte Angststörung bedeutet, dass man im Grunde vor nichts Angst hat, aber die Symptome sind zu jeder Zeit da.

29.06.2017 16:45 • #8


Gerd1965
Zitat von pummeluff:
Ja, das hab ich auch nicht verstanden. Generalisierte Angststörung bedeutet, dass man im Grunde vor nichts Angst hat, aber die Symptome sind zu jeder Zeit da.

Ich weiß, deshalb frage ich

29.06.2017 16:46 • #9


Rockinger
Hallo @ pummeluff , ich frage mich, wer dir diese Medis aufschreibt? Hausarzt? Oder hast du einen richtigen Psychiater? Jedes dieser Medikamente hat ein völlig anderes Wirkspektrum, da kann man noch nicht mal daraus ableiten warum du sie nimmst...

Ob Medikamente richtig wirken ist von sehr vielen Faktoren abhängig: richtiges! Medi, Einnahmedauer, Dosierung, Ernährung, Einstellung. Meistens werfen Leute 2 Wochen ne Psychopille ein und wundern sich, das nicht alles "weg" ist oder setzen sie wegen der vielen Nebenwirkungen wieder ab.

Ich habe auch einige Medis durch und die Wirkung war so gering oder instabil, das ich irgendwann ganz darauf verzichtet habe. Aber ich mag Chemie auch nicht und das ist nicht der Weg von Jedem.

Ich denke Medikamente können helfen, therapiefähig zu werden oder in schweren Fällen das Leben einfacher zu machen. Angst wird davon NIE weggehen. (Depressionen sind ein anderer Fall). Leider schreibst du wenig von deinen Ängsten. Warum denkst Du, hat dir die Therapie nicht geholfen?


Zitat:
Ich bin nie entspannt und Angstgefühle habe ich noch sehr häufig. Immer so um die 18Uhr rum.
Das passt irgendwie nicht zu deiner Medikation, da würde ich erwarten das du den ganzen Tag zitternd zu Hause auf dem Sofa liegst... Hast du mal darüber nachgedacht, was mal 18 Uhr war früher oder was nach 18 Uhr passieren könnte?

29.06.2017 16:49 • x 1 #10


Also ich habe Angst vor Menschen, also vermeide ich es Menschen zu begegnen.
Meine Erzeugerin hat mich abgelehnt, ich konnte kein Urvertrauen entwickeln. Sie wurde nie Erwachsen.
Da hilft gar nix hab auch schon alles probiert an Medikamenten und Therpien auch Kliniken.
Wie war es bei dir?

29.06.2017 16:51 • #11


Zitat von Rockinger:
Hallo @ pummeluff , ich frage mich, wer dir diese Medis aufschreibt? Hausarzt? Oder hast du einen richtigen Psychiater? Jedes dieser Medikamente hat ein völlig anderes Wirkspektrum, da kann man noch nicht mal daraus ableiten warum du sie nimmst...

Ob Medikamente richtig wirken ist von sehr vielen Faktoren abhängig: richtiges! Medi, Einnahmedauer, Dosierung, Ernährung, Einstellung. Meistens werfen Leute 2 Wochen ne Psychopille ein und wundern sich, das nicht alles "weg" ist oder setzen sie wegen der vielen Nebenwirkungen wieder ab.

Ich habe auch einige Medis durch und die Wirkung war so gering oder instabil, das ich irgendwann ganz darauf verzichtet habe. Aber ich mag Chemie auch nicht und das ist nicht der Weg von Jedem.

Ich denke Medikamente können helfen, therapiefähig zu werden oder in schweren Fällen das Leben einfacher zu machen. Angst wird davon NIE weggehen. (Depressionen sind ein anderer Fall). Leider schreibst du wenig von deinen Ängsten. Warum denkst Du, hat dir die Therapie nicht geholfen?


Das passt irgendwie nicht zu deiner Medikation, da würde ich erwarten das du den ganzen Tag zitternd zu Hause auf dem Sofa liegst... Hast du mal darüber nachgedacht, was mal 18 Uhr war früher oder was nach 18 Uhr passieren könnte?


Habe jedes Medikament lange ausgetestet.

Zitternd? Wieso zitternd?^^ Das habe ich nicht. Danke, jetzt konnte ich mal etwas lachen^^
Glaube das hat was mit Abendessen zu tun. Die Angststörung habe ich mir durch eine chronische Darmentzündung eingefangen und ich hatte immer Angst vorm Essen. Die Darmentzündung ist aber schon seit längerem weg, aber die Ängste haben sich mehr ausgebreitet. Das könnte eine Erklärung für die Uhrzeit sein.

Und ich habe die Medikamente von einem Neurologen/Psychiater. Mirtazapin und Quetiapin nehme ich halt wegen der sedierenden Note.

29.06.2017 16:54 • #12


Gerd1965
Zitat von gamma82:
Also ich habe Angst vor Menschen, also vermeide ich es Menschen zu begegnen.


Sorry, aber das ist meiner Ansicht nach total falsch. Du rennst den Menschen sozusagen deiner Angst davon, du hast ein Vermeidungsverhalten entwickelt. So drehst du dich nur im Kreis und kommst wahrscheinlich aus deinen vier Wänden nicht mehr raus.

29.06.2017 16:54 • x 3 #13


Ja, leider. Diese Angst ist echt der größte Mist. Ich frage mich warum ich das nur habe. Damit kann ich nicht leben.

29.06.2017 16:57 • #14


Gerd1965
Zitat von gamma82:
Ja, leider. Diese Angst ist echt der größte Mist. Ich frage mich warum ich das nur habe. Damit kann ich nicht leben.

Du solltest dir einen guten Therapeuten suchen, der dich mit deiner Angst konfrontiert, mit dem du Schritt für Schritt in ein Leben zurück findest, was auch lebenswert ist. Hast du jemanden der dich da begleiten kann.

29.06.2017 16:58 • x 2 #15



Es müssen unbedingt Medikamente mit NEUEM Wirkmechanismus her.

29.06.2017 17:01 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Lina111
Hey... Sag mal hast du es mal mit einer Traumatherapie versucht? Welche mit dem inneren Kind arbeitet? Das mache ich auch noch zusätzlich ,denn bei mir fehlt auch das Urvertrauen und Traumatherapie ist bei so etwas sehr sehr wichtig... Weil solange der Ursprung bzw das Uhrtrauma nicht gelöst ist ,kann man auch keine Verhaltensweisen lösen, denn das innere Kind hat immer diese Ängste in sich und solange die nicht gelöst sind, kann man nicht von dem Verhalten arbeiten...
Es ist kein Wunder dass Medikamente nicht helfen, sie sind oft eine Krücke eine Unterstützung ,aber sie sollten niemals dazu dienen etwas zu heilen,denn das können sie nicht !Sie können nur die Symptome bekämpfen oder unterstützen zu bekämpfen aber solange man nicht das Urthema gelöst hat ,werden entweder die Medikamente gar nicht oder selbst wenn sie wirken würden würden sie irgendwann nachlassen und es würde immer wieder kommen oder der Körper würde sich einen anderen Weg suchen bzw du würdest eine andere Krankheit bekommen...
Ich kann dir das nur empfehlen eine Traumatherapie welche mit dem inneren Kind arbeitet.
Allgemein ist das bei vielen psychischen Störungen einfach so dass man immer noch nicht das Urthema geheilt hat, sonst hätte ich nicht einen Rückfall bekommen.. aber manchmal braucht man einen zweiten Schlag um endlich verstehen zu lernen und wirklich versuchen zu heilen... Ich nehme nur noch Johanniskraut.. komischerweise habe ich dieses Mal keine Antidepressiva vertragen, mag jetzt vielleicht komisch klingen, aber vielleicht sollte es so sein..
Ich habe unendlich gelitten und leide immer noch... Mein Körper hat so viele Schutzmechanismen und alte Glaubenssätze die müssen erstmal nach und nach und nach gelöst werden das dauert aber es ist es mir wert.
Ich sehe mich nur nicht mehr als Opfer der Umstände auch wenn das (manchmal noch durchkommt).. ich bin ja schließlich auch nicht noch nicht geheilt ,aber ich kann mittlerweile besser damit umgehen und ich verstehe alles..

29.06.2017 17:02 • x 1 #18


Rockinger
Zitat von pummeluff:
Danke, jetzt konnte ich mal etwas lachen^^
Da hab ich doch mein Gutes Werk für heute getan

Zitat:
Die Angststörung habe ich mir durch eine chronische Darmentzündung eingefangen und ich hatte immer Angst vorm Essen.
Gut, das kann ich verstehen. Habe eine Bekannte mit Morbus Crohn. Und überhaupt, was uns "auf den Magen schlägt" Bauchgehirn und ANgst liegen sozusagen auf einer Wellenlänge.

Jetzt versuch ich es mal provokant [und ich hoffe Gerd haut mich nicht wieder, weil ich's empathisch verkacke]:

Du hast Angst vor dem Essen wegen früherer starker Darmschmerzen, dazu dein jetziges Übergewicht, was sicherlich auch nicht dazu beiträgt, das du Essen als etwas Schönes Angenehmes empfindest und - da fast jedes Medi auf den Magen schlägt - sicherlich daher auch noch Probleme. Da hätte ich nicht nur 18 Uhr Angst, sondern auch noch um 7 und um 12 und zwischendrin bei jedem Kaffe auf Arbeit. Da bist du mit 18 Uhr Angst doch fast schon gut dabei

Ich denke, Gerd hat nicht so unrecht mit der Klinik... Das muss ja nicht die Allgemeinpsychatrie umme Ecke sein. Arbeitest du? Dann wäre Reha über die Rentenkasse vielleicht etwas... Im weitesten Sinne würde ich nämlich sagen, das Du vielleicht eine "Esstörung" gepaart mit Angst vor einer rezidiven Darmentzündung haben könntest (anhand deiner Schilderungen). Was meinst du?

29.06.2017 17:09 • #19


Gerd1965
Zitat von Rockinger:
Jetzt versuch ich es mal provokant [und ich hoffe Gerd haut mich nicht wieder, weil ich's empathisch verkacke]

Niemals

29.06.2017 17:12 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf